Das ungleiche Duo hatte einen weiten Weg vor sich um zum Hafen zu gelangen. Ihr Ziel war klar und die Zeit verbrachten die beiden mit einigen Gesprächen über Gott und die Welt. Ja, Sarutama und Shinji hatten sich viel zu erzählen und so war es nicht unüblich, dass sie einiges aufzuholen hatten. Dem Sakebi kam es so vor, dass die beiden einander nun auch wesentlich besser verstanden. Sie waren zwar nicht immer einer Meinung, aber dennoch standen sie zueinander. Besonders Shinji war immer an der Seite des Sakebis und machte es sich zur Aufgabe ihn zu unterstützen und irgendwie auch zu beschützen. Für Sarutama war er die Person, auf die er sich stets verlassen konnte. Er musste kurz breit grinsen, als sie durch den Nadelwald streiften und Shinji anfing von seiner Schwester zu sprechen. Der Jinchuuriki des vierschwänzigen Affenkönigs wusste, dass der Uchiha kurz vor ihrem ersten Treffen eine ihm wichtige Person verloren hatte und somit war auch klar, dass es sich hierbei um dessen Schwester handelte. Sarutama wusste nicht so recht was er sagen sollte, aber er lies seinem Freund ausreden und erklärte ihm kurz darauf seine Meinung zu dem Thema Rache. Es war die erste richtige Gefühlslage die der Uchiha offenbarte und irgendwie fühlte sich Sarutama geehrt, dass sich Shinji ihm gegenüber endlich öffnete. Die beiden sprachen noch ein wenig weiter über das Thema, als unser kleiner Held fragte, wer der Mörder gewesen sein. Shinji erzählte dem Sakebi was vorgefallen war und erklärte auch, dass es Ryuuzaki Yagami aus dem Angiris-Rat war, welcher seine Schwester ermodet hatte. Sarutama war sichtlich geschockt darüber. Der Angiris-Rat war mit Seiji Masamori und Fudo Hikari in seinen Augen sehr nett und auch diese teuflische Frau an der Seite vom Meister der Dunkelheit war für ihr Aussehen auch netter als anfangs gedacht. Erst jetzt bemerkte der Sakebi, dass es für Shinji schwer gewesen sein muss gemeinsam mit ihm den Rat aufzusuchen und somit eventuell diesem Ryuuzaki zu begenen.
“Es tut mir leid, dass du wegen mir noch geduldiger und mehr leid erfahren musstest… Hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich dich da nicht mit rein gezogen.“ Ja, Sarutama gab sich mit Schuld an dem Leid das sein bester Freund ertragen musste. In diesem Moment wurde ihm erst richtig bewusst, wie viel Shinji ihm doch bedeutete und das er wahrlich sein bester Freund, nein sein Bruder war. Sarutama grinste den Uchiha an.
“Lass uns eine kleine Pause einlegen und die Zelte aufschlagen. Dann können wir uns ein wenig ausruhen und weiter unterhalten… Außerdem bin ich schon etwas müde.“ Letzteres fügte Sarutama hinzu, weil er sich sicher war, dass Shinji der Pause sonst nicht zustimmen würde. Er war in der Hinsicht doch etwas Eigen und aus genau diesem Grund musste Sarutama dem Vorbeugen. Letzten Endes stimmte der Uchiha zu und somit schlugen die beiden die Zelte auf und machten ein Feuer. Gemeinsam aßen sie noch und unterhielten sich ein wenig mehr über die Situation. Sarutama war voll entschlossen und wollte das erste Mal auch Shinji unterstützen. Für ihn war dies auch wichtiger als auf ein neues Abenteuer zu gehen und etwas zu erleben.
Du verlierst dein Ziel aus den Augen, weil du denkst, dass du diesem mickrigen Menschen etwas schuldig bist? Der vierschwänzige Dämon musste sich hierzu zum Wort melden. Doch was genau meinte er mit seinen Worten? Sarutama war darauf natürlich nicht gut zu sprechen.
Er ist mein bester Freund, mein Bruder. Er war immer für mich da und hat mich unterstützt. Jetzt wird es Zeit, dass ich ihn unterstütze und helfe! Ernst schaute der Sakebi den Yonbi im Inneren Gespräch an.
