Erinnerungen
In diesem Post mit verwendet: Seiji Masamori
CF: Wohnung 3H
Der Masamori hatte seine eigene Expertise und die anderen Anwesenden die ihre, weshalb er sich hier auch voll und ganz auf die taktische Einschätzung des Yasudas verließ. Seiji hatte keinerlei Erfahrung, was Truppenführung anbelangte. Er wusste, wie essenziell mächtige Persönlichkeiten in einem größeren Konflikt waren, aber da hörte es auch schon auf. Fudo sicherte seine Unterstützung in Bezug auf Gojira zu und der Masamori schmunzelte leicht. "Da fühl ich mich doch gleich sicherer" Meinte er scherzend. Die Reaktion von Noctiris auf seine vorherigen Worte entging ihm natürlich nicht Ihm tat es fast schon ein wenig leid, dass er sie so zurückweisen musste, aber es diente schlichtweg ihrem eigenen Schutz. Gojira war eine Naturgewalt, kein Wesen, mit dem man wirklich verhandeln konnte. Doch unser Bote der Dunkelheit machte seine Zurückweisung direkt wieder wett mit einem unglaublichen Vertrauensbeweis, als er die Segnung der FuGa als Tempel vorschlug. Er wusste genau, welch gefährliche Möglichkeiten Noctiris dadurch erlangen konnte. Dies zeigte sein absolutes Vertrauen in die heilige Frau. "Doch genau weil es einen positiven Effekt hat, glaube ich, können wir die Wesen der Dunkelheit ködern. Es scheint mir nicht, dass sie taktisch geführt werden, eher, dass sie rein aus dem Instinkt heraus handeln. Somit sorgen wir für mehr Schutz für die Zivilbevölkerung. Unsere Schüler können sich besser verteidigen als Zivilisten", Merkte der Blauhaarige erneut an und versuchte so, die Möglichkeit der Tempelsegnung zu bestärken "Senjougahara ist aber mit die einzige Medic, die auch raus ins Feld gehen kann, falls nötig." Ja, Seiji wusste um die Regeln der Medics. "Aber davon rate ich ab. Wir brauchen dich hier, wo du alle versorgen kannst, die mit Dunkelheitsverletzungen herkommen. Ich habe Takeo zwar mein Chakra zur Verfügung gestellt, aber es gibt viele verschiedene Arten von Verletzungen und Nachwirkungen der Dunkelheit. Die meiste... körperliche Erfahrung hat Senjougahara." Seijis Wortwahl war ausnahmsweise nicht bewusst gewählt, aber es war für die Kamizuru nur allzu klar, wie sie zu großen Teilen diese körperliche Erfahrung erlangt hatte. "Bezüglich Katsu spreche ich mich ebenfalls erneut aus, ihn nicht in die Nähe der Portale zu lassen. Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht sogar versucht, diese zu durchschreiten. Allein von meinem Gespür her... selbst für mich wäre dies unklug. Sie wirken gefährlich instabil. Ich verstehe seinen Drang, seine Mütter wiederzusehen, aber es ist besser, wenn er in der FuGa bleibt. Wenn wir Noctiris Segnung und den Plan umsetzen, die FuGa zu einem Magneten werden zu lassen, haben wir auch eine kluge Begründung, warum die Pfeilerkinder nicht eingesetzt werden: Sie werden hier an der Schule gebraucht." Hier zeigte sich eindeutig das diplomatische Geschick des Mannes. Nicht umsonst hatte er gerade diese Magister Position inne. Takeo und Fudo würden sich auf den Weg machen, um ihre Bereiche zu übernehmen. Kurz darauf klopfte es an der Tür und Felicita trat ein. In Begleitung von Takashi.
