
Kontinent der Dunkelheit (Ansho)
Allgemeines und Heute - Das neue Ansho:
Die Welt veränderte sich unwiderruflich, als Takashi Uzumaki die Schöpfer bezwang und das Gefüge der Existenz selbst erschütterte. Die uralten Grenzen zwischen den Welten der Dunkelheit, die seit Anbeginn voneinander getrennt existiert hatten, begannen zu zerbrechen. Was einst unzählige voneinander isolierte Reiche verbunden über das Meidou gewesen waren, wurde von einer gewaltigen Macht erfasst und miteinander verschmolzen. Aus den Fragmenten dieser vielen Welten der Dunkelheit entstand ein neuer Kontinent von gewaltiger Größe. Seine Ausdehnung übertraf die bekannten Reiche der Shinobi bei weitem und vereinte die Landschaften zahlloser dunkler Dimensionen in sich. weite Ebenen, endlose Meere der Dunkelheit, Wälder aus dunkler Macht, finstere Ruinen vergangener Zeitalter und ganze Königreiche unzähliger Völker der Dunkelheit wurden Teil einer einzigen Landmasse. Als die Verschmelzung vollendet war, erhob sich Sabatea Hanami, die Meisterin der Dunkelheit, gemeinsam mit ihrer Spiegelhälfte Narhcae als erste Herrscherin über die neue Welt. Während viele Fraktionen der Dunkelheit versuchten, die Kontrolle über einzelne Gebiete zu erringen, erkannte Sabatea als Erste die wahre Bedeutung der Vereinigung. Die vielen Reiche mussten nicht erobert, sondern geeint werden. Unter ihrem Banner versammelten sich die stärksten Machtpseänzen der Dunkelheit die bereits unter ihrem Ehemann einen Namen hatten, die letzten Diener Inarius, die Verdammnisdrache Smrgols, der mächtige Gojiira und viele weitere Verbündete denen bereits Seiji Masamori ein Name war. Gemeinsam riefen sie die Gründung eines neuen Reiches aus. Dieses Reich erhielt denselben Namen wie die ursprüngliche Heimat der Dunkelheit. Somit war Ansho wiedergeboren. Die Wahl dieses Namens war kein Zufall. Sabatea erklärte, dass das alte Ansho niemals lediglich ein Ort gewesen sei. Es war eine Idee, ein Vermächtnis und die letzte Heimat jener gewesen, die von der Welt verstoßen wurden. Mit der Vereinigung aller Dunkelheitsreiche sollte dieses Vermächtnis fortgeführt werden. Im Zentrum des neuen Kontinents ließ Sabatea den Schwarzen Tempel neu errichten. Aus der Ingenieurskunst unzähliger Welten entstand eine monumentale Festung, deren Ausmaße selbst die alte Bastion Inarius übertrafen. Schwarze Türme durchbohrten die Dämmerung, während gewaltige Portale permanent mit dem Meidou verbunden blieben. Von dort aus begann die Herrschaft der Frau. Ein Name den Narhcae beisteuerte. Unter Sabateas und Narhcaes Führung entwickelte sich Ansho zu einer Gesellschaft, die sich grundlegend von den ursprünglichen Welten der Dunkelheit unterschied. Die Meisterin der Dunkelheit vertrat die Überzeugung, dass die Welt über Jahrtausende von Kriegen (laut Narhcae ehrgeiziger Männer) gezeichnet worden war. Aus diesem Grund entstand eine neue Ordnung, welche die Führung des Reiches überwiegend in die Hände von Frauen legte. Diese Regierungsform wurde als die Herrschaft der Frau bekannt. An der Spitze stand Sabatea und Narhcae selbst als oberste Monarchin Anshos. Direkt unter ihr regierten die sogenannten Schattenmatronen, einzelne regionale Generäle. Dabei handelte es sich um mächtige Kriegerinnen, Magierinnen, Dunkelheitsträgerinnen und Herrscherinnen verschiedener früherer Welten der Dunkelheit, die ihre Loyalität gegenüber der Meisterin der Dunkelheit geschworen hatten. Männer wurden innerhalb des Reiches keineswegs entrechtet oder