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Minato aka Chris

Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

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Minato Uzumaki
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Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Minato Uzumaki » Di 14. Apr 2026, 11:40

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Hallo liebe Eternal-Community,

ich möchte heute ein Thema aufgreifen, das durch unseren ehemaligen User "Neon" ins Rollen gebracht wurde. Neon hat unser Forum kürzlich wieder verlassen, doch seine Begründung dafür hat mir sehr zu denken gegeben und spricht etwas an, das wir nicht ignorieren sollten. In einem Gespräch erklärte er mir, dass sein Interesse an "Eternal" vor allem durch unsere augenscheinlich sehr düsteren Themen ("Dark RP") geweckt wurde. Als er sich jedoch tiefer mit unserem Foren-Geschehen wie es aktuell ist auseinandersetzte, musste er leider feststellen, dass die Realität unseres täglichen RPs stark von diesem Eindruck abweicht. Es fehlte ihm schlichtweg an der erhofften Härte und Tiefe.

Diesen Vorfall möchte ich nun zum Anlass nehmen, um etwas in aller Deutlichkeit anzusprechen, das ich in der Vergangenheit oft nur am Rande erwähnt habe. Meine Haltung und meine Vision für dieses Forum sind unmissverständlich:

Das Eternal Naruto RPG zeichnet sich im Kern dadurch aus, dass wir die kreative Freiheit unserer Spieler nicht limitieren. Das bedeutet aber im Umkehrschluss zwingend, dass Handlungen unweigerlich logische und oftmals unerbittliche –InRP-Konsequenzen nach sich ziehen müssen. Charaktere in unserer Welt können sterben. Sie können schwerwiegende Traumata erleiden. Ihnen können schreckliche, unmenschliche Dinge zustoßen und als Spieler muss man bereit sein, sich mit hochkomplexen, moralisch verwerflichen Thematiken auseinanderzusetzen. Zur selben Zeit sollten politische und soziale Intrigen nicht die Ausnahme, sondern an der Tagesordnung sein.

Das aktuelle Problem?
Diese intensive Art des Rollenspiels ist momentan auf eine viel zu kleine Gruppe an Usern und Charakteren beschränkt. Mein ganz klarer Eindruck ist, dass sich ein Großteil unserer Spielerschaft schlichtweg weigert, die eigene "Safe Bubble" (Komfortzone) zu verlassen.

Ich sage es ganz offen: Wer Angst davor hat, dass sich sein Charakter durch äußere, unkontrollierbare Einwirkungen verändert, wer Rückschläge, Schmerz oder dramatische Wendungen scheut, der ist mit der ursprünglichen Kernvision von "Eternal" nur schwer kompatibel. Charakterentwicklung entsteht durch Reibung. Düstere Konsequenzen können nicht nur passieren, sie werden passieren. Spätestens dann, wenn unsere Kontinente vollständig geöffnet werden. Dann werden unsere wirklich üblen Antagonisten auf der Bildfläche erscheinen. Durch neue bösartige Fraktionen und die Einflüsse der anderen Kontinente wird eine ganz neue, unkontrollierbare Dimension von Gefahr in unser RP Einzug halten.

Warum also dieser Thread, wenn die Ausrichtung ohnehin feststeht?
Ganz einfach: Ich möchte einen "Stimmungs-Check" mit euch durchführen. Wir spielen nun schon eine ganze Weile in einem behüteten "Ohne schwere Konsequenzen"-Szenario. Dies war auch etwas was andere ehemalige User bereits kritisiert hatten, darunter Leandre. Ja, Charaktere können mal eine Strafe bekommen, ja, es gibt viele Regeln und das Play ist aktuell noch etwas limitierter. Aber mit der bevorstehenden Kontinentöffnung wird dieser Welpenschutz enden. Vereinzelte Charaktere werden unausweichlich mit extrem bösartigen Fraktionen und Antagonisten kollidieren.

Das bedeutet, dass ihr euch als Spieler unweigerlich mit sehr dunklen Themen auseinandersetzen müsst. Es wird wehtun, es wird dramatisch und es kann alles passieren.


Daher möchte ich mit euch in die Diskussion gehen und wissen, wo ihr steht:

-Wie ist eure allgemeine Meinung zu diesem anstehenden Paradigmenwechsel?

-Was würdet ihr euch an düsterem/ernstem oder allgemein Content in Zukunft mehr wünschen?

-Wie fordert ("challenged") ihr euch und eure Charaktere im aktuellen RP selbst heraus, um nicht in der Eintönigkeit steckenzubleiben?

-Was sind eure persönlichen Anforderungen an richtig gutes, fesselndes RP?



Events wie das Invasions Event oder andere Beispiele siehe hier aus 2.0 können wir auch nur umsetzen wenn allgemein die Bereitschaft dafür gegeben ist:

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Lasst uns ehrlich und konstruktiv diskutieren. Ich bin gespannt auf eure Gedanken!
LG Euer Chris

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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Reto Senju » Di 14. Apr 2026, 12:18

Hey Chris,

danke für den coolen Thread und danke auch an Neon für den Impuls dazu. Ich hatte ja damals auch oft angemahnt, das ich das Gefühl habe, das man bei vielen Themen im Kuschelmodus ist und eigentlich logische Elemente hier manchmal ausgehebelt wurden, damit Leute ihre Charaktere behalten / weiter spielen konnten.

Allgemeines vorweg:
Dass das aktuell nach Kuschelgruppe aussieht und wirkt liegt vielleicht daran, das sich die Welt hier, in der aktuell gespielt wird, ekklatant verändert hat. Es gibt keine große Naruto Welt mehr mit den einzelnen Dörfern und Reichen, die eigene Ziele verfolgen (aktuell). Natürlich gibt es andere Kontinente, die aber nur teilweise oder nicht offen sind, was die Reibungsfelder klar limitiert. Das ist, soweit ich es verstanden habe, ja auch so gewünscht damit man die zu stark gewordenen Charaktere etwas auf Eis legt, damit eine neue Generation heranwachsen kann. Alles soweit cool und gut. Nun aber zur Gretchenfrage des Ganzen: Kann mit den vorhandenen Mitteln die dunkle Möglichkeit des Plays möglich werden? Und wenn ja, was hindert die derzeit erdrückende "Staatsmacht" daran, hier klar durchzugreifen und zu liquidieren? Tashiro ist denke ich ein feines Beispiel: Der war in Urzeiten (wir wollen nicht drüber reden wie lange das her ist, da ich mir sonst alt vorkomme) ein Villain, hat sich dann mehr aus unfreiwilligen Gründen Ishgard und den Templern angeschlossen, wuchs dort heran, hatte Drachenblut - aber am Ende war er immer noch ein Gauner und Schlawiner, der seinen eigenen Weg durchweg geführt hat. Am Ende wurde er auch dafür abgemurkst - vollends logisch und richtig, den in der neuen Welt wäre für einen solchen Orochimaru 2.0 kein Platz gewesen. Absolut richtig.

Nun ist aber genau das gekommen, was man hier logisch erspielt hat: Die ganzen devils in sheep disguise sind tot oder wo sie niemandem schaden können. Das heißt also, das ist eine selbst erreichte Situation. Kann jemand aktuell einen neuen Yuu oder Tashiro spielen? Man möge mich nun nicht schlagen, wenn ich nicht jeden Charakter kenne und dessen Fähigkeiten aber zumindest ein Kratos würde erkennen oder spüren, wenn da jemand herumgurkt und etwas plant. War ja mit Tashiro genauso. Sprich, es ist aktuell schwierig einen Villain zu spielen. Das Kontrolle abgegeben wird weil gewisse Charaktere diese Fähigkeit haben ist eine Grundlage des Spiels. Machen wir ja auch jeden Tag auf Arbeit, da hast du auch nicht volle Kontrolle drüber was einem begegnet oder kommt. Also wunderbar. Absolut fein. Sehr zu befürworten. Aber es gehört auch zur Wahrheit, das dies häufig Leute betrifft, die ohnehin in unteren Positionen existieren. Sprich, die grunts. Die, die eh keine agency haben. Passiert auch in der realen Welt. Also normal. Ich finde, das auch sowas dazu gehört, aber es sollte nicht bestimmend sein. Es sollte alle betreffen können. Sicherlich leiden auch mächtige Charaktere oder bekommen was aufgezwungen. Aber es ist oft die Enstcheidung des eigenen Spielers / Admins, was da vorherrscht und nicht jemand externes, der diktiert. NPC lass ich da nicht gelten :P
Naruto ist eine Geschichte, in der vor allem Aufwachsen, Identität und Selbstverwirklichung in einer brutalen und mörderischen Welt neu verhandelt und erlebt wird. Canon Naruto Uzumaki wächst als bereits gebrochene Legende heran, erfährt Ausgrenzung u.ä. wegen dem was er in sich trägt und wächst doch in einer Gemeinschaft heran, überwindet die Angst, die man vor ihm empfindet durch eigenes Handeln und gute Lehrer, baut Beziehungen auf und muss Rückschläge, Verlust und Tod hinnehmen. Er wird erwachsen.

Im Forum können wir sowas nur begrenzt darstellen. Naruto hat in manchen Punkten kaum Kontrolle über sich und sein Leben. Das zu schreiben ist sicherlich imponierend, aber letztendlich sehr schwer möglich. Was können wir also tun? Am Ende ist jeder Charakter den die Leute hier spielen der Held in seiner ganz eigenen Welt und Sichtweise. Pairings nehme ich davon mal aus, weil hier Symbiosen eingegangen werden und das Ich etwas aufgelöst wird und zu einem "wir" wird.


Ja oder nein zu mehr düsterem Content?
JA! Super gerne! Gerne im Bereich eines Events, das die Welt insgesamt erfasst. Wie jeder darauf reagiert, steht den Leuten frei aber ich empfinde es schon als richtig, das es mehr weltergreifende Momente gibt, die auch eine Bindung der Charaktere unetreinander aufbaut. Bsp. Amonkrieg. Man hat es gemeinsam erlebt, Überlebt und das ist ein unglaublicher Identitätszement. Hier kann ich meinen Reto ins Feld führen. Der ist durch das Ganze arg gewachsen. Ist darauf jeder Charakter ausgelegt? Nein. Aber hier muss man dann auch klar sagen: Wer sich in unspielbare / tödliche Situationen reinbringt ohne Rettungsmöglichkeit - der muss damit leben das es eben Folgen hat. Ende gelände. Mag nicht nett sein, aber das Leben in der Welt ist nicht nett. Aktuell ja. Ist es. Aber das ist ja das gefährliche an der Insel... sie ist eine Illusion der Sicherheit, aber die Welt die draußen lauert wird sich irgendwann zeigen und dann wird es hässlich werden. Und das erwarte ich bspw. als Spieler und auch mein Charakter derzeit. Und damit zumnächsten Punkt.


Was mache ich zum challengen für mich?
Ich bin ja nun nicht allzu lange wieder dabei, war aber früher doch einige Zeit da und mir war es immer wichtig das meine Charaktere einen roten Faden haben; etwas das sie antreibt und was ihr Wesen ausmacht. Ich kann aktuell nur aus der Perspektive meines Retos sprechen, was ich hier dann auch mal so machen möchte: Reto will auf Minatos und Tias Linie aufpassen. Er will das zurückgeben was man ihm damals gegeben hat, nachdem Konohagakures Führung ihn und die meisten anderen der Bewohner verraten hat und töten wollte. Daher ist sein Blick auf die ehemalige Hokage immer noch davon getrübt was da damals passiert ist und er hat ein gewisses Misstrauen gegen sie. Sure, Yuu kann sie manipuliert haben. Aber das heißt nicht, das er vertraut. Reto hat den Vorteil ein "alter" Charakter zu sein. Hier steckt schon etwas drinnen... Suche nach sich selbst, Überlebender des Giftangriffes auf Konohagakure, Rettung der verbliebenen Bewohner und seines Clans, Zusammenarbeit mit Minato und Aufnahme in die Familie, Kampf gegen Amon, Aufpasser für die Uzumaki Kinder usw. Da sist ein Vorteil, da ich hier ein wenig auf die Tiefe des Plays, das der Charakter hatte, zurückgreifen kann. Das können neue User oder jene Charaktere, die so einschneidende Sachen nicht erlebt haben, schwerlich. Ihnen fehlen diese Momente und traumatischen Erlebnisse. Sicher, sie können im Lebenslauf drinnen stehen aber sie wurden nicht bespielt, also nicht aktiv erlebt und das macht einen Unterschied. Reto ist durch das, was er erlebt hat, gebrochen - aber er wach genug um da zu sein. Er hat eine Aufgabe, er baut was neues auf. Aber er hat auch noch seine alten Pläne aus Kazoku-Zeiten. Verfolgt er die aktuell? Nö. Er hat gerade eine andere Priorität, den gewissermaßen bekam er was er wollte: Die Welt hat sich verjüngt und verändert. Das was nun ist heißt es zu bewahren oder zu betrachten.
Was mache ich, damit ich hier nicht Langeweile kriege? Ich challenge mich mit unterschiedlichen Postingpartnern, spiele auch mal alleine, überlege was ich mit Reto machen kann. Er hat tiefen emotionalen Reichtum, auf den ich zurückgreifen kann. Siehe der Screenshot, den ich dir die Tage geschickt habe, Chris. Vll. überlegt er in einem Post an seine alten Gefühle für Minato? Vielleicht betrachtet in einem anderen lächelnd die Kinder, die er da aufwachsen sehen kann und überlegt im anderen fast schon dramatisch, was er damals alles verloren hat? Es kommt auf die Richtung an, in die ein Charakter gehen kann, soll und möchte. Und was der Spieler / die Spielerin bereit ist zu geben / zu machen.


