Vorname: Kouhei
Nachname: Bugushi
Alter: 23
Geschlecht: Männlich
Geburtsort: Takigakure
Wohnort: Kumogakure
Rang: Chuunin
Clan:
Aussehen:

.::Charakter::.
Charaktereigenschaften: Kouhei wirkt nach außen stets ruhig und gelassen. Tatsächlich ist er niemand der leicht den Kopf verliert. Er hat immer einen Plan B parat und lässt sich durch nahezu nichts aus der Ruhe bringen. Etwas nicht vorhersehen zu können bedeutet für ihn nicht, dass er nicht darauf Reagieren kann. Teamwork ist für ihn sehr wichtig, worauf er andere auch gerne hinweist. Seine Vergangenheit zeigte ihm schließlich, wie wichtig gute Zusammenarbeit ist. Seine Charakteristischen "Stärken" sind unter anderem seine enorme Willenksraft, welche er an den Tag legt wen ihm etwas von Bedeutung ist. Desweiteren gesellen sich hier auch ein ausgeprägte Intelligenz wie auch Verständnis der Umwelt hinzu. Kouhei tritt anderen gegenüber zumeist mit einer Mischung aus entspannte Ruhe, wie auch einer gewissen Ernsthaftigkeit und Realitätsbezogenheit auf, welche sich mit einer gewissen Zurückhaltung vereint.
Vorlieben:
Generell liebt er alles was man mit den Wörtern "Ruhe", „Alkohol“, „Essen“ "Entspannung" und „Frauen“ verbinden kann, neigt seine Berufung doch dazu hektisch und manchmal auch nervenaufreibend zu sein. Am liebsten würde er den ganzen Tag in seinem Bett mit der Pokemon Bettdecke liegen und schlafen. Man kann nicht sagen, er liebt es sozial aktiv zu sein, doch ist er nicht davon abgeneigt einfach, charmant zu lächeln, auf Leute (insbesondere Frauen) zuzugehen und sie in Gespräche zu verwickeln. Kouhei ist auch ein sehr guter Trinker und schafft schon die ersten 32 Sakeschüsseln bevor man ihm was anmerkt. Auch sein Magen ist wie seine Leber unzerstörbar. Er schaufelt alles in sich ein was auch nur auf den Tisch landet. Ausgenommen Sachen die aus dem Meer kommen.
Abneigungen:
Wenn Kouhei eins nicht ab kann dann sind es Tiere insbesondere Albinos reitzen ihn so das er seinen Bijuu zum zerstören dieser ekelerregenden Wesen nutzen möchte. Ob wohl es ihm arbeit macht, die er auch aus tiefsten Sinne hast, ist es ihm das wird.
Eine weitere Abneigung sind Ushias, keiner mag diese Leute. Auf jeden fall in Kouheis Freundeskreis. Okkafabenden Kleber den mag auch keiner. Kouhei musste mal eine ganze wand damit bestreichen und ihn dann wieder abkratzen.
Besonderheiten: Kouhei ist der Träger des Shichibi. Shichibi und Kouhei haben ein sehr gutes und freundschaftliches Verhältnis. Gründe hierfür sind das 23 Jahre lang kennen und die gleichen ziele haben.
.::Fähigkeiten::.
Allgemein:
Shichibi ist ein Nashornkäfer. Seine Fähigkeiten sind die komplette Kontrolle über jegliche Erde und die Kunst der Verwandlung. Diese Fähigkeiten übertragen sich auf den Träger, dieser ist Kouhei Bugushi. Der Jinchuriki braucht keine Luft unter der Erde, er wird von dem Chakra des Bijuus versorgt. Des Weiteren hat er eine gewisse Resistenz gegen Hitze und Blitze. Er beherrscht in jeder Form das Doton frei, dieses kann so kontrolliert werden wie Gaara den Sand nutzt. Des Weiteren besitzt er die Fähigkeit sich in alles erdenkliche zu verwandeln solange Erde verfügbar ist. Es ist möglich den Bijuu bis in die 4. Der Insektenpanzer. 3-Schwanzform im Zorn zu halten. So hat Kouhei noch komplette Kontrolle über sich.
Der Shichibi ist das kleinste und körperlich schwächste aber auch schnellste der neun Bijuu. Es verleiht seinem JInchuuriki die Fähigkeit der Tonkontrolle und ist besonders schlau, was auch meistens eine Fähigkeit des Jinchuurikis wird der durch den Bijuu geprägt ist. Kaku ist mit seinen Flügeln flugfähig und jeder seiner Schwänze präsentiert einen außer der erste was einen Schwanz von ihm darstellt. Zudem besitzt der Bijuu eine hohe Verteidigung, zwar nicht so hoch wie die des Sanbi aber trotzdem beachtlich. Zudem stehen dem Shichibi Jinchuuriki Überschall Jutsu zu Verfügung.
Verwandlungsformen:
Der Soku Jinchuuriki besitzt 5 Verwandlungsformen.
Verwandlungsformen: Der Kaku Jinchuuriki besitzt 8 Verwandlungsformen.
1.Chakra tritt aus , 0-Schwanzform: Das dunkelgrüne Chakra des Shichibi umgibt den Jinchuuriki seine Augenwerden dunkel grün und schlitzförmig. Sowohl Kraft als auch Geschwindigkeit nehmen zu. Der Jinchuuriki ist so schnell das man selbst mit Tomoe 3 Sharingan Probleme hat diesem zu folgen, es abermöglich ist sofern der Körper schnell genug reagieren kann. Die Kraft wird nur bedingt verstärkt.
2. Der Insektenpanzer . 1-Schwanzform: Der Jinchuuriki wird jetzt von einem Chakramantel aus dunkelgrünem Chakraum geben, der erste Schwanz bildet sich . Der Chakramantel ist nur schwer zu durch dringen. Die Geschwindigkeit ist atemberaubend und ist nicht mehr mit Tomoe 3 zu erkennen da sich das Chakra auch selbstständig bewegt.
3. Der Insektenpanzer . 2-Schwanzform: Der zweite Schwanz im Chakramantel erscheint, anders als beim allen anderen Jinchuuriki erscheint der Schwanz als Flügel aus Chakra auf dem Rücken, das Chakra wird nun dichterund das Chakravolumen des Jinchuuriki nehmen noch einmal zu. Er ist in der Lage Überschall abzufeuern mit denen er den Gegner verwirren kann. Nun nutzt der Jinchuuriki die Tonverformung um anzugreifen, hierbei ist er in der Lage ganz einfach Konterjutsu durch seine Geschwindigkeit auszuweichen.
4. Der Insektenpanzer. 3-Schwanzform: Der dritte Schwanz im Chakramantel erscheint, das Chakra wird nun noch dichter und ähnelt einem Insektenpanzer. Der Jinchuuriki bekommt einen neuen Kraft und Chakraschub...und ist in der Lage die ganze Gegend mit Schall zu zerstören. Umkreis von etwa 5 Meter.
5. Der Insektenpanzer . 4-Schwanzform: Chakravolumen erhöt sich und Fühler bilden sich auf dem Kopf des JInchuuriki, es deutet bereits die nächste Stufe an.
6. Der Insektenpanzer . 5-Schwanzform: Die Haut des Shichibi Jinchuuriki platzt ab und er ähnelt stark einer Miniaturversion des Kaku, mit 2 Flügeln auf jeder Seite und dem Schwanz, nun ist der Jinchuriki in der Lage zu fliegen. Er ist jetzt in der Lage einen mächtigen Überschallblast abzufeuernder dem Chakrablast des Kyuubi und des Hachibi ähnelt, jedoch lange nicht so stark ist. In dieser Form wird er noch einmal schneller, jedoch hält sich diese Form nicht lange bevor der nächste Schwanz erscheint.
