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CafeteriaCafeteria:Shiro zuckte bei Kens Worten mit den Schultern.
Keine Ahnung... vermutlich... sich irgendwie dort aufhalten. Wobei es warten wohl damit auch trifft. Ich kann warten auch nicht leiden. Es klingt so, als wenn man sich da aufhält und die Zeit tot schlägt, bis was spannendes passiert. Aber hey, vielleicht haben sie es wenigstens cool gestaltet. Ein bisschen Unterhaltung fehlt hier an der Schule nämlich echt. Außer Fressen und Lernen kann man hier nämlich sonst nicht viel im öffentlichen Raum tun. Naja, Lernen und Trainieren meine ich. sagte sie recht trocken. Kens neu entdecktem Getränk gab Shiro einen Dämpfer, dabei war ihre Aussage nicht einmal richtig. Aber seit wann war sie auch eine Kaffeeexpertin?
Keine Ahnung, glaub schon. Glaube das war was mit Espresso und Zucker oder Kakao oder sowas. Aber hey, hauptsache es schmeckt, oder? sagte sie. Wobei sie genau wusste, dass ihre beider Geschmacksknospen sich verändert hatten, seit sie einander den Wurzelstrang des Kagunes gefressen hatten. Sodass vieles für sie schlichtweg fad schmeckte. Und genau den Gedanken hatte Ken dann auch. Shiro grinste leicht diabolisch.
Hmm... würde ich sofort. Aber ich fürchte, dann erschrecken wir die anderen Leute hier in der Cafeteria. Wir sollten in Zukunft häufiger bei uns im Zimmer Kaffee trinken. schlug sie vor. Die zwei unterhielten sich weiter und Ken heuchelte zumindest Mitleid.
Ja, du behandelst mich, als wäre ich deine Putzfrau! Bin ich etwa nur noch deine Putzfrau, Ken? sagte sie, mit gespielt weinerlicher Stimme. Dies erinnerte an eine Szene, die sie beide einmal im Fernsehen gesehen hatten und die Shiro nun an dieser Stelle parodierte. Ob Ken darauf kam? Seine Vorlage kam dem jedoch zumindest auch schon sehr sehr nahe. Doch sprunghaft wie eh und je, kamen sie vom Hausfrauendasein auf ihr Ritterdasein. Und dachten sich bereits ihre fantasievollen Rüstungen aus. Ken brachte Einwände.
Ach, die Löcher hinten sind mit dem Kagune bestimmt schnell passend durchbohrt. Aber ja, untenrum muss was abnehmbares sein. Kein Bock jedes Mal mich da komplett zu entkleiden. Das ist bestimmt voll kompliziert. Also eigentlich brauchen wir da echt noch Rüstungsknappen dann. So oder so. warf die Albino mit ein.
Und ich freue mich aber ebenso, Euch in pechschwarzer Rüstung erblicken zu können, Sir Ken. stieg Shiro dann grinsend in seine Worte mit ein. Dann beratschlagten sich die beiden jedoch, wie sie denn die Köchin der Wandler als ihre eigene Burgköchin abstellen könnten. Sie mussten ihr dafür etwas bieten, was ihr etwas brachte. Shiro hatte dabei ein paar Theorien, die ihnen vielleicht weiterhelfen könnten. Doch auch Ken hatte Ideen.
Oh ja, eine bombastisch große Küche. Voll mit allem, was man so als Köchin begehren könnte. Ich habe keine Ahnung was das so sein könnte. Aber hey, sie weiß das bestimmt. Prima Idee! sagte Shiro. Sie aßen weiter, aber ihnen beiden schmeckte das Essen nicht sonderlich, sodass Shiro dem Kaneki zustimmte, und nachdem sie natürlich, vorbildlich wie sie waren, ihre Sachen weggeräumt hatten, gingen sie wieder in ihre Wohnung.
Wohnung:Dort angekommen, trug Shiro natürlich immer noch
typischen Anzug. Sie betraten die Wohnung und kaum fiel die Tür ins Schloss, würde sie selbst ihr Kaguneauswuchs dafür verwenden, einen Teil ihres Wurzelstranges herauszuziehen, und es Ken vor den Mund zu halten. Natürlich noch immer aufgespießt am Kaguneauswuchs.
Mach Aaaah! ermutigte sie ihn.
Vermutlich würden die beiden roten Kinder so noch ein Weilchen weiter machen, bis sie es irgendwann, wenn auch etwas verspätete an der Tür klopfen hörten und mit dem, was sie taten, aprubt abbrechen mussten. Shiro würde direkt zur Tür gehen. Ihr hauptsächlich weißer Anzug war jedoch mit Blut befleckt. Schwungvoll öffnete sie die Tür und würde Yumi, hübsch gekleidet und mit offenem Haar davor sehen.
Oh, hallo! Keeeheeen! Yumi ist da! Unsere Azubine! flötete sie und würde die Senju herein lassen, indem sie einladend einen Schritt zur Seite ging. Die Wohnung der beiden war recht aufgeräumt, aber hatte keine persönlichen Gegenstände außer jene, die man eben so zum Leben braucht. Sie war nicht großartig dekoriert und besaß die Grundausstattung. Was daran lag, das Ken und Shiro persönliche Gegenstände oft sowieso nicht lange bei sich behielten. Weil sie sie irgendwo vergaßen... oder umtauschten... oder verloren... oder ähnliches. Ihre Gedanken waren sprunghaft und so auch ihr Tun. An Shiros Händen klebte Blut, was sie erst jetzt bemerkte mit einem
Oh. kommentierte und sich dann schnell die Flossen am Spülbecken in der Küche wusch, ehe sie mit einem Lappen über den Türgriff wischte, an dem ebenfalls Blut klebte.
Setz dich, wir waren gerade nur noch etwas beschäftigt. Kann ja keiner ahnen, dass du so schnell dann doch kommst. Nein, Yumi war nicht zu früh. Ken und Shiro hätten nur in ihrem eigenen Tun die Zeit vergessen und Shiro erfand nun einfach eine Ausrede.