Aloah liebe Userschaft des Eternal,

Wie die meisten wissen haben wir leider noch den Registierungsfehler. Für sofortige Freischaltung eures Benutzerkontos einfach auf unseren Discord joinen: https://discord.gg/UYWKvmYRBE

Ebenfalls könnt ihr ohne eine erfolgreiche Registrierung keine Foren sehen. =)


LG Euer Mainadmin
Minato aka Chris

Lichtung

Übersät mit dichten Wäldern und Wiesen, befinden sich hier auch einige Gebirge.
Anija
Im Besitzt: Locked

Re: Lichtung

Beitragvon Anija » Fr 28. Sep 2012, 17:59

Vielleicht... vielleicht hätte Anija ihre Frage nicht so naiv stellen sollen. Nicht wie ein kleines Mädchen, dass nicht Unterschied zwischen gut und böse kannte, doch in einer solchen Situation befand sich das Mädchen. Woher hätte sie auch wissen sollen, dass eine solche Frage ihn mehr oder weniger persönlich traf? Sie kannte ihn erst seit wenigen Stunden und es fiel ihr immer schwerer ein Vertrauen zu ihm aufzubauen. Zu viele eigenartige Situationen hatten sich in dieser Zeit ergeben. Gut, auch sie war kein gewöhnliches Mädchen. Allein die Aktion von eben würde selbst dem Dümmsten klar machen, dass sie definitiv nicht wie andere Menschen oder Shinobi war. Wie sollte sie sich auch anders verhalten? Sie kannte es nicht anders. 17 Jahre ihres Lebens hatte sie zwischen den Mauern ihres Ordens verbracht, wurde dort aufgezogen und ist eine Gläubige. Es gäbe eigentlich niemanden außerhalb dieser mauern, der wüsste, dass es überhaupt jemanden wie sie gibt. Doch all die Ereignisse wendeten vieles und so brachte es das Mädchen hinaus in die Welt. In eine vollkommen fremden Welt. Nur die Umrisse der Lande kannte sie, jedoch nicht die Menschen, die diese bewohnten. Sollte man allerdings ihr Vertrauen gewinnen, so konnte man es auch missbrauchen, dank ihrer Naivität und Unwissenheit. Anija war nicht dumm, ganz im Gegenteil. Doch was nützte Intelligenz, wenn die Erfahrung fehlte? Allerdings wird auch sie die Welt mit anderen Augen sehen und kennen lernen. Als Außenstehende würden ihr mehr Dinge auffallen, als jemanden, der in dem System aufgewachsen war. Vielleicht würde sie sogar die Lücken erkennen, doch stand noch alles in der Hinsicht offen. Jetzt musste sich die Blauhaarige auf ihr derzeitiges "Problem" konzentrieren: Kairenshi. Vieles zeugte davon, dass er nicht zu den Menschen gehörte, denen man Vertrauen konnte. Nun allerdings schien er ein wenig in Gedanken versunken. Weswegen Stille herrschte. Eine unangenehme, erdrückende Stille. eine Kühle Brise zog über die Lichtung, wirbelte kurz das lange blaue Haar des Mädchens auf. Yokaze schaute noch immer aufmerksam zu ihnen rüber. Seine Ohren drehten sich ein wenig, er betrachtete den Vogel. Er erkannte ihn. Es war der, der zuvor auf dem Dach des Gasthauses saß. Instinktiv spürte der Talbuk auch wieder, dass die Krähe keine gewöhnliche war. Man konnte es als Naturinstinkt bezeichne, den Unterschied von einem gewöhnlichen Lebewesen oder einem etwas besonderen zu unterscheiden. Anija ließ ihm die Zeit in seinen Gedanken, obwohl sie dadurch nur noch misstrauischer wurde. Überlegte er sich etwa gerade eine Ausrede? Dies war ihr erster Gedanke, schließlich konnte sie nicht ahnen, dass ihre Frage einen inneren Konflikt in dem jungen Mann auslöste. Bald allerdings schien er sich wieder ihr zu widmen. Seine Hand hatte zuvor ein wenig gezuckt, ehe er auf sie zutrat. Er sei kein böser Mensch, sagte er. Anija sah zu ihm auf. Er wirkte freundlich, doch konnte dies tückisch sein. Wer würde auch an dieser Stelle sagen, man sei ein böser Mensch? Dann begann er sich zu rechtfertigen. Die Welt zu einem bessern Ort machen? War sie wirklich so schlecht, wie die Ältesten sagten? Anija konnte sich das nicht vorstellen. Was sollte schief gelaufen sein? Allerdings gehörte er wirklich zu den gesuchten Menschen aus Dörfern, schien aber nicht stolz darauf zu sein. Die Blauhaarige wäre es auch nicht, egal weswegen man sie suchte. Als er erwähnte, dass Yatagarasu kein Dämon, sondern eine Kuchiyose sei, ging dem Mädchen zumindest ein kleines Licht auf. Ja, von dieser Kuchiyose erzählte ihr vor wenigen Jahren ihr Mentor in Ninjutsu. Sie erinnerte sich. Diese Krähe war also eine solche "Kuchiyose". Das würde zumindest einiges erklären... zumindest ein wenig.

Seine Fragen gegen sie trafen Anija allerdings wie spitze Steine. Er forderte sie förmlich dazu auf ihm preiszugeben wer sie sei. Natürlich hatte er sie durchschaut, dass sie nicht von hier war. Ihr Verhalten war auch eindeutig genug: Wer beschimpfte schließlich eine Krähe, dass sie durch Wasser nicht schmelze? Dennoch kam das Mädchen ins schwitzen. Und man konnte ihr auch ansehen dass sie unter Druck stand. Sie schüttelte leicht den Kopf. Nun würde er bestimmt nicht das mit dem Bauernmädchen abkaufen... jedoch musste sie schweigen. Sie durfte und konnte auch nichts verraten, sonst würde es ihr gesamtes gedächtnis löschen und ihre Aufgabe sei fehlgeschlagen. wahrlich das Letzte, was der Blauhaarigen zustoßen wollte. Ein wenig aus Angst, aber auch aus Verzweiflung machte sie wieder einige wenige Schritte zurück. Sie atmete schwer. Was sollte die Erbin tun? Eigentlich half nur eines: Die Wahrheit. Das Mädchen schluckte daraufhin kurz, blickte zögerlich wieder zu Kairen auf. Ich kann nicht... Sprach sie leise und zaghaft, jedoch so, dass er sie duetlich verstehen konnte. Selbst, wenn ich dir es erzählen wollte... ich kann nicht. Ähnlich einer Entschuldigung brachte sie diese Dinge hervor. Mit zitternder Hand fasste sie sich an den Hals und strich leicht über diesen. Es ist hier. Würde ich etwas sagen, dann vergesse ich alles... Ehrlich gesagt tat es ihr auch ein wenig Leid. Mittlerweile wusste sie nämlich, dass er nicht zu denen gehörte, der sie suchte. Ansonsten hätte der Schwarzhaarige bereits lange reagiert. Allerdings schien ihr eine Kleinigkeit einzufallen. Sie machte wieder wenige Schritte auf ihn zu. Aber ich kann dir was zeigen. Auf diese Worte hin, hob sie ihre rechte Hand und konzentrierte Chakra in diese. Sie konzentrierte es mit Leichtigkeit so stark, dass ihr weiß-gräuliches Chakra sich um die Hand abbildete. Dann began sie damit vor sich in der Luft etwas nachzuzeichnen. Merkwürdige Symboliken, ihr natürlich bestens bekannt, formte sie mit ihrem Finger, bis sie alle vor ihr schwebten. Mit einer Handbewegung ließ sie die Runen zu ihrer brust schweben und verschwand in dieser. Ein kleiner Chakraimpuls stieß hervor, als sämtliche Runen in ihr verschwunden waren, ließ das Chakra kurz um wie herumwirbeln. Für Kairen womöglich erkennbar, legte sich eine beinahe durchsichtige Schicht aus Chakra um ihren gesamten Körper. Es ist nicht viel, aber mehr geht nicht. Anija löste die Technik auf und drehte ihre weiße Stimmungshaarsträhne um den Zeigefinger. Für diese Haarsträhne kann ich nichts. Sie ist ein Fehler... im... Erb-gut. So sagte man es zumindest zu mir. Man sagte mir auch, dass ich Acht geben sollte, wem ich mein Vertrauen schenke. Die Welt soll nicht so sein, wie sie scheint. Wenn ich nicht vorsichtig sei, dann könnte alles ein schnelles Ende nehmen... Anija ließ den Kopf bedrückt sinken. Obwohl sie ihm nicht vertraue, so würde sie dennoch gerne mehr erzählen. Es war schrecklich mundtot zu sein und die Menschen dieser Welt wusstens nichts mit ihr anzufangen, da sie nicht mehr erfuhren. Aber vielleicht verstand er, dass ein Fuin es ihr verbat zu sprechen. Sie hatte ihm auch etwas gezeigt, was wahrlich ein großes Geheimnis und eigentlich verborgen war. Gerne wollte sie mehr wissen, doch bevorzugte sie es erstmal zu schweigen. Nicht, dass nur mehr Fragen kommen würden, die sie nicht beantworten könnte...

Allgemein ging ihr diese Lage sehr auf die Nieren. Anija konnte nichts verraten, tappte vermutlich auch im Dunkeln und wusste nicht, wozu Kairen noch imstande wäre. Die Einzige und wohl sicherste Methode: Fliehen. Doch was hieß fliehen? Sie wollte ja nicht weglaufen, sondern Abstand zu ihm gewinnen. Um noch unangenehmere Zwischenfälle zu vermeiden, würde ihr wohl nichts anderes übrig bleiben, außer zu gehen. Schlafen konnte sie auch wann anders, hauptsache erstmal weg. So wank sie ihren treuen Talbuk Yokaze zu sich, welcher sofort angetrottet kam. Sie machte einige Schritte von dem jungen Mann zurück und strich ihrem Freund über den Hals. Mit bedauerndem Blick schaute sie zu ihm auf. Es tut mir Leid... aber ich möchte dich auch nicht in Schwierigkeiten bringen... lebe wohl. Mit diesen Worten schwang sie sich sicher auf den Rücken des Talbuks. Ja, sie konnte auch ohne Sattel und Zaumzeug auf diesem reiten. Ihn Richtung Wald leitend, verschwanden die beiden zwischen dem Laub. Einmal blickte das Mädchen zurück, dann nicht mehr...