7. De Insektenpanzer. 6-Schwanzform: Jetzt ist der Ichibi JInchuuriki ganz von einem Panzer umgeben nur der Kopf ist noch abgespaltene Haut und Chakra. Die Tonverformungsjutsu setzt er jetzt mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit an jedoch bleibt es auch nicht lange in dieser Stufe....die Fühler sind bereits voll ausgebildet.
8. Die vollständige Verwandlung: In dieser Form ist der Jinchuuriki im Körper des Shichibi verschwunden. Die Seelenbarriere zerbrochen und es dauert nicht lange bevor der Jinchuuriki in dieser Form stirbt. Kaku erscheint in voller bracht . Der Shichibi ist das kleinste und körperlich schwächste aber auch schnellste der neun Bijuu. Es verleiht seinem Jinchuuriki die Fähigkeit der Tonkontrolle und ist besonders schlau, was auch meistens eine Fähigkeit des Jinchuurikis wird der durch den Bijuu geprägt ist. Kaku ist mit seinen Flügeln flugfähig und jeder seiner Schwänzerepräsentiert einen außer der erste was einen Schwanz von ihm darstellt. Zudem besitzt der Bijuu eine hohe Verteidigung, zwar nicht so hoch wie die des Sanbi aber trotzdem beachtlich. Zudem stehen dem Shichibi Jinchuuriki Überschall Jutsu zu Verfügung.
Chakranatur: Katon/Doton
Stärken: Am meisten gefördert hat der Bugushi seine Schnelligkeit, Beweglichkeit und alles Drumherum. Er ist sehr flink und nicht wirklich leicht zu fangen. Sie körperliche Stärke ist im überdurchschnittlichen Bereich. Ebenso wie seine körperliche Kraft, sind auch seine Fähigkeiten im Ninjutsu-Bereich recht ausgewogen. Durch seine sehr gute Chakrakontrolle und schnelle Fingerzeichen hat er sich schon aus mancher Situation befreit. Ansonsten kann man noch sagen, dass es ihm zugute kommt, dass er nie aufgibt, sobald er sich in einem Kampf verbissen hat und ihn unbedingt gewinnen will. So leicht lässt er sein Ziel dann nicht mehr aus den Augen.
Schwächen: Beispielsweise ist eine sehr ernstzunehmende Schwäche für Kouhei das Genjutsu. Er hat es nie erlernt oder auch einen Anschein von Interesse gezeigt, dies nachzuholen. Es gibt auch einen ganz plausiblen Grund für diese. Man kann schon sagen Abneigung für Illusionen und irgendwelche Magier. Für Kouhei sind sie ein unnötiger Chakraverbrauch, der keinerlei Erfolg zeigt. Für ihn ist es relevant das Ergebnis seiner Tat zu sehen und zu katalogisieren. Kouhei braucht, seiner Meinung nach, keine Illusionen um dem Gegner Angst zu machen. Auch eine Anfällig für Gifte lässt sich nicht leugnen. Sie haben längere und stärkere Wirkungen. Eines der größten Probleme in Kouheis leben ist seine körperliche Behinderung und zwar hat er einen Hörschäden auf seinem linken Ohr, dies ist leicht taub.
Ausrüstung:
Kunai
Shuriken
Drahtseil
Rauchgranaten
Kibaku Satsu
Makibishi
Schriftrollen
Kemuri Dama
Blendgranaten
Headset
.::Biographie::.
Familie:
Mutter: Arethas - Tot
Vater: Jamal - Tot
Geschwister:
Wichtige Daten:
4 Monerte - Shihibi versiegelung
10 Jahren - Akademie
12 - Genin
18 - Chuunin
Ziel: Kouhei hat seit langen nur ein Ziel, reich werden. So will er ein Mächtiger und vor allen reicher Shinobi werden wenn aus diesem Ziel nichts wird so versucht er sein Glück beim verkaufen von Finanz- und Absicherungs- Anlagen.
Story:
Geburt:
Ein neues Kind erblickt das Licht der Welt: Takigakrue lag verlassen da. Seichter Nebel waberte zwischen den Häusern und Bäumen hindurch und über die weiten Felder bis hin zu den Bergkämmen. Ein paar Vögel kehrten aus dem Süden wieder, als der Boden langsam vom kalten Winter wieder auftaute und der Reif an den kalten Ästen zu schmelzen begann. Ab und zu schallte ein lautes Klappern zwischen den Häusern hindurch, doch sonst lag alles absolut friedlich da. Je höher die Sonne über die Berge stieg und mehr und mehr das Dorf in ihr Licht tauchte, desto mehr regte es sich. Hier und da sah man schon die ersten Leute auf den Straßen. Händler und Ninja, sogar hier und da mal ein ANBU begegneten sich auf den Straßen, die nun mehr unter dem dichten Nebel lagen als direkt in ihm. Das fahle Sonnenlicht, das durch die dünne Schleierwand schien, kitzelte dennoch auf der Haut. Endlich schien es als würde der Winter gehen und sich der Frühling in Taki ausbreiten.
Aufmunternde Worte hallten in dem kleinen runden Raum wieder. Sie stammte von einem Mann mit braunen Haaren und Schweißperlen auf der Stirn. Er war sportlich gebaut und dennoch gut bemuskelt. Seine Hand umklammerte die einer Frau, die unter größten Anstrengungen versuchte ein Kind auf die Welt zu bringen. Ihre Haaren waren vom Schweiß ganz nass und das wenige was sie trug, klebte an ihrem schönen Körper. Er schien nicht daran zu glauben, dass er ein Jungen bekam, doch die Blicke seiner Frau sprachen bände als sie ihren Mann kurz anschaute bevor sie sich wieder auf die Geburt konzentrierte und die Hand ihres Mannes fast zerquetschte. Er war nervös und ging auf und ab wenn seine Frau nicht gerade seine absolute Nähe brauchte. Es schien ihm fast, als wären die Stunden, die die beiden nun schon im Krankenhaus verbracht hatten, anstrengender für ihn als für seine Frau gewesen. Immer wieder versuchte er an etwas anderes zu denken, doch sie Vorstellung bald einen Sohn in den Armen zu halten ließ ihn nicht ruhen. Schließlich schrie seine Frau einmal kurz auf und dann schaute sie erleichtert und doch noch gequält von der anstrengenden Geburt auf ihren Mann. Einer der Ärzte nahm das Kind und wickelte es in ein Tuch. Es war ein Sohn, und der Arzt hielt es wie servierbereit dem stolzen Vater hin, damit er mit einem sauberen Schnitt die geknotete Nabelschnur durchtrennen konnte. Fassungslos schaute er auf sein Kind hinab. Ob es daran lag, dass er nun Vater war oder weil es doch ein Sohn geworden ist wusste er selbst nicht. Er schien einfach nur viel zu überwältigt. Dann nahmen die Ärzte sie kurz mit und Jamal, voller väterlichem Glücks, kam zu seiner Frau ans Bett. Sie sah geschafft und dennoch glücklich aus. Die Geburt hatte an ihren Kräften gezerrt und mehr als ein müdes Lächeln konnte sie gerade nicht über ihre Lippen bringen, doch es genügte. Dieses kleine Lächeln reichte Jamal um zu verstehen was sie wollte. Dennoch hatten sie sich noch immer nicht auf einen Namen geeinigt und dass es ein Sohn war, er hatte darauf bestanden einen Jungen zu bekommen und nun war doch alles so wie er wollte. Er beharrte so sehr auf einem Gedanken, dass er ihn fast Harú nennen wollte, doch der sanfte Blick seiner Frau stimmte ihn um. Sie wollte ihren Sohn Kouhei nennen, hatte ihn schon vor wenigen Wochen ihrem Mann mehrmals erzählt, doch er hatte da in seiner Illusion von dem Namen nicht einmal zugehört was sie für Namen aufgezählt hatte. Kouhei - ihm gefiel der Name, er hatte einen schönen melodischen klang, war weder zu kurz noch zu lang und hatte zu dem eine schöne Bedeutung. Schließlich nickte er seiner Frau verständnisvoll zu, als Zeichen, dass er mit dem Namen einverstanden war.