versklavt. Sie konnten weiterhin hohe militärische Positionen bekleiden, Gelehrte werden oder eigene Häuser führen. Die höchste politische und spirituelle Autorität verblieb jedoch ausschließlich in weiblicher Hand. Viele Bewohner betrachteten diese Ordnung als direkten Gegenentwurf zu den alten Imperien vieler bekannter Welt. Innerhalb weniger Jahrzehnte gelang es Sabatea und Narhcae, mehr als die Hälfte des neuen Superkontinents zu vereinen. Jene Gebiete, die ihre Herrschaft anerkannten, wurden unter dem Namen Schattenbund zusammengefasst. Der Bund verband Hunderte verschiedener Völker und Kulturen miteinander. Narhcae übernahm die Aufgabe, jene Regionen zu befrieden, die sich der Herrschaft widersetzten. Aufgrund ihrer Natur a galt sie als Verkörperung jener Eigenschaften, welche die Königin selbst unter Kontrolle hielt. Wo Sabatea diplomatische Lösungen (zu meist) bevorzugte, erschien Narhcae als unerbittliche Vollstreckerin ihre Beruffung gefunden. Auch wenn sie sich nur selten wirklich persönlich an der Front zeigte. Die Vereinigung der Dunkelheitswelten brachte jedoch nicht nur neue Stärke hervor. Auch viele Gefahren und politische Intrigen sind ein Teil des Lebens auf Ansho. Heute gilt Ansho als größtes und mächtigstes Zentrum der Dunkelheit, das jemals existiert hat. Seine Grenzen reichen über Regionen hinaus, die noch immer unerforscht sind. Expeditionen verschwinden regelmäßig in den unbekannten Gebieten des Kontinents und kehren oftmals nie zurück. Der Schwarze Tempel dient nicht nur als größtes Gebäude, nein er dient gleichzeitig auch als Hauptstadt des Reiches und als Sitz der Herrschaft der Frau. Von dort aus lenken Sabatea Hanami und Narhcae die Geschicke eines Kontinents, dessen Macht täglich wächst. Für die Völker der bekannten Welt ist Ansho eine aufsteigende Großmacht, deren Einfluss zunehmend spürbar wird.

Die Vermächtnisse der verschmolzenen Welten
Mit der Vereinigung der Dunkelheitswelten entstand nicht nur eine neue Landmasse. Die Bewohner Anshos erbten die Kulturen, das Wissen, die Architektur und die Errungenschaften zahlloser ehemaliger Welten der Dunkelheit. Viele Regionen des Kontinents tragen noch heute die Merkmale ihrer ursprünglichen Herkunft und unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander. Während das ursprüngliche Ansho vor allem durch seine lebensfeindlichen Landschaften, uralten Ruinen und die starke Verbindung zum Meidou geprägt wurde, brachten andere Welten völlig neue Entwicklungen hervor. Besonders die Welt Antan Taru hinterließ deutliche Spuren innerhalb des neuen Kontinents. Die dortigen Reiche verfügten über hoch entwickelte Gesellschaften, große Städte, mächtige Armeen sowie wissenschaftliche und technologische Errungenschaften, die heute fester Bestandteil Anshos sind. Dies führte dazu, dass sich der Kontinent in den Jahrhunderten nach der Verschmelzung stark veränderte. Neben uralten Festungen und Schreinen finden sich heute moderne Forschungsanlagen, gewaltige Industriebezirke, technische Werkstätten und Zentren für die Erforschung der Dunkelheit. Die Verbindung aus Meidou-Chakra, Dunkelheit und Technologie gehört mittlerweile zu den größten Stärken des Kontinents. Besonders sichtbar wird diese Entwicklung rund um den Schwarzen Tempel. Die ehemalige Festung bildet heute das Zentrum einer gewaltigen Metropole, welche sich über viele Kilometer erstreckt. Zahllose Bewohner unterschiedlichster Herkunft leben dort Seite an Seite. Die Stadt dient als Hauptstadt Anshos