Meine persönlichen Anforderungen?
Realität! Ich brauche Charaktere, die sich echt anfühlen. Keine Fanfiction Babies, die sich nach einem Tag des gemeinsamen Traumas in den Armen liegen und lieb haben. Es muss konstante Entwicklung sein. Es muss Rückschritte geben! Auch Niederlagen. Und Siege. Hell, es ist die Naruto Welt. Es muss auch mal was brutales her, aber nicht künstlich. Manchmal kann brutal sein das der Charakter ein Flashback hat, sich da durcharbeitet und damit klar kommen muss.. Vielleicht wird er zurückgewiesen, wo er sein Herz geöffnet hat. Vielleicht wird er angenommen? Es sollte nicht so viele Absprachen da geben - lasst es spannend, lasst es zesty. Das gibt dem Ganzen doch so viel Reiz. Wirklich starkes RP ist in meinen Augen 50% Eigenleistung und 50% von dem, was man vom Gegenüber kriegt. Ich kann auch 1.000 Zeichen die Wand beschreiben, oder das Innenleben einer Colabüchse. Auch machbar. Aber es macht auch viel Spaß, wenn man mehr zurück kriegt. Etwas, was in einem was kitzeln lässt. Was einen grinsen lässt. Oder auch denken lässt "Oh damn."
Was wünsche ich mir? Mhm... Back to the roots, aber im guten Sinne? Lasst eure innere darkness auch mal rauskommen. ;)

Also, viel gesagt ;) aber geiles Thema!

Danke Chris (Team) und Neon fürs anstoßen :)
Christian

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Minato Uzumaki
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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Minato Uzumaki » Di 14. Apr 2026, 12:45

Hallo Christian,

erst einmal vielen Dank für dein ausführliches Feedback und deine Meinung. Es freut mich zu sehen, dass wir da im Großen und Ganzen auf einer Wellenlänge sind.

Dennoch möchte ich zur aktuellen Situation im Forum noch etwas Wichtiges ergänzen, denn oft wird vergessen, was eigentlich jetzt schon alles möglich ist. Charaktere wie Yuu Akuto oder Tia Yuuki sind ja nicht aus der Welt. Im Gegenteil: Mit der bevorstehenden Kontinent-Öffnung werden diese Schwergewichte wieder voll in den Mix geworfen.

Zu deiner Frage was hält unsere "Mächtigen" also im RP davon ab, diese Bedrohungen aktiv anzugehen? Die Antwort lautet oft: Das bereits enorm tief verwurzelte, komplexe Politik-Play, auf das man sich einlassen muss.
Nimm Kratos Aurion als Beispiel: Nach außen hin war er derjenige, der in unserer Welt Nuke-Nin und Bedrohungen erkannt und den Push für das elimieren maßgeblich mit gewirkt hat. In Wahrheit ist er jedoch längst in den Schwarm integriert. Er hat Saya verloren, sich stattdessen mit Tia verbündet und sie zu seiner Königin gemacht. Er ist absolut loyal ihr gegenüber und würde die ganze FuGa anzünden nur um ihr zu gefallen. Das ist mein absolut fanatischer Inquisitor durch und durch.

Oder Takashi Uzumaki, der völlig unmissverständlich klargemacht hat, dass er niemals gegen seine eigene Mutter vorgehen wird – ganz egal, wie bösartig sie durch Lilith nun geworden ist. Genau so etwas sorgt für gewaltige politische Reibungspunkte und dramatische Konflikte innerhalb der Führungsebene der FuGa! Plötzlich stehen fundamentale Fragen im Raum: Was ist richtig, was ist falsch? Wie geht man in dieser neuen Welt mit dem erhaltenen "Geschenk" um?

Gleichzeitig hast du Entwicklungen à la Tashiro/Yuu angesprochen. Mein klares Statement dazu: Solche tiefgreifenden Antagonist Entwicklungen sind auch heute schon jederzeit machbar! Aber sie erfordern eben echte Mühe, erzählerische Raffinesse und vor allem ein geduldiges, aufbauendes Play.

Um das an meinem eigenen Charakter Yuichiro Hyakuya zu verdeutlichen: Er ist in 2.0 gestartet und anfangs hat sich eine tiefe, positive Teamdynamik entwickelt. Doch durch die schiere Arroganz dieses jungen Charakters, seine verzerrte Wahrnehmung der Welt und die falschen Impulse von außen, hat er In-RPG angefangen, sein eigenes Team zu korrumpieren. Er schmiedet heimliche Allianzen und bringt sich aktuell selbst das Hacken bei, nur um das Schulsystem für seine Zwecke zu sabotieren und auszunutzen. Auf diesem Weg ist er seinen eigenen Dämonen erlegen. Er wird selbst kontrolliert und manipuliert – und das Schlimmste daran: Er hat sich willentlich darauf eingelassen. Mittlerweile hat er auf seinem Pfad der Korruption seine Klauen sogar bis in die Kampfeinheiten ausgestreckt, eine ANBU korrumpiert und dort verheerenden Schaden in zwischenmenschlichen Beziehungen angerichtet.

Eine Noctiris die in 2.0 von Yuu das Kontrollfuuin erlangt hat und die ihr politisches Ränkespiel ausbaut um das aegische Reich aufleben zu lassen, ein weiteres gutes Beispiel eines älteren Charakters.

Du siehst also an diesem Beispiel: Antagonistische und abgründige Konzepte funktionieren hervorragend, wenn man sie richtig ausspielt. Genauso habe ich Yuu damals bespielt: Jahrelang aus dem Schatten heraus, niemals im offenen Frontalangriff gegen die etablierten Mächte, bis er schließlich mächtig genug war, selbst eine solche Macht darzustellen.

Und hier schließt sich der Kreis zu dem Problem, das ich ansprechen möchte:
Es ist wieder das Komfortzonen-Problem vieler Spieler. Es hapert oft an der simplen Tatsache, dass viele Spieler es absolut nicht ertragen können, wenn ihre In-RPG-Pläne scheitern. Mein Charakter Yuichiro ist auf seinem Weg schon unzählige Male gescheitert. Er hat gravierende Nachteile einstecken müssen und ist rein kampftechnisch (was Jutsus oder den reinen Fähigkeitsausbau angeht) bei Weitem nicht so stark wie andere Charaktere mit selber Spielzeit / Niveau – eben weil ihn seine psychischen und plotbedingten Probleme zurückwerfen.

Viele Spieler sind schlichtweg nicht bereit, solche spielerischen "Nachteile" für eine gute Geschichte in Kauf zu nehmen. Aber ganz ehrlich: Genau dieses Scheitern, diese Rückschläge und die daraus resultierenden Konsequenzen sind für mich der absolute Reiz und der eigentliche Sinn hinter komplexen Rollenspiel-Konzepten. Wer tiefgründiges RP will, muss auch bereit sein, seinen Charakter leiden, verlieren und ausbremsen zu lassen. Die Entwicklungen daraus sind nicht immer positiv, auch gibt es nicht immer ein happy end. Aber der Weg ist so spannend das man immer mitfiebert.

LG Chris

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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Reto Senju » Di 14. Apr 2026, 12:55

Moin!

Danke erstmal.
Ich stimme da mit dir absolut überein! Man kann denke ich festhalten das es nicht mehr so einfach ist sowas zu spielen und das ist genau der Punkt: Es erfordert Ahnung von der Welt und Umgebung. Und die hat nicht jeder. Menschen kommen ja mit Versatz zu einem Thema / Thematik und ich denke das zeigt sich hier sehr deutlich. Die Welt ist anders geworden als zuvor und da durchzuarbeiten, was es mal gab, was möglich ist usw.ist nicht so einfach. Freilich helft ihr dann auch als Team oder Urgesteinuser auch aber dann kommt das persönliche Thema rein: Will ich so viel Aufwand haben für was, auf das ich gerade fix Lust habe oder bau ich mir dann nicht lieber einen Charakter, der nicht aneckt und der sofort reinkann und den ich dann formen kann? Ich glaube, da wird doch lieber und häufiger der einfache Weg gewählt weil man den eher herausfordernden Weg sich nicht zutraut oder es als zu aufwendig vorkommt.
Dein Beispiel von Yuichiro Hyakuya ist ja super, weil es einfach auch zeigt das du dich gut darin auskennst und einfach solche Charaktere bereits gewöhnt bist zu spielen. Ob das ein Neuling direkt kann, ist dann immer die Frage. Ausnahmen gibts freilich immer, aber das wäre sowas, was mir da einfallen würde.
Es ist glaube immer die Frage, die du auch schon stellst? Was spiele ich? Was bin ich bereit zu spielen und was bin ich bereit dafür in Kauf zu nehmen? Hey, Itachi ist ne geile Type gewesen, aber den zu spielen? ALPTRAUM! Du musst da so viele Ebenen bedenken das du am Ende selbst nicht mehr weiß wo oben und unten ist. Kommt sicherlich immer auf die eigene Motivation an und wie viel man da bereit ist einzusetzen.

Ein Punkt, den ich auch spannend finde und hier andeuten mag, da er glaube bisher untergegangen ist: Villains werden nicht immer Villains aus eigenem Antrieb, sondern dazu gemacht. Sie sind manchmal als Helden gestartet, wurden dann durch etwas gebrochen, twisted und sind am Ende Spiegel dessen, was sie erlebt haben und zu was sie am Ende geworden sind. Das ist auch eine spannende Form, die man sich angucken kann. Minato (deiner) wäre da glaube ein perfektes Beispiel für.

Grüße

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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Tia Yuuki » Di 14. Apr 2026, 22:21

Reto Senju hat geschrieben:Ein Punkt, den ich auch spannend finde und hier andeuten mag, da er glaube bisher untergegangen ist: Villains werden nicht immer Villains aus eigenem Antrieb, sondern dazu gemacht. Sie sind manchmal als Helden gestartet, wurden dann durch etwas gebrochen, twisted und sind am Ende Spiegel dessen, was sie erlebt haben und zu was sie am Ende geworden sind. Das ist auch eine spannende Form, die man sich angucken kann. Minato (deiner) wäre da glaube ein perfektes Beispiel für.


An den Punkt möchte ich direkt gerne anschließen, denn ich erkenne meine Felicita sehr gut darin wieder. Gestartet als 0815 Genin, mit dem Zielt irgendwann einmal Hokagin zu werden. Sehr loyal und pflichtbewusst. Ihr Vater, ebenfalls Shinobi, ein "stolzer, ehrenvoller Mann", der sich dem Dorf verschrieben hat. Als Amon in Konoha angriff, stellte sich Felicitas Vater ebenfalls Amon in den Weg und wurde von diesem umgebracht. Felicita sah dabei dem Tod ihrer beiden Eltern zu, die in ihrer Treue für das Dorf starben. Dank Zuko wurden sie beide wiederbelebt.
Dann jedoch nutzte Yuu sein Kontrollfuin wenig später, um Felicita zu sexuellen Handlungen zu nötigen. Dabei war es Yuus Absicht, mit seinem Fuuin, welches damals noch in der Weiterentwicklungsphase steckte, herumzuprobieren, um herauszufinden, wie er dieses weiterentwickeln kann. Felicita wurde da zum unfreiwilligen Versuchsobjekt, da sie naiv und treu genug war. Als dies herausbekam fühlte sich Felicita, sowie ihre Eltern von dem Dorf bzw. dessen Führung verraten. Sie verließen Konoha und kamen nach Ishgard. Felicita hatte lange an dem Missbrauch zu knabbern. Sie kapselte sich von allen Personen ab und verstümmelte sich selbst, in dem Gedanken "zu hässlich zu werden, als das jemand sie nochmal anrühren wollen würde." Es war ein langer Kampf, dort wieder heraus zu kommen. Nur "die Familie" stand dabei hinter ihr und von dieser bekam sie Unterstützung. Allen voran natürlich auch von ihrem Freund Takashi.
Wenig später, in einer anderen Situation, wo Felicita gerade Vertrauen in Ishgard und dessen Führung gefasst hatte, versuchte Kratos, der in seinem ganz eigenen Wahn war, Takashi zu töten, dabei war Felicita quasi ein in Kauf genommener "Kolleteralschaden". Der Angriff gelang nicht. Doch allein der Versuch zerbrach natürlich erneut das Vertrauen.
Da Felicitas Eltern jedoch nicht wussten, wo sie jetzt noch hin sollten, blieben sie ersteinmal in Ishgard.
Schließlich geriet Takashi an Senjougahara, welche ihn so sehr manipulierte, dass er sich gegen Felicita stellte. Er übertrug ihr Bilder seines Betruges, wie er auch schlecht über sie sprach. Erneut brach das Vertrauen zu einer sehr wichtigen Person für sie. Und Felicita wusste nicht mehr wohin mit sich. Gefühl hatten sich alle von ihr abgewandt und so ging sie am Ende doch wieder zu Yuu zurück, der zumindest den Anstand zwischendrin gehabt hatte, sich für die Ereignisse zu entschuldigen und zu erklären. Zwischen den Fällen lagen mehrere Jahre. Felicita vertraute sich Yuu an, schüttete ihm sein Herz aus und in immernoch vorhandener Naivität (wenn ich nicht komplett), baute sie langsam wieder Vertrauen auf. Geschuldet daher, dass "die Familie" sie ebenfalls im Stich ließ. Sie befreite mit Yuu zusammen auch Maiko aus einer Forschungseinrichtung, und nahm das Blut von Yuu zu sich, was eine künstliche Bindung schuf. Dies wusste sie nicht, es war erneut ein Trick von Yuu, der an ihr natürlich auch weiterhin sein, mittlerweile weiter entwickeltes, Kontrollfuin nutzte. Somit entwickelte Felicita immer mehr Gefühle für Yuu. Minato mischte sich irgendwann ein, stellte Felicita zur Rede, es kam zum Streit und letztlich sagte Felicita aber auch, dass sie nach wie vor Takashi liebe. Eifersüchtig und Besitzergreifend war Felicita nämlich eigentlich schon immer. Minato ernannte sie zu ihrer Nachfolgerin, um sie an den Bund der Familie zu retten und um seinen Sohn auf dessen Weg des "Gottkönigs" zu retten. Minato dachte damals, dies würde Takashis Untergang sein. So zog Felicita los, nur um kurz darauf in ihrer Naivität wieder in Takashis Armen zu liegen. Dies führte zum Bruch zwischen ihr und Nibi. Denn Nibi war von Felicitas Verrat an Minato gar nicht begeistert. Nibi hatte nämlich eigene Pläne. Und so konnte Felicita nicht mehr auf die Kräfte vom Nibi zugreifen.
Zurück in Ishgard trug es sich zu, dass Kratos Felicita in die Finger bekam und anfing sie zu foltern. Er wollte sie dazu bringen, dass sie Takashi auf seinem Weg des Gottkönigs unterstützen würde und sie ihm nicht mehr im Wege stünde. Keiner kam Felicita zur Hilfe. Nibi mischte sich nicht ein. Yuu war "verhindert" und Minato entschied sich ebenfalls bewusst gegen die Hilfe. Takashi bekam von all dem nichts mit, er war damit beschäftigt die Pfeilermütter zu finden, wovon Felicita keiner war. Irgendwann kam Felicita aus Kratos Kammer wieder frei. Sie war bereit, dem Ganzen nicht mehr im Wege zu stehen, was jedoch nicht hieß, dass es sie nicht trotzdem verletzte. Doch in ihren Gedanken war auch nach wie vor immernoch Yuu. Zum Ende von 2.0 sprachen Felicita und Takashi sich aus, wobei Felicita bis heute nicht weiß, dass sie auch damals nur "zweite Wahl" war, da Takashi "nur" einen Bunshin zu ihr schickte. Felicita versprach Takashi, Senjougahara beim Aufziehen von 3 Kindern zu helfen. Obwohl sie Senjougahara hasste.