Er war endlich Vater, nach der Hochzeit vor zwei Jahren hatten sie nun endlich ein gemeinsames Kind und das Familienglück war perfekt. Er hatte sich einen guten Nachfolger gewünscht, jemanden, dem er die Führung seiner Familie getrost überlassen konnte, eben diesem Sohn. Sie verdrängten seine Gefühle ganz einfach den Unmut über ihre Geldsorgen, die Befürchtungen von zu wenig Platz und die Angst ein schlechter Vater zu sein. Alles schien zumindest für diesen Augenblick wie weggewischt. Auch seine Frau, die noch immer erschöpft dalag, dachte nicht über ihre Situation zu Hause nach, sie hatte nur ihr Kind vor Augen, das nun auf ihrem Bauch lag und ruhig schlief. Die Haut des kleinen Jungens war noch recht rot nur die Lippen hatten noch nicht so richtig Farbe angenommen. Auf seinem Kopf ragten ein paar weiße Haare, die noch feucht und verknotet waren. Die Hand Arethas streifte sacht durch die dünnen Haare worauf hin sie kurz aufrecht stehen blieben und dann langsam wieder Dank der Anziehungskraft in ihre ursprüngliche zottelige Form zurück fielen. Nun kam Jamal näher, setzte sich endlich hin, als hätte seine Nervosität langsam nach gelassen und schaute lächelnd auf das faltige Gesicht seines Sohnes. Er schien so klein und zerbrechlich als würde er niemals in der Lage sein sich in irgendeiner Art und Weise zu verteidigen. Die Tür würde stürmisch aufgerissen und erschrocken zuckten Vater und Mutter zurück. In der Tür stehend sahen sie für einen Moment die Silhouette einer gut gebauten Frau, die dann die Tür zu warf und polternd zu ihnen herüber kam. Jamal und Aretha schauten noch immer erschrocken hoch bis sich ihre Mienen zu einem gezwungen Lächeln entwickelten. Ihnen gegenüber stand Jamals Schwester Mitsuhide. Sie war das komplette Gegenteil von ihm; Dick, faul hatte Geld ohne Ende und schämte sich nicht zu prahlen. Ihre Stimme lag in einer unangenehm hohen Tonlage und jedes Mal wenn sie den Mund öffnete um etwas los zu werden, stöhnten die beiden auf. Sie erzählte viel von ihrem eigenen Kind, das nun schon fast das Haus verließ, jedenfalls sagte sie dies immer. Mitsuhide schwärmte von ihrem Sohn, natürlich hatte er keine Fehler und war in allem perfekt. Sie wusste selber, dass dies nicht stimmte, doch ihre dunklen braunen Augen zeigten ihre Lügen nicht. Sie trug stets eine Fassade aus Lügen, Flunkereien, merkwürdigen Geschichten, gespielten Lächeln und eines dicken Bauches um sich, um ihre wahren Gedanken nicht zu zeigen.
Doch alle die sie kannten wussten, dass dies nicht ihr reales gekränktes Ich war. Doch um dieses zu decken organisierte sie sogar heimlich Privatunterricht für ihr ach so perfekte Sohn und triezte ihn wann immer sie konnte zu mehr Leistung. Jamal und Aretha wussten um ihre Machenschaften sehr genau bescheid und hatten sich nur all zu oft geschworen, niemals solche Eltern zu werden. Nun stand Mitushide wieder vor ihnen und schaute auf das kleine Wesen in Arethas Armen runter. Ihre Nase rümpfte sich und zeigte eindeutig ihre Gedanken: Sie fand das kleine Ding absolut hässlich, doch ihre Worte sollten genau das Gegenteil ausdrücken. Sie streichelte Kouhei gespielt freundlich über die Wange um ihren Worten Nachdruck zu verleihen, doch kaum stand sie wieder aufrecht schob sie die Hand in ihre Tasche und wischte sie sich an einem Tuch ab. Sie war alles andere als eine Frau, die man ehrlich bewundern konnte, nur ihr Geld und Ansehen lockten immer wieder Männer und andere Leute an. Sie pflanzte sich auf einen weiteren Stuhl und ließ sich darauf nieder, dass er gefährlich anfing zu knacken. Das geblümte Kleid, das sie trug, war viel zu eng geschnürt und auch ihr weiter Hut, der mit einer langen bunten Feder geziert war, ließ ihr Auftreten nicht besser wirken. Aretha warf ihrem Mann einen belustigten Blick zu, doch kaum schaute Mitsuhide wieder zu ihnen wurde dieser von einem freundlichem Lächeln abgelöst. Auch dies war keineswegs ein ehrliches Lächeln. Aretha wollte ihre Ruhe, war erschöpft und hätte sich am liebsten für einen kurzen Schlaf hingelegt. Die Geburt ihres ersten Kindes war weit aus Kräfte zehrender gewesen als sie erwartet hatte und nun kam auch noch Jamals ältere Schwester auf ein unnötiges Plauschchen vorbei. Für beide Partner war dieses Treffen nur eine gespielte Szene, jeder meuchelte die eigene Freundlichkeit und doch wussten sie innerlich, dass dies nur ein gutes Schauspiel war. In diesen Zeiten waren Kinder eine Seltenheit, keiner wagte sie zu bekommen, denn neben den vielen ärmeren Familien herrschten seit mehreren Monaten immer wieder Krawalle und Angriffe auf Taki, die noch kein Ende gefunden hatten.
Der große Angriff würde vermutlich sogar erst noch kommen und ein Kind in diese Welt zu setzen war alles andere als das, was sich sie meisten Familien jetzt für sich vorstellten. Lieber sahen sie zu, ihre eigenen Kinder auf einen Krieg vor zu bereiten, vielleicht auch auf unbestimmte Zeit zu flüchten oder für immer zu gehen. Doch so einfach war das nicht. Wo sollten sie hingehen und wovon sollten sie dann Leben? Viele kämpften ja jetzt schon um ihre Existenz und dieser Zustand würde sich mit dem Einzug in ein neues Dorf auch sicherlich nicht einfach ändern. Zudem mussten sie ihr Dorf verteidigen, bekamen auf die Schnelle noch extra Ausbildungen und Chuunins wurden viel zu schnell zu Jonins bestimmt, da dort die alten Eisen für andere Dinge gebraucht wurden, als die Schüler Unterweisung. Doch all dies beeinträchtigte das junge Familienglück nicht, jedenfalls nicht in diesem Moment. Vielmehr waren sie damit beschäftigt Mitsuhide auf freundliche Art und Weise klar zu machen, dass sie ihre Ruhe brauchten und als dies nicht zu klappen schien, versuchten sie sie mit kurzen Antworten und desinteressierten Blicken die stämmige Frau abzuwimmeln, doch das alles klappte nicht. Wieder einmal war sie einen Plauderrausch gefallen und berichtete nun ausgiebig davon, dass ihr ältester Sohn Kaito gerade zum Jonin ernannt worden war und nun schon so erwachsen war. Er wäre ja schon so reif für sein Alter und könnte sich um so viele Dinge selber kümmern. Zudem wäre er immer respektvoll und sei sogar zum Boten des Kage ernannt worden. Aretha und Jamal konnten ein Lachen kaum unterdrücken. Dass sich die Frau für solche Lügen nicht schämte war kaum vorstellbar, dafür jedoch belustigten sie das junge Paar umso mehr. Abermals wurde die Tür nach einem kurzen Klopfen geöffnet und eine Ärztin trat ein. Erleichterung durchflutete die frisch gebackenen Eltern, endlich würde Mitsuhide gehen. Diese jedoch sagte in einem ganz verständlichen Tonfall, sie könne doch sicher auch während der Untersuchung da bleiben. Aretha warf einen flehenden Blick auf die Ärztin, die diesen Gott sei Dank richtig deutete und Mitsuhide bat zumindest während der Untersuchung zu gehen. Diese stand plötzlich wutentbrannt auf, verabschiedet sich kurz mit den Worten sie haben eh noch zu tun und verschwand so plötzlich wie sie gekommen war. Ein dankbares Lächeln Jamals folgte und auch Aretha war mehr als erleichtert endlich ihre Ruhe zu haben. Endlich Zeit für sie, ihren Mann und vor allem ihrem Sohn.