und verbindet die verschiedenen Fraktionen der Dunkelheit miteinander. Hier befinden sich die wichtigsten Regierungsgebäude, militärischen Hauptquartiere, Forschungszentren, Archive und Versammlungsorte des Kontinents. Die Architektur der Hauptstadt vereint Einflüsse zahlreicher ehemaliger Welten. Neben den monumentalen Bauwerken des alten Ansho finden sich dort gewaltige Türme dunkler Gelehrter, moderne Forschungskomplexe, industrielle Anlagen, uralte Tempel, spirituelle Heiligtümer und die Residenzen bedeutender Persönlichkeiten der Dunkelheit. Auch die politische Struktur wurde durch die Verschmelzung erweitert. Viele ehemalige Herrscher, Könige, Stammesführer, Fürsten und Anführer der früheren Welten der Dunkelheit erkannten die Herrschaft Sabatea Hanamis und Narhcaes an. Anstatt entmachtet zu werden, wurden sie Teil der neuen Ordnung. Heute zählen sie zu den ranghöchsten Unterstützern der Herrschaft der Frau und übernehmen die Verwaltung zahlreicher Regionen des Kontinents. Gemeinsam mit den Schattenmatronen bilden sie die höchste Führungsschicht Anshos und stehen der Meisterin der Dunkelheit beratend zur Seite. Ihre Loyalität gegenüber Sabatea und Narhcae gilt als eine der wichtigsten Grundlagen für die Stabilität des Schattenbundes. Durch die Vereinigung zahlloser Welten leben heute unzählige verschiedene Völker auf Ansho. Menschen, Bestienvölker, spirituelle Wesen, künstlich erschaffene Lebensformen, Nachfahren alter Dunkelheitsdynastien und viele weitere Kinder der Dunkelheit teilen sich den Kontinent. Die meisten betrachten sich nicht länger als Bewohner ihrer ursprünglichen Welten, sondern als Bürger Anshos. Trotz aller Unterschiede eint sie ein gemeinsamer Gedanke. Das neue Ansho ist nicht mehr nur die Dunkle Zuflucht des ursprünglichen Reiches. Es ist die Heimat aller Welten der Dunkelheit geworden.
Allgemeines und die ehemalige dunkle Zuflucht (Geschichte):
Ansho ist ein Ort, dessen wahre Geschichte heute nur noch wenigen Gelehrten, Chronisten und Trägern des dunklen Males bekannt ist. Einst war Ansho keine gewöhnliche Landmasse, sondern eine eigene Dimension, eine Welt, die fernab der bekannten Reiche existierte und nur durch die Macht des Meidou oder durch uralte Pakte erreicht werden konnte. Doch mit dem Wandel der Welt, als die Grenzen zwischen den Ebenen zerbrachen und die alten Dimensionen mit der materiellen Existenz verschmolzen, wurde Ansho Teil der bekannten Welt und erhebt sich heute als eigenständiger Kontinent.
Vor Jahrtausenden zog sich der ehemalige Meister der Dunkelheit, Inarius, nach dem Ende des großen Krieges zwischen Licht und Dunkelheit an diesen vergessenen Ort zurück. Dort errichtete er seine letzte Bastion und machte Ansho zur Zuflucht jener, die von der Dunkelheit verzehrt wurden. Noch heute erzählt man sich, dass die Träger des dunklen Males, welche ihrer Gier und den Mächten des Juin no Kurayami vollständig erliegen, von den Schatten Anshos gerufen werden. Viele verschwinden spurlos, während andere als gebrochene Abbilder ihrer selbst zurückkehren.
Die Nachkommen des legendären Drachen der Verdammnis Smrgol, die Lindwürmer des Juin no Kurayami, betrachten Ansho bis heute als ihre Heimat. Seit Generationen bewachen sie die Toten Ebenen und die Grabstätte Inarius', deren genauer Standort nur den ältesten ihrer Art bekannt sein soll. Manche Juinträger schließen noch immer uralte Pakte mit den Lindwürmern, um Zugang zu verborgenem Wissen oder den vergessenen Mächten Anshos zu erhalten.