Gahahahaha! Du hast doch keine Ahnung wie er sich wirklich fühlt! Er hängt mit dir rum, weil er sonst niemanden hat! Er nutzt dich aus um sich besser und menschlicher zu fühlen. Dieser Uchiha ist das klassische Beispiel von einem Klotz am Bein. Er will dich und deine Kraft sowie Ausstrahlung ausnutzen um sich in dieser Welt durchzumogeln. Harte Worte des Yonbi, welcher definitiv seine speziellen Ansichten hat. Sarutama dachte ein wenig über die Worte des Dämonen nach, doch er schüttelte seinen Kopf.
Nein, du hast absolut keine Ahnung was in Shinji und in mir vorgeht! Aber vielleicht wirst du es irgendwann verstehen… Eigentlich dachte ich, dass du diese Gefühle kennen würdest, weil du viele Partner hattest und auch deine anderen Geschwister… Du tust mir echt leid… Dies waren durchaus keine bösen gemeinten Worte des Sakebis. Nein, er hatte wirklich Mitgefühl für die Einstellung des Yonbis. Dieser lachte den Sakebi noch aus und winkte dann ab um sich schlafen zu legen. Sarutama sprach noch ein wenig mit Shinji, ehe die beiden wirklich müde geworden waren. Irgendwie tat es richtig gut mit Shinji zu sprechen und auch dem Uchiha schien es in den Augen des Sakebis gut zu gehen. Es war allerdings sehr schwierig Shinji zu durchschauen, doch die letzten Tage laugten scheinbar sehr an dem Uchiha und daher begab sich Sarutama in sein Zelt und würde sich auch schlafen legen…
Ein paar Stunden waren vergangen seitdem Sarutama und Shinji schlafen gegangen war. Langsam öffnete sich ein Auge vom mächtigen vierschwänzigen Affenkönig im Inneren des Sakebis.
Rotzlöffel?! Der Yonbi wartete ab, doch Sarutama schlief tief und fest.
Es ist an der Zeit unseren Pakt richtig zu nutzen. Hämisch grinste der mächtige Affenkönig, welcher sich den Pakt zu Nutzen machte und die Kontrolle über den Körper des Sakebis nahm. Der Körper des Skaebis wandelte sich zu einem großen muskolösen Körper, welcher aussah wie ein kombiniertes Aussehen von dem Sakebi und dem Yonbi. Langsam öffnete er seine Augen und richtete sich auf. Der Yonbi schaute in seine Handflächen und betrechtete seinen
mächtigen Körper.
“Dieser Körper ist besser als ich gedacht habe… Und der kleine Rotzlöffel ist immer noch am schlafen. Guhahahaha, alles läuft nach Plan!“. Der Yonbi ging langsam aus dem Zelt heraus und betrat das Zelt des Uchihas. Dieser hatte das ertse Mal seid langem einen tiefen Schlaf. Emotionslos blickte der Yonbi auf den Körper des Uchihas herunter.
Es wird Zeit dich von dem Klotz zu erlösen du Rotzlöffel. Ich werde dir zeigen, wie er sich fühlt und dann wirst du verstehen, was ich meinte. Du wirst das erste mal spüren was wahrer Leid ist und dann werden wir sehen, ob du wirklich dein Wort halten kannst, oder nur große Töne spuckst. Gahahahaha, dies ist eine der ultimativen Prüfungen die du mit diesem Pakt eingegangen bist! Was genau hatte der mächtige Dämon vor? Sarutama dachte, dass sich die beiden einander wirklich mehr verstanden, doch war dies einfach nur ein geschickter Plan des Affenkönigs? Langsam zog dieser einen der beiden Dolche des Ausgleichs hervor. Mit seinem muskulösen Körper kniete sich der Yonbi hin und fixierte das Gesicht des Uchihas. Er holte weit aus und stach mit dem Dolch direkt in das Herz des Uchihas. Der mächtige Affenkönig wollte es nicht riskieren, dass der Uchiha aufwachen würde und tötete ihn direkt mit dem ersten Stoß. Langsam zog er den Dolch aus den Körper des Uchihas. Der Yonbi grinste Breit.
“Lebe Wohl du mickriger Mensch… Möge dein armseliges Leben endlich sein Ende finden. Jetzt kannst du gemeinsam an der Seite deiner toten Schwester Leben. Gahahahaha!“ Der Yonbi lachte laut und schaute genüsslich auf den leblosen Körper des Uchihas.Langsam führte er den Dolch zu seinem Mund und leckte von diesem das Blut ab. Es war sehr lange her, dass der Yonbi auf freiem Fuße war und er genoss es förmlich. All seine aufgestaute Wut würde er nun am Körper des Uchihas entladen, indem er immer wieder auf den Oberkörper von diesem zustach. Viel Blut spritzte auf seinen eigenen Körper und auch das gesamte Zelt war Blut überströmt. Langsam richtete sich der Yonbi auf und lies den Dolch auf den durchstochenen Körper des Uchihas fallen. Er wischte sich mit einer Hand etwas Blut vom Mundwinkel und ging langsam aus dem Zelt heraus. Er blickte der Sonne entgegen, breitete seine Arme aus und fing an wahnsinnig zu lachen. Plötzlich hallte ein mächtiges Gebrüll durch sein Ohr.