Es hatte nur weniger Tage gedauert, bis Aretha das Krankenhaus wieder verlassen durfte und das Familienglück erst richtige genießen konnte. Im Krankenhaus war nichts weiter Außergewöhnliches vorgefallen, sodass sie sich nun voll und ganz auf den kleinen Kouhei konzentrieren konnten. Zunächst schien es, als sei sie ein absolut ruhiges Kind, dass nur das schrie, wenn er Hunger hatte, doch zunehmend schien er zu lernen, dass das Schreien etwas bewirkte und so als Druckmittel für allerhand andere Sachen eingesetzt werden konnte. Jamal und Aretha, die versuchten ihrem Kind alles recht zu machen, ließen sich darauf ein, sodass sie stets neben ihm am Bett standen, kaum hatte er den Mund aufgemacht. Was er da verlangte waren aber keinesfalls materielle Sachen wie Kuscheltiere, Beißringe oder auch nur einen Schnuller, sondern eher die Nähe seiner Eltern, abgesehen von etwas zu Essen. Er schien es tatsächlich voll und ganz zu genießen, wenn er auf dem Arm ihrer Mutter war, den Kopf auf ihrer Brust liegend und die Wärme so wie das leichte Wiegen spürte. Auch die sanfte Arethas beruhigte den kleinen Kouhei, sodass sein Schreien schnell verstummte, kaum hörte und spürte er seine Mutter. Ebenso innig war es mit seinem Vater. Er jedoch war nicht ganz so viel zu Hause, da er nebenbei noch den Job eines Jonins zu erfüllen hatte. Auch wenn er momentan kein Team zu betreuen hatte, so musste er dennoch hier und da mal kleinere Missionen leiten und hatte deshalb etwas weniger Zeit für seinen Sohn als seine Frau. Doch dies schadete der jungen Familie nicht, im Gegenteil. Die Minuten, die sie dann alle gemeinsam hatten wurden so gut ausgekostet wie es nur ging. Gemeinsame Spaziergänge waren da nicht selten. Sie hatten keinen großen Kinderwagen, da das Geld nur für einen Gebrauchten gereicht hatte, doch das kümmerte sie nicht. In Decken gehüllt schoben sie ihren Sohn glücklich durch die Straßen Takis vorbei an Spielplätzen, Läden und der Akademie, der Kouhei eines Tages sicher auch beitreten würde. Doch das hatte ja noch Zeit.
Angriff
Panische Schreie hallten durch die Straßen Takis. Einige Häuser standen in Flammen und immer wieder brüllte jemand wild durch die Gegend. Die Rufe von Müttern, die ihre Kinder verloren hatten, schienen am lautesten zwischen den vielen Gassen und Häuser hin und her zu schallen bis sie schließlich in der Dunkelheit verstummten. Auf den Straßen regte es sich als wäre es mitten am Tage, doch die Stimmung war eine ganz andere. Eine angsterfüllte Atmosphäre lag über der Stadt. Die Anspannung erfasste auch jene, die noch im Schutze ihres Hauses waren und wenig von den eigentlichen Kämpfen mit bekamen. Doch draußen vor den Türen herrschte wilde Aufregung. Die eigentlich dunkle Nacht wurde erhellt von den Lichtern, die vor Angst in den Häuser brannten, von in Flammen stehenden Häusern und zwei rot glühenden roten Augen, die immer näher auf die Stadt zu kamen. In der fremde hörte man das Krachen von Bäumen und schließlich gib ein heftiges Beben durch die Stadt, als der Dämon mit voller Wucht mit einem seiner Köpfe gegen die Stadtmauer donnerte. Die Schreie wurden lauter und übertonten jene Rufe, die die wenigen mutigen Kämpfer zusammen trommeln sollten. Sie mussten sich eine Strategie überlegen um das riesige Wesen zu besiegen, doch dies schien unmöglich. Sie konnten höchstens versuche es in du Flucht zu treiben und darauf hoffen, das es den Weg zurück nach Taki nicht noch einmal finde würde. Auch Jamal wollte in den Kampf ziehen. Er wusste zwar nicht ob er wirklich helfen konnte, doch zu Hause zu sitzen und nichts zu machen als zu hoffend en Angriff zu überleben war noch viel schlimmer. Durch den Lärm der krachenden Bäume war bereits das ganze Dorf seit einiger Zeit auf den Beinen und bangte um ihr überleben.
Jamal griff nach seiner Jacke und warf sie sich über. Ihre Taschen füllte er mit Kunais und Shurikens, einige Drähte stopfte er noch hinzu und er band sich den gesamten Beutel mit verschieden Tags um. Seine Hand lag bereist auf dem Türgriff, als Arethas um die Ecke kam. Auf dem Arm hielt sie den weinenden Kouhei. Auch er war durch den Lärm aufgewacht und hatte seit dem unentwegt geschrien. Ihm stand ebenfalls die Angst in den Augen auch wenn sie nicht genau wusste worum es eigentlich ging. Arethass Hand ließ den Kopf ihres Kindes für einen Moment los und legte diese auf Jamals Schulter. Sofort hielt er inne, ließ seine Hand jedoch noch auf dem Türgriff ruhen. Er wollte kämpfen doch seine Frau hielt ihn fest, ihr standen ebenfalls schon die Tränen in den Augen und sie appellierte an ihren Mann hier zu bleiben. Gerade erst hatten sie einen Sohn bekommen, waren noch nicht lange Eltern und er wollte in den Kampf ziehen?! Was wenn er den Kampf verlor, wenn er umkam, dann hinterließ er seine Frau und einen vier Monate alten Sohn. Er müsste ohne Vater aufwachsen und irgendwann musste Arethas ihm dann erklären, dass ihr Vater lieber kämpfen wollte als bei seiner Familie zu bleiben. Doch tief in sich drinnen wussten sie alle beide, dass es nur richtig war, dass auch er in den Kampf zog. Er war gut und hatte schon so manche Missionen mit Erfolg beendet, trotzdem sollte er nicht gehen und seine zwei Frauen zurück lassen. Er kam näher auf seine Frau zu und nahm sie vorsichtig in den Arm, während er sachte über das kleine Köpfchen Kouheis strich. Der kleine öffnete für einen Moment seine vor Tränen geröteten Augen. Trotzdem der Schreie, die draußen immer lauter wurden, gab Kouhei für einen Moment Ruhe und sein Vater drückte ihm einen sanften Kuss auf die Stirn, ebenso wie seiner Frau. Ein gehauchtes „Ich muss…“ kam über seinen Lippen und schienen das Familienglück schon wieder zu zerstören. Arethass Augen füllten sich erneut mit Wasser und sie musste sich an der Wand im Flur abstützen um nicht umzukippen.