Mit 3.0 hat Felicita diese Aufgabe natürlich erfüllt. Sie hat getrauert das sowohl Takashi als auch Yuu weg waren, hat ihre Aufgaben und ihre Position als Lehrerin jedoch gewissenhaft erfüllt. Sie wurde, trotzdessen, dass sie Minatos Nachfolgerin war, nicht für eine Magisterposition vorgesehen. Und als das Gerücht auftauchte, dass Takashi da war, hat sie ihn sofort gesucht (und gefunden). Das er nun lebt, aber sie zumindest von Senjougahara weiß, dass diese Interesse an ihm hat, sorgt dafür, dass Felicita nicht mehr "teilen" will. Sie wird teilweise bösartiger. Nun traf sie auch auf eine Fledermaus von Yuu, ebenfalls durch Hinweise. So konnte sie bereits jetzt Kontakt zu Yuu aufbauen und ist auch mit ihm ein Bündnis eingegangen. Das, wenn alle Stricke reißen, sie auch bereit ist mit ihm sich "alles zu nehmen was sie wollen". Mit dieser Intention hat sie mittlerweile nun doch die Magisterposition bezogen.

Also... lange Rede kurzer Sinn: Felicita als guter, naiver, treuer Charakter gestartet und sie ist auch jetzt noch freundlich und hilfsbereit. Aber sie verfolgt durchaus auch ihre eigenen Ziele und geht dabei auch Bündnisse mit "bösen" Charakteren ein, um ihre Ziele zu erreichen. Geschuldet den Ereignissen, die ihr inRPG geschehen sind.

Genau solche Dinge sind es aber, welche das RP spannend machen, finde ich. Verrat, Betrug, Gewalt auf egal welcher Ebene. Und so den "Weg des Charas" zu schreiben ohne zu wissen, wo es hingeht, weil es eben auch andere Menschen hinter ihren Bildschirmen gibt, die Einfluss haben.

Im Falle von Felicita sind die oben genannten Punkte natürlich nur die "Hauptaspekte". Dazu kommen noch Sachen wie: Tod der Sensei (Soley), Tod von zwei Teammitgliedern (was sie und Takashi miterlebt haben), die Invasion auf Konoha (wo sie und Takashi Konoha gerettet haben), Auseinandersetzungen mit einem Ex Freund, Erlebnisse mit Piraten negativ wie auch positiv und und und.

Also ich habe nie etwas gegen Dark gehabt und werde und will das auch weiterhin bespielen und ich freue mich darauf, meine anderen Charas bald wieder in den Ring schicken zu dürfen.
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Danke an Lena für das Set! :)

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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Florene » Di 14. Apr 2026, 22:55

Hey zusammen^^

Ich würde dann auch mal meinen Senf dazu abgeben und bin ehrlich gesagt froh, dass das Thema nochmal so offen angesprochen wird.

Ich glaube, ich gehöre eher zu den Leuten, die sich grundsätzlich von düsterem und intensiverem RP angesprochen fühlen, auch wenn meine Charaktere vielleicht nicht immer direkt dafür gemacht sind. Gerade deshalb sehe ich darin aber eine Chance, sowohl meine Charaktere als auch mich selbst als RPlerin weiterzuentwickeln und herauszufordern. Ich denke auch, dass das RP dadurch auf Dauer wieder interessanter werden kann. Dieses reine Friede-Freude-Eierkuchen-Social-Play wird irgendwann einfach eintönig. Mit dem Öffnen der Kontinente bringt es mehr Risiken, mehr Möglichkeiten; Charaktere zu verteilen und Entwicklungen voranzutreiben, es bringt Bewegung rein.

Was Konsequenzen, moralische Grauzonen und echte Risiken angeht: Das sind genau die Dinge, die Charaktere lebendig machen. Und wie die meisten wissen, habe ich kein Problem damit, solche Themen zu schreiben oder auszuspielen, solange es zur Situation passt und sich nicht out of character anfühlt. Wichtig ist mir dabei aber, dass solche Dinge nicht einfach passieren, sondern sich sinnvoll ins RP einfügen. Dass sie aufgebaut werden und sich entwickeln. Frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
Ich habe kein Problem damit, dass Charaktere leiden, sich verändern oder auch traumatische Dinge erleben. Wir schreiben hier schließlich keine Fanfiction, sondern ein lebendiges RP. Und dazu gehört auch, dass nicht alles kontrollierbar ist, genauso wie im echten Leben.

Aber genau deshalb ist für mich der Aufbau entscheidend. Atmosphäre, Entwicklung, Gewicht. Dass sich Dinge entfalten können, statt einfach nur zu eskalieren. Ich möchte beim Schreiben dieses Gefühl haben, komplett im Geschehen zu sein, so wie wenn man ein gutes Buch liest und mittendrin steckt. Und genau das geht im reinen Social Play auf Dauer einfach verloren. Was mir bei der Formulierung etwas aufstößt, ist dieses sehr klare „Wer damit nicht klarkommt, passt nicht ins Forum“. Ich verstehe den Gedanken dahinter, aber es wirkt schnell so, als gäbe es nur zwei Optionen. Entweder man geht komplett mit oder eben nicht. Ich glaube aber, dass es dazwischen noch einiges gibt, man muss nur schauen wie man Kompromisse findet. Für mich bedeutet es dabei nicht, die Komfortzone zu verlassen, indem ich komplett die Kontrolle über meine Charakterentwicklung abgebe, sondern indem ich mich bewusst entscheide, wohin ich mich entwickle und auf was ich mich einlasse.

Natürlich gehören Konsequenzen dazu, aber sie sollten sich ergeben und nicht einfach aufgezwungen werden. Wenn ich im echten Leben jemandem grundlos eine scheuere, muss ich damit rechnen, dass etwas zurückkommt. Und genau so sollte es sich auch im RP anfühlen. (Ich hoffe man kann mir folgen. Bin etwas müde und versuche das hier ordentlich zu machen. x.x)
Was ich mir wünschen würde, ist deshalb nicht unbedingt mehr Härte im Sinne von extremen Ereignissen, sondern mehr Gewicht hinter dem, was passiert. Mehr Fokus auf Atmosphäre, auf zwischenmenschliche Spannung und auf Entwicklungen, die sich langsam aufbauen und dann wirklich treffen, wenn sie eskalieren.

Was meine eigene Herausforderung im RP angeht: Ich versuche, meine Charaktere nicht festzufahren. Ich lasse sie reagieren und Dinge an sie heran, aber so, dass es sich natürlich entwickelt und nicht erzwungen wirkt. Für mich ist es wichtiger, dass sich Veränderungen echt anfühlen, als dass sie möglichst schnell passieren.

Meine Anforderungen an gutes RP sind eigentlich ziemlich klar. Ich möchte fühlen, was passiert. Spannung spüren, bevor etwas eskaliert. Und ich will, dass Szenen nachwirken und Kopfkino auslösen, nicht nur im Moment, sondern auch danach.
Und ganz wichtig: Ich brauche ein RP, das sich wie ein Selbstläufer anfühlt. Natürlich gibt es immer mal Jemanden, der eine Szene mehr trägt, aber auf Dauer sollte es kein Ziehen sein müssen, damit etwas vorangeht.

Was ich mir konkret an düsterem Content mehr wünschen/nicht wünschen würde:
  • Langsam aufgebaute Konflikte, die sich über Zeit zuspitzen, statt sofort zu eskalieren
  • Zwischenmenschliche Dynamiken, die kippen, Vertrauen, Abhängigkeiten, Machtverhältnisse, Intrigen
  • Moralische Grauzonen ohne klare richtige Entscheidung
  • Psychologische Auswirkungen, die nicht nach einer Szene abgeschlossen sind, sondern langfristig nachwirken
  • Antagonisten, die nicht einfach nur böse sind, sondern nachvollziehbar handeln
  • Was ich dagegen weniger brauche, ist dieses reine Hauptsache extrem, ohne dass es sich wirklich ins RP einfügt.
Für mich entsteht düsterer Content nicht dadurch, was passiert, sondern dadurch, wie sehr es trifft.
Wenn diese Basis da ist, dann darf es auch eskalieren und dann wirkt es auch ganz anders.

Zum Abschluss:
Ich finde die Richtung grundsätzlich spannend. Aber entscheidend ist für mich, wie sie umgesetzt wird. Ob sie wirklich Tiefe bringt oder einfach nur mehr Härte.


Ich hoffe man konnte alles gut verstehen und ist nichts unverständlich.
Lg Selina :)
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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Maat Anubis » Mi 15. Apr 2026, 09:33

Hi, eines mal vorneweg. Mir fällt es schwer meine eigene Meinung zu sagen und mutig zu sein. Aber gebe mein Bestes.

Wie ist eure allgemeine Meinung zu diesem anstehenden Paradigmenwechsel?

Persönlich habe ich nichts gegen düstere Themen. Mein Problem is eher der Stress, den ich damit verbinde. Ich habe jetzt gerade drei charaktere, die ich gerne in ihrem Play festigen möchte und in dieser Hinsicht hilft mir zur Zeit das "Kuschelrp". Es hilft mir auch, mich als zuverlässigen Postpartner zu etablieren. Da hilft mir so ein "Wer damit nicht klarkommt, passt nicht ins Forum" nicht. Das sorgt bei mir eher dafür, dass ich alles über- und zerdenke und am Ende das Handtuch werfe, weil es mir das Gefühl vermittelt, du gehörst nicht dazu und ich habe immer wieder düstere Phasen, wo ich es denke, auch wenn ich daran arbeite. Also noch einmal kurz. Düstere Themen gut, fühle mich aber gerade nicht bereit dazu.

Was würdet ihr euch an düsterem/ernstem oder allgemein Content in Zukunft mehr wünschen?

Authenzität und das es aus den Handlungen und Gedanken der Charaktere kommt. Game of Thrones (staffel 1-4) Kenner verstehen, was ich meine. (Bei der Gelegenheit lest die Bücher, die sind besser)

Wie fordert ("challenged") ihr euch und eure Charaktere im aktuellen RP selbst heraus, um nicht in der Eintönigkeit steckenzubleiben?

Aktuell schaue ich, das meine Aktivität stimmt und meine Charas ein soziales Umfeld erarbeiten. Klar habe ich noch Pläne für meine Charas (Keiya nin 7, Shinra Kenjutsu, Anubis will mehr über die Dunkelheit wissen, etc.), aber im Moment ist mir das Aufbauen und als guter Postpartner da sein, wichtiger.

Was sind eure persönlichen Anforderungen an richtig gutes, fesselndes RP?