Der Uzumaki hatte den Tadel seiner Verlobten bezüglich seines Kleidungsstils natürlich vernommen. Aber er hatte eigentlich geglaubt, es wäre einfach nur modern? Gut, ein Modeexperte würde er in diesem Leben wohl nicht mehr werden. Wobei... realistisch betrachtet war er ja gerade erst 7! Innerlich schmunzelte der ehemalige Wächter, es war immer wieder belustigend diesen Fakt hervorzuheben. Er überließ Felicita höflich das Feld, schließlich war sie die Magisterin. Aber er machte auch keine Anstalten, nicht ein Teil dieser Versammlung zu sein. Dies war wohl unbewusster Nachhall der Arroganz eines Gottkönigs, verschachtelt in dem ehrlichen Willen zu helfen. Sie standen noch halb im Eingang, als auch Winry dazu stieß. Takashi machte ihr Platz und ließ sie erst einmal eintreten. Sie waren hier die Frauen von Autorität an der FuGa. Takashi sagte zunächst nichts und ließ seinen Blick ruhig durch die Runde gleiten. Die eine Dame mit dem lilafarbenen Haar und der dunklen Haut kannte er noch nicht, glaubte er zumindest. Dann fiel sein Blick auf den Blauhaarigen. Seiji, der sommerliche Kleidung trug. Ein plötzlicher Druck pochte in seinen Schläfen, als erste Bilder in seinen Geist strömten. Kalt. Skrupellos. Er wusste plötzlich wieder, dass er diesen Mann einst fast getötet hatte... nur um dessen Frau dazu zu bringen, sich ihm anzuschließen. Ein dunkles Machtspiel. Okay, kein guter Start für eine harmonische Zusammenarbeit. Doch er spürte auch, dass Seiji ihn am Ende unterstützt hatte. Sein Blick wanderte weiter. Er sah Fudo, glücklicherweise war er auf den Hikari bereits getroffen, er hatte ihm während der Sache mit seinen Kindern unterstützt und so wie er es fühlte ging es den beidne Zwillingen auch gut. Das erfreute das Herz des mächtigen Uzumakis. Er lächelte Fudo zu und nickte. Seine Unterstützung gegen die Schöpfer rechnete er dem Mann noch immer hoch an. Und landete schließlich auf Senjougahara. Was dann passierte, war mit bloßen Worten kaum zu fassen. Für einen Augenblick fühlte es sich für den Uzumaki an, als würde die Schwerkraft versagen und man ihm den Boden unter den Füßen wegreißen. Er fiel in ein bodenloses Loch und eine regelrechte Flutwelle aus Sinneseindrücken krachte über ihm zusammen. Es waren keine normalen Erinnerungen. Es war pure, erdrückende Impulse. Er hörte ein Geräusch. Das leise, scheinbar unschuldige Bimmeln eines Glöckchens welches lauter wurde und als unmittelbares Echo in seinem Geist in ein heißes, wollüstig gestöhntes *Muuh...!* von ihren Lippen mündete. Ein tierischer Laut der totalen Erniedrigung. Für jeden anderen wäre es eine absurde Kombination, doch in seinem Kopf war dieses Geräusch untrennbar mit der Herabstufung zum bloßen, sexuell genutzten Tier verknüpft. Mit absoluter, schamloser Hingabe ihrer Seits. Bilder aus Ishgard flackerten vor seinem inneren Auge auf. Das Zimmer im Palast der Göttlichen, wo seine Wandlung zum Gottkönig begonnen hatte. Er sah nicht nur sie, er spürte es förmlich. Er spürte die unfassbare Emotionen die er verspürt hatte bei dieser Frau. Er sah sie auf den Knien, sah ihre Augen, die trüb und glasig vor Verlangen waren, völlig aufgelöst in der Rolle als sein demütiges "Nutzvieh", in die er sie gedrängt hatte...nein in welche sie sich bereitwillig hatte drängen lassen. Er schmeckte ihre Lust förmlich, bildete sich ein selbst den schweren Duft von Schweiß, Sex wahrnehmen zu können. Fetzen ihrer lüsternden, flehenden Stimme hallten laut in seinem Verstand wider. Bitte benutz mich weiter... Ich bin nur dazu da, von dir....immer mehr hämmerte in seinen Verstand. Das Café in Ishgard, ihre "Arbeit" dort. Die exzessive, grenzenlose Zügellosigkeit in der Hafenstadt danach. Er sah, wie er sie abwertete, sie zu einem bloßen Objekt seiner Begierde machte und wie sie exakt darin ihre absolute Bestimmung fand. Die Demütigung, die animalische Härte, die schmutzigen Worte und die Art, wie ihr Körper unter seinen Taten nur noch aus zitternder Ekstase bestand. *ACH DU... MEINE.... GÜTE!