TBC: ???

[hr]

Name: Hiden: Kennō no Gabriel ("Gabriels Gabe")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C
Element: keines
Reichweite: 2 Meter Umkreis um den Anwender
Chakraverbrauch: gering
Voraussetzungen: Chakra 4 - Shinjō Ordensmitglied
Beschreibung:
Das Kennō no Gabriel ("Gabriels Gabe") bewirkt, dass der Anwender in dem genannten Umkreis eine Aura um sich herum bildet die niedere, dämonische Wesen abschreckt näher zu kommen. Dabei formt er mit Chakra Runen in die Luft und nimmt diese in sich auf. Chakra wirbelt kurz um ihn herum und eine hauchdünne, und fast komplett durchsichtige Schicht an Chakra legt sich um ihn. Das Chakra ist erfüllt mit der heiligen Macht Kamis und lässt so niedere dämonische Wesen vom Anwender abschrecken. Sie kommen nicht näher sondern bleiben auf Distanz zum Anwender, dies gilt allerdings nicht für mächtigere Wesen. Die Aura hält 3 Posts an und verschwindet dann.

Riri Luna
Im Besitzt: Locked

Re: Lichtung

Beitragvon Riri Luna » Di 11. Dez 2012, 19:49

[align=center][font=Bradley Hand ITC]CF: Konoha - Restaurant Oishī-Kami[/font][/align]

Riri und ihr Begleiter hatten Platz genommen und ein lockeres Gespräch über den Clan welcher dieses Restaurant besaß begonnen als sie gestört wurden, von einem fremden Mann den Riri noch nie zuvor gesehen hatte. Nicht nur das er unhöflich war und sie einfach unterbrochen hatte, sondern er mischte sich auch einfach ein und faselte komischen Sachen. Riri fand das zum Teil merkwürdig und es ließ sie stutzig machen, andererseits hatte sich ihr neuer Freund nichts zu Schulden kommen lassen und warum sollte sie sich nun anders verhalten nur weil irgendein fremder komische Sachen redete. Sie war hin und her gerissen was sie nun glauben sollte und wie sie sich nun verhalten sollte doch wollte sie ja immer noch das Jutsu lernen und Riri tat die Ablenkung mit ihm gut. Deshalb beschloss sie alles so zu belassen wie es bis jetzt war, allerdings etwas vorsichtiger zu sein. Der Nuke schien genauso überrascht zu sein wie das Mädchen, sie hatten noch nicht mal bestellt und er machte schon anstellen zu gehen. Riri seufzte. “Tut mir Leid, heute scheinen wohl nicht die nettesten Menschen in Konoha unterwegs zu sein. Erst das Fräulein an der Theke und nun das hier…“ sie zuckte entschuldigend mit den Schultern “Ich habe den Kerl noch nie zuvor gesehen, keine Ahnung was das sollte.“ Entschuldigend sah sie ihn an, als er aufstand rempelte er gegen den Tisch, er sah wirklich niedergeschlagen aus. “Nehmen Sie sich das nicht so zu Herzen. Ich freue mich das Sie da sind.“ versuchte sie ihn aufzuheitern und schenkte ihm ein fröhliches Lächeln. Wenn sie nur wüsste wer er wirklich war, würde das Mädchen wohl nicht mehr so freundlich und nett sein. Aber für sie war er ein sympathischer Fremder welchen sie gerne half. Auch stand sie nun auf und erneut lächelte sie als er etwas peinlich Berührt dastand, es schien ihn echt mitzunehmen Armer Kerl… schoss es dem blonden Mädchen durch den Kopf. Er hat sicherlich eine lange Reise hinter sich und dann wird er nur so begrüßt, das muss nicht gut und lustig sein… Er meinte das es wohl besser wäre wen er gehen würde und Riri wollte schon etwas erwidern, doch da drehte er sich noch einmal um und bedankte sich bei ihr. Auch fragte er sie ob sie ein Stück mitkommen wollte, er würde ihr vielleicht sogar etwas beibringen. Nun war Riris Interesse erst recht geweckt und die Aufsicht auf ein neues Jutsu war zum Greifen nahe. Vielleicht sogar jenes das Kira konnte? Erfreut nickte das Mädchen und folgte ihm nach draußen. Riris Laune konnte – den Umständen nach, immerhin war Kira ja weg – nicht besser sein und das sah man dem Mädchen auch an. Zwar wollte sie ja auch Nummer sicher gehen, doch die Aussicht auf das begehrte Jutsu ließen ihre Zweifel gleich wieder verschwinden, oder zumindest in den Hintergrund rücken. Sie nahm extra einen etwas anderen Weg hinaus aus dem Dorf um ihn noch ein paar Sachen zu zeigen, immerhin wollte sie ja auch eine gute Rundführerin sein. Am Tor angekommen stoppte das Mädchen kurz danach. “Wir wäres es mit einem Wettrennen? Immerhin wenn wir schon nichts essen können wir gleich trainieren ein wenig.“ schlug das Mädchen vorsichtig vor. Sie deutete mit dem Finger auf einen Weg. “Dort hinten ist nur ein paar wenige Kilometer eine Lichtung, nicht weit.“ erklärte sie ihm. “Immer den Weg gerade aus. Sagen wir es sind keine Jutsus erlaubt, nur der eigene Körper.“ sie grinste, Riri wusste das sie schnell war und sie wollte etwas Eindruck machen. Schnell zumindest für eine Genin. Sie hoffte er würde zustimmen. Würde er es tun würde sie bis drei zählen und dann los sprinten. Sie hatte nicht gelogen weit war es nicht bis zur Lichtung, aber auch kein einfacher Sprint, es waren schon gute 20 Minute wenn man schnell lief und immerhin war dies hier ein Wettrennen und Riri wollte gewinne. Sie gab ihr Bestes und ignorierte ihren Atmen der etwas falscher wurde auf halber Strecke, langsam machte sich das Training der letzten Tage bemerkbar, sie hatte sich mehr Auszeiten gönnen sollen, nicht das ihr Körper noch schlapp machte – aber diese Gedanken schob sie nun beiseite. Sie wollte gewinnen, oder zumindest Eindruck machen. So das er ihr etwas beibrachte.

Takezo Raidon
Im Besitzt: Locked

Re: Lichtung

Beitragvon Takezo Raidon » Mi 12. Dez 2012, 08:57

Auf ihre Entschuldigung zuckte Raidon nur scheinbar bedauernd mit den Achseln. In diesem Augenblick wusste er wahrscheinlich mehr über das was gerade Geschehen war, selbst wenn er noch nie in Konoha gewesen war. Dieser Mann war eindeutig kein Dorfninja gewesen. Er hatte nirgendwo das Zeichen Konohas gesehen und er konnte sich auch kaum vorstellen, dass ein Dorfninja ihm ein Angebot machen wollte, oder besser gesagt ihm von einem Angebot erzählte. Auch wenn er wusste, dass das genau so gut eine Falle sein konnte, war Raidon gespannt auf den Mann, der zu ihm kommen sollte und ihm dieses Angebot machen würde. Er hatte den Mann von eben gerade zwar auch noch nie gesehen und hatte keine Ahnung was auf ihn zu kommen würde, aber demjenigen, der zu ihm kam zu zu hören kostete ja nichts. Zuvor allerdings musste er verschwinden. Wenn die Konoha Shinobi tatsächlich wussten wer er war, dann war es nicht unbedingt die klügste Idee hier zu bleiben. Ärgerlich war nur, dass zumindest Konoha jetzt wusste, dass er doch nicht tot war, aber dafür hatte er ein sehr genaues Bild von dem Dorf und auch wenn es jetzt noch mal etwas wertvolle Zeit in Anspruch nehmen würde, führte ihn das Mädchen zu neuen Dingen. Er ließ sie gewähren, auch auf das Risiko hin, dass damit einher ging. So füllten sich auch noch die letzten kleinen schwarzen Flecken auf seiner imaginären Karte und wenn er von nun an je wieder in Konoha eindringen wollte, dann kannte er ganz genau die Schwachstellen, wo dies am besten möglich war. Er wusste zwar noch nicht viel über das Treiben im Dorf, aber das war letztlich auch egal. Er hätte nicht einmal erwartet, dass er so viel erfuhr, als das Mädchen ihm vorgeschlagen hatte mit ins Dorf zu kommen.
Am Tor hielt Riri, die Raidon zu seiner Zufriedenheit tatsächlich gefolgt war, an. Einen Moment lang stutzte der Nukenin. War es doch nur eine Falle gewesen? Würde sie ihn hier und jetzt versuchen fest zu nehmen, oder hatte das Mädchen einfach nur keine Lust ihm weiter zu folgen? Möglicherweise hatte sie das Interesse auf dem Weg hierher verloren. Das wäre zwar Schade, aber er hatte keine Zeit sie jetzt zu überzeugen. Den Teil mit dem überzeugen hatte er eigentlich dann durchführen wollen, wenn sie unterwegs waren. Tatsächlich stellte sich heraus, dass diese Pause wesentlich harmloser war, als er gedacht hatte. Sie wollte ihm lediglich ein Wettrennen vorschlagen, woraufhin Raidon gespielt aufstöhnte. Innerlich jedoch verdrehte er nur leicht die Augen über seine Paranoia: Ich bin nicht unbedingt der schnellste, aber wir können es gerne versuchen. Gleich darauf begann sie bis drei zu zählen und lief los. Raidon seufzte und setzte sich dann auch in Bewegung. Das Mädchen war deutlich schneller als er, aber so hatte er zumindest einen vernünftigen Vorwand zu laufen, der auch die Wachen nicht weiter irritierte. Sie hatten mitbekommen, dass Riri ihm das Wettrennen vorgeschlagen hatte und ließen sie beide ungehindert passieren. Nun ja wer würde auch schon aus einem Dorf ausbrechen? Lediglich der Fakt, dass er so schnell wieder verschwand schien sie leicht zu irritieren. Raidon war das herzlich egal. Er war ohnehin entdeckt worden und, dass die Wachen noch nicht informiert waren ersparte ihm lediglich, dass er zwei weitere Menschen töten musste, zumal er denn vermutlich Riri hätte entführen müssen. Mit einem Mörder wäre sie wohl nicht mit gegangen.