Ich bin froh über jeden, der mit mir postet. Also passe ich mich einfach an.

Das wären meine 5 cent zu dem Thema. Meine grundlegende Frage ist, passe ich mit meiner Meinung ins Forum oder eher nicht.

Viele Liebe Grüße
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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Minato Uzumaki » Mi 15. Apr 2026, 12:09

Hallo hallo,

ich möchte noch einmal kurz auf einen speziellen Punkt aus meinem Post oben eingehen, nämlich die Aussage, wer hier "nicht dazu gehört", da dies scheinbar etwas missverstanden wurde.

Um das klarzustellen: Es geht mir um Spieler, die bewusst Veränderungen oder negative Konsequenzen für ihren Charakter abblocken, indem sie ins OOC flüchten. Wer sich strikt weigert, sich auf die dynamischen und teils harten Elemente unserer Spielwelt einzulassen, der wird mit der Kernvision von "Eternal" auf Dauer einfach nicht glücklich werden.

Machen wir es an einem plakativen Beispiel fest: Jemand sticht eurem Charakter im Kampf mit einem Kunai ein Auge aus und die Situation lässt es Inplay absolut nicht zu, dass ihr euch wehrt. (Zu wenig Zeit zu reagieren, nichts die Stats, etc. Keine Besonderheit/Jutsu zum block)
Ein absolutes No-Go wäre hier Powergaming, um dem Angriff auf Biegen und Brechen doch noch auszuweichen. Genauso kontraproduktiv ist es jedoch auch, die Situation ins OOC zu ziehen und den Mitspieler im Discord dafür anzugreifen, dass er dem eigenen Charakter so etwas antut.

Man muss lernen, solche Dinge als Chance für das Roleplay zu sehen. Es gibt im Inplay immer Mittel und Wege, Schicksalsschläge zu verarbeiten. Ein verlorenes Auge führt vielleicht zu einer intensiven Storyline rund um ein medizinisches Jutsu oder einen Heiler, der aufgesucht werden muss. Aus Schmerz entsteht Charaktertiefe. Eine Rivalität? Mehr dynamische Ereignisse! Dasselbe gilt für alle anderen düsteren Themen, Intrigen oder Manipulationen. RPG ist ein Dialog und ein kreatives Zusammenspiel mit eurem Gegenüber und der Welt selbst. Es funktioniert nicht, wenn einer der Partner eine unzerstörbare Schutzblase um sich zieht.

Dennoch möchte ich auch etwas Wind aus den Segeln nehmen: Wir haben nun einige Jahre in einem recht behüteten Umfeld gespielt. Auch wenn die Kontinentöffnung bevorsteht, wird die Welt nicht von heute auf morgen in pures Chaos gestürzt. Der Übergang wird schrittweise passieren. Ihr werdet also genügend Zeit haben, eure Charaktere an die neue, rauere Realität heranzuführen und euch selbst wieder an mehr Action und Konsequenzen zu gewöhnen. Die FuGa selbst ist weiterhin ein sicherer Ort, ähnlich wie die Main City in einem MMO. Geht ihr nicht raus um Quests zu erledigen, ist die Wahrscheinlichkeit das euch etws schlimmes passiert auch geringer :D

LG Chris

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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Winry Rokkuberu » Mi 15. Apr 2026, 17:25

Konsequenzen ob positiv oder negativ waren schon immer Teil des Rps, damals schon zu beginn vor etlichen Jahren wo wa alle noch "klein" waren. Klar wurde da vielleicht noch anders gespielt usw. trotzdem war es schon da. Ob es damals schon sehr dark war oder semi dark kann jeder für sich abwegen, aber es war nie ein only Friede Freude Eierkuchen Rosa Einhornhof Nein. Mal mehr mal weniger dark ja aber nie ohne Konsequenzen oder Negativität nein. Meine Wenigkeit ist mit am längsten hier und hat auch langlebige Charas wovon diese sehr viel inrp miterlebt haben oder auch mitgewirkt bei etweigen Szenarien über die Versionen die wir hatten oder wie wir bestimmte Rp Epochen sag ich mal genannt haben. 1.0 oder 2.0 und jetzt ja 3.0.
Und diese ganzen Szenarien, Ereignisse gibt happy ends oder auch weniger gute oder totale Tragödien sag ich mal. Gehört alles mit dazu zum lebendigen Play.
Mein Ryuuzaki als Beispiel, damals Hokage gewesen wurde dann verraten von seinen engsten Vertrauten und musste zuvor sich auch gegen etweise kriminelle/böse Gruppierungen die wir damals hatten behaupten eben als Gegenstück, weil Dorf vs. Nuke so wie es damals war halt. Ja also Intrige und Verrat gab es damals schon und um zurück zu meinem Ryuu zu kommen, er hat dann Konoha den Rücken gekehrt, auch wegen Verlust der damaligen Familie die er hatte und durch Seiji einen der wenigen Freunde die er damals noch hatte kam er zuerst zu Sheruta, dann später Angiris und ging seinen Weg. Die Ereinisse prägten ihn, zeichneten ihn, machten ihn zu dem wer er heute ist. Gab viel negatives, wobei Ryuu auch ein kampferprobter Kriegsveteran also mit Verlust, Schmerz, Leid etc ist er vertraut und dennoch haben ihn so einige Dinge stark getroffene emotional. Hat er aufgeben? Hab ich aufgegeben bzw. abgeblockt? Nein ich hab es genommen wie es kam und weitergemacht, bin den Weg meines Charas gegangen. Habe genutzt was gegeben wurde. Eine Tür ging zu und eine andere auf. Freunde wurden so auch zu Feinden bzw. einstige Verbündete wurden Gegner und umgekehrt, der Chara lernte dazu usw. Und jetzt? Ryuu ist immernoch da, geprägt und gestählt durch viele Schläge verschiedenster Ereignisse, hat aber auch die Liebe gefunden, jetzt eine Familie, das Glück gefunden trotz des "darken" Settings.
Sprich ja unser Forum ist im Kern dark angehaucht, hat dieses Genre mit drin, was aber nicht heißt das alles ausschließlich dark oder gar dark extrem ist. Wenn das der Fall wäre würde es die FuGa nicht geben und es wäre praktisch permanent jeder gegen jeden. Klar Intrigen, Faktionplay gibt es hier. Jede Gruppe nenn ich es mal sofern vorhanden hat ihre eigenen Vorstellungen was sie wollen/nicht wollen oder wie es laufen soll usw. Alte Fehden wurden nicht vollständig begraben und alles ist vergeben und vergessen als hätte es nie existiert nein. Momentan wird an einem Strang gezogen und persönliche Ziele/Wünsche hinten angestellt. Das kann sich jedoch alles ändern je nachdem wie es inrp läuft und was passiert. War schon in 2.0 und davor so. Jedoch kann JEDER mitbestimmen bzw. JEDER kann wo mit wirken. Es ist wie ein Stein der ins Rollen gebracht wird und immer größere Steine anstößt oder das sogenannte Schneeballprinzip und alles oder sagen wir vieles kann passieren wie im echten Leben was ja auch schon angesprochen wurde.
Weiter war unser Rp bzw. die Welt von Naruto immer von Konflikten geprägt, ob nun groß oder klein. Frieden? ist das Gegenstück, die andere Seite der Münze zu Krieg/Konflikt. Das eine gibt es nicht ohne das andere und "Talk no Jutsu" funktioniert nicht immer. Wie gesagt reines Rosa Einhorn Heile Welt ist nicht. Allein weil es Dinge gibt wie Tod, Krankheit, Schmerz, Verlust kann es nicht alles positiv sein. Inrp wird es auch oft gesagt von einigen Charas, die Welt ist entweder bunt, also es gibt jede Farbe oder alles sind Grautöne. Rein schwarz und weiß? Nein, gut und böse? Perspektiven.

Zurück zum Angang meiner Worte, Konsequenzen. Diese sind wichtig und sollten auch von allen entsprechend bespielt werden können. Es sind hier ja schon Beispiele meiner Vorposter gekommen, wie etwa das Szenario mit dem ausgestochenem Auge. Ja ist doof wenn es passiert aber es ist eine Chance. Zu blocken durch hier nun occ heißt diese Chance gänzlich zunichte zu machen und sehr wahrscheinlich noch mehr. Oder auch andere Dinge die einem vielleicht gerade nicht schmecken. Es passiert eben bzw. kann passieren, dann ist dem so wenn es nicht logisch inrp und charaktergetreu umgangen werden kann, man im Kampf jetzt um bei dem Beispiel zu bleiben nicht ausweichen kann, nicht blocken kann oder einem niemand zur Hilfe kommt, ja dann ist dem so auch wenn es richtig doof ausgehen kann. Trotzdem kann man es nutzen. Das war bisher immer möglich. Selbst das Ableben von Charakteren, konnten die User nutzen. Ein jüngstes Beispiel ist meine Sameko die auch durch Yuichiro korrumpiert wurde, immer mal wieder das dämonische Chakra abbekam was auch auf sie eingewirkt hat. War es wo doof? Ja schon, weil greift ja in den Chara wo ein und wer hat schon bock drauf korrumpiert zu werden? Außer jene die da vielleicht einen Fetisch haben? o.o Doch hab ich versucht es konform zu spielen, zu nutzen so wie es mir vom Chara halt möglich ist. Aber das Ganze, diese Reibung, das es nicht immer rosig ist das macht lebediges Spiel aus. Weil wozu einen Chara trainieren? Wozu Fähigkeiten verbessern? Gründe gibt es einige. Beschützen, Rache, will einfach der Beste sein etc. und wahre Macht wird aus der Notwendigkeit herraus geboren, geht aber alles nur eben weil Konsequenzen, Konflikte etc. existieren. Dark-Setting bietet Potenzial für Entwicklung das ist einfach so und mit die beste. Nur Frieden? Es stagniert. Wobei man das auch hat wenn es zu extrem in der Dark-Side wird. Es kann ja keine Rivalen geben wenn diese beispielsweise sofort beseitigt werden, oder keiner eine Chance erhält sich zu verbessern. Den Mächtigen "Bösen" sagen wir mal wird auch irgendwann langweilig und alles wird eintönig wenn Wachstum fehlt. Klar man kann alles zerstören wenn man will man so drauf ist. Nur was hat man am Ende? Richtig nur Ruin. Kurz um Extrema egal welche Richtung sind immer nicht gut.

Was auch schon angesprochenwurde, dass sich alles was passiert sinnvoll ins Rp einfügt und das ist richtig. Der Weg und nicht direkt das Ziel. Weil alles ist ein Prozess, jede Enwicklung das geht nicht instant. Manches geht schneller als anderes ja aber es ist nie von jetzt auf gleich. Klar Crashouts kann es immer geben, beispiwelsweise eine emotionale Reaktion. Beispiel: Chara A dem sein bester Freund wird vor seinen Augen umgebracht und Chara A geht dann in den totalen Enrage und zerlegt alles was gerade da ist, ob Freund oder Feind weil er nur rot sieht. Ungeachtet der Konsequenzen. Klar die gibt es, kommen dann im Anschluss. Nimmt man ja dann auch in Kauf. Ist möglich wenn es nachvollziehbar bzw. begründet ist. Logisch eben eingepflegt. Jedoch nur Eskalieren? Hmm bringt eher weniger was für alle oder global gesehen.


Wie ist eure allgemeine Meinung zu diesem anstehenden Paradigmenwechsel?
- das Forum bzw. unser Setting war schon immer, also hatte schon immer das "dark" Genre mit drin. Die Kontinentöffnung und damit wieder größere Möglichkeit für "Dark" Play ist sogesehen nichts neues nur mehr wieder back to 2.0 und davor. Wenn dann gibt es ALLEN einfach nur wieder mehr Chancen für ALLES. Leute/Charas wollen Helden sein? Ja ein Held kann nur existieren und entstehen wo Tragödien sind, wo Leid existiert. In einer rein heilen Welt gibt es keine Helden^^ Und Villians? Ja die werden gemacht. Wie heißt es doch so schön? Die like a Hero or live long enough to become the Villian. Da ist was dran.
Bin also nicht dagegen, sondern dafür.

Was würdet ihr euch an düsterem/ernstem oder allgemein Content in Zukunft mehr wünschen?
- Entwicklung, kein Rush oder Eskalation
- Dynamik im sozialen Bereich
- Nachwirkungen/Konsequenzen auch anhaltende, sowohl klein als auch groß
- nachvollziehbare Antagonistik


Wie fordert ("challenged") ihr euch und eure Charaktere im aktuellen RP selbst heraus, um nicht in der Eintönigkeit steckenzubleiben? - ich lasse sie reagieren auf ihr Umfeld, auf das was ihnen durch andere gegeben wird im Dialog etc. so zu reagieren wie der Charakter ist und auch auf mein Gegenüber einzulassen. Halt realistisch gesehen. Mal klappt das gut, mal weniger. Je nach Chara von mir anders, versuche diese umzusetzen wie sie sind so gut es geht.
Versuche den Weg meines Charas zu gehen, selbst wenn dieser hinfällt.


Was sind eure persönlichen Anforderungen an richtig gutes, fesselndes RP?

- der Ball wird zurückgespielt also z.B. man gibt Input und bekommt Input zurück. Man treibt sich gegenseitig hoch also mit den Postpartnern das der Flow vorhanden ist. Spannung muss vorhanden sein, richtiger logischer aus/aufbau. Nachvollziehbare, begründete Entwicklung. Konsequenzen gehören mit dazu, ob gut oder schlecht.
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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Shishi Inuzuka » Mi 15. Apr 2026, 20:49

Halhalo!