Der Kontinent selbst gilt als einer der lebensfeindlichsten Orte der bekannten Welt. Seine Landschaften reichen von den endlosen Toten Ebenen über den Schrein der Vergessenen Seelen bis hin zum gewaltigen Nebelgebirge, dessen Gipfel dauerhaft von schwarzem Nebel umhüllt werden. Im Herzen Anshos erhebt sich der Schwarze Tempel, einst Sitz des Meisters der Dunkelheit und heute das politische sowie spirituelle Zentrum des Kontinents.
Die Luft Anshos wirkt schwer und giftig. Karges Ödland, scharfkantige Felsformationen und eine allgegenwärtige Atmosphäre des Verfalls prägen das Land. Viele Reisende berichten von einem ständigen Gefühl der Beobachtung, als würden die Schatten selbst ein eigenes Bewusstsein besitzen. Gefahr und Tod lauern hinter jeder Klippe, in jedem Nebelmeer und oftmals sogar im eigenen Verstand.
Anders als die übrigen Kontinente kennt Ansho keinen gewöhnlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Das Land liegt dauerhaft in einer düsteren Dämmerung. Sein einziges natürliches Licht spendet der Vollmond Ichiban Hoshi, der „Erste Stern“. Alte Aufzeichnungen aus der Bibliothek des Schwarzen Tempels berichten, dass dieses Licht bereits existierte, lange bevor Inarius Ansho betrat. Den Legenden zufolge wurde Ansho vom Willen des Meidou selbst erschaffen, während das Licht des Ersten Sterns seinen Ursprung in einer Macht haben soll, die selbst den Mächten der Dunkelheit vorausgeht.
Trotz seiner Eingliederung in die bekannte Welt bleibt Ansho eng mit dem Meidou verbunden. Die Grenzen zwischen der materiellen Welt und der Ressource der Dunkelheit sind hier dünner als irgendwo sonst. Anwender von Juin- und Meidouchakra erfahren auf dem Kontinent erhebliche Vorteile, da die dunkle Energie in der Umgebung allgegenwärtig ist. Der Verbrauch entsprechender Techniken wird drastisch reduziert, und Portale zum Meidou lassen sich in Ansho deutlich leichter öffnen als in jeder anderen Region der Welt.
Noch immer gilt der Kontinent als Land der Verstoßenen, der Vergessenen und der Suchenden. Für die meisten Bewohner der Welt ist Ansho ein Ort voller Schrecken und uralter Geheimnisse. Für die Anhänger der Dunkelheit jedoch ist es die letzte Zuflucht ihres Erbes, ein Land, in dem die Schatten niemals verschwinden.
Vegetation und Rohstoffe

Durch die Verschmelzung zahlreicher Welten der Dunkelheit entstand auf Ansho eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Viele Pflanzenarten stammen aus Regionen, die einst vollständig voneinander getrennt existierten. Während die Flora des ursprünglichen Ansho vor allem von Meidou-Energie, Nebeln und lebensfeindlichen Bedingungen geprägt wurde, brachten andere Welten völlig neue Ökosysteme hervor. Da die Landschaft dauerhaft von Dunkelheit, Meidou-Chakra und giftigen Dämpfen geprägt wird, existieren dort kaum gewöhnliche Pflanzen. Es gibt jedoch zum Beispiel Schattenranken, dies sind zähe Kletterpflanzen, die sich an Felsen und Ruinen festsetzen. Auch Dornenbüsche der Verdammnis, dies sind schwarze, knorrige Gewächse mit messerscharfen Dornen. Eine seltene Pflanze ist auch die Mondblume, die ausschließlich im Licht des Ichiban Hoshi erblühen und silbrig-grünes Licht ausstrahlen. Sie verblühen jedoch direkt, sobald sie gepflückt werden.