Auf der Lichtung wartete Riri bereits auf ihn. Er war während des Laufens stark zurück gefallen, aber nichts anderes hatte er erwartet. Glücklicherweise atmete er dank seines Puppenkörpers zumindest nicht schwer. Fast hätte man meinen können, dass er überhaupt nicht gelaufen war und vielleicht würde es dem Mädchen so vorkommen als habe er sie gewinnen lassen, aber das war ihm in diesem Moment egal. Er hatte jetzt besseres zu tun als sich darum zu kümmern. Sobald er stand streckte er seinen Spürsinn in die Umgebung aus. Er war zwar kein Sensor Ninja, aber das hieß nicht, dass er nicht zumindest ein wenig Chakra spüren konnte. Das war nicht unbedingt der sicherste Weg, aber zumindest fand er keine offensichtlichen Chakraquellen. Er selbst hatte sein Chakra so weit wie möglich unterdrückt um es schwerer zu machen ihn zu finden. Erst als er damit fertig war wandte er sich wieder dem Mädchen zu. Es dauerte zwar nur wenige Sekunden, aber das war zumindest eine kurze Unterbrechung: Nicht schlecht. Er zwinkerte ihr anerkennend zu, während er vorsichtig die Schriftrolle wieder in seiner Tasche verstaute. Jedoch so, dass er jederzeit daran kommen würde. Noch war er sich nicht sicher, ob er seine Puppen nicht gleich doch noch benötigen würde: Ich schätze hier wäre ein guter Ort zum Trainiere, aber wenn mich tatsächlich in Konoha jemand nicht mag, dann wird er mich auch hier finde. Er tat so als überlege er einen Moment, bevor er fort fuhr: Ich schätze irgendwer will ein Verbrechen provozieren, dass ich begehe, damit man mich dann fest nehmen kann. Wir sollten also vielleicht noch etwas weiter gehen. Wieder überlegte er kurz, dieses mal aber ernsthaft, da er nebenbei im Kopf weitere Möglichkeiten durch ging, wo sie hin konnten. Gleichzeitig überprüfte er, wo sie am sichersten lang gehen konnten: Ich schätze ich werde jetzt nach Kaze no Kuni gehen. Dort gibt es einige Orte, an denen man sich gut aufhalten kann als Reisender Ninja. Auf dem Weg dahin werde ich dir die grundlegenden Sachen zu dem Jutsu erklären. Er redete nicht schnell, aber er redete auch nicht so langsam wie er es sonst tat. Er vermutete, dass Konoha Verteidigungsmechanismen hatten, die ihn auch hier aufspüren konnten und genau deswegen wollte er hier mit allen Mitteln weg und erklärte nur kurz was er vorhatte. Sobald er geendet hatte wartete er gar nicht erst lange, sondern bedeutete ihr nur ihm zu folgen. Er war zwar noch nie in diesem Wald gewesen, aber er wusste in welche Richtung sie mussten und im Moment war es wohl besser, wenn sie einen nicht vorhersehbaren Weg einschlugen. So lange sie irrational handelten würde es deutlich schwieriger sein ihnen zu folgen. Sobald sie ein bisschen Abstand zwischen sich und Konoha gebracht hatten würde er außerdem Yuudai beschwören, damit dieser sie auf seinen Rücken trug. Erstens war das Tier schneller als sie beide und zweitens Ausdauernder, auch wenn Yuudai das ganze wohl eher nicht zu hundertprozent gefallen würde.

Tbc: [Kaminari no Kuni] Weitläufige Ebenen

Spoiler für out:
Solltest du irgendwas dagegen haben kommt das tbc natürlich weg. Die Sachen die direkt aufem Weg passieren schreib ich dann im nächsten Post.

Benutzeravatar
Samara
Beiträge: 5056
Registriert: So 13. Jun 2010, 15:24
Im Besitzt: Locked
Chakra: 1
Stärke: 1
Geschwindigkeit: 1
Ausdauer: 1
Ninjutsu: 0
Genjutsu: 0
Taijutsu: 1

Re: Lichtung

Beitragvon Samara » Fr 21. Dez 2012, 00:19

[align=center]CF: Felsebene über den Köpfen der Kage[/align]

Chinatsu und Yasuo machten sich auf dem Weg zum Tor, die blonde machte sich derweil Gedanken um das Mädchen welches wohl nicht wusste das der Mann dem sie wohl geholfen hatte ein gefürchteter S-Rang Nukenin war, welcher eigentlich für tot galt. Chinatsu wusste von seinen Taten, von seinen Verbrechen gegen sein eigenes Dorf, welchem auch sie einst angehörte. Raidon, gehörte bestraft eines war sicher, sie würde ihn finden, egal wie lange sie für ihn brachen würde, er hatte seine Tarnung auffliegen lassen. Am Tor von Konoha angekommen, hörte auch sie die Explosion, geschockt blieb sie stehen und betrachtete den Rauch der in die Luft stieg, sie machte sich plötzlich große Sorgen um Felicita. Takeo berührte sie kurz an der Schulter, sie konnte nichts tun und das wusste sie, Chinatsu und er hatten eine Aufgabe. Sie konnte nur für die junge Genin beten. So würden sie ihren Weg fortsetzen, dank dem Wissen von dem Edo Tensei Körper war es ein leichtes die Spuren zu finden, selbst der Versuch diese zu verstecken waren kein Hindernis. Es dauerte nicht lange da kamen sie auch schon an der Lichtung an. Chinatsu entdeckte ein Mädchen, mit blondem Haar. Es war die junge Genin welche Felicita meinte. Während Takeo die Gegend absuchte, lief sie zu der jüngeren und ging leicht in die Knie, während sie sie an den Schultern berührte. „Alles in Ordnung mit dir?“ Fragte sie leicht besorgt, nur ein Blick in das Gesicht der Genin, schien wie ein Schock. Sie ähnelte ihrer Schwester sehr, außer die Oberweite, aber darauf achtete die Hisagi gar nicht. „Itoe…“ Hörte man sie nur flüstern, in ihrem Blick erkannte man Trauer. Sie schüttelte den Kopf, und versuchte sich zusammen zu reißen. „Ich hoffe du bist dir im Klaren, mit welchem Mann du vor kurzem noch zusammen warst. Er ist ein S-Rang Nukenin und hat soeben dafür gesorgt das das Restaurant hochgegangen ist.“ Kam es streng, aber nicht laut von der Kunoichi. Anschließend tauchte Takeo neben ihr auf. „Ich werde die Verfolgung aufnehmen, bring du das Mädchen zurück ins Dorf. Hier ist es zu Gefährlich für sie alleine.“ Sprach er deutlich, Chinatsu nickte daraufhin und er verschwand.

„Wie ist dein Name?“ Fragte sie nun das Mädchen, welches sie strengen Blickes musterte. Chinatsu wusste nicht so recht, wie sie sich ihr gegenüber verhalten sollte, sie wirkte naiv aber nicht dumm. Außerdem ähnelte sie ihrer Schwester so sehr, das Chinatsu sogar ab und zu ihren Blick einfach auf etwas anderes richten muss, da sie das Gefühl hat sie würde die jüngere anstarren. "Wir sollten zurück, nicht das wir noch irgendwelche Banditen auf uns aufmerksam machen." Sprach sie warnend, aber lächelte dann leicht. Banditen wären wohl das kleinste Problem für die ehemalige Jounin.

[align=center]TBC für Yasuo/Takeo: Raidon hinterher.[/align]