* Warum ihm ausgerechnet dieser Satz durch den Kopf schoss, wusste er nicht. Aber die schiere Brutalität und die dunkle, perverse Tiefe seiner eigenen Taten raubten ihm den Atem. War er das gewesen? Hatte er mit dieser Frau wirklcih ALL DAS gemacht?? Die Schamesröte schoss ihm heiß ins Gesicht und brannte sich tief in seine Haut. Glücklicherweise hatte er in einem reinen Schutzinstinkt sofort die Hand an sein Gesicht gelegt, wie zuvor auch. Kopfschmerzen, Schmerz, ging immer mit dem Erlangen von Erinnerungen bei ihm einher, dass war nichts neues. Aber so bot es ihm auch etwas Sichtschutz. Doch die Wahrheit kannte in diesem Moment nur er allein. Mehr und mehr setzte sich das sündige, gewaltige Puzzle zusammen. Sein Herz hämmerte wie wild gegen seine Rippen. Die Erinnerungen, die Winry zuvor in ihm ausgelöst hatten, waren absolut harmlos im Vergleich zu dem lüsternen, abgründigen Sturm, der sich gerade direkt vor seinen Augen abgespielt hatte. Takashi atmete einmal tief ein und wieder aus. "Entschuldigt bitte. Erinnerungen können einen ziemlich erschlagen. Hallo alle miteinander." Das war eine ziemlich Meisterleistung solch einen Satz hervorzubringen bei allem was er gerade gesehen hatte. Takashi ging ohne etwas zu sagen zu einem der Stühle und setzte sich einfach hin. Er rieb sich die Schläfe und versuchte Alles zu verarbeiten was er gesehen hatte, was dies zu bedeuten hatte. Wer war er als Person, wer würde er sein? War dies die einleutende Rückkehr des Gottkönigs? "Schön dich wiederzusehen Takashi....ist es so schlimm?" Fragte Seiji verwirrt und er blickte zu Hitagi, sie war die Medic hier, vielleicht wusste sie mehr? "Vielleicht solltest du dich lieber ausruhen, wir können doch sicher deine Anhörung verschieben. Außerdem werden wir wie du sicher weißt angegriffen...Fudo und Takeo sind bereits los." Meinte der Masamori direkt. Hier zeigte sich wieder sein diplomatisches Händchen. Eigentlich sollte Takashi überhaupt nicht hier sein, aber er war ihr Retter und es war unklug ihn zu provozieren. "Schon gut." Sagte er knapp. "Ich bin hier um zu sehen....ob die FuGa...ob euer System mit einem solchen Problem klar kommt." Meinte er plötzlich, trocken...kühl...fast schon ein wenig boshaft.
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LG Euer Mainadmin
Minato aka Chris
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Konferenzraum
- Takashi Uzumaki
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Re: Konferenzraum
Hinsichtlich des Einsatzes von Schülern war Senjougahara wirklich hartnäckig, doch konnte Fudo es durchaus nachvollziehen. Es lag in dem Verantwortungsbereich der Magister und der Direktorin, dass den Schülern nichts passieren würde. Fudo war sich zwar sicher, dass Zhongli an seiner Seite nichts passieren würde, aber das müsste hier jetzt nicht ausdiskutiert werden. ”Optionen hatte ich ja bereits genannt gehabt”, antwortete er der Direktorin noch und nickte dabei. Hinsichtlich Katsu hatte Fudo noch den Einwand gebracht, dass dieser sicherlich spürt, was vor sich geht und man daher aufpassen müsste. ”Ein Einsatz von Katsu stand meiner Meinung nach nicht zur Debatte, aber er sollte im Auge behalten werden.” Mehr hatte Fudo nicht zu sagen, hatte er dies ebenfalls bereits erwähnt. Für Seiji hatte er natürlich auch noch unterstützende Worte, wobei dieser das Angebot nicht ganz ernst nahm. Fudo schmunzelte und würde nicht mehr dazu sagen. Seiji würde schon wissen, was er tat und im Zweifel könnte der Meister des Lichts immer noch eingreifen. So oder so wollte sich der Masamori Gojira alleine stellen und Noctiris schien davon nicht begeistert zu sein. Zumindest sprach ihr Gesicht mehr als tausend Worte. Hinsichtlich der weiteren strategischen Planung hatte Fudo noch ein paar Ideen. Takeo hatte sich an diesem Austausch beteiligt, ehe er sich auf den Weg machte und sich vorbereitete. Senjougahara nickte zustimmend, während die Magister der Diplomatie nichts weiter zu sagen hatten und sich nicht zu der Thematik äußerten. Seiji brachte noch die Idee ein, dass Noctiris die FuGa segnen konnte und sie somit zu ihrem Territorium machte. Fudo