[/align]Da hatte Tetsuya ein wahres Wort gesprochen, Senku war so schmerzhaft offen, so bedingungslos ehrlich das man sie dafür entweder hassen musste oder aber diese Eigenschaft an ihr schätzt, doch kombiniert mit ihrer Sturheit und ihrer Festgefahrenen Meinung, war es doch so das man weit weniger in der Lage war diese Positiven Aspekte in ihrer Persönlichkeit herauszufiltern, doch niemals würde sie sich den Mund verbieten lassen und würde auch weiterhin alles sagen was ihr wichtig wahr, weshalb Tetsuya recht hatte wenn er meinte das er mit ihrer Kritik leben muss doch was nicht bedeuten sollte das dieser sie stillschweigend hinnimmt, er würde kontern und Senku sicher noch das ein oder andere mal ordentlich auf die Nerven gehen. Doch konnte man nicht sagen das Tetsuya mit Senku nun das große los gezogen hat, ihre Fähigkeiten als Ärztin sowie ihre Erfahrung im Bereich der Medizin waren bemerkenswert, doch ihre Persönlichkeit war oft nur schwer zu ertragen, sie war ein richtiger Drachen und das würde sich wohl auch in naher Zukunft nicht ändern, dennoch blieb Tetsuya letzten Endes bei der Ansicht das er Senku in seinem Team haben wollte ganz gleich welche Nervliche Belastung sie ihn noch kosten würde, oder aber er war sich dessen vielleicht noch nicht so ganz im klaren?
Auf seine Ausführung, dass er niemals Leiter dieses Krankenhauses sein wollte und man ihn Quasi dazu gedrängt hatte erstaunte Senku nicht sonderlich, war Tetsuya mit seinen 18 Jahren doch einer der Qualifiziertesten Ärzte, wie Senku nach Durchsicht der Personalakten trauriger weise Feststellte
doch würde sie dies in Tetsuyas Gegenwart nicht einmal nur andeuten, glaubte sie doch das junge Leute von Lob schnell vom Boden abheben und sich auf ihre Leistungen etwas einbilden, weshalb es sehr hart verdient war von der Alten Dame mal gelobt zu werden, doch betrachtete sie eine solche Geste sodann als um so wertvoller.
„Ungehorsam ? Du nennst mich indirekt eine Rebellin ?“ Tetsuya war nicht der erste der glaubte Senku wollte sich der Befehlsgewalt des Mizukage widersetzen. Kenichi, ihr neuster Oinin Lehrling hatte bereits selbes angedeutet, dieser Vorwurf traf Senku sehr und sie fühlte sich natürlich angegriffen „Ich weiß nicht mit welchem recht du dir herausnehmen kannst mich derart zu verurteilen.“ Senku wusste nicht wie Tetsuya über sie dachte, zumindest wusste sie es nicht sicher. Sie wusste das er sie nicht besonders gut leiden konnte, was für Senku eigentlich kein Problem darstellte ging es momentan doch gut 80% der Belegschaft genauso, doch sehr wohl störte sie das Bild das Tetsuya nun von ihr hatte, als eine Art Radikale die sich gegen den Mizukage auflehnen will, weshalb schnell das weite suchte da sie auf dieser Grundlage das Gespräch mit Tetsuya nicht weiter fortsetzen wollte. Dieser ahnte vielleicht nicht das er die alte Dame mit dieser Andeutung aufs tiefste beleidigte. Senku ist währenddessen auf das Dach des Krankenhauses gestiegen und sah sich indessen den Sonnenuntergang an.
Tetsuya richtete währenddessen das Wort an die alte Hama, die Senku wehmütig nachblickte. „Senku Sama ist eine Kämpfern, ich kenne sie nicht anders, sie wird euch das Leben nicht leicht machen Tetsuya Sama, ihr werdet schneller graue Haare bekommen als euch lieb sein wird. Sie wird euch maßregeln und zurechtweisen, ganz gleich was auch passiert doch obwohl das so ist werdet ihr sie nicht missen wollen.“ Die alte Frau griff in die Innentasche ihres Kimono und holte ein altes Foto hervor. Es war Senku, in der Blüte ihrer Jahre. Zitternd reichte sie Tetsuya das Bild und lächelte, natürlich war eine Alte läute Geschichte dazu einfach nicht zu vermeiden. „Das ist Senku Sama, kaum älter als ihr heute, da hatte sie gerade ihre Prüfung zur Iryoinin bestanden. Ich erinnere mich noch daran wie sie lächelte als sie damals stolz von ihrer Prüfung erzählte und was sie nun als vollwertige Iryoinin alles geplant hat und du wirst es mir sicher nicht glauben, doch der ewig andauernde Frieden war damals auch eine ihrer Intentionen. Doch mit den Jahren kommt die Erfahrungen, die guten sowie die schlechten und wenn eine Seite überwiegt so überdenkt man im laufe der Zeit seine Ziele oftmals, so ereilten Senku viele Schicksalsschläge die sie langsam aber sicher immer Kühler und letzten Endes auch bitter werden ließen“ Hama öffnete die Tür des Büro´s und sah zu Tetsuya „kommt mit lasst mich euch etwas zeigen Tetsuya Sama“ meinte die alte Dame und hofte das der Junge Kyori ihr folgen würde, währenddessen setzte sie das Gespräch fort.
„Bitte glaubt nun jedoch nicht das ich Senku´s verhalten euch gegenüber deshalb gut heiße, ein Befehl des Mizukage ist ein Befehl des Mizukage und hätte ich gewusst das ihr der Leiter seid, so hätte ich das Angebot Senkus nicht angenommen, verzeiht mir. Es fühlt sich jedoch gut an das ich altes Weib noch einmal brauchbar war, nur herum sitzen ist auch für Menschen in meinem alter nicht die Erfüllung.“ Die alte Dame Lächelte bevor es dann ans Treppensteigen ging, wo sich die alte Hama nun wirklich sehr viel zeit nehmen musste, doch langsam aber sicher immer weiter nach oben stieg. Leicht aus der puste geraten, setzte sie die Konversation mit Tetsuya fort. „Verzeiht ich bin etwas langsam“ meinte sie und blieb einen Moment auf einer der Treppenstufen stehen. „Tetsuya Sama, bitte verzeiht wenn ich euch zu nahe treten solllte doch wie ihr eben mit Senku gesprochen habt, dass tat mir im Herzen weh. Ihr müsst wissen, Senku dient schon ihr ganzes leben den Meister Mizukagen, hat ihre Missionen und befehle immer ausgeführt, klar war das nicht immer Diskussionslos über die Bühne gegangen und oftmals schnäpperte es im Büro der Meister gewaltig, doch gar niemals hätte es Senku gewagt die Autorität des Meister Mizukage zu untergraben, weder damals noch heute, das ist auch der Grund weshalb ich so sicher bin das sie euch die Leitung überlasst, manches ist oft weniger als es scheint“ meinte die alte Dame, als sie dann die Tür zum Dach öffnete und eine ziemlich bestürzt wirkende Senku vorfanden. „Oft will man nicht das der, der einem am meisten verletzt sieht das man leidet.