Unterdessen rauften sich draußen langsam ein paar Truppen mit Kämpfern zusammen, die sich aufteilten um den Dämon von allen Seiten attackieren zu können. Dieser holte gerade erneut mit seinen riesigen Schwänzen Schwung und stieß diese dann mit voller Wucht gegen die Stadtmauern, sodass sie einfach nach Innen hin umkippten und die ersten Kämpfer unter sich begruben. Einer seiner Schwänze schlug aus und räumte die ersten Häuser aus der Bahn. Es sah aus, als strengte sich das Monstrum nicht mal an. Mit seinen sieben Schwänzen schien er überall gleichzeitig alles zerstören zu können und seine Krallen peitschen nach einander Hindernisse aus seinem Weg. Eigentlich waren sie nicht mal das. Die Häuser, so groß und stabil sie auch wirkten, waren für ihn nicht mehr als lästige kleine Klümpchen aus Dreck, die er mit einem gezielten Schlag einfach weg fegen konnte. Eine Truppe hatte sich um seine sieben Schwänze herum schlagen können und schwärmten nun leicht zum Angriff aus. Kunais wurden auf den Dämon geworden, ebenso wie Shuriken. An Manchen waren Drähte befestigt, die den Dämon fesseln oder zumindest kurzzeitig aufhalten sollten, doch alles schien Hoffnungslos. Auch die Kunais, an denen Explosionseticketten befestigt waren, konnten nicht mehr erreichen, als das Monstrum mehr und mehr in rasende Wut zu treiben. Die Truppe zog sich etwas zurück doch zwei leuchtend rote Augen waren noch immer auf die mutigen Kämpfer gerichtet und ließen sie nicht entwischen. Der Kopf sauste auf sie zu und schnappte einen am Fuß. Er wurde weg gerissen und ihm fielen einige Waffen aus den Taschen, als er Kopfüber mehrere Meter über dem Boden baumelte. Er schrie auf und die anderen führten Jutsus durch um ihren Teamkollegen zu befreien, doch es half nichts.
Shichibi schleuderte den Kopf, mit dem er den Shinobi fest hielt fest hin und her und irgendwann verstummten seine angsterfüllten Schreie und er hing schlaff aus dem Mund des riesigen Kopfes. Dann spuckte der Dämon ihn einfach wieder aus und ein zischen folgte ihm bis er mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden aufschlug. Seine Kollegen wussten, sie konnten ihm nicht mehr helfen und waren auf dem Weg zurück in die Stadt, oder das was noch davon übrig war. Die ersten Häuserreihen waren nur noch Trümmer und Shichibi schien nicht vor zu haben nun umzukehren. Seine glühenden Augen hatten sich schon wieder ein neues Zielt gesucht; Das Anwesen des Kage stach unter den anderen Dächern deutlich hervor. Es war größer und schien die Aufmerksam des Dämons auf sich gezogen zu haben. Doch ihn trennten noch immer eine menge Häuser bis er da war und auch einige Kampftruppen hatten sich vergrößert und standen nun auf den Dächer einiger Häuser. Es waren sieben Gruppen, genau so viele wie das Vieh Schwänze hatte. So hatten sie eine bessere Chance gegen den Dämon. Auf ein Zeichen griffen sie allesamt einen der Schwänze an. Von jeder Truppe waren es zwei Shinobi, die versuchten die Schwänze still zu legen, zwei, die sich auf seine Augen konzentrierten und ein paar andere Ninjas um ihm die Kehle durch zu schlagen. Doch die ersten wurden durch seine Zähne erwischt, die erst zu sehen waren, als Shichibi sein riesiges Maul öffnete. Doch dann schien es, als hätte zumindest ein Team Erfolg, die so viele harte Drähte gespannt hatten, dass er sein Maul mit den zwei spitzen Zähnen offnen konnte. Die anderen versuchten ihm die Augen auszustechen, doch der Dämon schlug wild mit den Kopf aus und versuchte sich so aus den Fängen der Shinobi zu befreien. Die anderen Truppen griffen nun ebenfalls seinen Kopf an doch Shichibi war hartnäckig; Als er die Shinobi so nicht loswerden konnte, schlug er mit einem seiner Schwänze zu, die die Kämpfer völlig außer Acht gelassen hatten und schleuderte diese durch die Gegend. Das Geschrei nahm zu als eine weitere Häuserreihe zu Boden donnerte.
Jamal schrak zurück und ein flehender Ausdruck lag in seinen Augen. Er wollte seine Frau nicht sie leiden sehen und auch Kouhei fing nun wieder an zu schreien. Er wollte sie zwar beschützen, doch ebenso wollte er dies auch für andere tun, auch jene, die keinen Kampffähigen Mann zu Hause hatten, der Schutz bot. Doch auch dies, so war es allen klar, würde wenig helfen. Wenn sie sogar als Kampftruppen kaum etwas erreichen konnten, wie sollte es dann ein einzelner Mann tun. Doch Jamal hatte einen Plan, etwas, das er von seinem Vater und dieser wiederum von seinem Vater gelernt hatte. Es war eine Technik, die in genau diesen Notfall dienen sollte auch wenn er sich immer erhofft hatte, nicht jene Generation zu sein, die diese Technik dann durchführen musste. Arethas wusste ganz genau was Jamal vorhatte, doch es war nicht ganz ungefährlich und sie wollte ihnen Mann nicht in solchen Gefahren wissen. Zudem war es eine Technik, bei der ihr Mann jemanden anderen brauchte, am besten ein Kind, was dann jedoch für immer geprägt sein würde. Es würde ein Seal tragen und tief in einem drin, würde der Dämon dann hausen; Jamal wollte einen neuen Jinchuuriki erschaffen. Noch immer ließ ihn seine Frau nicht gehen sondern hielt sie mit ihren flehenden Worten und bittenden Blicken zurück. Eine Träne nach der anderen rollten sie die Wange hinab. Auch Kouhei schrie noch immer, konnte von seiner selbst weinenden Mutter nicht mehr getröstet werden und wandte sich hin und her. Arethas wiegte sie hin und her um ihn zu beruhigen, doch sie selbst schluchzte noch immer.