Wie ist eure allgemeine Meinung zu diesem anstehenden Paradigmenwechsel?

- Ich bin skeptisch. Ein Paradigmenwechsel so wie er aktuell angekündigt wurde klingt erst mal nach einer begründeten Sache. Es scheint Leute zu geben die sich diesen Wechsel wünschen und andere die meinen das er überfällig ist. Das allein ist ein klares PLUS dafür. Warum ich dennoch skeptisch bin, ist die Frage der Umsetzung. Hier wird an mehreren Stellen erwähnt, was dafür, sprich aber nicht unbedingt, wie genau das passiert. Klar ihr habt zwei Events reingestellt doch die lassen viel Raum für Spekulationen offen. Zum Beispiel: Wenn die Seuche ausbricht und starke Charaktere dann quasi raus sind (Ich breche das hier kurz runter also nicht weinen, wenn ich das falsch ausgedrückt habe) gilt das nur für die „Guten“ Charaktere oder sogar die Spieler Charaktere? Oder auch für etwaige NPC`s oder die Bösen. Ich gehe davon aus das es für beide Seiten gilt da man ja kleineren Schurken auch eine Bühne geben will…zumindest so geschrieben. Wenn das der Fall ist, darf das gerne für immer so sein XD (kleiner spaß). Nein ich will nur sicher gehen das dieses Event dann nicht heißt das die kleineren Charas dann zusehen dürfen, wo sie bleiben.
Der Turm ist eine nette Idee vor allem da Charakteren eine Möglichkeit gegeben wird daran teil zu nehmen die sonst eher im Hintergrund bleiben. Meine Frage. Wie wird das mit der Schulpolitik vereinbart? Müssten die Lehrer/Magister nicht dagegen sein das ihre Kids daran teilnehmen und am Ende hops gehen könnten? Oder wird der Turm dann noch mal erklärt und sagt:“ Jo macht alle mit! Desto mehr, desto besser und keine Angst euch passiert nix!“ ich frag nur weil hier viel von Konsequenzen gesprochen wird.

Und da wir bei Konsequenzen sind, wie genau wird gerechtfertigt welcher Charakter andere Charaktere in eine solche Lage bringen darf? Ich höre hier von einer Safe-Zone das gefällt mir, aber da würde ich auch gerne mehr von hören, denn eine Schule, in der einer der Magister ein Fanatiker ist,…und die Direktorin eine EX-Terroristin…ich mein ich kenne, das gebe ich zu, die Charakterentwicklungen all dieser Charaktere jetzt nicht. Vielleicht haben sie ihre Gründe, haben sich geändert…oder was auch immer. Ja? Das is okay jedem Seins…aber wenn ich Sprüche lese die Intrigen und Verrat an der Tagesordnung sein sollten…das klingt nicht sehr Safe für mich. Ich geh ja immer vom Besten aus also gehe ich davon aus das sich bei dem Konzept: Die FuGa als Safespace, etwas gedacht wurde. Davon würde ich gerne mehr hören…kann ja noch ausgearbeitet werden…ist völlig fein vermutlich macht ihr das sogar schon^^.
Ich glaube sogar das Sätze oder Pläne wie, das Forum muss sich ändern und muss darker werden, die Leute abschrecken könnte. Wenn man klar macht man hat den Safespace und dann ist alles wie gehabt und wenn man Bock auf mehr hat, geht man halt raus…dann klingt das alles sogar nach einer ziemlich guten Idee.
Denn was vergessen wird, zumindest von dem, was ich bisher gelesen hab, mein Fehler, wenn ich was übersehen habe, dann wird nicht viel darauf eingegangen, wie das mit demjenigen aussieht, der für die Konsequenzen sorgt. Klar man kann sagen…junge du warst in einem Kampf und bist immer offensiv gegangen…und das war dumm. Jetzt hast du eben dadurch Nachteile. Das ist verständlich. Aber was, wenn jemand gerade des Weges kommt, sagt: SO für meine Charakterentwicklung habe ich jetzt einen Ausbruch, Wutanfall, etc. und deswegen greife ich diesen wehrlosen kleinen Genin an. SO dann muss der ja das Play des anderen ausbaden. Dann heißt es: So du bist jetzt einen Arm los geworden…aber hey…das is doch cooles Play oder nicht? Sehe ich da ehrlich gesagt nicht so.
Wenn ich als Beispiel nehmen darf und ja ich nehme was Extremes einfach um meinen Punkt klarzumachen, das heißt nicht das ich das jetzt erwarte oder befürchte:
Meine Dokuritsu geht mit ihrem Bruder Nine los und kein plan werden von einem kleinen Schurken angegriffen. In der Idee handelt es sich jetzt mal um einen User Charakter und der ist stark, aber nicht so stark, dass die Seuche ihn was anhat. Dann kämpft er mit den beiden…als Genin sind sie klar unterlegen und bringt Dori um…weil die sich nicht verteidigen kann. Oder weil sie sich nicht verteidigen kann, stirbt Nine. Dann hat einer ne „Tolle“ Charakterentwicklung und der andere hat einen Charakter weniger. Das ist ja nun mal gar nicht geil und hat auch nichts damit zu tun das man sagt…hey in unserem Forum kann man eben auch sterben. Leb damit. Denn Ursache hierfür ist ja nicht schlechtes Play. Sondern die Entscheidung eines Users hinter einem Charakter…mein Charakter, der ist so also macht er das jetzt. Und da kann mir keiner erzählen das sich darüber nicht beschwert werden darf. Weil man kann, eben nicht immer was machen…das gibt einfach das System nicht her.
Wie gesagt das war ein extremes Beispiel, aber es soll zeigen was eben möglich ist. Es gibt nun mal einfach Situationen, die werden einem durch das Play auferlegt. Denkt an das deutsch Recht: Die Freiheit des einen endet da, wo die Freiheit des anderen aufhört. Das heißt einem Charakter die Freiheit zu geben einen anderen umzubringen schränkt dessen Freiheit eben ein.

-Was würdet ihr euch an düsterem/ernstem oder allgemein Content in Zukunft mehr wünschen?

FRAKTIONEN, wären mir auch sehr recht, weil es so wieder etwas shinobi play geben würde. Das fände ich auch cool. Aber ein Plot, der mir aufgedrängt wird, ist weniger toll. Hier fände ich es schön, wenn man eine alternative findet, einen Kompromiss, um das Dark-Play mit dem Kuschel RP sinnvoll zu vereinen.
MEHR ROUTINE. Ich fände es gut (und so würde ich es auch raus lesen) wenn die neuen Fraktionen und Events mehr zu einem dauerhaften Setting beitragen die eine dauerhafte spannende Spielstruktur erzeugen. Alsos so wie früher. Dorfplay vs Missionen vs Events.
FORTSCHRITT. Mit einführen eines neuen Zeitalters/Settings wie auch immer könnte man sich bemühen einen schnelleren Fortschritt zu wagen. Also das die Zeit inrp etwas flotter vergeht. Tages Wechsel, ein einheitliches Zeitsystem. ETC.


Wie fordert ("challenged") ihr euch und eure Charaktere im aktuellen RP selbst heraus, um nicht in der Eintönigkeit steckenzubleiben?

- Gar nicht so sehr weswegen ich es sogar begrüße wenn sich etwas verändert natürlich mit den oben genannten Sicherheiten.
- Meine Charaktere sind nicht wirklich an dieses neue Setting angepasst daher mal sehen wohin es sie treibt.


Was sind eure persönlichen Anforderungen an richtig gutes, fesselndes RP?

- Abwechslungsreichtum aber auch Routine. Kombiniert in verschiedenen Optionen wie ich das RP gestalten kann.
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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Minato Uzumaki » Mi 15. Apr 2026, 21:47

Hallo!

Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort und deine ehrlichen Gedanken dazu! Genau für solchen Input ist der Thread ja da. Ich möchte aber auf ein paar deiner Punkte genauer eingehen, weil da glaube ich ein paar Dinge falsch verstanden wurden oder noch etwas genauer erklärt werden müssen.

Zum Thema "Paradigmawechsel" und Dark-RP:
Die Intention des Threads war absolut nicht, dass wir ankündigen: "Wir werden jetzt viel dunkler und böser." Alles, was hier angesprochen wurde, ist in unserem RP bereits genau so möglich, in der Vergangenheit schon passiert und schlichtweg gegeben. Die Beispiele, die unten im Thread für Events genannt wurden, sind noch alte Event-Ideen aus 2.0, die für das 3.0 Setting natürlich entsprechend überarbeitet werden müssten. Es gibt also keinen plötzlichen Wechsel, sondern es ist der Standard, den wir eigentlich schon immer haben. Solche Sachen könnt ihr Euch auch selbst überlegen.

Zu der Schulleitung (Fanatiker & Dorf Situation Konoha) und In-RPG vs. Out-RPG Wissen:
Deine Verwunderung ist teilweise verständlich, aber hier müssen wir ganz stark zwischen dem unterscheiden, was wir als User wissen (Out-RPG) und was die Charaktere in der Welt wissen (In-RPG).
Ja, die Templer sind nicht ganz knusper, aber wie fanatisch sie wirklich sind, ist öffentlich nur sehr beschränkt bekannt. Kratos' Fanatismus wurde öffentlich nie wirklich gezeigt. Er gillt als Ex Schwertmeister von Kiri, ist einer der Helden des Kumo/Kiri Krieges und hat mit Ishgard sein militärisches Verständnis mehr als unter Beweis gestellt. Dass er ein Bündnis mit Tia Yuuki hat und in ihren Schwarm aufgenommen wurde, wissen In-RPG nur eine handvoll Charaktere. Politisches Play zeichnet sich ja oft genau dadurch aus, dass es im Verborgenen stattfindet. Zitat Tywin aus GoT: "This is a plot. Plots are not public knowledge"

Ähnlich verhält es sich mit Senjougahara. Das ist ein umfangreiches Thema, aber kurz zusammengefasst: In 2.0 hat sie die größte Fraktion angeführt (einen Zusammenschluss aus Loyalisten von Konoha, Kiri, Ex-Kumo, Ex-Suna und Iwa). Somit hatte sie von allen verbliebenen Ex Führungspersonen die meiste Erfahrung mit so vielen unterschiedlichen Leuten an einem Platz. Die damalige Entscheidung mit dem Gasangriff davor aus Konoha hat sie offiziell zum "Wohl" der Shinobi getroffen, um Nuke-Nin im Dorf auszuschalten. Es ist zu komplex, um das jetzt hier im Detail aufzurollen, aber In-RPG gelten diese Figuren eben nicht unbedingt als das, was wir als User vielleicht in ihnen sehen. Besonders unsere älteren Charaktere hier haben so viel erlebt, was anhand der Beispiele auffallen sollte.

Der "Safe Space" als In-RPG Konzept:
Der sichere Hafen bzw. die Schule ist kein fehlerfreies System, das vom Staff "von oben herab" diktiert wurde. Es ist ein In-RPG Logikkonzept. Nach dem Fall der Schöpfer wollten die Charaktere versuchen, alte Fehler nicht zu wiederholen (daher auch der Mord an den Nuke-Nin). Man wollte quasi ein unbeschriebenes Blatt schaffen. Das System ist bewusst fehlerhaft, weil die Charaktere, die es erschaffen haben, Fehler haben. Die Idee für die Schule kam In-RPG übrigens als Vorschlag innerhalb des Angiris-Rates von meinem Seiji Masamori, lange bevor Amon und die Schöpfer überhaupt Thema waren. Es ist dann Inrpg mit Ideen weiter ausgebaut worden und auch jetzt noch nicht "perfekt". Aber die Schule ist sicherer als nun frei Draußen mit dem Schiff herumzufahren. Ob es irgendwann woanders sicherer ist? Vielleicht.

Spieler-Freiheit und Konsequenzen:
All das sind großartige Beispiele für Plots. Es war in unserem Forum schon immer möglich, durch geschicktes RP gewaltige Dinge aufzubauen. Es gibt von Out-RPG/Staffseite keine Grenzen dafür! Wenn deine Dokuritsu sich mit den richtigen Leuten vernetzt und es schafft, die Magister zu vergiften... wer weiß, vielleicht wird sie die nächste Königin?
Ich nehme da gern meinen Yuu Akuto als Beispiel: Er startete als einfacher ANBU mit einer simplen Besonderheit (Begierden sehen). Durch verdecktes Play, wirtschaftlichen Einfluss, Korruption, Betrügereien, politisches Play und den Ausbau seiner Fähigkeiten über andere Charaktere ist er zu einem der gefährlichsten Charaktere überhaupt geworden. Genau solche Charaktere kann es immer geben und sie könnten bereits jetzt, unerkannt, mitten unter uns sein.

