Beitragvon Uchiha Shinji » Di 29. Sep 2015, 11:43
Nach den Strapazen des Aurion und seiner verrückten Hexe war Shinji froh, endlich wieder auf ruhiger Reise zu sein. Er verachtete die Beiden nicht und würde sein Wort insofern halten, als dass er deren Verbündeter ist und doch ist ihm das ganze doch ein wenig zu risikoreich. Was redete er da? Genau das liebte er doch. Es war schwer zu erklären. Um selbst auf andere Gedanken zu kommen fragte er seinen Partner ein wenig aus. Von diesem bekam er jedoch lediglich erklärt, dass er bevor er auf den Uchiha traf nur alleine auf reisen gewesen sei. Was seinen Zielen betraf, so wollte er den Menschen helfen. Die Art und Weise wie er es sagte zeigte dem Uchiha, dass er es wohl ernst meinte. Normalerweise würde er jetzt irgendetwas bescheuertes sagen, aber ausnahmsweise ließ er den Jungen mal sein Ziel, auch wenn er es noch so bescheuert fand. Menschen helfen, wollte er auch ihn helfen? In letzter Zeit war Shinji's Fassade schon löchrig, da musste er wohl aufpassen, dass der Sakebi nicht vorbei schlüpfen könnte. Er hoffte ehrlich für den Jungen, dass ihn seine Freundlichkeit schlussendlich nicht sein Untergang bedeuten würde. Aber darum reiste er doch gerade mit ihm. Er musste stärker werden, damit Saru eben nicht verletzt werden konnte. "Und, hast du herausgefunden, was hinter Mitosus Fassade liegt?", fragte er schlussendlich und grinste frech. Es gab aber darüber hinaus noch ein anderes Thema, dass der Uchiha loswerden wollte. Er erklärte, wohin sie gingen und erwähnte dabei die Drachen, auf die er traf. Gut, es war ein einzelner und doch war er der Beweis für weitere. Bei dessen Erwähnung erkannte Shinji, dass sich Mimik des Kumpels änderte. War er etwa beleidigt, dass er jene Kreaturen nicht gesehen hatte? Shinji überlegte und wäre wohl genauso beleidigt gewesen an seiner Stelle. "Hey, die Drachen waren gar nicht so cool, wie ich es gedacht hatte. Groß, laut, schuppig und verdammt stinken die aus dem Maul.", versuchte er die Geschöpfe kleinzureden. Gespannt würde er eine Reaktion erwarten. Unterwegs würden sie wohl noch weitere Gespräche führen, die kaum erwähnenswert wären.
Die Reise endete vorerst in einem kleinen Lagerplatz, in welchem sich die beiden Jungs hinsetzten und letzte Besprechungen vollführten. Der Eine mit dem Sharingan öffnete kurz sein Herz und gab zu, dass er im kleinen Sakebi seine Familie sah. Er nannte ihn Bruder, doch das würde er schon kurze Zeit später zurück nehmen wollen, doch zu spät. Ein Kichern von Seiten seines "Bruders" und schon sah er dessen Faust in der Nähe seines Gesichts. Seufzend schaute er auf den Boden. Warum gab es keine Technik, mit der man seine Worte zurücknehmen konnte? Moment mal, die gab es doch irgendwie schon. Ein richtiges Genjutsu, könnte jemanden vergessen lassen, oder nicht? So weit war er noch nicht mit Genjutsus, als dass er diese Frage beantworten könnte. Kurz blickte er den Jungen überlegend an, ehe er erneut seufzte und seine Faust auf seine Krachen ließ. Sekundenbruchteile später nahm er auch gleich sein Angebot der Hebi an. Jetzt fehlte nur noch, dass auch die Hebi ihn akzeptierten. "Gut, dann hätten wir das auch geklärt. Zu den Hebi ist es nicht mehr weit.", erklärte er nun abschließend. "Wir werden bald den Hort der Schlangen betreten. Du darfst vor ihnen keine Emotionen zeigen und halte dich an mich, wie schon gesagt, werden sie dir nichts tun, wenn ich dabei bin. " Shinji richtete sich auf und prüfte seine Gegenstände. Ja, er war länger nicht mehr an diesem Ort gewesen. Das letzte Mal war er hier, als er noch ein Mitglied Konohagakures gewesen war. Wenn Beide bereit wären, würden sie auch nun losgehen. Kurzerhand hob der Uchiha sein rechten Ärmel und entblöste auf seinem Unterarm ein gewaltiges Tattoo. "Ein Vertrag mit den Hebi wird schlussendlich mit diesem Tattoo besiegelt.", erklärte er, ließ seinen Ärmel aber noch immer oben, denn dieser würden den Schlangen im Hort zeigen, wer er ist.
Es dauerte tatsächlich nicht mehr lange und sie würden jenen Ort betreten. Man erkannte dies sofort, da sich die Landschaft schlagartig veränderte. Es wird stetig düsterer, kleine Wälder, Sümpfe und Steppen lösten sich im Minutentakt ab und das Klima wird immer unausstehlicher. Der völlige Gegensatz zu Tetsu no Kuni, dem Land der Eisigkeit. Viele Wanderer würden sich hier verlaufen, doch Shinji kannte sich inzwischen sehr gut aus. An den Grenzen des Landes konnte man wenn man Glück hatte schon einige Schlangen sehen, doch umso mehr die beiden Shinobi der Mitte des Reiches näherten, umso mehr Viecher konnte man sehen, wobei dessen Größe, Länge und Farbe gewaltig variieren. "Anders als die Hebi, die man beschwören kann, ist deren Oberhaupt keine Schlange. Er besitzt eine ähnliche Kugel wie unser Hokage, mit dem er alles in seinem Reich sehen kann." Ja und demnach wusste er wohl schon, dass Shinji mit einem Fremden hier war. Was er nicht wusste, ist dass der Hakuja Sennin in seiner Residenz sogar Kontakt zu den Drachen aufnehmen konnte. Eine große Weile reisten die Beiden durch die feuchte Hitze der Landschaft, ehe sie einen Pfad folgten, der in Schluchten mündete. Sie waren so gut wie angekommen. Sie schlängelten sich durch massiven Steinwände, ehe sie an einem Opferaltar vorbei liefen. Shinji war kein Reiseführer, würde also zu dem Ding nichts sagen. An dem Eingangsbereich blieben sie stehen, ehe Shinji seinen Arm hob. Eine Wächterschlange wachte wie immer den Bereich. "Mein Name ist Shinji Uchiha und ich möchte zum Hakuja Sennin. Dieser Bursche hinter mir ist Sarutame Sakebi und ich bürge für ihn." Die Worte waren klar gewählt und es war nur eine Frage der Zeit, in welcher man ihn passieren ließ.
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