![]() | Nachtmoos Diese Moostart kann sich mit Meidouenergie aufladen, was dafür sorgt, dass von ihm ein schwaches, grünes Leuchten ausgeht. So kann das Moos als Lichtquelle in völliger Finsternis genutzt werden. Ebenso könnte es in Gegenstände oder Stoffe verarbeitet werden (mit entsprechendem Wissen), um diese Eigenschaft zu übernehmen. Erfundener Gegenstand |
![]() | Nebelpilz Diese Pilze kommen in großen Mengen in Höhlen oder feuchten Schluchten vor. Die Sporen sind leicht giftig (C-Rang), der Effekt kann aber in der Menge (z.B. wenn man sich ungeschützt in eine Höhle voll von den Pilzen begibt) durchaus gefährlich werden. Die Sporen lösen Reizhusten, leichte Atemnot und Benommenheit aus. Erfundener Gegenstand |
![]() | Meidou Kristall Diese schwarz-grüne Kristallformation kann Meidou Chakra speichern. Die Kristalle können zu Waffen oder anderen Gegenständen verarbeitet werden. Erfundener Gegenstand |
![]() | Schattenstahl Ein extrem dunkles Metall, das in den Tiefen des Nebelgebirges gefördert wird. Es ist leicht, widerstandsfähig und besitzt eine natürliche Affinität zur Dunkelheit. Erfundener Gegenstand |
![]() | Schwarze Obsidiankohle Diese außergewöhnliche Kohle hat eine hohe Energiedichte. Die Kohle brennt nahezu rauchfrei und wird zum Beispiel in der Schmieden genutzt. Erfundener Gegenstand |
![]() | Nebelsalz Eine seltene Kristallablagerungen aus den giftigen Nebeln Anshos. Kann in der Alchemie oder Medizin genutzt werden für Gifte oder Gegengifte. Erfundener Gegenstand |
![]() | Ewigschiefer Ein schwarzes Gestein, das Meidou-Energie absorbiert und sich damit stärken, bzw. selbst regenerieren kann. Häufiges Baumaterial für Festungen, Tempel und Schutzanlagen. Sollte künstlich Meidouchakra beigeführt werden, kann sich die Dichte des Ewigschiefers verstärken. Erfundener Gegenstand |
Tierwelt:
Die Verschmelzung zahlreicher Welten brachte unzählige Tierarten nach Ansho. Viele davon existierten zuvor ausschließlich innerhalb ihrer jeweiligen Dimensionen. Selbst an den kargsten Orten des neuen Kontinent der Dunkelheit, haben sich einige Tierarten hervorgetan, welche sich an die lebensfeindlichen Bedingungen dieser Regionen des Kontinents angepasst haben. Viele Arten ernähren sich nicht von Sonnenlicht oder gewöhnlicher Nahrung, sondern von den allgegenwärtigen Energien des Meidou. Dadurch wirken zahlreiche Kreaturen fremdartig, verstörend und oftmals bedrohlich. Die meisten Tiere besitzen dunkle Färbungen, leuchtend grüne Augen oder biolumineszente Muster, die im ewigen Zwielicht Anshos sichtbar werden. Unter dem Tierreichen finden sich sehr mächtige Wesen des Kontinents wie Beispielsweise die Lindwürmer. Die ältesten Lindwürmer erreichen Größen von mehreren Dutzend Metern (zum Beispiel Gojira) und verfügen über ein außergewöhnliches Maß an Intelligenz. Viele von ihnen beherrschen sogar die Sprache der Menschen und erinnern sich an Ereignisse, die Jahrtausende zurückliegen.
Zu den eher gewöhnlicheren Tierarten in Ansho gehören dagegen:
Schattenwölfe
Die häufigsten Raubtiere der Toten Ebenen. Ihr schwarzes Fell scheint Licht zu verschlucken, während ihre Augen in einem kalten Smaragdgrün leuchten. Schattenwölfe jagen meist in Rudeln und gelten als außergewöhnlich intelligent. Sie sind Größentechnisch jedoch mit normalen Wölfen zu vergleichen.
Nebelkriecher
Große spinnenartige Kreaturen (1 Meter höhe), die sich im Nebelgebirge und den Schluchten Anshos aufhalten. Sie tarnen sich perfekt zwischen den Felsen und greifen ihre Beute aus dem Hinterhalt an.
Aschenechsen
Kleine Reptilien, die sich von Pilzen, Moosen und nicht nennenswerten Insekten ernähren. Sie leben in den Felsspalten der Toten Ebenen und besitzen eine bemerkenswerte Widerstandskraft gegen Giftstoffe.