Riri Luna
Im Besitzt: Locked

Re: Lichtung

Beitragvon Riri Luna » Fr 21. Dez 2012, 13:06

Riri war mit ihren neuen ‘Freund‘ wieder – ohne etwas zu essen – aus dem Restaurant verschwunden. Es hatten sich ein paar merkwürdige Sachen ereignet, komische Menschen waren ihnen begegnet und irgendwie waren diese nicht so freundlich wie die blonde Kunochi selbst. Der Luna war das alles irgendwie zu blöd dass sich die so verhielten, so unfreundlich und sie entschuldigte sich bei dem Mann. Aber die beiden verschwanden sicherheitshalber, immerhin wollte weder er noch sie keinen Streit anfangen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen Sie führte ihn wieder durch eine neue Route aus dem Dorf hinaus und zeigte ihm noch ein paar Sachen, immerhin war er ja laut seinen Angaben das erste Mal in ihrem Dorf und sie wollte ihm einen guten Einblick darüber verschaffen. Konoha war ja auch sehr schön und das sollten ruhig alle wissen. Sie hatte beschlossen ihm weiterhin zu folgen, sie wollte ja noch in Jutsu von ihm lernen und außerdem fand sie ihn sympathisch, wenn sonst schon niemanden nett zu dem Fremden war so konnte es doch wenigstens Riri sein. Am Tor hielt die Blonde an und schlug vor ein Wettrennen zu machen, sie wollte ihn ein wenig beeindrucken um sich selbst in einem besseren Bild dastehen zu lassen denn Riri wusste das sie für ihren Rang wirklich außergewöhnlich schnell war und damit ruhig prahlen konnte. Der Mann stöhnte auf und sie dachte schon er wollte nicht aber dann meinte er sie könnten das ruhig machen. Riri zählte dann also los und lief los, sie war tatsächlich schneller als er doch wusste sie nicht ob das Absicht war oder nicht, die Blonde gab ihr bestes doch spürte sie langsam das sich das Training der letzten Tage bemerkbar machte und ihr Körper nicht mehr so wollte, sie hätte mehr Pausen einlegen sollen. Und tatsächlich Riri gewann und musste sogar kurz auf ihn warten, ein Lächeln lag auf ihren Lippen aber sie war auch etwas erschöpft, es war doch weiter und anstrengender gewesen als sie gedacht hatte, aber so hatte sie zumindest ein wenig trainiert und ihn hoffentlich beeindrucken können. “HAHA! Gewonnen.“ meinte sie triumphieren, doch sah er nicht so aus als hätte er sich groß angestrengt, vielleicht hat er sie doch gewinnen lassen. Er war etwas abwesend, so als würde er nachdenken oder etwas und das Mädchen verstand nicht wieso. Vielleicht ist er doch gefährlich…Nein, dafür ist er zu nett. Und schon wandte er sich ihr zu und meinte das es doch ziemlich gut war und zwinkerte ihr zu woraufhin auf ihrem Gesicht ein breites Grinsen erschien. “Es sind ja nur wenige Menschen gewesen denen wir heute begegnet sind, eigentlich sind alle in Konoha ganz nett, wir haben wohl die ‚bösen‘ erschwicht.“ meinte sie und kicherte leicht, sie wollte nicht dass er ein schlechtes Bild von ihrem Dorf hatte. Er meinte sie sollten noch weiter gehen, aber Riri wusste das sie sich nicht noch weiter entfernen durfte – sie war erst Genin und das würde dem Kagen nicht gefallen. Nun war sie hin und her gerissen was sie tun sollte, mit dem Fremden gehen um das Jutsu zu lernen oder artig hier zu bleiben. “Aber Ihr seid doch gerade erst angenommen..“ meinte das Mädchen etwas traurig. Er lud sie wirklich ein mit sich zu kommen, wie ein Lehrmeister. Ich könnte das Jutsu lernen und wahrscheinlich noch mehr, wenn er alleine reist ist er doch stark…ich könnte Kaze no Kuni sehen, so vieles anderes auch…aber…ich kann doch nicht einfach gehen, das ist nicht erlaubt…was mach ich nur. Verlegen trat das blonde Mädchen von einem Bein auf das andere und blickte zu Boden als sie nachdachte. Sie überlegte alle Schritte und Eventualitäten und blickte ihn dann wieder an. “Tut mir Leid…aber ich kann nicht mit Ihnen gehen, der Kage würde das nicht einfach so erlauben und ich habe meinen Freund versprochen brav zu sein…ich würde liebend gerne das Jutsu lernen, aber ich kann nicht weg. Ich hoffe wir sehen uns wieder, Sie wissen ja wo sie mich finden. Ich wünsche Ihnen alles Glück und Schutz auf den Weg und eine angenehme Reise.“ meinte sie traurig und lächelte dann zum Abschied, der Shinobi verschwand und Riri blickte ihm noch eine Weile hinterher, ehe sie plötzlich Geräusche hörte. Es war eine Explosion aus dem Dorf und schnell drehte sich die blonde in die Richtung. “Was?!?“ fuhr sie erschrocken aus und erkannte eine Rauchwolke am Himmel. Sie wollte schon los zurück ins Dorf als plötzlich der Mann aus dem Restaurant und einer jungen Frau auftauchte. Riri war nun völlig verwundert. Der Hokage suchte die Gegend ab und die Frau kam zu ihr rüber und fragte ob alle in Ordnung sei. Riri nickte nur, immer noch verwirrt. Wie Hübsch sie ist…. „Mir geht es gut, aber was war das für eine Explosion im Dorf?“ fragte das Mädchen mit verwirrtem Blick. Plötzlich flüsterte die junge Frau etwas, was Riri nicht ganz verstand und ihr Blick wurde Traurig. Nun war es Riri die fragte ob alles in Ordnung war. “Alles oke?“ Nun wurde sie endlich aufgeklärt in welcher Gefahr sie sich eigentlich begeben hatte, der Mann war ein S Rang Nuke und hatte das Restaurant hochgejagt, deshalb die Explosion, klärte die junge Dame Riri auf. Erschrocken wich die Genin ein paar Schritte zurück und blinzelte verwirrt. “Unmöglich…“ flüsterte sie ungläubig und ihr Blick glitt zu Boden. Der Mann erschien und meinte er würde die Verfolgung aufnehmen, die Blonde sollte das Mädchen zurück ins Dorf bringen. “R..Riri Luna.“ antworte sie der Frau. Ihre Knie zitterten und Riri konnte nicht länger stehen, sie fiel auf die Knie. “Es ist alles meine Schuld…ich habe ihn ins Dorf geführt, ihm alles gezeigt. Sogar im Restaurant war ich mit ihm…meine Schuld…“ Ihre Stimme zitterte. Angestrengt versuchte die Blonde die Tränen zurück zu halten, wenn sie dran dachte was sie angestellt hatte und das wegen ihrer Dummheit vielleicht jemand verletzt worden war, oder gar getötet, sie hatte Kira doch verpochen keinen Blödsinn zu machen. “Was hab ich nur angestellt….“ murmelte sie vorwurfsvoll vor sich hin, sie hatte doch nur nett sein wollen.

Kohaku
Im Besitzt: Locked

Re: Lichtung

Beitragvon Kohaku » Sa 22. Dez 2012, 05:52

cf: Restaurant Oishī-Kami [Zerstört]

Neben den anderen Shinobi war es wohl nicht besonders auffällig, wie sie sich einer Schwadron ähnlich bewegten, doch in der gegebenen Situation bedeutete Geschwindigkeit alles. In der eigenen Heimat unauffällig zu sein war nur dann wertvoll, wenn man einen bestimmten Rang geheim zu halten hatte; Geheimnisse, die es zu bewahren galt oder anderen ein falsches Bild vormachen wollte. Sobald bestimmte Grenzen jedoch überschritten wurden, so wie es bei einem offensichtlichen Anschlag der Fall war, wurden solche Konzepte außer Kraft gesetzt. Aus dem Chuunin, welcher durch Kohaku dargestellt wurde, entwickelte sich äußerlich - aufgrund mangelnder Ausrüstung - nicht sofort ein ANBU, den jeder außerhalb der eigenen Reihe auf den ersten Blick wiedererkannte, doch sein gesamtes Denken, seine Sicht der Dinge und Einschätzungen änderten sich massiv. In seinen Augen gab es lediglich ein Ziel: sämtliche Spuren, ob es nur Fußabdrücke waren, Fetzen von Kleidung oder Überreste von Chakra - alles musste gefunden, aufgenommen und möglichst noch im Lauf ausgewertet werden, um ihr weiteres Handeln bestimmen zu können. Letzteres wirkte greifbar nah, als würde er einer farblich gekennzeichneten Spur folgen können, ohne sie dabei direkt zu sehen. In seinen Ohren flüsterte der Wind, wies ihm eine Richtung, nur um sie dann lachend wieder zurückzunehmen und seine Sinne auf eine weite, fehlgerichtete Reise zu schicken. Lediglich seine Augen zeigten noch die Wahrheit .. und diese lockten ihn, so wie auch die ihn begleitenden Shinobi, auf die nahe liegende Lichtung.
Statt der Person die sie suchten, war es lediglich ein zu Boden gegangenes Mädchen, welches ihm augenblicklich auffiel. Anhand ihres Äußeren wirkte sie nicht verletzt, man konnte also annehmen, dass sie nicht attackiert wurden war, geschweige denn, dass man ihr einen direkten Bezug zu dem Gesuchten zuschreiben konnte. Dennoch war es seine erste Aufgabe, sämtliche 'Unwissenden' und Unbeteiligten aus dem von ihnen zu inspizierenden Areal zu entfernen. Befragungen konnten immer noch vorgenommen werden, wenn man es ihm zuschrieb und nicht selbst übernahm. "Ist alles in Ordnung mit dir?" Unbekümmert, fast schon desinteressiert an dem, was sich im Dorfzentrum abspielte, hockte sich der Takeuchi nur unweit entfernt von der hübschen Blondine auf den Boden und reichte ihr seine Hand, um ihr, sollte sie die Geste akzeptieren, aufzuhelfen "Hast du vielleicht jemanden hier vorbeikommen sehen? Jemand, der aus Richtung des Dorfzentrums kam und sich in entgegen gesetzte Richtung bewegt hat?" Deutlicher werden musste er dabei nicht, wollte hingegen auch nicht direkt darauf ansprechen, dass er auf der Suche nach dem Ursprung der Explosionen war. Während sich die anderen, erfahreneren Shinobi um Spurensicherung und die weitere Verfolgung kümmerten, bestand seine oberste Priorität, mögliche weitere Opfer zu verhindern. Augenzeugenberichte zu sammeln und die mitgenommenen Informationen auszuarbeiten und dann weiterzuleiten. Der Captain würde danach weitere Befehle geben können und, als ranghöchster der Anwesenden, auch geben müssen. Innerlich seufzte der Dunkelhaarige einen Moment. Hätte er doch nur die Zeit dafür gehabt, einen oder zwei weitere Blicke riskieren zu können. Denn der erste Eindruck, den er von seiner Gegenüber hatte, lief nicht nur darauf hinaus, dass sie möglicherweise verwirrt und niedergeschlagen wirkte, sondern auch überaus attraktiv war. Für ihr Alter in jedem Fall und selbst wenn man sie mit älteren Vertreterinnen ihres Geschlechts verglichen hätte, wäre sie weit, weit über dem Schnitt gewesen.

Benutzeravatar
Samara
Beiträge: 5056
Registriert: So 13. Jun 2010, 15:24
Im Besitzt: Locked
Chakra: 1
Stärke: 1
Geschwindigkeit: 1
Ausdauer: 1
Ninjutsu: 0
Genjutsu: 0
Taijutsu: 1

Re: Lichtung

Beitragvon Samara » Sa 22. Dez 2012, 20:43

Ein Glück hatten Takeo und sie das Mädchen bald auch gefunden, schneller als Gedacht, denn es kam anscheinend zu Sinnen und folgte dem S-Rang Nukenin nicht mehr. Anscheinend wurde auch im Dorf ein Kibakufuda oder ähnliches hinterlassen, Chinatsu konnte nur hoffen das es Felicita gut ging. Als sie das Dorf verließen und an der Lichtung ankamen, entdeckten sie schließlich die kleine Riri. Sofort kümmerte sich die Hisagi um das Mädchen und fragte sofort nach ihrem befinden. Anscheinend jedoch fehlte ihr wirklich nichts, ein Glück. Takeo überprüfte die Gegend, jedoch war der S-Rang Nukenin wohl schon weg. Takeo würde also die Verfolgung aufnehmen, sie nickte nur. Schließlich klärte die Kunoichi die junge Genin auf, in welche Gefahr sie sich befand und was nun passiert war. Sie wirkte mehr als geschockt, nun jedoch fragte sie nach dem Namen der jüngeren blonden. Sie antwortete noch, fiel dann doch auf die Knie und schien sich für alles die Schuld zugeben. „Hey, du konntest es nicht wissen. Gib dir nicht die Schuld, ich denke Felicita wird alle in dem Umkreis der Explosion evakuiert haben. Keine Sorge.“ Versuchte sie ihr Mut zu machen, schließlich hörte sie ein rascheln, welches verdächtig klang. Sie berührte die Genin kurz an der Schuler. „Rühe dich nicht vom Fleck.“ Sprach sie bloß, es war zu gefährlich es zu ignorieren, weshalb Chinatsu mit nächsten Moment mit dem Shunshin no Jutsu verschwand um nochmal die Umgebung zu kontrollieren, dabei würde sie nah genug an Riri bleiben damit sie nicht in Gefahr geriet.