Shichibi schlug mit seinen Köpfen hin und her um die Ninja um sich herum los zu werden. Einer seiner Schwänze krachte in eine Häuserwand, die er reißend mit riss. Schreie drangen von Innen heraus dann war es ruhig. Sofort versuchten einige der Shinobi den Schutt beiseite zu räumen um die Bewohnern aus den Trümmern zu retten. Eine Frau wurde zwischen den Felsen hervor gezogen. Ihr Gesicht war bleich und ihr Brustkorb schien sich nicht mehr zu heben und zu senken, wie man es eigentlich gewohnt war. Der Shinobi, der sie geborgen hatte, legte sein Ohr flach über den Mund der Frau um zu testen ob sie noch atmete und legte ihr dann zwei Finger an den Hals um den Puls zu messen. Doch weder spürte sie den feuchten Atem an seinem Ohr kitzeln, noch fühlte er leichten Druck an seinem Finger, der das Blut in der schlagenden Ader hätte bewirken müssen. Er schloss ihre Augen, hielt kurz Inne und hob sie dann auf seine Schultern um sie weg vom Kampfplatz zu bringen. Auch wenn sie ihren letzten Atemzug schon getan hatte, er wollte ihre Würde bewahren und legte sie hinter einer Mauer vorsichtig auf den Boden. Für sie konnte er nicht mehr tun als noch hoffen, dass sie einen guten Platz hatte, da wo sie jetzt war. Vielleicht einen, wo es sicherer war als hier. Er schaute auf und sah gerade noch wie ein paar leuchtend roter Augen auf ihn nieder schossen, ehe er einen retten Sprung zur Seite machte. Ein Schwanz peitschte vor und traf ihn sodass er unsanft zurück geschleudert wurde und gehe eine Mauer prallte. Mit einem mal wurde alle Luft aus seinen Lungen gedrückt, seine Augen weiteten sich und es sah aus als würden sie ihm gleich aus dem Kopf springen. Dann rutschte er röchelnd die Mauer runter und fiel Kopf über auf den Boden. Er konnte sich nicht bewegen, vermutlich war jede einzelne Rippe gebrochene, seine beiden Arme schmerzten und an seinem Kopf prangte eine klaffende Wunde. Ein Teamkollege kam herbei und rief über Funk noch weiter zu sich. Schnell kamen einige Medic-Nins, die mit ihren Mitteln und Künsten gar nicht schnell genug von einem Ort zum anderen Kamen. Grob behandelten sie ihn um ihn zum Krankenhaus tragen zu können, dann wurde er weg geschafft. Im Krankenhaus war er deutlich sicherer doch wie lange würde das so bleiben? Es sah ganz danach aus, als würde der Bijou so schnell keinen Halten machen und vor ihm lagen noch mehrere Häuserreihen, die ihm den Weg zum Anwesen des Kage versperrten.
Doch sie waren nur wie ein kleiner Stein, der er bei Seite schnippen musste um sein Ziel zu erreichen. Doch er trat nicht weiter vor, sondern hielt zumindest für einen Moment inne, als müsse auch er einmal verschnaufen. Diesen kurzen Augenblick nutzten die Shinobi um auch mal das Blatt zu wenden. Sie stürzten sich in mehreren Gruppen auf ihn, versuchen ihm in die Augen zu stechen und ihn durch viele harte Drähte am weiteren Vorschreiten zu hindern. Sie fesselten ihm so drei seiner sieben Schwänze und versuchten unterdessen noch immer ihm das Augenlicht zu nehmen. Ein Shinobi sprang von einem dach auf seinen Kopf, drückte ein Kunai in die feste haarige Haut des Bijous um sich fest zu halten und nutzte dann sein Chakra bis zu seinem Auge zu kommen. In seiner rechten hielt er ein weiteres Kunai, mit dem er nun ausholte und versuchte sein Auge zu treffen. In dem Moment warf der Dämon den Kopf nah hinten, der Shinobi verlor den Halt und stürzte, nicht jedoch ohne ihm einen hässlichen langen Schnitt quer über das Auge zu hinterlassen. Ein lautes Grölen waren zu hören und die Wut des Bijous stieg zunehmen, je länger man ihm seine Bewegung raubte.
Jamal schaute seine Frau flehend an, sie wusste er musste gehen und schließlich senkte sie den Blick als Zeichen dafür und drehte sich um. Sie schaute nicht noch mal zurück, ging ins Wohnzimmer, Kouhei fest an sich gedrückt. Ihre Beine knickten ein und sie fiel auf die Knie. Mit beiden Händen jedoch hielt sie ihren Sohn umklammert, ihm sollte nichts geschehen. Jamal stand noch immer an der Tür, den Griff umklammert. Etwas hielt ihn zurück und er hörte das schluchzen seine Frau, er wollte ihr noch mal Mut machen und sie trösten doch er wusste, er durfte keine zeit verlieren. Seine Hand drückte auf den Griff der Tür und öffnete sie. Und obwohl ihm nur der kühle Wind entgegen wehte und die Schreie nun nicht mehr durch die Tür drangen sondern direkt von seinen Ohren aufgefangen wurden, stand er noch immer regungslos da. Schließlich jedoch hörte ein fürchterlich lautes Krachen und die Staubwolken, die dabei aufgewirbelt wurden, wehten in Sekunden schnelle auch bis zu ihm. Erschrocken trat er aus und warf die Tür hinter sich zu. War der Bijou etwa schon so nahe? Er rannte nach links und hatte bereits sein Kunai gezückt. Neben ihm lag eine hohe Mauer und er rannte parallel zu ihr bis zum Ende der Straße. Dann sprang er auf einen Balkon und von da aus auf das Dach eines fremden Hauses. Von hier aus konnte er den Dämon ohne Probleme sehen und einen Moment rutschte ihm sein Herz in die Hose. Er war riesig, hatte schon einen großen teil der Stadt zertrümmert und schien noch immer voller Kräfte wie er es den Anschein machte. Wie war er überhaupt hier her gekommen? Jamal verwarf die Frage wieder, dachte lieber einen Moment nach, wie das rettende Jutsus noch mal ging und murmelte es kurz vor sich hin. Dann warf er ein Stoßgebet gen Himmel und sprang wieder vom Dach. Über die Dächer der Häuser wäre er sicherlich schneller gewesen, doch obwohl er vorhin noch so darauf gebrannt hatte mit zu kämpfen so sehr versuchte er sich jetzt davor zu drücken. Er schlenderte fast die Straßen entlang, machte sich Vorwürfe und Sorgen und wusste selbst nicht wirklich wohin ihn seine Füße trugen. Ein heftiges Krachen jedoch riss ihn aus seinen Gedanken und ließ ihn aufschrecken. Der Dämon hatte sich los reißen können und nun ging er so schnell vorwärts, als wollte er seine verlorene Zeit wieder gut machen. Panisch Schreie hallten durch die Gassen und über der Stadt lag bereits ein dicker Nebel aus feinstem Staub. Von weitem sah er die vielen leuchteten Augen, dann rannte er los. Das worauf sich der Bijou zu bewegte, mochte vielleicht das Anwesen des Kage sein, doch zwischen diesem und dem Wesen lag noch sein Haus und dort drin Arethas und Kouhei! Er rannte so schnell er konnte zurück.
Seine Augen wurden feucht und er wusste nicht ob es vom scharfen kalten Wind war, der ihm entgegen wehte oder seine Angst um seine Familie. Es waren nur noch ein paar Straßen und alles schien lauter zu werden: Die Angstschreie, die Zurufe der Kämpfer und das Krachen und Poltern der fallenden Häuser und Mauern. Immer wieder kamen ihm flüchtende Leute entgegen dessen panische Gesichter seine Gefühle zum Ausdruck brachten. Schließlich befand er sich nur noch wenige Ecken von seinem Haus entfernt und er versuchte Arethas und Kouhei zu warnen, doch natürlich konnte sie ihn durch den Krach nicht hören. Arethas saß in der Zeit wie zu einer Kugel geformt auf dem Boden und zwischen Bauch und Boden schützend ihr Kind haltend. Sie betete während draußen ein wilder Kampf tobte. Sie hätte dort eh nur im Weg gestanden und ihre hilflosen Sohn verlassen war das Letzte was sie nun wollte. Er kam sicherlich nicht wegen seiner Rufe auf ihn zu, doch der Dämon bewegte sich immer näher zu Jamal und auch zu seinem Haus. Seine sieben Schwänze warf der Bijou noch immer wie ein wild gewordenes Tier hin und her und traf nicht selten auf Widerstand, der dann zertrümmert wurde. Einige von ihnen kam geradewegs auf Jamal zu, doch er traf nicht ihn sondern nur jene Häuser, die ihm im weg waren und seines gehörte dazu. Er vergaß alle Vorsicht und auch die Rufe der anderen Kämpfer, die ihn davon abhalten wollten mitten vor die sieben Schwänze des Wesens und so mit in sein verderben zu laufen, ignorierte er. Er stand mehrere Herzschläge vor dem was mal sein Haus war, dann begann er die Felsen zur Seite zu räumen um seine Familie zu finden. Tränen rollten ihm die Wange hinab und an den harten Steinen und Felsen schlug er sich die Beine und Arme auf. Er hatte bereits eine breite Wunde am Arm, die stark blutete und ihm den Arm herunter lief, doch er achtete nicht darauf, schien keinen Schmerz außer der angsterfüllten Sehnsucht in sich zu spüren. Er sah einen Arm und ließ sich einfach auf die Knie fallen um die kalte Hand zu halten. Er räumte die letzten Brocken beiseite, an denen Blut klebte. Jamal wollte nicht glauben was er sah und hob seine Frau vorsichtig etwas höher. Seine Hand ruhte einen Moment auf ihrem Hals, doch kein Pochen stieß gegen seine Finger und kein Muskel Arethass zuckte.