Zum Thema Charaktertod und "Wutanfälle":
Um dein Beispiel aufzugreifen: mit den Genin, die aus einer Laune heraus von einem "übermächtigen" Char getötet werden, würde ich das Konzept stark anzweifeln. Wie ist dieser Wutanfall begründet? Sowas sollte nie einfach eine User-Entscheidung aus einer Laune heraus sein, das wäre schlichtweg Fehlplay. Meist steckt eine Besonderheit dahinter (z.B. dämonische Übernahme). Aber selbst wenn es dazu kommt und Genin absolut unterlegen sind, sollte es immer Möglichkeiten geben, aus der Situation herauszukommen. Denk an Naruto und Sasuke, die gegen Zabuza zumindest so lange durchhalten konnten, bis Kakashi wieder übernehmen konnte. Charaktere, die durch das Power-Gap so mächtig sind, dass wirklich gar nichts mehr geht, führen solche Aktionen nicht aus Lust und Laune durch und haben in der Regel auch keine unkontrollieren Besonderheiten, um das künstlich und unfair herbeizuführen.

Spielspaß und das Eternal-Konzept:
Spielspaß steht ganz oben, aber wir können uns nicht hinter einer Wand aus "Ich möchte aber nicht, dass meinem Charakter dies und das passiert" verstecken. Das ist im Eternal schlichtweg nicht möglich.
Zur Erinnerung: Damals im Amon-Kampf, als dieser Fudo übernommen hat, wurde ganz Kiri vernichtet. Dabei starben, wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe, rund 15 User-Charaktere (Darunter auch mein Ken Kaneki z.B). Das war krass, aber es gab In-RPG Lösungen: Marios Zuko hat die Charaktere mit seinem Rinnegan und Minatos Lebenskraft zurückgeholt. Wichtig ist einfach die Logik in der Welt und dass Dinge nicht aus reiner Willkür der User passieren. Man kann schlimme Ereignisse fast immer abwesenden und selbst wenn sie geschehen sind gibt es vielleicht einen Weg zurück. Sicherlich nicht immer, aber keiner verliert seinen Charakter, oder muss eine Konsequenz mit Wut etragen. Es soll spaß machen, aber Gefahren, mögliche Konsequenzen sollten nicht durch einen Outrpg Einfluss abgeblockt werden, denn sie sind ein Bestandteil von gutem Rollenspiel.

Zu deinem Wunsch nach Fraktionen, Fortschritt und Zeitlinien:
Hier habe ich gute Nachrichten für dich! Mit der anstehenden Kontinent-Öffnung wird genau das wieder voll gegeben sein. Alles wird wesentlich weiter gefächert sein als früher auf nur einer Welt. Das Wichtige dabei: Ihr könnt diese Dinge frei ausschreiben. Wenn morgen jemand eine politisch aktive Militärmacht aus Gartenzwergmonstern aufbauen will, die mit kleinen Panzern kämpfen,niemand wird euch stoppen! :D

Auch die Zeitlinien werden sich durch die Kontinent-Öffnung automatisch wieder schneller angleichen. Es wird mehr Zeit vergehen, da global betreffende Ereignisse schneller aneinandergereiht werden. Wenn z.B. eine Expedition losfährt und später zurückkommt, ist das direkt eine natürliche Zeitanpassung von mehreren Wochen oder Monaten.

Ich hoffe, das nimmt dir ein paar deiner Sorgen und zeigt, wie viel Potenzial und Freiheit eigentlich in deinen Händen (und den Händen deiner Charaktere) liegt!

LG Chris

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Shishi Inuzuka
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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Shishi Inuzuka » Fr 17. Apr 2026, 18:55

So ich noch mal, danke fürs drauf eingehen.


Allerdings wollte ich noch mal auf einiges eingehen das gesagt wurde-

Zum Thema "Paradigmawechsel" und Dark-RP:
Du schreibst:
"Wir werden jetzt viel dunkler und böser."
„ist in unserem RP bereits genau so möglich“
„Es gibt also keinen plötzlichen Wechsel, sondern es ist der Standard, den wir eigentlich schon immer haben“

Ich verstehe worauf du hinaus willst. Es war schon immer so. Es war immer so gedacht. Allerdings kannst du nicht abstreiten das es sich offenbar verändert hat. Also das Forum das Klima…whatever. Ansosnten würdest du ja nicht Dinge schreiben wie:

„Es fehlte ihm schlichtweg an der erhofften Härte und Tiefe.“
„Zur selben Zeit sollten politische und soziale Intrigen nicht die Ausnahme, sondern an der Tagesordnung sein.“
„Mein ganz klarer Eindruck ist, dass sich ein Großteil unserer Spielerschaft schlichtweg weigert, die eigene "Safe Bubble" (Komfortzone) zu verlassen.“

Du gibst an das du mit dem IST-Zustand unzufrieden bist und es wieder so haben willst wie früher. Damit bestätigst du ja das es jetzt nicht so ist wie es sein sollte und das du einen Wechsel haben willst. Folglich wird es eine Veränderung für den von dir betitelten „Großteil der Spielerschaft geben“. Richtig?

„Aber mit der bevorstehenden Kontinentöffnung wird dieser Welpenschutz enden.“
„Vereinzelte Charaktere werden unausweichlich mit extrem bösartigen Fraktionen und Antagonisten kollidieren.“
Versteh mich bitte nicht falsch, aber das habe ich nicht falsch verstanden. Das ist was man klar aus Argumenten wie diesen herausnimmt. Und eine Veränderung ist ja per se nicht falsch, wenn man sie richtig umsetzt.
„Das Eternal Naruto RPG zeichnet sich im Kern dadurch aus, dass wir die kreative Freiheit unserer Spieler nicht limitieren.“

Das ist ein Satz, der mir sehr gefällt und an dem ich gerne festhalten würde. Man darf aber eben nicht vergessen wie er zu verstehen ist. Freiheit geht nie vollständig. Die Freiheit des einen kann immer in die Freiheit des anderen eingreifen und tut es…schlicht und ergreifend einfach. Daher muss auch für beide Seiten entsprechend gesorgt sein. Sprich dieser Großteil der User, der in seiner Komfortzone sitzt, sollte nicht gezwungen werden diesen zu verlassen. Vielmehr sollte es Wege geben sie dazu zu motivieren aus dieser Zone zu kommen. Zieht man den Leuten den Boden unter den Füßen weg wird es viele geben die sich dadurch auf den Schlips getreten fühlen. Du sagst es selbst. Das Forum war immer Düster. Wenn es also eine Zeit lang heller war und Leute sich vom ernsteren Dark play entfernt, haben dann vermutlich aus einem Grund heraus. Natürlich bin ich sicher das ihr als Staff Team da ne Lösung für habt…aber gerade der Beginn der Diskussion (die späteren teile etwas weniger) lesen sich wie ein WECHSEL. Daher versteh bitte meine Bedenken^^.

Zu der Schulleitung (Fanatiker & Dorf Situation Konoha) und In-RPG vs. Out-RPG Wissen:

Ja ich stimme dir zu da es jetzt sehr umfangreich wäre hier näher drauf einzugehen und danke dir das du es dennoch in einer Kurzversion versucht hast.
Da ich mich ja aktuell in einer Out-Rpg Diskussion befinde habe ich dieses Wissen auch mal frech, wie ich bin benutzt. Natürlich würde ich im Inrp davon absehen. Worum es mir ging, war ja eher, ob der Schutz der Schule auch auf einer Sozialen ebene halt gesichert ist unter diesen Umständen. Du beschreibst Kratos als Teil von Tia Yuukis Schwarm und dass sie ein Bündnis haben. Auch hattest du angemerkt das Takashi Uzumaki sich nie gegen sie stellen würde.

„Oder Takashi Uzumaki, der völlig unmissverständlich klargemacht hat, dass er niemals gegen seine eigene Mutter vorgehen wird – ganz egal, wie bösartig sie durch Lilith nun geworden ist“

Ich kenne die Beweggründe von Tia nicht aber was wenn die jetzt in der Schule einmarschiert? Was dann? Verstehst du meine Bedenken der Umsetzbarkeit? Ich sage nicht das es nicht möglich ist ich meine es wäre vielleicht angenehmer für diesen „Großteil der Userschaft“ den du beschreibst wenn man es erklären würde oder Regeltechnisch verankert.

Der "Safe Space" als In-RPG Konzept:

„Der sichere Hafen bzw. die Schule ist kein fehlerfreies System, das vom Staff "von oben herab" diktiert wurde.“
„Es ist dann Inrpg mit Ideen weiter ausgebaut worden und auch jetzt noch nicht "perfekt". Aber die Schule ist sicherer als nun frei Draußen mit dem Schiff herumzufahren. Ob es irgendwann woanders sicherer ist? Vielleicht.“

Um auf das letzte von mir einzugehen das klingt halt nicht überzeugend. Es klingt als ist es eine Konsequenz die kommt.
„Der Übergang wird schrittweise passieren. Ihr werdet also genügend Zeit haben, eure Charaktere an die neue, rauere Realität heranzuführen und euch selbst wieder an mehr Action und Konsequenzen zu gewöhnen.“
Das macht mir eben eher den Eindruck als wolle man sagen…so Leute ihr müsst jetzt erwachsen werden!

„Die FuGa selbst ist weiterhin ein sicherer Ort, ähnlich wie die Main City in einem MMO. Geht ihr nicht raus, um Quests zu erledigen, ist die Wahrscheinlichkeit das euch etwas Schlimmes passiert auch geringer,“

Das hatte mir beim erstmaligen Lesen ein Gefühl von Sicherheit gegeben aber jetzt, wo ich noch mal drüber schaue, merke ich das es schon darauf angelegt ist zu sagen…irgendwann…wird es da halt auch brenzlig/gefährlich werden. Einfach weil das eben die Konzeption des Forums so vorsieht. Vielleicht wäre es aber für die User angenehmer, wenn man versucht das zu umgehen. Die Fuga als einen Safe Space lässt? Just sayin. Immerhin muss ja nicht alles in Chaos versinken. Ist vielleicht auch ganz nett.



Spieler-Freiheit und Konsequenzen:

„Wenn deine Dokuritsu sich mit den richtigen Leuten vernetzt und es schafft, die Magister zu vergiften... wer weiß, vielleicht wird sie die nächste Königin?“
Ich meine klar, dass IST ein Versprechen von Freiheit und Grenzenlosigkeit wie du es beschreibst, aber dahinter steht Arbeit, die wie wir beide wissen über Kreativität hinaus geht. Dies ist ein RP-System und läuft nach regeln und Werten. Stats.

Eine Dokuritsu die als friedfertige Genin erstellt wurde hätte sichtlich die schlechtesten Chance ein solches unterfangen vorzuhaben im vergleich zu einem Yuu Akuto der…B-Rang? A-Rang? Gestartet ist? Is lange her sorry. Vielleicht war er als ANBU Captain ja auch schon S-Rang. Aber du verstehst worauf ich hinaus will. Er wurde von dir gebaut mit den Reccoursen genau so was tun zu können. Dori nicht. Klar kommt jetzt keiner und sagt:“ Dori kann das nich is also unrealistisch.“ Sondern man würde sie eben die Konsequenzen spüren lassen. Und genau so ist es wenn ich mit Dori was gutes tun will. Greifen Dämonenhorden an und ich versuche kp mit ihr die Fuga zu verteidigen wird sie mit ihren minderwertigen Fähigkeiten höchstwahrscheinlich drauf gehen. Das wäre realistisch aber egal wie gut das im RP umgesetzt wäre da hätte ich als User keinen Spaß dran….weil ich meinen Charakter halt verliere. Die Freiheit zu sagen:“ Ich überleb das einfach weil ich nicht sterben will.“ Die hab ich nicht weil das Powergaming ist. Das wurde auch weiter oben aufgegriffen.
So nun könnte man in diesem rein hypothetischen Beispiel sagen:“ Ja warum bringst du sie dann in eine dir so gefährliche Situation? Nun! Wird die Schule angegriffen, wäre das nicht meine Entscheidung. Wird die Schule so überrannt das sich der Kampf bis zu Dori trägt, wäre das nicht meine Entscheidung. Würde ein NPC es auf Dori abgesehen haben und es gibt niemanden der ihr bis dato hilft, ist das nicht meine Entscheidung. Auch wie weit der NPC geht und wie sein Verhalten ist liegt außerhalb meiner Kontrolle. Und wenn man sagt das man sich auf die user dahinter verlassen kann die das nicht zu unrealistisch gestalten dann ist es dennoch deren Entscheidung wie Arg der Verlust ist den Dori zu erleiden hat. Und nicht meiner. Du siehst diese Kontrollosigkeit beängstigend sein kann?

„Genau solche Charaktere kann es immer geben und sie könnten bereits jetzt, unerkannt, mitten unter uns sein.“

Gerade solche Sätze sind da nicht beruhigend. Sie zeigen zwar wie intrigant das Forum aufgebaut ist…also inrp, aber es sorgt für User die was friedliebendes bespielen wollen einfach nur Paranoid werden. Gäbe es da nicht eine Möglichkeit einen Kompromiss zu finden? Müssen wir uns damit abfinden das Charaktere die in das Alte Setting nicht passen…künftig ausradiert werden oder verändert werden müssen damit sie passen?