Nach einer kurzen Überprüfung fiel ihr nichts weiteres auf, weswegen sie zurückkehrte dort angekommen stand ein Mann bei ihr, ohne wirklich genauer hinzusehen reagierte sie und war im nächsten Moment zwischen den beiden, dabei schob sie das Mädchen sanft hinter sich, durch ihre Geschwindigkeit war es ein leichtes, rechtzeitig zwischen den beiden aufzutauchen, ohne dass jemand wohl etwas bemerkte, außer ihr gegenüber verfügte über Fähigkeiten die es zuließen. Bedrohlich schaute sie zu dem Mann, welcher sich aber als Konohashinobi herausstellte. Ihr Körper entspannte sich. „Entschuldigung, ich dachte du wärst ein Nukenin.“ Brachte sie gerade noch heraus und seufzte dann. Anschließend musterte sie ihn, ein Anbu in Dienstzeit schien er nicht zu sein. „Ein bisschen Riskant, für jemanden alleine die Verfolgung aufzunehmen. Falls du hinter dem S-Rang Nuke her bist.“ Sprach sie ruhig. „Der Kage hat die Shichibukai beauftragt das Problem zu klären, kein Konoha Shinobi und vor allem nicht alleine sollte sich dieser Gefahr hingeben.“ Ihr Ton war deutlich, und mit einem gewissen scharfen Ton. Sie meinte es nicht böse, aber dass jemand nun vielleicht sein Leben aufs Spiel setzen würde, wollte sie nicht. Sie Strich durch die Haare der jungen Genin und wandte sich zu ihr. „Also, gehen zurück nach Konoha.“ Sprach sie nun, während ein sanftes und vertrauenswürdiges lächeln ihre Lippen umspielte. Anschließend würde sie sich wohl noch einmal an den fremden wenden. Sicherlich war auch er skeptisch ihr gegenüber. „Mein Name ist Chinatsu Hisagi, ich bin eine reisende aus Sunagakure. Wie du weißt existiert mein Dorf nicht mehr. Von mir geht also keine Gefahr aus.“ Sprach sie ehrlich, ebenso wurde ihr Ton etwas freundlicher als zuvor.

Noru Arita
Im Besitzt: Locked

Re: Lichtung

Beitragvon Noru Arita » Mo 24. Dez 2012, 01:15

[align=justify]cf: Restaurant Oishi Kami

Zusammen mit Kohaku hatte sich Noru nach restlichen Spuren umgesehen, die auf der Straße nicht gerade schwer zu finden waren. Hmmm, was hat der Typ nur vor, es scheint nicht wirklich so, als hätte er sich mühe gegeben seine Spuren zu verwischen. Will der etwa, dass wir ihn finden, oder lockt er uns nur auf eine falsche Fährte? Wir müssen auf jeden Fall vorsichtig sein, dachte sich der Arita bei den Anblicken der Schuhabdrücke in der Erde, die zwar in der Nähe des Explosionsortes nicht allzu gut zu erkennen waren, doch je mehr man sich von dem Haufen von Trümmern entfernte, desto deutlicher wurden die Spuren. Takeuchi sprach genau diesen Gedanken aus, woraufhin der flinke Rotschopf antwortete: "Das sieht mir auch nicht nach einem Fehler aus, denn er versucht nichtmal seine Spuren zu verwischen. Und so einen wichtigen Punkt hätte ein Genie wie er auch sicherlich nicht vergessen, der führt etwas im Schilde, doch was, weiß ich auch nicht. Wir müssen auf alles vorbereitet sein, denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir diesem Raidon begegnen. Es wäre wohl am besten, wenn jemand dem ANBU-Captain Bericht erstattet und dann sofort Verstärkung losschickt." Trotz dieser Gefahr, die den Verfolgern wohl auflauern würde, so mussten sie doch sicher gehen, dass es dem Mädchen gut ging und die Verfolgung dieses komischen Puppenspielers aufnehmen, denn von diesem ging eine große Gefahr aus und je schneller diese beseitigt wurde, desto besser. Immernoch war der junge ANBU an seiner Seite, als er ankündigte, dass die beiden den Abtrünnigen verfolgen würden und jeder der mitkommen wollte, ihnen folgen sollte. Nach dieser Bekanntmachung spurtete der rothaarige Kenjutsuka weg, immer den Spuren hinterher. Ich hoffe nur, seiner Begleiterin geht es gut, wäre ja noch blöder, wenn er sie entführt oder gar auf dem Gewissen hätte. Sie ist eine Shinobi aus Konoha, genau wie ich, sie hat eine ordentliche Zukunft verdient. Doch ich glaube, ihr geht es gut, denn sonst hätte er wohl seine Spuren sehr wohl verwischt und wäre vorsichtiger, würde er dies sonst tun, könnte sie wohl Verdacht schöpfen, nun ja, ich hoffe es zumindest, außerhalb des Dorfes kann es dann schon anders sein. Dort müssen wir dann wohl auf alles achten. Den Fußabdrücken, denen die Shinobi folgten, brachten sie zu einer nahe liegenden Lichtung im Wald Konohas, wo sie eine Person antrafen, bei der es sich jedoch um das Mädchen handelte, jedoch lag diese am Boden. Jedoch war es wohl eher der Schock, der ihr im Nacken saß, was Noru selbst auf diese Entfernung erkennen konnte, sie schien nicht angegriffen worden zu sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, blieb der Arita kurz vor der Lichtung im Schutz der Bäume stehen, um die Lage zu checken, während sich sein Begleiter Kohaku zu der Blondine in der Mitte der Lichtung begab um sie zu beruhigen und auch gleich auszufragen. Derweilen sich der dunkelhaarige ANBU um das Mädchen kümmerte, konzentrierte der Arita mit dem geschulterten Schwert etwas Chakra hinter seine beiden Augen um direkt auf das Maximum seines Zoom-Effekts zu springen und die Lichtung zu überprüfen. Dabei konnte er nichts außergewöhnliches feststellen, außer eine deutliche Spur von abgebrochenen Ästen, der Nukenin schien wohl auf einem Tier oder ähnlichem weggeritten zu sein. Als die Fuchsklinge alles überprüft hatte, zoomte er wieder heraus und bemerkte, dass plötzlich eine Frau mit ebenfalls blonden Haaren, die jedoch einiges dunkler waren, als die des jungen Mädchens, zwischen Kohaku und der hübschen Genin stand. Schon wollte der Rotschopf seinem Kollegen zur Hilfe kommen, da die Neue nicht gerade freundlich dreinblickte, da nahm er die Laute einer Entschuldigung war, sie hatte ihren Gegenüber für einen Nukenin gehalten. Weiters merkte sie an, dass es für einen einzigen Shinobi alleine sehr gefährlich war, den S-Rang Nukenin zu verfolgen, für diese Aufgabe gab es die Sichibukai. Außerdem stellte sie sich noch als Hisagi Chinatsu vor, ihres Zeichens Reisende Ex-Kunnoichi aus dem zerstörten Dorf Sunagakure. Daraufhin schritt der Schwertkämpfer mit Yūbōna Kibō am Rücken aus dem Schatten der Bäume und sprach seine Worte aus: "Mein Freund hier ist nicht allein, Chinatsu-san. Noru Arita, meines Zeichens Jounin von Konohagakure. Das hier vor Ihnen ist Kohaku-kun, mit dem Range eines Chuunin, jedoch hat er das Niveau eines Jounin bereits erreicht. Wir wissen durchaus, wie gefährlich Takezo Raidon ist, doch er von ihm geht eine große Gefahr für jedes Reich aus, weshalb er so schnell wie möglich beseitigt werden muss, damit der Kerl nicht noch mehr Unheil anrichtet. Wir sind erstmal nur die Vorhut und für die Verfolgung zuständig, Verstärkung wird auf jeden Fall von Konoha kommen, falls es zu einem Kampf kommt." Dabei strich er sich die roten Haarsträhnen aus dem Gesicht um daraufhin gleich noch etwas klar zu stellen: "Doch darf ich Sie fragen, was Sie in Konoha tun und eine andere Frage, woher kennen sie dieses Mädchen, denn sie wollten es ja gerade beschützen. Ich weiß, diese Fragen sind lästig, doch dies gehört nunmal zu meiner Pflicht. Ich bin mir sicher, Sie haben vorhin nicht gelogen, Chinatsu-san, doch muss ich diese Fakten doch wissen, da es ja nicht gerade gewöhnlich ist, eine Reisende alleine mit einer Genin außerhalb der Stadtmauern anzutreffen. Außerdem müssen wir unserer kleinen hübschen Blondine hier noch ein paar Fragen stellen, da sie ja zusammen mit dem Nuke gesehen wurde." Diese Worte waren zwar sehr ernst, so wie der Gesichtsausdruck des rothaarigen Aritas, jedoch war die Stimmfarbe doch ziemlich Warm und freundlich, denn es war ja auch nichts böse gemeint, sondern es lag ja alles im Interesse Konohas und der Aufspürung des Puppenspielers.[/align]

Benutzeravatar
Youmi Kyori
Beiträge: 204
Registriert: So 1. Jul 2012, 23:02
Im Besitzt: Locked
Chakra: 1
Stärke: 1
Geschwindigkeit: 1
Ausdauer: 1
Ninjutsu: 0
Genjutsu: 0
Taijutsu: 1

Re: Lichtung

Beitragvon Youmi Kyori » Fr 28. Dez 2012, 18:37

CF.:Restaurante Oishi Kami

Kage Bunshin

Der Bunshin des Kyori war den beiden ANBU gefolgt und zwischendurch etwas zurück gefallen. Er war nicht der schnellste mit seiner Größe doch er konnte noch mitbekommen was passiert war. Sie hatten das entführte Mädchen gefunden und ihr war zum Glück wohl nichts passiert. Hoffentlich konnte dieser Verbrecher keine Informationen aus ihr kriegen bekommen. Das wäre ein Katastrophe die nicht passieren durfte. Eine weitere Person betrat das Gescheheniss und zwar eine Frau die sich als Chinatsu Hisagi vorstellte. Der Name sagte Youmi erstmal gar nichts also konnte sie keine bekannte Nukenin oder Konohanin sein. Youmi würde sich vor erst zurückhalten und das Gespräch mit anhören auch wenn er sich langsam mit an das Geschehen näherte und somit nicht versteckt und für die anderen gut sichtbar war. Chinatsu schien mehr Informationen besitzen als sie selber. Peinlich für eine Gruppe von ANBU das selbst Leute die nicht zum Dorf gehörten mehr wussten. Hätte Youmi keine Maske auf dann hätte man wohl einen Anflug von Röte auf seinem Gesicht gesehen. Shishibukai also? Das war demütigend.