verstand noch nicht ganz, wieso sich die Kreaturen der Dunkelheit davon anziehen lassen sollten. Immerhin könnte Seiji ja größere Mächte der Dunkelheit als Anziehungspunkt erschaffen, ohne in die Gefahr zu laufen, dass Schüler angegriffen werden. Noctiris erklärte jedoch, was es damit auf sich hatte und Fudo hörte ihr aufmerksam zu. Sein Blick wanderte kurz zu Senjougahara. Anubis war wohl kein positiver Effekt, da er als Schüler möglichst aus diesem Konflikt gehalten werden sollte. Der Vorteil der Hohepriesterin sprach jedoch für sich. ”Ich bin mir nicht sicher, ob ein solcher Effekt es Wert ist, das Risiko einzugehen. Außerdem müssten sich die Wesen der Dunkelheit dann doch mehr von den Mächten Gorijas und dir anziehen lassen, als von der Segnung”, sprach er knapp und blickte dabei zu dem Masamori. Immerhin kannte er sich nicht im Detail aus und kannte nicht alle Vorzüge oder Nachteile dieser Kunst. Gänzlich verstand er die Zusammenhänge von Noctiris Kräften und denen von Seiji nicht. Auch nicht, wieso ein Wesen des Lichts in den Schöpfungen der Dunkelheit eine Rolle spielte. Vielleicht sollte er dem Ganzen bei Gelegenheit selbst auf die Spur gehen, doch war dafür aktuell nicht der geeignete Zeitpunkt. Plötzlich klopfte es an der Tür und Felicita betrat mit Takashi den Raum. Winry stieß ebenfalls dazu und Fudo nickte dem neu dazugekommenen Trio entgegen. Takashi hatte sichtlich mit den Bruchstücken seiner Erinnerungen zu kämpfen und setzte sich erst einmal hin. Seiji erkundigte sich nach seinem Wohlergehen und sprach dann die Anhörung des Uzumakis an. Leicht verwundert blickte der Hikari zu seinem alten Freund, war dieser wohl gedanklich schon bei seinen Vorbereitungen auf den Kampf. ”Takeo ist schon los, aber ich bin noch hier”, sprach er scherzend und hob seine Hand, um auf sich aufmerksam zu machen. Sein Blick wanderte dann kurz zu dem Uzumaki, welcher ein kleines Kommentar abgab hinsichtlich des Systems. Auf die Fragen von Felicita und Winry ging bisher niemand ein, weshalb Fudo sich dazu entschied, das Zepter in die Hand zu nehmen. ”Die Kampfeinheit und Lehrkräfte werden von Kratos und Ryuuzaki geführt, sie sind fleißig in Aktion. Ansonsten wird vorerst alles nach Plan von Senjougahara laufen, Takeo bereitet sich bereits vor und Seiji wird sich Gorija stellen. Ich selbst werde mich den Portalen widmen und im Dorf Mori damit anfangen, sodass sich die Seuche nicht noch dramatischer ausbreiten kann.” Sein Blick wanderte zu Felicita. Sie hatte ehrlich und leicht in Sorge darüber gesprochen, dass sie gerne selbst zum Dorf Mori aufbrechen würde. ”Ich denke, dass der Einsatz von 3 Magistern etwas zu hoch angesetzt wäre. Wie kommt es, dass du dort gerne unterstützen möchtest?” Natürlich könnte Fudo auch einfach ihre Gedanken lesen, doch gab es dafür keinen Grund. ”Wenn es etwas gibt, was ich dahingehend für dich tun kann, dann lass es mich wissen”, fügte er noch hinzu und gab ihr zu verstehen, dass sie ihm vertrauen konnte. Der Tengu Erbe würde sich dem Anliegen dann annehmen. ”Die Organisation der FuGa würde ich gerne in eure Hände legen”, sprach er vertrauensvoll zu den beiden jungen Frauen und blickte zwischen beiden hin und her. ”Senjougahara wird beim Medic Zentrum aushelfen und dahingehend organisieren. Es ist gut, dass sich jemand allgemein um die Angelegenheiten an der Akademie kümmert. Immerhin ist es nicht auszuschließen, dass einige Schüler davon Wind bekommen, oder es bereits wissen. Ihr solltet euch dahingehend also bereits Gedanken machen, wie wir Ruhe und Struktur vermitteln können.” Es war wichtig, dass niemand großartig aus der Reihe tanzte und zu einer Gefahr werden würde. Der Angriff könnte auch für heimtückische Pläne ausgenutzt werden, auch wenn Fudo dies vorerst bezweifelte. Er kannte jedoch den Zusammenbruch von Strukturen und wie wichtig es war, dass man alles zusammenhielt. ”Ich verlasse mich auf euch”, bestärkte er die beiden neuen Magister und nickte mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
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