Der Blick des Yonbi richtete sich nach Ishgard.
“Der Rotzlöffel wird sicherlich gleich aufwachen durch dieses Gebrüll… Es wird Zeit diese Show zu beenden.“ Mit diesen Worten löste der Yonbi die Verbindung. Der Körper von Sarutama verwandelte sich zurück und fiel bewusstlos zu Boden. Der mächtige Dämon und sein Jinchuuriki hatten nun wieder die Plätze getauscht. Sarutama hatte von dieser ganzen grausamen Aktion nichts mitbekommen. Erst als er den Ruf ein zweites Mal wahrgenommen hatte und ihn im Kopf durchspielte schrak er hoch.
“Was zur Hölle war das?!“ Schreckhaft blickte er Richtung Ishgard. Sarutama richtete sich auf.
“Hast du das auch gehört Shin-….“ Der Jicnhuuriki blickte sich um, als er bemerkte, dass der ganze Schnee rot getränkt war. Die Spur ging von ihm bis zum Zelt. Seine Augen weiteten sich. Er strümte auf das Zelt zu und riss dieses auf
“Shinjiii!!!!“, brüllte er und musste dann voller entsetzen auf den blutüberströmten Körper seines Freundes blicken. Seine Augen verloren an Farbe. Es stank bestialisch und Sarutama musste die Hand vor den Mund nehmen. Ja, er hatte schon viele Tote gesehen, vor allem auf dem Schlachtfeld gegen Amon. Aber dies war sein bester Freund, sein Bruder. Sarutama konnte es nicht fassen. Tränen standen in seinen Augen.
“Shin….ji…“ murmelte er vor sich hin und ging mit zittrigen Beinen auf den Körper von seinem besten Freund zu. Immer mehr Tränen bildeten sich in den Augen des Sakebis, als er immer mehr wahrnehmen musste, dass sein bester Freund nicht mehr am Leben war. Sarutama blieb vor dem Körper von Shinji stehen und ging langsam auf die Knie. Sein gesamter Körper zitterte vor Angst, Wut und auch Trauer. Der Sakebi wusste noch nicht so Recht wie ihm geschah. Er weinte, trauerte und beugte sich über den Körper seines „Bruders“. Er brauchte Zeit für sich, Zeit für die Trauer. Er nahm Shinji in den Arm. Ja, er hatte ihn wahrlich geliebt, so wie ein Bruder seinen Bruder nun einmal liebt. Er wollte Seite an Seite mit ihm die Welt bereisen, sich noch enger zusammenschweißen und zum stärksten Team Ishgards werden und dann irgendwann mit ihren Familien zusammen das Leben ausklingen lassen. Sarutama trauerte aber nicht nur um den Verlust seines Freundes, sondern auch um dessen Ambitionen und Ziele. Er konnte nie seine große Liebe treffen und eine Familie gründen. Er starb einfach hier und das einzige was er hatte war der Sakebi. Sarutama schluchzte und er krallte seine Hände in den Stoff des Uchihas. Entzürnt und weinend blickte er an die Zeltdecke und lies seiner Wut und Trauer freien Lauf.
“WELCHES DRECKSSCHWEIN WAR DAS?!?! WIESO?!?!?!“ Fragen über Fragen hämmerten durch den Kopf des Sakebis. Diesen lies er langsam hängen und auf den Blutüberströmten Körper seines Bruders fallen. Wer zur Hölle würde soetwas tun? Was sollte er nun machen? Wie konnte er von all dem nichts mitbekommen? Sarutama wusste nicht was er tun sollte. Noch nie in seinem Leben fühlte er eine solche Leere und er wusste nicht einmal, dass der wahre Mörder quasi er selbst war, zumindest der Dämon der in ihm lebte. War er wirklich selber schuld an den Tod seines besten Freundes? Sarutama probierte sich etwas zu fangen. Er legte den Körper von Shinji auf den Boden und wischte sich die Tränen von seinen Augen.