"Modoken, Anbu von Konoha..."
stellte er sich kurz zusammen mit den beiden anderen vor und kam näher auf Chinatsu zu.

"Woher weißt du das der hokage die Shishibukai beauftragt hat? "
fragte Youmi noch etwas skeptisch. Immerhin handelte es sich hier um eine nicht nachprüfbare Informationsquelle. Rein Technisch konnte diese Person auch der gesuchte S-Rang Nukenin sein. Woher wussten sie das sie echt warß Kannte sie einer der Anwesenden? Youmi hoffte das seine Kollegen nicht ganz so schnell Vertrauen in diese Person setzten. Glücklicherweise tat Noru sein Pflicht. Dann konnte er auf jeden fall überlegen wie sie weiter Verfahren wollten. So lange sie keine Informationen oder Anweisungen von Hokage oder Captain bekamen würden sie die Verfolgung fortsetzen. Natürlich würde sich auch jemand um das Kind kümmern müssen. Am besten sollte er das machen....schnell noch ein Bunshin um das ganze zu klären.

"Wie dem auch sei. So lange wir keine Anweisungen kriegen werden wir die Verfolgung nicht aufgeben, Mein Bunshin wird die kleine hier erstmal ins Krankenhaus bringen. Ich werde mich dann auch anschließend um die Befragung kümmern." damit ging der neue bunshin auf Riri zu und reichte ihr die Hand. Sobald sie einverstanden war würden sie los gehen können. Der Blick des neuen Bunshin richtete sich aber auch auf Chinatsu die neben Riri saß.

"Die ANBU Konohas würden sich auhc freuen wenn sie uns begleiten könnten um uns einige Fragen zu beantworten."


________________________________________

[align=center]Bild[/align]
[align=center][font=Impact]Steckbrief[/font] | [font=Impact]Reden[/font] | [font=Impact]Akako[/font] | [font=Impact]Kyori-Clan[/font] | [font=Impact]EA[/font][/align]
[align=center]Aktuelles Aussehen (Aufgrund von Mission)[/align]

Benutzeravatar
Samara
Beiträge: 5056
Registriert: So 13. Jun 2010, 15:24
Im Besitzt: Locked
Chakra: 1
Stärke: 1
Geschwindigkeit: 1
Ausdauer: 1
Ninjutsu: 0
Genjutsu: 0
Taijutsu: 1

Re: Lichtung

Beitragvon Samara » Fr 4. Jan 2013, 22:46

Chinatsu hatte die Verfolgung aufgenommen, doch schien es nicht sehr lange dabei zu bleiben denn sie Entdeckte das Mädchen auf der Lichtung, welches anscheinend über ihr auftauchen etwas Überrascht war, ebenso über die Erklärung über den Puppenspieler. Takeo nahm die Verfolgung auf, da es nun die Aufgabe der Shichibukai war und nicht mehr die der Konoha-Shinobi. Sie würde die Umgebung noch einmal zur Sicherheit erkunden, Riri selbst hatte keine Einwände, viel mehr war sie völlig außer sich, bevor die Hisagi sich von ihr entfernte versuchte sie die Blondine noch zu beruhigen, was ihr auch ganz gut gelang. Anschließend verschwand sie und kontrollierte die nähere Umgebung nach Nukenin oder ähnlichem, doch zufinden war nichts gerade als siezurückkehrte jedoch erkannte sie wie sich ein junger Mann, ungefähr in ihrem Alter der blonden Genin näherte. Riri selbst schien ruhig, er fragte sie etwas doch antworten würde das Mädchen nicht mehr. Sofort schnellte Chinatsu dazwischen erkannte jedoch dann das es sich um einen Konoha-Shinobi handelte. Schnell stellte sie sich vor, und versuchte klar zu machen dass der Kage den Shichibukai die Aufgabe gegeben hat. Doch blieben sie nicht lange zu dritt, noch jemand trat aus dem Schatten der Bäume hervor, Chinatsu hatte ihn nicht mal bemerkt. Er stellte sich und Kohaku vor und redete davon das Takezo ein große Gefahr für jedes reich wäre und er beseitigt werden müsse, sie behaupteten für die Verfolgung zuständig zu sein. Ebenso tauchte ein weiterer Anbu auf und stellte sich als Modoken vor. Anschließend begann Noru ihr Fragen zu stellen, die ihr deutlich ein wenig in die Private Richtung gingen, der Grund für ihren Beschützerinstinkt war nicht nur die Aufgabe das Mädchen zurückzubringen, es steckte noch mehr dahinter, aber es ging niemanden etwas an. Bevor sie jedoch etwas sagen konnte ergriff die Genin selbst das Wort. „Es ist nicht ihre Schuld und sie hat nichts damit zu tun! Sie wollte mir nur helfen…“ Sprach sie in einem deutlichen Ton, sie hatte ihren ganzen Mut zusammen genommen um nun Chinatsu zu schützen. Die ehemalige Jounin lächelte plötzlich und schaute zu dem Mädchen hinunter, dann jedoch wandte sie sich wieder ernsten Blickes zu den beiden Neuankömmlingen. Kohaku machte eher den Eindruck als würde er der Meinung der beiden Blondinen sein, jedoch ist dies nur eine Vermutung. „Ich werde es gerne noch einmal widerholen. Der offizielle Befehl vom Kagen lautet das die Shichibukai Takezo Raidon übernehmen werden. Von wem habt ihr Befehle erhalten? Ich habe persönlich mit dem Kagen an der Felsebene gesprochen, dabei war einer eures gleichen, ein Anbu der es bestätigen kann versucht ihn meinetwegen über Funk zu erreichen. Ebenso alle Fragen die ihr über Takezo Raidon habt findet ihr in eurem Bingo Book, er galt bis vor ein paar Stunden noch als Tod. Mehr Fragen kann ich euch auch nicht beantworten.“ Sprach sie ruhig und machte eine kurze Pause. „Der Kage hat mir die Aufgabe gegeben das Mädchen sicher zurückzubringen, und das werde ich auch tun. Es ist daher meine Pflicht sie zu beschützen.“ Sagte sie bestimmt, als Reisende hatte der Befehl des Kagen höhere Priorität als die Worte der Anbu. Nun würde sie die andere Frage des weißhaarigen Anbus beantworten. „Einer der Anhänger, oder Informanten der Shichibukai war ebenso an der Felsebene anwesend und erhielt einen direkten Befehl. Und solltet ihr keinen offiziellen Befehl haben, so rate ich euch überlasst es den Shichibukai. Ich werde zurück mit dem Mädchen nach Konoha gehen, ich wäre euch keine große Hilfe. Nun bitte ich darum, mich gehen zulassen um meine Aufgabe endlich zu erfüllen.“ Sprach sie und wartete auf die Reaktionen der kleinen Gruppe. Chinatsu war nicht wirlich freundlich, aber auch nicht unhöflich, viel mehr war sie ziemlich Neutral den fremden gegenüber. Das Noru ein Arita war, darüber würde sie wohl erst später nachdenken.

Out: Habe die Erlaubnis Riri zu Npcn und abgesprochen wie sie reagieren würde. Ebenso hab ich mit Kohaku die Plätze getauscht, er wäre also nun als nächster dran.