Jamal konnte nichts mehr sehen, ihm wurde schwindelig und er kippte fast vornüber, noch immer die kalte Hand seiner Frau haltend. Dann hörte er etwas. Ein leises Meckern war zu hören, dann wurde es zu einem lauten Schreien. Hoffnung regte sich in Jamal und seine Sicht klärte sofort auf. Er zog sachte seine Frau beiseite und dann sah er seinen Sohn fast unversehrt. Er war durch seine Frau geschützt worden und nun nahm er seinen Sohn zwischen den Felsbrocken hervor. Sanft strich er ihm über die Wange und schloss kurz seine Augen. Er würde alles tun damit wenigsten sie überlebte, er würde ihr Leben retten und er selbst würde bei seiner Frau sein, denn jene Technik, die er nutzen würde, würde seinen geschwächten Körper gerade zu überrennen. Er würde Arethas dahin folgen, wo sie jetzt war. Das Schnaufen des Shichibi kitzelte an seinem Ohr und als er den Kopf drehte starrte er direkt in ein paar leuchtend rote Augen. Er erhob sich, konzentrierte sich und sammelte Chakra. Dann vollführte er das Jutsus, das er gelernt hatte, das einzige, das sie jetzt noch retten konnte. Ein helles Licht blendete den Shichibi und seine Gegner. Es stammte von dem unglaublichen Chakra des Monsters, das nun aus dessen Körper, durch Jamal in Kouhei geleitet wurde.
Die Umstehenden schlossen die Augen, bis sie den Staub auf ihrem Gesicht rieseln spürten. Doch es war ruhig, absolut ruhig. Kein Laut schien sich auszubreiten und dann ganz leise, hörte man etwas. Ein kleines Baby weinte nach seinen Eltern. Sie lagen regungslos neben ihr, die Glieder merkwürdig abgewinkelt. Keiner rührte sich als sie merkten, dass der Shichibi weg war. Kein brüllen war zu hören und keine glühenden Augen. Keine Häuser wurden mehr zertrümmert und die ersten Vögel fingen an ein Trauerlied zu singen. Endlich rührte sich einer der Shinobi und sprang von einem Dach. Alle Blicke ruhten auf ihm als er langsam auf das kleine halbnackte Baby zu ging und es sich besah. Bis auf ein paar kleinen Kratzern schien es nichts zu haben, nur unwichtige Wunden und ein Seal auf dem Bauch. Langsam kniete sich der Jonin zu dem Jungen runter und stupste ihm sachte auf die Nase. Kurz darauf ersiegten seine Tränen und er schaute dem Fremden ins Gesicht. Dann wurde er von ihm hoch gehoben und Freude machte sich unter den Überlebenden breit. Der Shinobi nam Kouhei mit nach Kumogakure auf Anweisung der Drofführung. Endlich war der Shichibi versiegelt, das Dorf gerettet.
Anschluss an der Akademie
Kouhei hatte das Alter erreicht, wo er nun endgültig in die Akademie konnte. Er war genau 10 Jahre alt, als sein Ziehvater entschloss ihn in die Akademie zu schicken. Kouhei war sehr stolz darauf in die Akademie zu gehen, denn nicht jeder konnte ein Ninja werden, doch glaubte er fest daran das er das Zeug zum Top Shinobi hätte. Es war ihm schon jetzt klar das er tag täglich trainieren müsste, um seinen Kindheitstraum wahr werden zu lassen: „Der stärkste Shinobi seines Clans zu werden.„ Einen tag darauf hatte er seinem Vater erzählt was er mal für ein Ninja werden wollte. Er hörte wie immer gespannt und mit einem Lächeln auf dem Gesicht zu und sagte ihm das er es hundertprozentig schaffen würde. Kouhei hatte sich so auf die Akademie gefreut, das er nicht mal geschlafen hat- so groß war seine Freude. Es war soweit. Der Tag war gekommen an dem er mit seinem Ziehvater zur Akademie ging. Der Lehrer setzte ihn bei einem Ninja ab der auf Chunin-Niveau war. Anscheinend war dies der neue Sensei der Kouhei durch die Akademie führen würde. Schon bald betrat der kleine Bugushi den Klassenraum, wo er sich einfach auf einen freien Platz setzte. Schon bald fand Kouhei Freunde, die anscheinend sehr nett schienen, jedoch unterhielt er sich kaum mit ihnen. Der zehnjährige Bugushi besuchte anfangs nur alles Grundkurse. Und nach dem Ergebnis nach waren seine Kenntnisse im Nin- und Taijutsu hervorragend für ein späteres Leben. Jedoch war er im Genjutsutraining eher miserabel. Wenn er ein guter Ninja werden wollte, müsste er auch im Genjutsu begabt sein. Doch leider bilib ihm diese Option nicht. So musste er umdenken.
Nach dem ersten Tag in der Akademie, ging er nicht in das Clan-Anwesen sondern in die Gebirgskette die Kumogakure umgab, um dort zu trainieren. Zwar war das nur der erste Tag in der Akademie, doch Kouhei wollte von Anfang an alles geben um ein erfolgreicher und guter Shinobi zu werden. Als er in der Gebirgskette ankam, entdeckte er sofort einen Felsen der passend erschien um dort sein Taijutsu- Training anzufangen. Langsam näherte er sich diesem um hundert mal darauf zu kicken, wenn er dies geschafft hatte wollte er dem Felsen hundert Schläge verpassen. So fing der zehnjährige Bugushi mit dem Tai-Jutsu Training zu beginnen. Anscheinend war des Körper des Bugushis nicht sehr stabil gebaut , so das er nach 59 Tritten schon völlig aus der Puste war. Er hatte von dem vielen Training das sein Körper nicht gewohnt war sehr starken Muskelkater. Mit einem etwas beschädigtem Bein verließ Kouhei die Gebirgskette und kehrte wieder in das Anwesen des Clans zurück um sich dort wieder zu entspannen und am nächsten Tag wieder in die Akademie zu gehen. Dort erwartete ihn sein Ziehvater gespannt und sagte ihm das es für einen zehnjährigen viel zu Gefährlich sei. Nach dieser Standpauke, ging der zehnjährige Bugushi in sein Zimmer, legte sich auf sein bett und dachte über den Tag nach. Er war wirklich sehr aufragend gewesen und er hatte viel gelernt. Es war einfach ein wundervoller Tag und Kouhei freute sich auf die restliche Zeit in der Akademie.