Dies sind nur drei von einer Vielzahl von Tieren, die jedoch trotz ihres außergewöhnlichen, Anshoangepassten Äußeren, eher gewöhnlich sind. Nicht alle sind feindselig gesinnt.
Völker, politische Einstellung/Diplomatie
Ansho wird von jenen Völkern bewohnt, die einst unter der Herrschaft Zodiarks standen. Durch die Veränderung der Welt haben sich unterschiedliche Rassen und Gemeinschaften auf dem Kontinent angesiedelt, von denen jede ihren eigenen Platz in den kargen Weiten der Dunkelheit gefunden hat. Trotz ihrer gemeinsamen Herkunft leben die meisten Völker Anshos weitgehend voneinander getrennt und pflegen nur selten engeren Kontakt.
Den Frieden, der heute auf dem Kontinent herrscht, verdankt Ansho vor allem der Meisterin der Dunkelheit, Sabatea Masamori, und ihrer engsten Vertrauten, der Dunklen Priesterin Narhcae. Gemeinsam stehen sie an der Spitze des Reiches der Dunkelheit. Ihre Stellung wurde ihnen jedoch nicht kampflos zugesprochen. Insbesondere Sabatea musste ihre Autorität erst gegen zahlreiche Herausforderer behaupten und sich den Respekt der Bewohner Anshos verdienen. Heute werden beide als rechtmäßige Führungspersönlichkeiten anerkannt, deren Einfluss den Kontinent vor einem Rückfall in die chaotischen Zeiten bewahrt.
Die besondere Natur Anshos hat die Gesellschaft des Kontinents nachhaltig geprägt. Weder Hunger noch Durst oder Müdigkeit plagen seine Bewohner. Die meisten grundlegenden Bedürfnisse sterblicher Wesen existieren hier nicht mehr. Dadurch sind Handel, Ressourcenknappheit oder wirtschaftliche Abhängigkeiten nahezu bedeutungslos geworden. Jeder lebt von dem, was er besitzt oder erschafft, ohne auf andere angewiesen zu sein.
Dennoch bedeutet dies nicht, dass Ansho frei von Konflikten wäre. Wo materielle Bedürfnisse verschwinden, treten andere Triebe an ihre Stelle. Gier, Machtstreben, Blutlust oder Wahnsinn können selbst in einer Welt ohne Mangel entstehen. Immer wieder gibt es Einzelne, die die Grenzen des Friedens austesten oder versuchen, ihre eigenen Interessen über die Stabilität des Kontinents zu stellen.
Sabatea selbst verfolgt seit Langem ein Ziel, das weit über die Grenzen Anshos hinausreicht. Trotz ihrer Position und der Akzeptanz, die sie unter ihresgleichen genießt, empfindet sie den Kontinent zugleich als Heimat und Gefängnis. Immer wieder bemühte sie sich darum, die Grenzen des Reiches der Dunkelheit zu überwinden und einen Weg in die übrige Welt zu finden. Bisher blieben ihre Versuche jedoch erfolglos. Dennoch hat sie ihren Wunsch nach Freiheit niemals aufgegeben. Die Vorstellung, eines Tages die großen Gewässer zu überqueren und die Welt jenseits Anshos nach eigenem Willen bereisen zu können, treibt sie bis heute an.
Zu den Bewohnern Anshos zählen außerdem die sogenannten Kreaturen Anshos. Hierbei handelt es sich um Wesen, die einst Träger des Juin waren, nach dessen Macht strebten oder auf andere Weise dem Einfluss der Dunkelheit verfielen. Viele von ihnen verloren im Laufe der Zeit ihren Verstand und verwandelten sich in Kreaturen der Schatten. Sie durchstreifen die Wildnis Anshos, leben in den Ruinen vergessener Orte oder hausen in den Tiefen des Nebelgebirges. Einige besitzen nur noch tierische Instinkte, während andere Fragmente ihrer einstigen Persönlichkeit bewahrt haben. Sie gelten als lebende Mahnung an den Preis, den die Dunkelheit von jenen fordert, die ihr vollständig verfallen.