“Es tut… tut mir…. Wirklich sehr leid… Shi-… Shi-… Shin-…ji.“ Sarutama hatte einen Kloß im Hals, musste immer wieder schluchzen und seine Tränen wegwischen. Es war wahrlich so, als würde ein Teil seiner Welt zusammenbrechen, aber dennoch musste er probieren einen klaren Gedanken zu fassen. Sarutama schaute sich um. Er konnte sich nicht erklären was vorgefallen war. Wurden sie überfallen ohne es bemerkt zu haben? Aber warum war er dann noch am Leben? Und wieso lag einer seiner Dolche hier? War das alles doch nur ein Traum? Sarutama schlug seinen Kopf heftig auf den Boden, sodass seine Stirn anfing zu bluten.
“Scheiße verdammt, was ist geschehen?!“ Die Wut staute sich immer mehr auf, bis plötzlich eine Stimme zu ihm durchbrach.
Kleiner Bengel… Ich habe dich probiert zu wecken, aber du hast absolut nicht reagiert… Sarutama stand im Inneren Gespräch mit dem Yonbi. Er fühlte sich... Geborgen. Ja, Geborgen auf eine ganz besondere Art und Weise, zumal der Yonbi ihn zum ersten Mal nicht Rotzlöffel genannt hat. Nein, er nannte ihn „Kleiner“. Er lächelte müde, weil es ein kleiner Funken Hoffnung war.
Ich konnte sie nicht genau sehen, doch nahmen sie deinen Dolch und verschwanden daraufhin. Nichts haben sie mitgenommen. Als ob du es unterschwellig mitbekommen hast bist du aufgestanden und schlafgewandelt. In das Zelt von Shinji, daher die Blutspuren auf deinem Körper. Du warst wie von deinem Willen und Instinkt geleitet und schienst nicht bei Bewusstsein gewesen zu sein. Ich konnte nicht einmal zur dir durchdringen, selbst in diesem Zustand nicht. Erst dieses merkwürdige laute Gebrüll konnte dich wecken. Die Geschichte des Yonbi hallte durch den vollen Schädel des Sakebis. Er verstand nicht ganz, doch klang die Geschichte einleuchtend. Es war nicht das erste Mal, dass der Jinchuuriki aus seinem puren Willen und Instinkt heraus sich bewegte. Ob er es nun selbst mitbekommen hatte oder auch nicht spielte dabei keine Rolle. Er war zu spät, weil er nicht reagiert hatte. Es war seine Schuld. Er lächelte schwach den Yonbi an und legte seine Hand an den Käfig.
Ich danke dir, Affenkönig… Mehr vermochte der Sakebi nicht zu sagen, zu frisch war diese mächtige Wunde über den Tod seines Bruders. Sarutama blickte wieder zu Shinji. Er fasste sich und schluckte seine Trauer herunter.
“Ich habe versagt… Es tut mir leid, dass ich nicht so sehr für dich da sein konnte, wie du es für mich stets warst… Bru… Bruder, ich werde deine Ziele in mir weiter tragen und dafür sorgen, dass du mir zusehen kannst wie ich mit weiter entwickle und deine Werte und Ziele mit mir trage.“ Sarutama schaffte es wirklich klare Worte zu finden, ehe ihm wieder eine Träne runter lief und er von seinen Emotionen erneut ergriffen wurde. Er packte den Körper des Uchihas und hob diesen hoch. Er wollte ihn zurück nach Ishgard bringen und will, dass sein Bruder für immer an seiner Seite sein kann. Sarutama würde dafür sorgen, Koste es was es wolle! Er war bereit dazu alles zu tun, was er tun musste. Seine Beine waren noch zu schwer um sich richtig zu bewegen. Sarutama taumelte mit Shinji auf seinen Armen aus dem Zelt. Er blieb im Schnee stehen und blickte gen Himmel.
“Ich hoffe, dass du zumindest jetzt vom Leid befreit bist. Ich werde für dich einstehen… Mein Bruder.“ Erneut schluchzte Sarutama. Er war nicht dazu in der Lage einen weiteren Schritt zu gehen und somit blieb er mit Shinji auf seinem Arm im Schnee stehen…
OUT: Da Leandre das Forum verlassen möchte, habe ich nach Absprache mit ihm und Chris den Tod von Shinji ausgespielt.
R.I.P. Shinji... Das Posten mit dir hat mir immer viel Freude bereitet @Leandre und es ist Schade, dass der Gemeinsame Weg hier sein Ende findet, doch sehe ich es auch als Neuanfang einer neuen Geschichte. Wünsche dir alles Gute!