Kohaku
Im Besitzt: Locked

Re: Lichtung

Beitragvon Kohaku » Fr 4. Jan 2013, 22:56

"Ich? Ein Nuke-Nin? Bei Leibe nicht." Wie ein leuchtend heller Blitz, mit blondem Haar, das den feinen Sonnenstrahlen glich, tauchte eine weitere Person wie aus dem Nichts direkt vor ihm und damit, einer schützenden Blockade gleich, auch vor dem unbekannten Mädchen auf. Überraschung, wie man sie durchaus hätte vermuten können, lag jedoch nicht in den bernsteinfarbenen Augen des Jungen verborgen, als ihm die deutliche Differenz in seiner eigenen Geschwindigkeit und der anderen Person auffiel. Auf die gut gemeinten Hinweise, die sich zweifelsfrei selbst durch den scharfen Unterton heraushören ließen, konnte Kohaku allerdings mit einem sorglosen Lächen nur den Kopf schütteln. "Niemand wäre dumm genug, sich alleine auf die Suche nach einem derart hochrangigen Shinobi zu machen", erklärte der Schwarzhaarige nur knapp, ehe er, noch bevor ein weiteres Wort seinen Mund verlassen konnte, sowohl von Noru vorgestellt wurde, als auch zeitgleich in den Worten des Jounin die Bestätigung für seine eigene These wiederfand. Selbst mit einem Selbstvertrauen wie seinem; selbst unter Berücksichtigung dessen, dass man in ihm lediglich einen Chuunin, nicht etwa Anbu sah, wäre es regelrecht freiwilligem Selbstmord gleichzusetzen gewesen, sich auf die Suche nach einem Mann zu begeben, der eigenständig eine Bastion wie Konohagakure no Sato infiltrieren konnte. Wie und warum, aus welchen Beweggründen man sich dazu aufschwang, ein gesamtes Restaurant in die Luft zu jagen und dann wieder zu verschwinden, musste noch klargestellt werden. Fragen, die sich im Herzen des Takeuchi bereits treffend, wie auch schnell beantworten ließen. Ausführungen, die auf .. Lust, auf Spaß und der Faszination, die mit Zerstörung einherging, vermutlich zu viel über ihn verraten hätten. Oder aber als beispielhafte Darstellung eines Kriminellen dienen konnten.
Kaum bot sich die erste, kurz wirkende Gelegenheit, sich sämtliche weiteren Ausführungen zu sparen, folgte ein tiefer, ausgelassener Atemzug. Wenn es tatsächlich nicht mehr in ihren Aufgabenbereich gehörte, gab es auch keinen Grund mehr zur Annahme, es würde sie an diesem Tag noch aus dem Dorf treiben. Während die versteckt gehaltene, brennende Kampfeslust in dem Herzen des jungen Mannes bereits tobte, dagegen aufschrie, war es seine rationale Betrachtungsweise, die sich selbst auf die Schulter klopfte. Kein Auslandseinsatz bedeutete mehr Zeit innerhalb des Dorfes. Und dies war widerum gleichzusetzen mit der höheren Wahrscheinlichkeit auf neue Bekanntschaften. "Es freut mich sehr, Chinatsu-san", nickte er rasch und mit nahezu greifbarer Höflichkeit, die in seiner Stimme lag "Wie bereits vorgestellt; ich bin Takeuchi Kohaku. Ganz zu Euren Diensten", was folgte, war womöglich nicht ansatzweise seines Ranges entsprechend, doch fühlte sich der Dunkelhaarige nahezu verpflichtet, der jungen Frau sowohl seine offiziellen Dienste anzubieten, als auch seiner zuvorkommenden Art eine bestimmte Form zu verleihen. Denn was vor ihm stand war nicht nur irgendeine Frau; kein Wesen, das lediglich hübsch anzusehen war, bevor man sie innerhalb der darauf folgenden fünf Minuten vergaß. Nein. Es reichten Sekunden, in denen man seinen Augen Freiheit bot. Die Gelegenheit, einen kurzen, musternden Blick auf ihr Antlitz zu werfen, damit sein Herz die ersten, riesigen Freudensprünge seit ewigen Zeiten machte. Sommerlich glänzendes, blondes Haar umrahmte ein feenhaft-schönes Gesicht; fiel strähnenhaft über ihre Schulter und, während es durch eine kurze, lauwarme Brise bewegt wurde, konnte man nur allzu deutlich erkennen, dass es ohne die geringsten Schwierigkeiten bis zum Ansatz ihrer Oberschenkel reichte. Unterhalb dünner, zierlicher Augenbrauen wartete ein Blick, der sich zu jedem Zeitpunkt mit der kühlen Schönheit einer eisigen Fläche hätte vergleichen lassen können. Himmelblaue Augen, die in kürzester Zeit nicht nur absolutes Vertrauen zu erwecken vermochten, sondern auch das Gefühl erzeugten, direkt in sie zu sehen, aber dennoch nicht wirklich hinter ihre Fassade blicken zu können. Sich in ihnen verlieren zu dürfen, ohne dabei je die unscheinbare Oberfläche zu durchstoßen. Insgesamt, so schien es, war ihr Körper den schönsten Vorstellungen und Phantasien eines männlich angehauchten Verstandes nachempfunden. Schlanke Schultern, zierliche Arme, die nur teilweise von elegantem, eng anliegenden Stoff geschützt wurden. Eine Taille, die nicht nur davon zeugte, dass kein überschüssiges Gramm Fett an Chinatsu zu finden war, sondern auch geschwungen mit einem vollkommen reinen, weiblichen Charme, der vollkommen ausreichte, um einen Blick länger als üblich auf sich zu ziehen. Womöglich lag es an seinen persönlichen Präferenzen, so wie es oft der Fall war, doch löste schon der erste Eindruck ein sichtbares, tiefes Schlucken aus. Das Dekolleté des Kleides; wenn auch nicht zu tief oder zu vorsätzlich gestaltet, ließ nicht nur den sprichwörtlich 'tiefen Einblick' zu, sondern wurde dieser von einer grandiosen, in ihrer Perfektion kaum zu übertreffenden Oberweite ausgefüllt, die den Takeuchi zuerst sprachlos zu machen schien und einiges an Konzentration, wie auch Zeit abverlangte, um sich anderweitig zu orientieren. Denn trotz des schlichten Scheins, welcher das nachtschwarze Kleid der jungen Frau erwecken wollte, sprachen die endlos langen, schlanken Beine, die bei dünnem Stoff und offenherzigem Schnitt mehr als gut zu erkennen waren, eine ganz andere Sprache. Wenn, ja wenn es eine Frau gab, die ohne ihr Zutun, lediglich ihre Präsenz, gute wie auch schlechte 'Schwierigkeiten' bei einem Menschen wie ihm erzeugen konnte - dann hatte Kohaku sie in just diesem Moment kennen gelernt.

Unterbrochen wurde seine Faszination, das verträumte Betrachten der blonden Schönheit jedoch von einem einzelnen Namen und der stümperhaften Erwähnung eines Ranges, der eigentlich zu den Geheimsten innerhalb ihrer Riege zählen sollte. Schlimm genug, dass offen mit der Präsenz eines Anbu gehandhabt wurde; wenigstens unterließ Modoken es, sich als Chef der Intel Division auszugeben. Wie einfach es nämlich gewesen wäre, einen solchen Kopf rollen un damit ein gesamtes System in sich zusammenfallen zu lassen, wollte der Dunkelhaarige garnicht erst erwähnen. "Wenn es Aufgabe der Shichibukai ist, sollten wir das beherzigen", räusperte Kohaku sich gelassen "Es sollte für die Anbu nichts leichter sein, als die Order des Kage nachzufragen, richtig? Und wenn Chinatsu-sans Aussage der Wahrheit entspricht, verschwenden wir mit einer Verfolgung nur kostbare Zeit", aber das war wohl nur ein nebensächlicher Aspekt, bei dem man einer 'Fremden' durchaus glauben schenken konnte - niemand würde einfach so im Namen eines Kage sprechen, nur, damit es sich später als Lüge entpuppte und damit mehr Fragen und Unannehmlichkeiten heraufbeschwor als ohnehin gegeben waren "Außerdem sollte es möglich sein, dass ich als Chuunin die beiden in das Dorfzentrum begleiten kann. Noru-san und Modoken-san haben gewiss Besseres zu tun. Und eine simple Befragung kann ich ebenfalls aufnehmen und weiterleiten", denn mehr als den standardisierten Fragenkatalog gab es in diesem Fall nicht zu klären. Grund der Anwesenheit. Erläuterung dessen, was sie gesehen, gehört und getan hat. Wie ihre Verbindung zum Tatverdächtigen aussah. Im Falle des Mädchens, eine detailierte Schilderung der Geschehnisse von ihrem Standpunkt aus. Und, grob zusammengefasst, inwieweit Chinatsu mit all dem in Verbindung stand. "Letzten Endes liegt es aber in der Hand der beiden Damen, wem sie folgen wollen, nicht wahr?" Ihm konnte es, im Grunde genommen, vollkommen gleich sein. Doch seine effektive Rolle war offiziell jene des frischgebackenen, hilfsbereiten Chuunin. Etwas, in das niemand hineinpfuschen sollte. Grund genug also, sowohl der bildhübschen Chinatsu ein aufrichtig-ehrliches Lächeln zukommen zu lassen, wie auch auf die Reaktion der Betroffenen vor ihm zu warten.

Benutzeravatar
Youmi Kyori
Beiträge: 204
Registriert: So 1. Jul 2012, 23:02
Im Besitzt: Locked
Chakra: 1
Stärke: 1
Geschwindigkeit: 1
Ausdauer: 1
Ninjutsu: 0
Genjutsu: 0
Taijutsu: 1

Re: Lichtung

Beitragvon Youmi Kyori » Mi 9. Jan 2013, 23:52

Modoken alias Youmi Kyori war noch nie in seinem Leben so enttäuscht von der Befehlskette der ANBU gewesen. Der Kollege Noru hielt sich erstmal bedeckt doch Kohaku stimmte sofort in die Vorschläge den Ort zu verlassen ein. Diese Chinatsu mochte womöglich nichts böses wollen und ohne triftigen Grund hätte Youmi ihr auch geglaubt. Er konnte immerhin am Gesicht der Person erkennen das sie ehrlich war doch die Situation war eine besondere. Man sprach hier nicht von einer Gruppe Banditen oder einem kleinen C-Rang Nuke Komplott sonder von einem Verbrecher auf S-Rang Level. Einer Person die bis vor kurzem nicht für tot gehalten wurde. Die Kräfte die hier mit im Spiel waren erforderten mehr als vertrauen und Bauchgefühl. Youmi nickte bei den Ausführungen der Kunoichi.

"Die Information wird überprüft, doch überlassen sie uns die weitere Verfahrensweise." meinte er im kalten aber immer noch höflichen Ton, immerhin kam sie ihm mit dem gleichen Respekt entgegen. Das Kohaku so stümperhaft die Chuunin Karte ausspielte passte ihm aber gar nicht. Wie sollte er ein Einsatzkommando zusammenstellen wenn er sich davor drückte? Natürlich konnte er ihm das hier nicht vorhalten da er seine Identität als ANBU nicht aufdecken durfte. Wie stümperhaft...die Shishibukai...besaß Konoha so wenig Selbstachtung?

"Bis die Informationen überprüft worden sind sollten wir verfahren wie bisher außerdem werden sich ja auch die Shishibukai über Hilfe freuen. Sollte der Hokage uns Bescheid geben das wir uns zurück ziehen sollen dann werden wir das auch tun."
er drehte sich nun wieder weg von der Shinobi und widmete sich Kohaku und Noru. Immerhin musste er den beiden ja möglichst diskret das Zeichen geben ihm zu folgen.