Der Bijuu
Die Zeit in der Akademie war lehrreich doch nicht nur er lernte, auch die anderen. Es war der eine Tag an dem sich der Bijou zeigte, den er nie wieder vergessen konnte. Er berat gerade die Akademie, als ein paar andere Schüler aus seiner Klasse ihm den Weg versperrten. Schließlich jedoch ließen sie ihn durch und genervt ging er weiter. Zum Glück traf er dann auf Amy eine Freundin und sofort erzählte er ihr von dem Vorfall, doch statt wie immer getröstet zu werden und Mitgefühl zu bekommen, antwortete sie patzig und beleidigte ihn als immer klagendes, nervendes Bündel. Fast fiel Kouhei die Kinnlade runter, geschockt stand er da und fragte sie was los sei. Doch sie änderte ihre vorwurfsvolle Art nicht, sondern treib es immer weiter. Beleidigte seinen Ziehvater und sie selbst. Wut schäumte in ihm hoch, etwas, was er von sich eigentlich nicht kannte.
Eine zischende Stimme hallte durch seinen Kopf. Erschrocken schaute er sich um was Amy mit einem Kommentar über Hilfe suchen runter zog. Wütend richtete er seinen bohrenden Blick auf die Person, von der er dachte es wäre seine Freundin. Wieder diese Stimme. Nein, sie kam nicht von Außen, sie kam von Innen! Aber wie war das möglich? Er öffnete den Mund schloss ihn dann aber wieder. Wenn er fragen wollte, wer da etwas in seinen innern sagte dann brauchte er nicht laut zu sprechen, er brauchte es nur denken, oder? Die zischende Stimme lachte laut auf und hallte wie ein tausendfaches Echo durch seinen Kopf. Kouhei zwang sich nicht zu antworten, doch Gedanken konnte man nicht unterdrücken und so sprach der Bijou in ihm einfach weiter. Triezte ihn dazu an seine Wut raus zu lassen doch noch konnte er sich beherrschen. Dennoch wurde es von seinen Augen plötzlich schwarz. Nur langsam wurde es heller und sie erkannte die klaren Konturen einer Stadt.
Kein Leben schien sich hier breit gemacht zu haben, bis auf die Pflanzen, die sich die kahlen Mauern hoch schlängelten. Er stand vor einem haus oder das was davon übrig war. Es war nur ein großer steiniger Haufen aus Felsbrocken. Eine Mauer des Hauses stand noch und verhinderte ihr die Sicht auf die Straße die diese kreuzte. Verwirrt schaute er sich um, sah jedoch niemanden. Wieder war die zischende Stimme zu hören. Er drehte sich paar Mal um sich selbst und Lachen war zu hören. Diesmal jedoch kam es deutlich von irgendwo as der Stadt und er rannte die Straße auf der er stand endlang und bog um die Ecke. Vor sich sah er ein riesiges Wesen stehen. Seine sieben Schwänze waren durch viele harte Ketten an Häusern befestigt, die dem Druck der hin und her schlagenden Schwänze offenbar standhalten konnten. Ebenso war sein Kopf befestigt, sodass er fast keine Chance hatte sich zu bewegen. Auf jedem seiner Ketten war ein anderes Zeichen zu sehen, doch von hier unten konnte Kouhei kaum erkennen was sie symbolisieren sollten. Sein Blick folgte den Ketten und schließlich ruhte er einen Moment auf den Schwänzen des Wesens.
Auf ihnen schien etwas zu wachsen wovon er jedoch nicht genau erkennen konnte was es wat. Mehrere Herzschläge lang versuchte er zu erkennen was es war und schließlich entpuppte es sich als Bäume und Wein. Er war verwirrt doch seine zischenden Laute spornten ihn immer noch dazu an, Amy zu attackieren damit sie den Mund hielt. Er wiederholte ihre Worte um Kouhei mehr und mehr in den Zorn zu treiben. Schließlich schien er tatsächlich dazu gewillt sein. Der Anblick des Dämons überwältigte ihn und die Methoden die er nun aufzählte Amy richtig leiden zu lassen schienen Kouhei mehr und mehr zu gefallen. Er nickte in sich hinein und fragte was er machen sollte. Shichibi beschrieb einen Weg durch die Stadt, die sein Kopf visualisierte. Er drehte sich wie hypnotisiert um und ging den Weg, der die zischenden Laute beschrieben. Schließlich stand er vor einem großen Gebäude. Gerade wollte sie die Tür öffnen, als diese von alleine aufschwang. Vor sich sah er einen Altar, der mit einer Decke und einem Kissen belegt waren. Auf dem rot samtenen Kissen lag ein silbernes Schwert, dessen Griff in braunes Leder gebunden war. Wie von der zischenden Stimme getrieben ging sie auf das Schwert zu, strich einmal kurz über die Klinge und hob es dann vom Kissen. Es war leichter als erwartet und mühelos konnte er es zurück zudem Bijou tragen, dessen Stimme sie unentwegt begleitete und ihm sagte was er tun sollte. Schließlich stand er wieder vor ihm. Er umklammerte mit beiden Händen den Griff und ging wie in Trance auf eine der Ketten zu. Er holte weit aus und in dem Moment wo die Klinge die Kette berührte wurde, entstand eine Explosion aus Lichtstrahlen, die Kouhei blendete sodass er sich die Arme vor das Gesicht riss.
Plötzlich hatte er das Gefühl als würde das laute Lachen des Dämons aus seinem eigenen Mund kommen und als er wieder etwas sah, erkannte er Amy vor sich stehen. Er hatte auf einmal das Gefühl, als könnte er mit einem Schlag die gesamte Akademie abreißen und das Blut strömte wild pochend durch ihre Adern. Seine Augen leuchteten rot und seine Pupillen hatten sich zu geweitet. Seine hämischen Worte schienen zu zischen, dann holte er aus und mit der Faust traf er gekonnt Amys Gesicht. Sie stürzte sofort. Noch bevor sie den Boden berührte verpuffte ihr Gesicht um zum Vorschein kam einer ihrer Klassenkameraden, die zu der Bande gehört hatte, die ihr den Weg versperrt hatten. Er hatte das Henge no Jutsu benutzt um sein Aussehen zu ändern und darauf hin die Rolle Amys eingenommen. Kouhei schaute auf sein Fingerknöchel, die Blut verschmiert waren. Sein Atem raste und für einen Moment schloss er die Augen um tief durch zu atmen. Was war da gerade geschehen? Kaum erinnerte er sich wieder an die Szene, in der er mit dem Schwert auf die harte Kette einschlug, mit der Shichibi gefesselt war, verloren seine Augen ihr rotes Leuchten und die heiße Energie, die noch gerade eben in Kouhei geströmt hatte, ersiegte. Noch immer raste sein Atem und augenblicklich drehte er sich um und rannte, rannte einfach aus der Akademie. Rannte vorbei an den Jungs, die wohl noch nicht mit bekommen hatten was passiert war und schallend lachten. Er rannte nach Hause, riss die Tür auf, stürmte die Treppe hoch und warf ihre Zimmertür zu, bevor sie aufs Bett fiel. Seine Nerven lagen blank und ser rollte sich von dem Bauch auf den Rücken. Kouhei hob ihre Hand über ihr Gesicht und sah auf seinen verletzten Knöchel, merkte jedoch den Schmerz gar nicht. Es war wundervoll, er wusste nicht was passiert war, aber er wusste das der Bijuu ihn stärker machte. Bijuus leben ewig, Kouhei doch nicht er schloss einen Packt mit dem Bijuu. Wenn Kouhei am ende seines Lebens steht schenkt er ihm die Freiheit. Im Gegenzug bekommt er alle mögliche Unterstützung von dem Bijuu.
............