Zum Thema Charaktertod und "Wutanfälle":

Um das kurz noch mal klarzustellen, Mein Beispiel hat es vereinfacht. Klar unrealistisch…aber die Situation ändert sich dadurch nicht. Der Grund warum wir so einen Ausbruch haben oder den Tod eines Charakters…der ist eben völlig egal. Nicht für die Nachvollziehbarkeit oder die Logik aber für die Situation. Wir haben User A der jetzt mit dem Verlust von Charakter B klar kommen muss und User B dem ein Charakter fehlt. Ich bin da ganz ehrlich das ein Charakter stirbt kann man mir noch so gut begründen mit was auch immer…es ist scheiße. Klar gibt es Situationen der Selbstverantwortlichkeit. Ohne Frage kann man sich selbst in Situationen schreiben wo man eben Schuld ist das man drauf geht. Dagegen sag ich nix. Aber wenn ich aufgrund von Dark play / oder dem Realismus eines anderen Charakters / NPC`s in eine Situation gedrängt werde und ich dann die Konsequenz für tragen muss…es ist kagge. Und das hat nix mit guten oder tiefsinnigen RP zu tun. Man sollte für die eigenen handlungen und Entscheidungen gerade stehen nicht für die anderer. Das haben wir in der Realität doch schon oft genug. Das muss nicht auch noch hier sein.

„Laune heraus sein, das wäre schlichtweg Fehlplay.“

„Charaktere, die durch das Power-Gap so mächtig sind, dass wirklich gar nichts mehr geht, führen solche Aktionen nicht aus Lust und Laune durch und haben in der Regel auch keine unkontrollieren Besonderheiten, um das künstlich und unfair herbeizuführen.“

Das ist aber eher ein Lippenbekenntnis. Das steht nirgends in den Regeln. Wenn das so ist! Dann kann man es auch verschriftlichen. Solange das aber nicht der Fall ist gibt es nichts das einen Aufhält. Und solange man es für sich selbst logisch begründen kann…na ja…dann kann man es auch tun. Warum sollte ich mich da auf Versprechungen verlassen? Oder irgendein anderer User? Verstehst du, was ich meine? Es geht mir nicht darum anderen Usern was zu unterstellen! Es geht mir darum das mein Vertrauen nicht ausreicht für solche Situationen mich mit einem Charakter (der nicht expandeble ist) in ein RP zu wagen das ernste Konsequenzen für mich hat nur weil ich es betreibe. Und möglicherweise geht es auch anderen Usern so die in der Komfortzone chillen. Just sayin.
Sätze wie:
„sollte es immer Möglichkeiten geben, aus der Situation herauszukommen.“ Sind halt zu wankelmütig.

„Denk an Naruto und Sasuke, die gegen Zabuza zumindest so lange durchhalten konnten, bis Kakashi wieder übernehmen konnte.“
Ja das war Plot. Relativ simple XD


Spielspaß und das Eternal-Konzept:

„Spielspaß steht ganz oben, aber wir können uns nicht hinter einer Wand aus "Ich möchte aber nicht, dass meinem Charakter dies und das passiert" verstecken. Das ist im Eternal schlichtweg nicht möglich.“
Warum nicht? Ich sehe ein das es grenzen geben muss aber die könnten kalkuliert werden. Fakt ist das man eine Millionen verschiedener Sachen RPn kann aber nur eine Handvoll davon können von Stats gesteuert werden. Rp umfasst natürlich düsteres und Konsequenzen und so. Klar bestreite ich nicht. Aber die anderen Sachen wie Romanzen und „Kuschel RP“ oder was auch immer auch. Warum also nicht sich auf der Seite der Wand aufhalten die man mehr mag?

„Zur Erinnerung: Damals im Amon-Kampf, als dieser Fudo übernommen hat, wurde ganz Kiri vernichtet.“
„Marios Zuko hat die Charaktere mit seinem Rinnegan und Minatos Lebenskraft zurückgeholt.“

Ist jetzt auch kein gutes Beispiel für Konsequenzen. Und eher ein gutes Beispiel für ein großes Massen sterben. Ich meine wenn da Genin sterben die halt nichts dagegen tun können und es halt mal keinen Wiederbelebungsplot gibt…sagt ihr dann auch: „War Krass…aber da muss man eben durch?“ ich mein ich verstehe das es zur Ernsthaftigkeit eines Settings gehört. Aber glaubt ihr echt es macht dem User spaß dessen Genin oder was auch immer da umgebracht wurde? Ich wage es zu bezweifeln. Kann nicht für alle sprechen aber ich würd mich nicht da hinstellen und sagen: „Wow mein Genin ist tot weil hier ein Weltvernichter Dämon kam…und jemanden besetzt hat der alle umbringt. Das war mal ein richtig guter Plot! Dafür hat es sich gelohnt.“
„aber keiner verliert seinen Charakter, oder muss eine Konsequenz mit Wut etragen.“

Gut so. Das ist ja was man hören möchte aber ich hoffe du verstehst das Skepsis entsteht wenn man dafür keine Versicherung hat sondern einfach nur auf andere vertrauen soll. Menschen sind unterschiedlich und haben eine unterschiedliche Vorstellung von Gerechtigkeit oder Logik. Das führt dann zu reiberein und genau solchen Missverständnissen.

„Es soll spaß machen, aber Gefahren, mögliche Konsequenzen sollten nicht durch einen Outrpg Einfluss abgeblockt werden, denn sie sind ein Bestandteil von gutem Rollenspiel.“
Gut das es Spaß machen soll dann schadet es ja nicht den Usern die Sicherheit zu geben das nur so viel Konsequenz auf sie zu kommt wie sie selber überschauen können. Mehr sag ich ja nicht.

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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Minato Uzumaki » Sa 18. Apr 2026, 14:28

Hallo Uli,

erstmal nochmal danke für dein ehrliches Feedback und dass du dir die Zeit genommen hast, deine Bedenken so detailliert auszuführen!

Ich kann absolut verstehen, woher deine Skepsis kommt, gerade wenn man viel Herzblut in einen Charakter steckt. Lass mich versuchen, das Bild noch etwas klarer zu zeichnen und auf deine Punkte einzugehen.

Zum Thema "Paradigmawechsel", Dark-RP und warum wir da sind, wo wir sind:
Du hast recht, es hat sich etwas verändert, aber das liegt an unserer Historie. Die Entscheidung, überhaupt erst in diesen "sicheren Hafen" zu gehen und eine Weile den Fokus auf Social Play zu legen, kam damals ganz stark von der User-Seite. Wir sind damals von Amon direkt in das Schöpferturnier und dann nahtlos in den Schöpferkonflikt gerutscht und das, während noch unzählige andere Plots liefen. Es gab einfach keine Zeit zum Atmen, besonders für die jüngeren Charaktere.

Dass wir aber für immer auf der Insel und in der Safe Zone bleiben, war nie Bestandteil des "Deals". Es war von Anfang an klar kommuniziert: Die Welt verändert sich, wir sind aktuell sicher, aber wir haben begrenzte Ressourcen. Irgendwann muss sich die Welt wieder öffnen und dann wird es wieder größer und gefährlicher. Es ist also kein plötzliches "Wir pushen das jetzt auf Dark-RP", sondern die natürliche Weiterentwicklung des Settings.

Der Auslöser für meinen Thread war um das nochmal zu verdeutlichen, dass uns ein User verlassen hat, weil er durch unsere Forengeschichte das Gefühl hatte, wir wären eigentlich kreativer, freier und "darker", als wir es aktuell ausspielen. Ich wollte mit dem Thread einfach die Temperatur messen, wie die allgemeine Haltung dazu ist.

Zur Sicherheit der Schule, Tia und den Antagonisten:
Du bringst bei Tia einen super Punkt an, das ist exakt die Gefahr, die Winry auch bei Takashi angesprochen hat! Aber genau hier siehst du, wie spannend und tiefgreifend diese Plots sind. Ein massiver Schutzfaktor der Schule ist: Tias direkte Kinder, Takashi und Mamoru, leben dort. Sie würde ihre Kinder niemals in diese Gefahr bringen. Kann es trotzdem gefährlich werden? Oh ja. Aber es ist eben ein organischer Plot und kein vorausgeschriebenes Doom-Szenario, bei dem der User den "Alle sterben"-Knopf drückt.

Wie sicher der Hafen bleibt, hängt (wie damals in den Dörfern) von unheimlich vielen In-RPG-Faktoren ab. Könnte Kratos "Fuck it" sagen und die Tore für Tia öffnen? Theoretisch ja. Aber er ist nur ein einzelner Charakter. Es gibt etliche andere Charaktere, die genau das zu verhindern wissen und sich maßgeblich um die Sicherheit kümmern. Aktuell läuft z.B. ein Plot mit vielen Siegel-Charakteren, um etwas gegen das Kontrollsiegel zu unternehmen.

Wir haben User, die ihre Antagonisten teilweise jahrelang nicht richtig ausspielen konnten, weil wir diesen sicheren Hafen ermöglichen und es ruhiger angehen lassen wollten. Aber wir sind jetzt im im RL in 4. Jahr. Man kann nicht erwarten, dass die Antagonisten aus purer Rücksichtnahme 10 Jahre lang auf Pause gedrückt bleiben.

Zur Spieler-Freiheit, den Stats und "Dori":
Da muss ich etwas korrigieren. Das Start-Level sagt in unserem System nur bedingt etwas über den späteren Einfluss aus. Ja, Yuu ist als ANBU gestartet. Aber mein Takashi ist "nur" als Chuunin Stufe 2 gestartet und ist nun der mächtigste Charakter im Forum. Ein anderes Beispiel ist mein Yuichiro: Er hat sich gänzlich auf Korruption ausgelegt. Dadurch hat sein Kampftalent massiv gelitten, er ist im direkten Kampf schwächer als viele Andere mit seiner Spielzeit. Dafür ist seine Korruption mittlerweile so hoch, dass er problemlos ANBUs (Wille 2) korrumpieren kann. Er agiert verdeckt und bekämpft Feuer mit Feuer. Was ich damit sagen will: Das System gibt die Wege vor. Wenn Charaktere sich vernetzen, können sie Dinge erreichen, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Auch deine Dori hat unzählige Optionen, sich zu vernetzen und aufzubauen, ganz ohne dass du sie antagonistisch spielen musst.

Zum Thema Machtgefälle, Wutanfälle und Kontrollverlust:
Nehmen wir dein Beispiel: Dori verteidigt die FuGa gegen Dämonen. Erstmal ist sie nicht allein. Und selbst wenn 3 C-Rang Charaktere einem A-Rang Dämon gegenüberstehen: Unser System bietet genug Tools, um in eine Situation zu gelangen, in der sie nicht sterben
Natürlich gibt es das Instant-Kill-Gap. Ein "Grandmaster"-Charakter könnte rein Performance-technisch 20 Stufe-1-Charaktere ausradieren. Aber die In-RPG-Logik verhindert das. Es gibt schlichtweg keine Charaktere, die so mächtig und gleichzeitig völlig hirnlose Massenmörder sind. Nehmen wir wieder Tia (wegen Lilith mit der böseste Char, den wir haben). Selbst sie hat einen Genin, der sie angegriffen hat, nicht umgebracht. Warum? Weil es unter ihrem Niveau war. Sie hat Ishgard angegriffen, um Qual zu verbreiten, nicht um alle zu töten und auch das nur, weil sie wusste, dass Takashi es wieder ungeschehen machen kann. Unsere bösen Charaktere sind vielschichtig. Niemand loggt sich Morgens ins Forum ein und sagt: "Hihi, ich bring jetzt Andere um!" Der Fokus liegt auf dem RP, nicht darauf, einen anderen User abzufucken.

Warum steht das nicht in den Regeln?
Weil es durch die Eigenschaften, Vorlieben und Abneigungen der Charaktere definiert wird. Wenn jemand einen plumpen Massenmörder erstellt, muss er diesen extrem kreativ und gut spielen, um überhaupt lange genug zu überleben, um in die "Machtliga" aufzusteigen. Deine Sicherheit sind die Fähigkeiten deines Charakters und die der anderen Charaktere um dich herum. Ich habe die meisten Charaktere hochgespielt, von Stufe 1 bis Max und hatte die meisten In-RPG Kämpfe, ich spreche da aus einem bewiesenen Track Record heraus, nicht nur von "Trust me, bro".

Wir haben im Eternal keinen garantierten "Todesschutz". Es ist in gewisser Weise wie ein "Hardcore Modus" in einem Game. Aber das System ist so logisch aufgebaut, dass der Verlust eines Charakters die absolut letzte Konsequenz ist. Wenn du als kleiner ANBU zum S-Rang Nuke, 9-Tails Jinchuuriki gehst und sagst "Ich hau dir aufs Maul, bring dich jetzt Mal solo um", dann stirbt man. Das ist Selbstverantwortung. Diese Situation ist Inrpg passiert. Es war mein Minato, der diesen ANBU Captain umgehauen hat. Aber auch damals hat Minato diesen User der mit der Intention hin ist meinen Jinchuuriki zu töten nicht umgebracht. Warum? Weil Minato nicht der Massenmörder Chara ist, er hat bewiesen das er überlegen ist, dass er es könnte, die Macht der Familie gezeigt. Darum ging es ihm, nicht mehr. Es hat für diesen Chara keinen Mehrwert zu töten.

Zum Kontrollverlust als RP-Chance:
Das Schöne an einem System ist, dass es dir Werkzeuge gibt. Darleens Yumi wurde z.B. von Katsus Ketten kontrolliert. Yumi fand das Gefühl des Kontrollverlustes so furchtbar, dass sie sich In-RPG in Willenskrafttraining begeben hat, um das künftig zu kontern. In einem MMO levelt man auch, sucht besseres Gear oder ruft Freunde, wenn ein Boss zu stark ist. Ob die Lösung funktioniert? Das macht den Reiz aus! Das beste RP entsteht aus diesen Motivationen. Ich kann dir die Kern-Angst nicht gänzlich nehmen, aber vertrau in das Potenzial deiner Charaktere!

Kann man in der "Komfortzone" bleiben? (Kuschel RP vs. Dark RP):
Ganz klares Ja! Man kann sich im Eternal aus allem heraushalten. Das Problem ist hier nur die eigene Erwartungshaltung.
Nennen wir es das Bob vs. Hans Prinzip: Bob liebt sein Leben. Er sitzt vor dem TV, kegelt mit Kumpels und hilft beim Dorffest. Er trainiert zwar fleißig, aber er verlässt das Dorf nicht. Hans hingegen trainiert auch, geht aber auf A/S-Rang Missionen, hat Nahtoderfahrungen und überwindet krasse Gefahren. Bob wird niemals dieselben Möglichkeiten, Stats oder denselben Einfluss haben wie Hans. Wenn man das akzeptiert und diese Erwartungshaltung anpasst, hindert einen im Eternal Niemand daran wie Bob zu sein und im sicheren Lebenszirkel zu bleiben, Social-Play zu machen und nur sichere Missionen zu bestreiten! So ABER, in 2.0 gab es große Beschweren aus der Ecke der Leute die sich NUR in dieser Niche befunden haben und dann zurselben Zeit scharf kritisiert haben das sie nicht "mitmachen" können bei den großen Plots. Das ist genauso wenn du deinen Charakter in einem MMO gelevelt hast, nur kochst und angelst mit dem Charakter und dich dann beschwerst das du nicht den besten Loot haben kannst aus dem aktuellen Raid Tier. Das du gerne die Endstory Sequenz mit erleben möchtest ohne den Raid zu bestreiten.

Ich hoffe, das zeigt dir, dass der "Wechsel" eigentlich nur bedeutet, dass die Welt wieder "komplett" bespielbar wird und du dir genau die Nische aussuchen kannst, in der du dich wohlfühlst.

LG Chris

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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Togane Itsuki » Mo 20. Apr 2026, 09:20

Hab lange drüber nachgedacht ob ich was schreibe, da ich mich ja rein vom Community Aspekt sehr zurückgezogen habe. Das hat aber nichts mit dem RP zu tun. Das macht mir ja Spaß (Duh sonst wäre ich ja ganz weg). Meine Meinung zum Dark RP bzw Wechsel und generelle Stimmung versuche ich mal so geordnet wie nur irgend Möglich aufzuzeigen.

Dark RP Allgemein
Damit habe ich persönlich keinerlei Probleme, ja ich würde Niemals einen bösen Char spielen weil ich das selbst einfach nicht mag. Allerdings muss man ja auch nicht böse sein um in "Dark Rp" reinzurtuschen. Konsequenzen sind Wichtig und Richtig. Die Befürchtungen wurden schon ausgesprochen und auch drauf eingegangen also führe ich das nur der Vollständigkeit halber trotzdem auf. Man muss halt den schweren Grad schaffen das die alten Chars die neuen und jungen Chars nicht wegen Kleinigkeiten oder aber ohne deren Mitwirkung/Chance das zu beeinflussen einfach töten oder traumatisieren etc pp. Wie ich es lese wird darauf geachtet und eventuelles PP und co wird dann geahndet. Mehr braucht es da finde ich an erster Stelle nicht als Versicherung für mich. Sind ja alle Erwachsen und sollten von dem 14 Jahre ich weit weg sein das unbedingt den Internet Lachs auf den Tisch hauen will weil man die größten Stats hat.
Kurz um Dark RP ist Nice wenn das drum herum stimmt.

Zukünftiger Content
Da bin ich ziemlich Wunschlos um ehrlich zu sein. Ich bin lieber reaktiv als aktiv bei so was und nehme wie es kommt. Wenn ich mir was Aussuchen könnte, wäre es wohl etwas das erst mal gegen NPC geht um ein Gefühl für die Art des Dark RP zu kriegen die hier angestrebt wird. Damit man da noch mit den Chars der Anderen zusammen (gerade die Neueren) auch Bände knüpfen kann und dann auch je nach Lage anderes Ergebnis kassiert, (Ein Itsuki würde Anders mit Situation XY umgehen als Taichi als bsp.). Von daher ist dieser Abschnitt hier eher kurz. Da kann ich echt wenig zu sagen da ich auch den Plot der super komplex uns groß ist bis heute weder im Kopf habe noch die Muße habe es Alles so oft zu lesen bis es wirklich im Gedächtnis ist. Das ist natürlich keine Kritik an der Komplexität, es gibt ja grobe Zusammenfassungen die kann man ja zur Not nachsehen, aber ich könnte jetzt 0 sagen ohne Alles neu zu lesen was wann wie passiert ist und warum.

Herausforderung an den eigenen Char
Auch hier habe ich da keine Vorgabe. Ich nehme es wie es kommt wie schon im Punkt darüber beschrieben. Ich habe wenn überhaupt nur Vorstellungen davon was die Chars am Ende können sollen. Doch RP Situationen etc pp. da plane ich nichts weil mir das persönlich auch einfach keinen Spaß macht. Wenn als bsp Itsuki mal beim falschen Char seinen Blödsinn abzieht und kassiert. Dann ist das so, damit muss der Char dann leben und ich dahinter auch. Eintönigkeit verspüre ich also eigentlich gar nicht, egal ob im Moment nur Social Play da ist oder nicht. Daher bin ich hier also auch sehr "genügsam" weil ich mit beiden Seiten eines RP gut leben kann solange Siehe Oben "Faires RP und keine Randomess" dabei klar gewahrt sind.

Anforderung an gutes RPG
Hier wird es auch kurz denke ich, denn das sind eigentlich Dinge die jeder der RP betreibt auch erwartet. Fair, ohne OOC (Out of Character) Wissen zu benutzen, das kann man natürlich Niemals zu 100% verhindern das passiert bei jedem auch mal Unterbewusst behaupte ich hier mal ganz dreist. Ansonsten wars das eigentlich. Der Anspruch ist halt so gut es geht zu rpn mit egal welcher Person.

Persönliche Probleme
Nun zu den persönlichen Problemen die habe das gehört ja denke ich zum Stimmungs Check dazu. Das Thema Event wurde angesprochen und die Invasion soll ja noch kommen. Ich mag Events auch so was natürlich sehr gerne. Das gibt Stoff für RP, Hier muss ich dann aber aus persönlicher Sicht natürlich mich Frage wann es denn nun wirklich passieren soll. Gesagt wurde letztes Jahr Oktober, dann kommt RL und Weihnachten dies das alles Verständlich und auch kein Problem. Nun haben wir fast Mai und noch immer nichts weiter passiert. Dazu kam das ich zumindest mal 1 Vieh als Gegner rein gestellt habe da ich mich ja durchaus als User beteilige an so was wenn möglich. Leider gab es da bis heute bis auf Filis Anmerkung keinerlei Feedback zu und das kommt aus dem Februar. Das dämpft bei mir die Lust und Laune weiterhin wenigstens zu versuchen etwas einzubringen wie man sich denken kann enorm. Über die Qualität von dem Monster kann man ja immer streiten aber dafür muss natürlich auch eine Reaktion erfolgen.

Der Zweite Punkt (Zeit wurde schon angesprochen daher spare ich mir das jetzt mal und lasse mich überraschen wie es läuft ab dem Punkt), der Progress von Chars. Aktuell ist es meinem Verständnis nach ja so man schreibt Post X über Zeit Y das reicht man ein und dann wird geguckt ob das passt und der Wert steigt um 1 Punkt. Soweit so einfach, hier sehe ich aber für mich ein Problem. Erstens da man ja nur 1 "Szene" haben kann ergibt es sich deutlich seltener das man irgendwas in die Richtung macht ohne das es gezwungen wirkt. Schließlich kann und will man idR ja nicht immer in solchen Loop Holes landen wo das Thema dann immer nur die eigene Verbesserung ist. Entsprechend hat noch keiner meiner Chars seit der Erstellung auch nur 1 Punkt irgendwo geholt. Klar könnte ich auch einfach Solo Posten um das zu wuppen aber auch das soll ja nicht Sinn der Sache sein.

Da kam mir die Idee, "Lasst uns Taler mal nützlich machen" ich weiß ihr wollt Wertesteigerung durch so was vermeiden weil es nur im RP möglich sein sollte und Niemand ohne was zu tun mit 10er Stat rumläuft. Daher hier der klare Cap bis Wert 5 kann man das auch mit Talern machen und ab diesem Moment muss man dann Rpn. 5 ist der Durchschnittswert, daher ist es nicht unrealistisch das Chars so was "Off Screen" erreichen. Es würde den Talern auch mehr Bedeutung geben. Vielleicht könnte man darüber ja mal Nachdenken weil das System wie es jetzt ist, ist (erneut für mich Persönlich) echt schwer einzusetzen da ich mit den Chars nicht immer irgendwie versuchen will Training in irgendeiner Form einzubauen.

Das war soweit von mir. Es wurde schon viel geschrieben davor und sollte ich was gedoppelt haben möge man mir bitte Verzeihen es ist sau viel Text >_<.

Mfg Tobi!
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Re: Stimmungs-Check: Raus aus der Komfortzone!

Beitragvon Minato Uzumaki » Fr 24. Apr 2026, 18:46

Hey Tobi, vielen Dank für dein ehrliches Feedback!

Ich möchte auf deine genannten Punkte gerne direkt kurz eingehen:

Dark RP Allgemein + Herausforderung an den eigenen Char
Das hast du soweit völlig richtig erfasst: Wir achten natürlich darauf, dass alles fair und im RP stimmig abläuft. Sollte das mal nicht der Fall sein, greifen wir als Team sehr wohl ein. Der Spielspaß, egal in welche Richtung steht immer an erster Stelle. Da muss man unter Umständen dann einfach einen Kompromiss finden. Ein Beispiel: Dein Charakter würde durch eine sehr riskante, aber heroische Aktion deinerseits eigentlich sterben. Durch das Zusammenspiel und die Hilfe des Postpartners endet es dann vielleicht nicht im direkten Ableben, sondern er verliert "nur" einen Arm oder Ähnliches. Das ist immer noch eine massive Konsequenz (die Inrpg hervorragend aufgearbeitet werden kann), aber der Charakter ist nicht direkt hinüber. Ich denke, damit habe ich zwei deiner Punkte schon gut abgedeckt.

Zukünftiger Content:
Da wir diesen Wunsch nun schon häufiger als Feedback bekommen haben, werden wir im Staff die "Campfire Stories" wieder aufleben lassen. Das war damals ein Format, in dem wir kurz und knapp wichtige Plots und Schlüsselszenen via Video erklärt haben. Dadurch hat man quasi eine kompakte Serie und kann die 1.0 Storyline, 2.0 und alle Zwischenschritte nachvollziehen. So kann sich jeder immer genau die Parts herauspicken, die er gerade fürs Play braucht.

Persönliche Probleme
Zum Event: Ja, das ist ein leidiges Thema und liegt momentan leider an der sehr langsamen Postgeschwindigkeit im RP. Unser gesamtes Regelwerk und die lebendige Welt funktionieren nur, wenn man sich in einem gewissen Mindestaktivitätsrahmen bewegt (alle 3 Tage ein Post). Da liegen wir im Durchschnitt aktuell leider drunter. Der Plan sieht aber wie folgt aus, dass die Invasion nach dem nächsten Inrpg-Tag – oder bereits am Inrpg-Abend – starten könnte. Wir haben uns, was die feindlichen Kreaturen anbelangt, noch nicht weiter mit detaillierten Ausarbeitungen beschäftigt, eben weil das Event durch die Verzögerungen noch so weit hinten anstand. Entschuldige bitte, es lag absolut nicht in unserer Absicht, dass du hier ein schlechtes Gefühl bekommst. Zur Not in Zukunft einfach immer nochmal bei uns nachhaken, wie es um Bewertungen steht!

Zu deinem zweiten Punkt: Das ist so nicht ganz richtig. Wichtig für das System ist immer, was der Charakter tatsächlich gemacht hat. Beispielsweise wird der Testlauf deines Itsuki bei Katsuki ganz regulär als Ninjutsu-Training gewertet. Solche Szenen sammelst du dann einfach, auch das Erlernen von Jutsus oder die Anwendung von Techniken fließen da mit hinein. Wenn du glaubst, du hast genug für einen neuen Statpunkt getan, stellst du die jeweilige NBW. Auch hier ist das Problem, dass das System auf die Mindestaktivität (alle 3 Tage ein Post) ausgelegt ist. Um beispielsweise einen 10er Stat zu bewerben, erfordert das gut und gerne mal 4-5 S-Rang Jutsus auf diesem Level (inkl. Erlernen, Anwendung, Kampf) – je nach Komplexität der Techniken, die als Basis dienen. Einen Stufe 1 Charakter lässt sich dagegen relativ zügig auf Stufe 2 hochspielen, besonders da wir die Anforderungen bereits etwas gelockert haben.
Zu den Talern: Du kannst dir für diese bereits Wortreduzierungen beim Lernen erkaufen, das ist aktuell das Maximum, was wir vereinbaren können. Wir können uns im Team aber gerne mal darüber unterhalten, ob wir da noch zusätzliche Möglichkeiten schaffen. Aber direkt Stats kaufen eher nicht, weil bei erkauften Stats würde deine Jutsuliste diesen Level nicht rechtfertigen.

LG Chris


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