"Es sei denn natürlich die Herren haben noch andere Pläne? Keine Sorge Kohaku-san...mein Bunshin wird sich schon um diese beiden hier kümmern, eure Anwesenheit bei der Verfolgung würde wesentlich nützlicher für uns sein." Youmi pokerte hoch...das wusste er, denn ohne die beiden hatte er keine Chance den Nukenin zu verfolgen. Die beiden würden ihm aber folgen sollten sie genug Pflichtbewusstsein besitzen.
[align=center]Bild[/align]
[align=center][font=Impact]Steckbrief[/font] | [font=Impact]Reden[/font] | [font=Impact]Akako[/font] | [font=Impact]Kyori-Clan[/font] | [font=Impact]EA[/font][/align]
[align=center]Aktuelles Aussehen (Aufgrund von Mission)[/align]

Benutzeravatar
Samara
Beiträge: 5056
Registriert: So 13. Jun 2010, 15:24
Im Besitzt: Locked
Chakra: 1
Stärke: 1
Geschwindigkeit: 1
Ausdauer: 1
Ninjutsu: 0
Genjutsu: 0
Taijutsu: 1

Re: Lichtung

Beitragvon Samara » So 20. Jan 2013, 21:43

Sie hatte wirklich ein wenig überreagiert, wobei es wenn man an die letzte Situation mit dem Nukenin nur selbstverständlich war das Chinatsu da eingriff. Er meinte auch das niemand dumm genug wäre, sich alleine auf die Suche nach einem hochrangigen Shinobi zumachen, aber er war auch nicht alleine, zwei Anbu kamen aus den Schatten heraus. So stellte sie sich kurzerhand vor, der Mann der sich der Genin genähert hatte, war ziemlich höflich zu ihr, und er hörte auf den Namen Takeuchi Kohaku. Was sie etwas verwunderte war, das er ihr seine Dienste anbot. „Uhm, danke.“ Sprach sie während sie beobachtete seinen musternden Blick. Wirklich darauf eingehen konnte sie nicht, da sie sich schon vor den zwei Anbu erklären musste, was sie ein wenig nervte, dennoch war es verständlich. Nachdem alles halbwegs geklärt war, jedoch Modoken immer noch die Verfolgung aufnehmen und die Informationen überprüfen wollte. Chinatsu war es relativ egal, Hauptsache sie konnte zurück mit Riri ins Dorf und sie erst mal ins Krankenhaus bringen. „Mir ist vollkommen bewusst, dass das alles überprüft werden muss. Doch werde ich nun gehen und dieses Mädchen erst mal ins Krankenhaus bringen.“ Sprach sie bestimmt aber dennoch brachte sie den Anbu Respekt entgegen. Kohaku stimmte ihr sogar zu. Und verteidigte ihre Aussage. Sie verstand nicht weshalb genau, aber sie hatte ihn anscheinend überzeugt. Weswegen sie wohl auf ihn zählen konnte, jedenfalls wirkte er vertrauenswürdig. „Überprüft die Anweisungen des Kagen, jedoch ist es wie gesagt eure Entscheidung wie ihr nun diese Situation, oder eher diesen Auftrag fortführen wollt.“ Damit war für sie die Angelegenheit geklärt. „Sollte es Probleme geben, oder ihr mich suchen. Eine Weile bin ich noch in Konoha.“ Sprach sie und wandte dann allen den Rücken zu. Riri hatte sie an ihrer Seite welche wohl ohne Widerrede mitkommen würde.

[align=center]TBC: Konoha - Krankenhaus[/align]

Out: Kurzer Post, aber für einen Tbc sollte es reichen. Muss mit ihr wieder öfter Posten xD
Und solangsam wollte ich die Situation endlich auflösen bevor man hier noch länger hängt.

Kohaku
Im Besitzt: Locked

Re: Lichtung

Beitragvon Kohaku » Mi 23. Jan 2013, 18:46

Langsam aber sicher schien sich die Situation in einem Rahmen zu entwickeln, den Kohaku bei aller Mühe und Fürsorge nicht mehr länger als akzeptabel erachtete. Stillschweigend wandte er nach einem weiteren Versuch des Befehls den Blick gänzlich ab und konzentrierte sich, wie es sich für einen zuvorkommenden, jungen Mann gehörte, voll und ganz auf die beiden Damen, deren Anwesenheit und Wichtigkeit die manch anderer Persönlichkeit um ein Vielfaches überstieg. Öffentliche Befehlsverweigerung würde nur zu unsinnigen Komplikationen führen, weswegen sich der Takeuchi postwendend dazu entschloss, seinen Mund zu halten und auf einen möglichst angemessenen Ausgang zu hoffen; etwas, was zu seinem Glück schon recht bald bewerkstelligt werden sollte. "Ihr könnt euch zurückziehen. Alle.", außerhalb der Sichtreichweite und auch erst, nachdem sich Chinatsu gemeinsam mit dem Mädchen auf den Weg gen Dorfzentrum gemacht hatte, glitt ein weiterer Shinobi, der vor allen Dingen den ANBU unter mehr als bekannt sein sollte, aus dem Geäst eines naheliegenden Baumes "Wir haben den Befehl erhalten, die Verfolgung fallen zu lassen. Es sollte daher klar sein, was eure Aufgabe ist und was nicht", wertungsfrei glitt Kouheis Blick durch die Runde, während er lautlosen Schrittes an ihnen vorbei ging, den Boden mit vorsichtigem Tasten seiner Fingerspitzen und investigativen Blicken musterte. Zu seinem Verdruss gab es nicht mehr viel zu erkennen. Keine Spuren, die nicht bereits verwischt wurden, oder aber zur Unkenntlichkeit durch die Anwesenheit anderer Menschen verschandelt wurden. Selbst die Präsenz des Nuke hatte nichts viel mehr Hinterlassen als die alles andere als zufriedenstellende Vorahnung, dass da irgendwer gewesen war - nicht aber wer genau, wie stark, wie schwach, wie gefährlich oder zurückhaltend dieser Shinobi gewesen sein mochte. Es hätte einer von den ihren sein können, oder aber, wie sie wussten, einer der am meisten gesuchten Verräter ihrer Welt. Seufzend richtete sich der Dunkelhaarige wieder auf, schweigend. Sein Blick, der sowohl Kohaku, als auch seinen 'Gegenpart', Youmi erreichte, sagte hingegen vieles. "Ihr solltet nicht gegeneinander arbeiten", dass er ihnen solche Lektionen überhaupt erteilen musste, sprach für keinen der beiden, auch wenn den frischen Zuwach minimal weniger Schuld traf "Und nicht zu sehr auf eure Befehlsgewalt pochen. Manchmal versteckt sich nicht hinter jeder Maus ein Löwe", was umgangssprachlich so viel bedeutete, dass man anderen Aussagen durchaus trauen konnte, statt zu jedem einzelnen Zeitpunkt seine Machtposition nach eigenem Geschmack auszuspielen. Nur kurz darauf verschwand er wieder. Ohne Gruß, ohne Abschied.

Kohaku selbst atmete beruhigt und tief aus, nachdem die belehrenden Worte ohne besondere Wertung an den beiden vorbei gegangen waren. Ihm war nicht mehr nach Diskussionen. Das lächerliche, indirekte Wortgefecht zwischen ihm und Youmi war schon ausreichend gewesen, um ihm seine Laune zu verderben. Sich im Nachhinein auch noch darüber aufzuregen, wer nun im Recht war und wer nicht; wer hätte folgen sollen ohne zu hinterfragen und wer nicht, war wohl eine Grundsatzdiskussion, die keiner gebrauchen konnte. Geschweige denn, dass sie einen eindeutigen Sieger hervorbringen konnte. "Ich mache mich wieder auf den Weg", erklärte er nur sacht lächelnd in die Richtung des rothaarigen Jounin, verneigte sich respektvoll vor diesem und machte die ersten Schritte gen Dorzentrum "Wir sehen uns sicher bald, Noru-senpai".

tbc: Tor von Konoha

Benutzeravatar
Youmi Kyori
Beiträge: 204
Registriert: So 1. Jul 2012, 23:02
Im Besitzt: Locked
Chakra: 1
Stärke: 1
Geschwindigkeit: 1
Ausdauer: 1
Ninjutsu: 0
Genjutsu: 0
Taijutsu: 1

Re: Lichtung

Beitragvon Youmi Kyori » Sa 26. Jan 2013, 17:08

Chinatsu war gegangen ohne das Angebot des Kyori anzunehmen...dennoch würde er das nicht so stehen lassen. Im Moment interessierte ihn aber wesentlich mehr der Neuankömmling. War es Verstärkung? Hatte das Original etwa Unterstützung angefordert? Doch schnell stellte sich heraus das dieser Anbu keines Wegs als UnterStutzer Geschickt wurde sondern lediglich als Bote. Offenbar hatten sich die obigen Ränge nun in Verbindung gesetzt und entschieden wie weiter verfahren werden sollte. Die Anbu sollten sich dabeizurückziehen und den Angriff abblasen. Youmi konnte diese Entscheidung nicht nachvollziehen doch im Gegensatz zu seinen Begleitern war er ein Anbu mit Format. Es war nicht seine Aufgabe sich über die Entscheidungen seiner Vorgesetzten den Kopf zu zerbrechen. Viele vergaßen das die ANBU ein Elite Kommando waren die wegen ihrer Organisation und ihrer Folgsamkeit so weit gekommen waren. Der Zustand in dem sich die ANBU Momentan befanden war furchtbar. Das dieser Typ mit Youmi sprach wie ein alter Lehrmeister war wirklich unerhört doch besaß Youmi den Anstand nicht wieder auf das Gesagte einzugehen und einfach nur zu nicken. Dann verschwand der ANBU wie er gekommen war und Youmi blieb mit seinen beiden Begleitern zurück...natürlich konnten die anderen beiden nun wieder ihrer Wege gehen also genau das was sie wollten. Traurig das es so weit gekommen war....

"Nun denn, gehabt euch wohl." meinte Youmi kühl und gab den beiden anderen das Zeichen dafür sich zurück ziehen zu dürfen. Er selber würde seinen Bunshin nun auch aufgeben und zurück zu seinem Original kehren. Mit einem Zischen und einem kleinen Knall löste er sich auf...die anderen beiden waren nun sicherlich schon über alle Berge.

Ende des Kagebunshin
[align=center]Bild[/align]
[align=center][font=Impact]Steckbrief[/font] | [font=Impact]Reden[/font] | [font=Impact]Akako[/font] | [font=Impact]Kyori-Clan[/font] | [font=Impact]EA[/font][/align]
[align=center]Aktuelles Aussehen (Aufgrund von Mission)[/align]


Zurück zu „Umgebung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste