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Okaze Fuuren [Suna ~ ANBU-Captain]

Hyu
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Okaze Fuuren [Suna ~ ANBU-Captain]

Beitragvon Hyu » Di 31. Aug 2010, 19:27

.::Allgemeines::.

      Vorname: Okaze
      Nachname: Fuuren
      Alter: 37
      Geschlecht: männlich
      Größe: 178 cm
      Gewicht: 71 kg
      Geburtsort: Sunagakure
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: ANBU-Captain
      Clan: -
      Aussehen: Okaze ist ein eher kleiner Shinobi, der in einer größeren Menge von Menschen überhaupt nicht auffällt. Ihm kommt das sehr recht, da er sich ohnehin gerne versteckt. Er hat eine normale Statue und hat nicht allzu viele Muskeln. Sein Gesicht trägt immer ein verschmitztes Lächeln. Seine Augen sind immer halb geschlossen, zusammen ergibt dies einen belustigenden Ausdruck, als ob ihm alles egal sei und er sich über alles um sich herum lustig machen würde. Seine Augen stehen recht weit auseinander und seine Nase ist sehr klein. Er hat mittellange, blonde Haare, die ihm verstrubbelt am Kopf sitzen, da er sie nie ordnet. Er trägt meist ein ärmelloses schwarzes Shirt und eine weiße Hose, die jedoch nur bis ungefähr zur Mitte der Unterschenkel reicht. An den Füssen trägt er schwarze Shinobi Sandalen. An seinen Handgelenken und ein wenig den Arm hoch trägt er Armschienen, welche innen mit Eisen beschlagen sind, um Nahkampfangriffe besser abwehren zu können. Sein Suna Stirnband trägt er meist um den Arm gebunden, im Kampf jedoch bindet er es sich um die Stirn (auf dem Bild nicht zu sehen). An seinem unteren Rücken, kurz über dem Po, trägt er quer ein Wakizashi. An seinem Gürtel trägt er hinten rechts eine kleine Shinobi Tasche um dort Kunais und Shuriken zu verstauen.
      Spoiler für :
      Bild

      Okazes ANBU-Maske
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      Bild



.::Charakter::.

      Charaktereigenschaften: Okazes größtes Merkmal ist seine Arroganz. Er macht sich oft über seine Mitmenschen lustig und bringt in jedes Gespräch eine große Portion seines in Suna schon sehr wohl bekannten Sarkasmus. Auch gegenüber guten Freunden, die er schon länger kennt, bringt er diese Einstellung mit, jedoch wissen diese mittlerweile, wie sie damit umzugehen haben. Vielen Leuten, die ihn neu kennen lernen, würde seine Art wahrscheinlich auf Anhieb unsympathisch sein, wenn man ihn jedoch besser kennen lernt, so erkennt man, dass er ein sehr guter Freund sein kann. Auch wenn er es nicht gerne zeigt, so sorgt er sich doch um seine Freunde und hilft ihnen auch gerne, wenn auch meist im verborgenen und ohne, dass diese es überhaupt merken. Er offenbart nicht gern seine soziale Seite. Als ein sehr starker Shinobi Sunas hält er sich teilweise auch für unbesiegbar. Auch wenn er sehr viel stärker als die meisten Shinobi in Suna ist, so überschätzt er sich doch in vielen Situationen. Zudem ist noch zu nennen, dass Okaze ein recht intelligenter Mensch ist. Er versteht sich gut darauf, Kampfsituationen zu analysieren und seine Techniken wirksam anzuwenden. Außerdem lässt er sein großes Allgemeinwissen gerne gegenüber anderen heraushängen.
      Vorlieben: Okaze ließt gerne Bücher um sich weiter zu bilden. Man kann ihn oft auf dem Dach seiner Wohnung erblicken, wo er Sonne tankend in ein Buch vertieft sitzt und die Zeit an sich vorbei laufen lässt. Außerdem sucht er sich gern ausgefeilte und merkwürdige Orte um seine Bücher zu lesen. So kann man ihn auch schon einmal auf einem einsamen, hohen Stein mitten in der Wüste finden.
      Abneigungen: Okaze hat eine klare Abneigung gegen überhebliche Shinobi, obwohl er selbst einer ist. Er streitet sich gerne mit anderen, die meinen, dass sie mehr wüssten als er. Außerdem hasst er Regen und verabscheut es deswegen in Länder zu reisen, in denen es oft regnet. Am meisten jedoch ist er unnötigen Aufgaben oder Verpflichtungen gegenüber abgeneigt. Lieber sitzt er alleine mit einem Buch da oder beschäftigt sich mit seiner Arbeit, als eine aus seiner Sicht sinnlose Aufgabe zu erfüllen.
      Besonderheiten: Eine Besonderheit im Charakter des ANBUs ist wohl die Auswirkung daraus, dass er seinen eigenen Vater getötet hat. Er ist beim Töten von Menschen sehr skrupellos geworden und es bereitet ihm keine Probleme menschliche Hindernisse aus seinem Weg zu räumen. Er erscheint aus diesem Grund meist sehr kalt, wenn er auf einer Mission ist oder einen Job zu erledigen hat. Dies wirkt sich teilweise auch auf sein Privatleben aus. Er empfindet meist kein Mitleid und kann Gefühle nicht so stark zeigen. Zudem hängt er sehr an seiner Mutter, da sie von Anfang an für ihn da war und die einzige Bezugsperson in seinem Leben dargestellt hatte. Auch wenn er es nicht sehr gut zeigen kann, so liebt er sie sehr und gibt alles dafür sie zu beschützen.


.::Fähigkeiten::.

      Chakranatur: Fuuton, Katon
      Kampfstil: Okaze's bevorzugte Kampfweise ist der Fernkampf, ausgeführt mit seiner wahren Stärke: den Fuuton Ninjutsus. Zu Beginn eines Kampfes prüft er dabei meist zuerst seine Umgebung und die Bedingungen unter denen gekämpft wird. Eine typische Bewegung dabei ist der nach oben ausgestreckte Zeigefinger, der die Windstärke messen soll. Okaze macht sich damit ein Bild wie er seine Fuuton Jutsus am stärksten und nützlichsten Einsetzen kann. Bei der Eröffnung eines Kampfes, oder wenn er merkt, dass er mit Fernkampfattacken weniger Chancen hat, ist Okaze auch dazu fähig in den Nahkampf überzugehen. Er nutzt dabei meist sein Katana, welches sich auf seinem Rücken befindet. Die Stärke dieses Katanas ist, dass Okaze sein Fuuton-Chakra hineinleiten kann, um es schärfer zu machen oder es zu verlängern. So kann er auch mit einem kurzen Katana eine mittlere Entfernung abdecken. Im Normalfall kämpft er jedoch mit seinen Fuuton Jutsus. Okaze hat dabei einige eigene Techniken entwickelt, auf der einen Seite wären da die Vakuum-Jutsus zu nennen, welche mit einem Luftleeren Raum arbeiten und schärfer als Klingen sind. Auf der anderen Seite sind die Pressluft-Jutsus, welche mit komprimierter Luft arbeiten, welche bei Erschütterung explodiert. Außerdem kann er seine beiden Elemente miteinander verbinden, das Fuuton und das Katon. Er hat auch auf diesem Gebiet einige starke Jutsus entwickelt.
      Stärken: Ninjutsu | zwei Elemente | Taijutsu | Auffassungsgabe
      Die größte Stärke Okazes ist sicherlich seine Perfektion mit seinem primären Element, dem Fuuton. Er benutzt dieses Element in den meisten seiner Jutsus. Daraus ist zu erkennen, dass er bevorzugt Ninjutsu benutzt und er beherrscht dieses auch recht gut. Zudem ist Okaze auch noch dazu fähig das Element Katon zu nutzen. Auch bei diesem Element hat er einige recht starke Jutsus drauf, er kann die beiden Elemente auch in einigen Jutsus verbinden. Die Nutzung des Katon muss Okaze jedoch noch trainieren, da er versuchen möchte es ein wenig in Verhältnis mit seinem Können mit dem Fuuton zu setzen. Außerdem kann Okaze auch ein wenig Taijutsu benutzen und verbindet dieses oft mit seiner recht hohen Geschwindigkeit. Im Nahkampf nutzt er meist sein Kurzschwert, in welches er auch Chakra leiten kann um es zu verlängern.
      Schwächen: Genjutsu | Ausdauer | Arroganz/zu großes Selbstbewusstsein | Kraft
      Okazes größte Schwäche ist Genjutsu, da er es nicht so gut beherrscht, als dass er einigermaßen starke und komplizierte Jutsus auflösen könnte. Zudem kann er keine Genjutsus erstellen, da er hauptsächlich Ninjutsu und Taijutsu trainiert. Außerdem hat er keine große Ausdauer, weswegen er nicht sehr lange kämpfen kann. Oft steht ihm auch seine Arroganz im Weg, welche ihn Situationen und vor allem Gegner oft unterschätzen lässt. Eine weitere Schwäche befindet sich im Bereich Taijutsu, denn er ist zwar recht schnell und weiß seine Körperteile einzusetzen, jedoch besitzt er keine große Kraft und seine Schläge basieren meist nur auf Geschwindigkeit und dem Element der Übarrschung.
      Ausrüstung:
        - ein Wakizashi an seinem Rücken
      Spoiler für :
      Bild

        - einen Shinobi Beutel hinten links an der Hüfte, darin:
          - 4 Kunai
          - 8 Shuriken
          - 200 Meter Schnüre
          - Landkarten
          - Bingo Book
          - 5 Kibafukuda
          - 2 Rauchbomben
          - 1 Schriftrolle für das Kuchyiose no Jutsu bei größeren Kreaturen


.::Stats::.

      Chakra: 5
      Stärke: 4
      Geschwindigkeit: 8
      Ausdauer: 5
      Ninjutsu: 10
      Genjutsu: 2
      Taijutsu: 8



.::Biographie::.

      Familie:
      Spoiler für :
      Mutter:
      Hina Fuuren
      Alter: 58
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: Zivilist
      Informationen: Die Beziehung von Okaze zu seiner Mutter ist etwas schwierig. Hina war die einzige Person im Leben von Okaze, von der von Anfang an eine Beziehung aufbauen konnte. Schnell wurde Hina der einzige Halt in Okazes Leben und machte es ihm leichter, die Ausfälle seines Vaters zu ertragen. Okaze liebt seine Mutter, kann dies durch seine Gefühlskälte jedoch nicht immer zeigen. Er besucht sie jedoch recht oft um sich über ihr Wohlergehen zu informieren und ihr bei schwierigen Aufgaben, die für sie in ihrem recht hohen Alter nicht mehr so leicht zu schaffen sind, behilflich zu sein.
      Hina selbst ist eine sehr gütige und liebevolle Frau. Sie hat sich von Anfang an sehr gut um ihren Sohn gekümmert und ihn sehr gut bemuttert. Auch gegenüber anderen Mitmenschen war sie immer sehr nett, was ihr viele Bekanntschaften im Dorf einbrachte. Sie ist im Dorf als die nette alte Dame bekannt, die sie in ihrem Leben geworden ist.

      Vater:
      Yuuto Fuuren
      Rang: Genin | Sunagakure
      Informationen: Yuuto war ein Trinker und ein schlechter Mensch. Regelmäßig betrank er sich in den Kneipen Sunagakures und wenn er dann nach Hause kam misshandelte er sowohl Hina, als auch Okaze. Selbst wenn er nüchtern war, war er immer schlecht gelaunt und brüllte Befehle durch die gesamte Wohnung.
      Yuuto wurde von Okaze, seinem eigenen und einzigen Sohn getötet, als er wieder einmal Hina misshandelte.

      Geschwister: -

      Bekanntschaften:
      Spoiler für :
      Ayaka Garagan (spielbar)
      Alter: 36
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: Jounin | Sunagakure
      Informationen: Ayaka war eine der ersten Mädchen denen Okaze näher kam. Die beiden befanden sich in ihrer Kindheit in dem gleichen Team unter dem selben Lehrer. Schnell machte sich bemerkbar, dass Ayaka ein Auge auf Okaze geworfen hatte. Sie absolvierten gemeinsam die Akademie und die Chuunin Auswahlprüfungen und Okaze zählt sie zu einer engen Freundin und einer guten Partnerin auf jeder Mission. Letzteres rührt höchst wahrscheinlich auch von ihrer Fähigkeit her, durch ein Hiden ihrer Familie ist es ihr möglich Chakra auf weite Distanzen zu spüren, die Anzahl der Chakren auseinander zu halten und stärke der Chakren zu messen.
      Ayaka selbst ist ein sehr selbstbewusstes Mädchen. Sie hat einige Talente, vor allem auf dem Gebiet ihres Hidens. Sie hatte nie Schwierigkeiten damit ihre Shinobi-Laufbahn fortzusetzen und arbeitet gerne an Missionen zum Wohle ihres Dorfes. Sie hat sich ein wenig in Okaze verguckt und hält sich gerne in seiner Nähe auf.

      Kisu Yona
      Alter: 13
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: Genin | Sunagakure
      Informationen: Kisu ist ein kleiner frecher Genin, der Okaze direkt von seinem Vorgesetztem, dem Kazekage selbst zugeteilt wurde. Kisu kam aus einer sehr ehrbaren Familie aus dem Dorf versteckt im Sand und hatte ein großes Talent mit seinem Element, dem Fuuton. Schon in frühen Jahren wurde dies bei ihm sehr schnell sichtbar. Der Kazekage, sehr auf ein gutes Verhältnis mit der Yona Familie besonnen, fühlte sich sehr stark an Okaze erinnert und unterstellte den Kleinen seiner Obhut. Okaze soll Kisu sein Element beibringen und seine Talente in diesem Gebiet fördern.
      Kisu ist Okaze gegenüber sehr frech und sieht ihn nicht wirklich als Lehrer an, obwohl er schon recht viel von Okaze gelernt hat. Seine Übungen hält Kisu für vollkommen überflüssig und nutzlos, macht sie aber trotz allem und hat dabei meist guten Erfolg. Okaze hasst Kisus freche Art ihm gegenüber, akzeptiert ihn jedoch als Schüler, da er sich in vielen Belangen bei ihm an sich selbst erinnert fühlt. Über die kurze Zeit, in dem die beiden zusammen arbeiten, hat sich eine kleine Hassliebe gebildet.

      Takumi Shinto
      Rang: Chuunin | Sunagakure
      Informationen: Takumi war das dritte Mitglied im ehemaligen Team 4, dem Team mit welchem Okaze die Chuunin Auswahlprüfungen abgeschlossen hatte. Er war eher ein fauler, tolpatschiger und nicht sehr talentierter Ninja und stand immer im Schatten Okazes. Über Jahre der Zusammenarbeit in welchen er sich immer an den Fähigkeiten Okazes messen musste wuchs die Eifersucht in ihm ins unermessliche. Eines Tages entführte er Ayaka und zwang Okaze dazu sie zu befreien. Sein Plan Okaze zu töten scheiterte jedoch und er starb selbst durch die Klinge Okazes.

      Haruto Zuki
      Alter: 54
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: Jounin im Ruhestand | Sunagakure
      Informationen: Haruto war der Lehrer des Team 4 und der erste wirkliche Lehrer Okazes. Er war es der ihm die Kontrolle über sein primäres Element bei brachte und sein Talent darin förderte. Schon bald übertraf der Schüler den Lehrer und Haruto war sehr stolz darauf einen so starken und talentierten Shinobi unter seinen Fittichen gehabt zu haben. Haruto verbrachte viel Zeit mit Okaze, auch viel alleine auf einem Trainingsplatz, nur um ihn zu trainieren. Er sah Okaze schon fast als kleinen Bruder, oder Sohn an, da er selbst nie solche hatte. Auch Okaze sah in Haruto eine wichtige Bezugsperson nach dem Tod seines Vaters.

      Yukimitsu (spielbar)
      Alter: 34
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: ANBU, Berater Okazes | Sunagakure
      Informationen: Der ANBU mit dem Decknamen Yukimitsu ist einer der wichtigsten Personen im Arbeitswesen Okazes. Als sein persönlicher Berater hat er innerhalb der ANBU eine besondere Stellung inne. Yukimitsu ist ein sehr weiser ANBU und das zeigt sich auch in seinem Kampfstil. Auch wenn er nicht unbedingt sehr starke Techniken beherrscht, so legt er im Kampf jedoch eine extrem hochwertige Analysefähigkeit an den Tag. Er kann extrem schnell auf besondere Situationen reagieren und seine Gegner schachmatt setzen. Diese Fähigkeit wurde Okaze schon sehr oft von nutzen. Auch in der Beratung zeigt Yukimitsu oft seine Weisheit und berät Okaze sehr kompetent.
      Yukimitsu ist zudem auch privat ein guter Freund Okazes. Die beiden Treffen sich oft und reden über wichtige Dinge in ihrem Leben. Der echte Name Yukimitsus lautet Shino Saruma.

      Tomoko Sushin
      Alter: 38
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: Informant, ehem. ANBU | Sunagakure
      Informationen: Okaze lernte Tomoko in der Unterwelt des Dorfes Sunagakure kennen. Die beiden fanden sich gegenseitig auf Anhieb sehr sympathisch und zwischen den beiden entwickelte sich in kurzer Zeit eine starke Freundschaft. Sie treffen sich oft Abends in Bars im Dorf und reden. Die wichtigste Funktion Tomokos für Okaze ist jedoch die Informationsbeschaffung. Tomoko kennt sich in der Unterwelt Sunas aus wie kein Zweiter und kann dem ANBU-Captain schnell und auf sicheren Wegen Informationen zukommen lassen. Okaze schätzt diesen Dienst sehr und tut aus diesem Grund alles dafür, dass Tomoko nicht auffliegt, auch wenn das heißt, dass er ein wenig illegal handeln muss.

      Guinsoo
      Alter: unbekannt
      Wohnort: Dorf in der Nähe von Konohagakure
      Rang: unbekannt
      Informationen: Okaze fand diesen Mann auf einer seiner Missionen im Reich des Feuers und schenkte ihm das Leben. Als Gegenleistung dafür beschafft Guinsoo Okaze Informationen aus der Unterwelt Hi no Kunis und sogar Konohagakure. Er scheint weitreichende Verbindungen in das Dorf versteckt im Wald zu haben.

      Shaari Jugito (spielbar)
      Alter: 24
      Wohnort: Kirigakure
      Rang: Oinin | Kirigakure
      Informationen: Okaze traf Shaari auf einer seiner Missionen in Ame no Kuni. Shaari war zu diesem Zeitpunkt als Jägerin unterwegs und jagte den selben Verbrecher wie Okaze. Nach einem erbitterten Kampf zwischen den beiden, in welchem Okaze die Oberhand gewinnen konnte, demaskierte er sie. Er schenkte ihr jedoch das Leben, machte aber einen Deal mit ihr, sodass sie nun als seine Informationsquelle im Reich des Wassers dient. Sofern die junge Shinobi ihm helfen kann, tut sie das, da er ihre Identität und ihr Leben in den Händen hielt. Auch Okaze ist Shaari gerne behilflich und respektiert ihr können als Jägerin.

      Yomi (spielbar)
      Alter: 28
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: ANBU | Sunagakure
      Informationen: Yomi ist der Deckname der jungen Frau, mit der Okaze früher viele Missionen absolviert hatte, bevor er zum ANBU-Captain befördert wurde. Er schätzte ihre Fähigkeiten im Taijutsu. Ihre besonderen Talente lagen darin, die Chi-Punkte des Gegners zu treffen und somit gesamte Körperteile bewegungsunfähig zu machen. Auch jetzt noch schickt Okaze sie bevorzugt auf schwere Missionen, da er von ihren Fähigkeiten überzeugt ist. Yomi selbst ist Okaze gegenüber immer sehr frech eingestellt gewesen, selbst jetzt noch, obwohl er nun im Rang höher gestellt war als sie. Doch er ließ sich das von ihr gefallen, solange sie damit keine Kameraden beeinflusste. Dies zeigt seine besondere Einstellung ihr gegenüber.

      Shiromi (spielbar)
      Alter: 30
      Wohnort: Sunagakure
      Rang: ANBU | Sunagakure
      Informationen: Shiromi ist der Deckname des bulligen Mannes, mit dem Okaze früher viele Missionen absolviert hatte, bevor er zum ANBU-Captain befördert wurde. Shiromi war nicht unbedingt ein intelligenter Shinobi, hatte jedoch eine beachtliche Kraft und griff im Kampf auf außerordentliche Stärke und Brutalität zurück. Er war somit ein sehr untypischer ANBU, doch Okaze schätzte diese Art zu kämpfen, denn auch so etwas war auf manchen Missionen von nöten. Okaze setzt Shiromi bevorzugt bei Missionen ein, da er von seinen Fähigkeiten sehr überzeugt ist.

      Sifu
      Alter: 18
      Wohnort: Habichthort
      Rang: Habicht-Kundschafter
      Informationen: Sifu ist die Okaze am nächsten stehende Beschwörung aus der Familie der Habichte. Sifu befindet sich immer in der Nähe Okazes, da der kleine Habicht ihm sein Leben schuldet. Okaze muss ihn also nie beschwören sondern immer nur nach ihm pfeifen. Sifu ist dann so gut wie immer sofort zur Stelle. Während der jahrelangen Zusammenarbeit hat sich ein tiefes Band zwischen den beiden entwickelt. Sifu ist das erweiterte Auge Okazes und beschafft ihm Informationen über die Umgebung und sucht für ihn eventuelle Ziele. Auch die Techniken, die die beiden gemeinsam einsetzten sind gut durchdacht und über die Jahre perfektioniert.


      Wichtige Daten:
        Geburt
        6 Jahre | Mord am Vater
        7 Jahre | Eitritt in die Akademie
        12 Jahre | Absolvierung die Akademie mit beachtlichen Zensuren
        15 Jahre | Unterzeichnung eines Kuchyiosevertrags mit der Habichtfamilie
        16 Jahre | Bestehen der Chuunin Auswahlprüfungen mit Team 4
        22 Jahre | Ernennung zum Jounin
        24 Jahre | Annähernde Perfektion mit dem Element Fuuton
        25 Jahre | Tod von Takumi
        26 Jahre | Ernennung zum ANBU
        30 Jahre | Persönliche Leibwache des Kazekage
        34 Jahre | Beförderung zum ANBU-Captain Sunagakures

      Ziel: Das Ziel des ANBUs im Dienste des Kazekages ist es, das Dorf Sunagakure zu schützen und vor sowohl inneren Problemen als auch Angriffen von Außen zu schützen. Im Gegensatz zu seinem Vater, der ein schlechter Shinobi im Dienste des Dorfes war, will er einen guten Dienst leisten und ein starker Shinobi werden.
      Story: siehe unten

      Schreibprobe: Es war wieder einer dieser heißen Tage in Sunagakure. Ach, was war das für ein Quatsch, schließlich war hier jeder Tag heiß. Doch es war einer DIESER heißen Tage, diese Tage, die besonders heiß und stickig waren. Okaze hasste solche Tage. Eigentlich verkroch er sich dann lieber in sein gut klimatisiertes Zimmer und legte sich aufs Bett um zu lesen oder einfach nachzudenken. Doch jetzt war es schon zu spät. Er stand hier auf dem Trainingsplatz mit einem dieser kleinen Jungs, die ihm zugeteilt wurden. Nein, die Vermutung, dass er ein Sensei sei, ist falsch. Dafür war Okaze gar nicht geeignet. Er mochte Kinder überhaupt nicht, über Jahre ein Team zu leiten wäre überhaupt nichts für ihn gewesen. Doch dieser Junge war ihm zugeteilt worden, von niemand anderem als dem Kage selbst. Was sollte Okaze tun? So etwas konnte man einfach nicht ausschlagen. Der Junge hieß Kisu, er war ein kleiner vorlauter Bengel und erinnerte Okaze an sich selbst, damals, als er noch auf der Akademie war. Der Kazekage hatte ihn zu Okaze geschickt, weil er wie er ein großes Talent für das Wind Element besaß. Der Jounin sollte ihm dabei helfen, es besser zu konzentrieren. Okaze machte sich das recht leicht. Er gab ihm irgendwelche Übungen, während er daneben stand und zuschaute. Auch heute wieder war es so, Okaze stand dort, an einem Gitterzaun gelehnt und schaute teilnahmslos in den blauen, wolkenlosen Himmel. Er wollte nicht hier sein. Er hatte schon so genug zu tun und musste sich jetzt noch um den kleinen frechen Kerl kümmern. Sein blondes Haar wurde von einer Böe durch gewuschelt während Sand um seine Füße wirbelte. Er seufzte laut - zu laut. Der Junge sah auf und seine Konzentration war gewichen. Ersetzt wurde diese durch erneutes vorlautes rumgeblage. 'Hei du Depp, diese Übung bringt garnix. Ich weiß garnich wieso ich son Mist überhaupt mache. Du mit deinen dämlichen Übungen, du hast ja selber keine Ahnung.' Okaze konnte sich natürlich sowas überhaupt nicht gefallen lassen. Blitzschnell stand er neben ihm und versetzte ihm einen Schlag auf den Hinterkopf. 'Hei, ich bin hier der Lehrer und du der Schüler. Ich hab mir nicht gewünscht mit dir hier rumzuhampeln. Und jetz mach deine Übungen, sonst schick ich dich zum Kage zurück und du weißt ja was dann passiert!' Eigentlich wusste der Junge das nicht. Selbst Okaze wusste es nicht. Es war eine leere Drohung, das wussten beide. Und doch wandte sich der Junge wieder seiner Übung zu, wenn auch leicht murrend. Okaze seufzte erneut, der Junge ging ihm auf die Nerven.

      Regeln gelesen?: O15
      Account: EA

Hyu
Im Besitzt: Locked

Re: Okaze Fuuren [Suna ~ ANBU-Captain]

Beitragvon Hyu » Di 31. Aug 2010, 19:27

Story
(7651 Wörter)

Kapitel 1 ~ Ein neues Leben
(666 Wörter)
Spoiler für :
Die Nacht hatte sich über das Dorf versteckt im Sand gelegt. Der Mond, noch nicht ganz voll, schien auf die mittlerweile leeren Straßen, die sich, vollkommen mit Sand und Staub von der Abnutzung des Tages bedeckt, zwischen den recht hohen, sandfarbenen Häusern entlang schlängelten. Das rege Treiben, welches hier tagsüber vorherrschte war schon lange verstummt und nur noch wenige Menschen betraten den sandigen Boden der Straßen von Sungakure. Nur in einigen Kneipen fand man noch Menschenansammlungen und selbst diese waren in der heutigen Nacht eher ruhig gestimmt. Doch eine Stelle, ein Ort im gesamten Dorf stand dieser obskuren und doch irgendwie normalen Ruhe stark entgegen. Es war das Krankenhaus. Hier, wo Tag und Nacht immer Menschen ein und ausgingen, dort wo Verletzte und Kranke sich aufhielten, dort war es immer noch genauso wie am Tage. Es war hell erleuchtet, Ärzte und Krankenschwestern liefen die Gänge auf und ab und Patienten, die ihren Schlaf nicht finden konnten schlenderten entweder über die Gänge oder beschwerten sich lautstark bei den Schwestern, die für Schlaflosigkeit nun wirklich nichts konnten. Doch das Augenmerk einiger Ärzte und Schwestern galt an diesem Abend einem besonderen Raum am westlichen Flügel des recht großen Gebäudes mitten in Sunagakure. Es war in der Abteilung für Geburten und man konnte an den Schreien einer Frau und den Zurufen der Schwestern die rings um sie herum am Werke waren direkt erkennen, worum es sich bei dieser Begebenheit handelte. Ein Mensch würde hier jede Sekunde das Licht der Welt erblicken, oder eher das Licht des Mondes. Doch dies alles war für die Frau, die dort ihre Geburtsschmerzen aus sich heraus schrie, vollkommen belanglos. Sie wollte dieses Kind, ihr erstes, einfach nur heile zur Welt bringen. Die Wehen hatten erst vor ein paar Stunden eingesetzt, doch das Kind hatte es offenbar eilig endlich geboren zu werden. Nicht unbedingt verständlich, sah man sich die Situation in der Welt der Shinobi an. Schmerz, Verlust, Verdruss, dies alles würde das Kind auf dieser schrecklichen Welt erwarten. Doch es schien sich daran noch nicht wirklich zu stören. Aufgeregt und hektisch wuselten die Schwestern um die Frau herum. Diese Frau, ihr Name war Hina, lag dort, vollkommen in Schweiß gebadet und konzentrierte sich vollkommen auf dieses neue Leben, welches sie in wenigen Sekunden gebären würde. Sie hatte wallende blonde Haare, welche nun jedoch schweiß nass waren und durch einen Pferdeschwanz nach hinten zusammen gebunden waren. Ihre sonst so gütigen Gesichtszüge hatten sich durch die Schmerzen und die Anstrengungen stark verkrampft und ihre Augen waren meist zu gekniffen. Sie krallte sich mit den Fingern an dem Bettlaken fest, während sie bei jeder Wehe mit schmerzverzerrtem Gesicht schrie und mit diesem Schrei ihren gesamten Oberkörper nach vorne riss. Doch schon bald waren die ersten Erfolge sichtbar, der Kopf war schon zu sehen und bald waren auch die Augen im Freien. 'Gut Hina', rief ihr eine der Schwestern zu, 'gut so. Bald haben wir es geschafft. Jetzt nicht aufgeben! Und jetzt wieder … pressen!' Ein weiterer Schrei erfüllte den Raum und auch die angrenzenden Gänge. Es dauerte nicht mehr lange und die Schwester hatte das Neugeborene in den Händen. Es war nicht groß, von oben bis unten mit Flüssigkeit bedeckt und fing direkt an zu schreien. Es übernahm jetzt genau das, was Hina nun nicht mehr tun musste. Schnell war die Nabelschnur durchtrennt und Hina durfte ihr Kind in den Händen halten. Sie schaute das Kind an und brach in Tränen aus. 'Da bist du ja mein Kleiner.' Sie sah das Kind an, welches noch immer schrie. Die wenigen Haare auf dem Kopf des Säuglings formten einen kleinen Wirbel, der sich nach innen schloss. Hina sah das Kind mit einem zufriedenen und beschützenden Blick an. Sie war glücklich, das Kind war gesund und sie würde es von nun an beschützen und sich um es kümmern. Direkt als sie sich die Haare ansah wusste sie, wie sie das Kind nennen würde. 'Diese Haare, sie erinnern mich an den Wind. Okaze, willkommen in unserer kleinen Familie Fuuren.'


Kapitel 2 ~ Familien kann man sich nicht aussuchen
(323 Wörter)
Spoiler für :
Eben diese kleine Familie Fuuren, sie war nicht annähernd so glücklich wie sie es in diesem Moment der Geburt war. Okazes Vater, Yuuto Fuuren, war ein Trinker. Allzu oft zog er durch die Straßen Sunagakures, nur um sich nach einer Bar umzusehen in der es frischen heißen Sake zu servieren gab. Er war ein Genin im Dienste des Hokages, erledigte seine Arbeit jedoch meist schlampig und hatte bei seinen Missionen eine eher geringe Erfolgsquote. Von seinen Mitmenschen wurde eher wenig respektiert, er hatte seinen Ruf als Trinker schon bei allen seinen Kollegen weg und würde auch niemals daraus lernen. Was er bei seinen Mitmenschen nicht heraus lassen konnte, ließ er jedoch an seiner Familie aus. Hina war dabei meist das erste Opfer. Sie tat eigentlich alles für ihn, sie machte immer pünktlich das Essen, kümmerte sich um den Haushalt und tat wirklich viel für ihren Mann. Zu Beginn hatte sie sogar versucht in von seiner Trinksucht abzuhalten, doch dies ohne Erfolg. Wenn er einmal wieder betrunken nach Hause kam, so ließ er seine schlechte Laune meist direkt an ihr aus. Oft kam es dabei sogar zu Gewaltakten ihr gegenüber und das machte das Leben im Hause Fuuren nicht unbedingt leicht. Doch Okaze konnte sich seine Familie ja nicht aussuchen. Er wurde halt in dieses zerrüttete Familienverhältnis hinein geboren und musste von nun an damit leben. Am Anfang schaffte Yuuto es sogar sich zurückzuhalten in Anwesenheit des Babies. Jedoch hielt das nicht lange an. Schon als Okaze zwei Jahre alt war fing Yuuto wieder an mehr zu trinken und Hina zu misshandeln. Okaze bekam dies meist weg und war immer wieder eingeschüchtert wenn er dabei zusehen musste, wie sein Vater sich an seiner Mutter verging. Dadurch entwickelte sich schon früh im Leben ein besonderes Verhältnis von Okaze zu seiner Mutter, seine einzige Zuflucht in diesem Leben eines kleinen Jungen. Doch eines Tages passierte es, dieses Geschehnis, welches Okaze für sein gesamtes Leben prägen würde.


Kapitel 3 ~ Stirb Vater!
(502 Wörter)
Spoiler für :
Es war wieder einmal mitten in der Nacht. Wolken am Himmel der sonst so klaren Nacht Sunagakures kündigten das Unglück förmlich an. Yuuto, der Vater des Jungen, dessen Leben sich heute von Grund auf ändern würde, kam gerade nach Hause. Er war wieder auf einer Kneipentour gewesen und hatte wieder einmal zu viel getrunken. Mit einer elenden Fahne und vollkommen torkelnd betrat er den Flur des Hauses. Seine langen, an den meisten Stellen schon angegrauten Haare, hingen ihm dabei zum größten Teil im Gesicht, seine kleinen, zusammengekniffenen Augen, an denen man förmlich den Tunnelblick erkennen konnte suchten nach Halt an den Wänden des Flurs. Mit einem hohen Bogen warf er seine Shinobi Jacke in irgendeine Ecke des Hausflurs bevor er das Wohnzimmer betrat, in welchem die besorgte Hina schon saß und mit ängstlichem Blick das erwartete, was ihr nun bevorstand. 'Du kleine … Schlampe', stieß Yuuto aus, 'ich weiß es … weiß es ganz genau. Du hattest wieder irgendwen hier oder?' Er trat auf sie zu und quetschte mit seiner Hand ihre Wangen zusammen. 'Ich kann ihr … riechen. War er gut? War er besser als ich?' 'Yuuto bitte', nuschelte die schon fast weinende Hina, 'bitte beherrsche dich. Lass uns ins Bett gehen.' 'Von wegen ins Bett gehen. Ich werd' dir zeigen mit wem du hier ins Bett zu gehen hast!' Ein schallendes Klatschen ging durchs Haus als die erste Ohrfeige ihr Ziel traf. Auch die zweite Ohrfeige war gut zu hören. Hina lag auf dem Boden und hielt sich ihre Wange. Tränen liefen ihr über ihr malträtiertes Gesicht. Ihr Blick fiel auf den Türrahmen zum Flur. Sie erschrak. Dort, in der Tür, dort stand der sieben jährige Okaze und starrte mit einem eiskalten Blick auf die Szenerie. Schon viel zu oft hatte er so etwas mitbekommen als dass er erschrocken sein würde. Etwas in seiner Hand blitzte auf und Hina erstarrte als sie erkannte was es war: ein Kunai befand sich in der Hand des kleinen Jungen, seine Hand hatte sich um den Griff verkrampft und er lief auf seinen Vater zu. Blut spritzte auf den Boden und auf das Sofa neben Yuuto. Mit Schreck erstarrten Augen wandte er sich zu seinem Sohn um, der einige Schritte zurück gegangen war und sich ansah, wie sein Vater zu Boden ging. 'Du …' war das letzte Wort, was aus der Kehle des schrecklichen Mannes kam, bevor er zusammensackte und seinen letzten Atemzug tat. Okaze sah sich den Mann an. So viele Jahre seiner Kindheit hatte er ihm geraubt, hatte seine Mutter verletzt und nun war es vorbei. Er würde ihn nie wieder sehen müssen. Erschreckend kalt blieben seine Gesichtszüge, die durch die Blutspritzer noch gespenstischer erschienen. Hina richtete sich auf und starrte erst zu ihrem Mann und dann zu ihrem Sohn. Dann rannte sie zu ihm und umarmte ihn, schloss ihn ganz fest an sich und stammelte: 'Junge, was … was hast du getan.' Tränen rinnen über ihr Gesicht und schlagen auf den Boden auf. 'Es ist vorbei.'


Kapitel 4 ~ Das Leben
(302 Wörter)
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Es waren nun schon einige Jahre vergangen nach diesem einen Abend. Okaze und Hina musste keine Strafen befürchten, das Gericht von Sunagakure hatte den Vorfall unter Notwehr abgestempelt und die ohnehin schon gebeutelte Familie nicht noch zusätzlich belastet. Es hatte einige Zeit gedauert bis Hina und auch Okaze es verkraftet hatten, was vorgefallen war, doch kurze Zeit später hatten sie sich beide gefangen und sich ein neues Leben aufgebaut, ein wesentlich besseres Leben als dieses, welches sie vorher geführt hatten. Hina war wieder arbeiten gegangen, sie hatte sich bei einem Blumenladen beworben, in dem sie nun als Verkäuferin tätig war. Tagsüber befand sie sich also von da an immer auf dem Markt Sunagakures und verkaufte ihre überaus hübsche Ware an Ansässige, Reisende und vor allem Verliebte. Okaze selbst ging an die Akademie von Sungakure, er wollte unbedingt ein Shinobi werden und im Dienste des Kazekage stehen. Er wollte es besser machen als sein Vater, ein starker Shinobi werden und zeigen, dass ein Fuuren nicht dazu verdammt war ein Trinker zu werden. Okaze war ein guter Schüler. Er war sehr talentiert und lernte schnell. Er machte große Fortschritte auf der Akademie und schon bald beherrschte er die Grundjutsus eines jeden Shinobi. Es machte ihm keine Schwierigkeit Ninjutsu zu erlernen und so machte sich schon früh sein Talent dafür bemerkbar. Sein Lehrer, Shouta Kazanagi, fiel dies auch sehr schnell auf. Okaze war immer der Klassenbeste, hatte jedoch nie wirklich Freunde. Die meisten seiner Mitschüler mochten ihn nicht, da er nicht sehr umgänglich war. Er war ein sehr ruhiger Zeitgenosse, der nur anfing zu reden, wenn es unbedingt von Nöten war. Schnell schloss er die Akademie mit guten Zensuren ab und wurde Genin. Nun wurde er einem Team zugeteilt, mit welchem er einige Missionen übernehmen würde und weiter lernen würde, seine Ninjutsu Künste zu verbessern.


Kapitel 5 ~ Team 4
(189 Wörter)
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Das Team 4, in welches Okaze gesteckt wurde, wurde von einem sehr talentierten Shinobi mit der Elementzuneigung Fuuton angeführt. Er hieß Haruto und war ein Jounin mittleren Alters. Er würde später eine sehr nützliche Hilfe für Okaze sein, sein Element, ebenfalls das Fuuton, zu erlernen und sein unglaubliches Talent mit diesem Element zu verbessern. Neben Okaze waren in dem Team noch Takumi, ein sehr fauler und nicht unbedingt sehr talentierter kleiner Genin und Ayaka, ein sehr hübsches Mädchen. Schnell merkte man, dass Takumi sich in Ayaka verliebt hatte, denn er stellte ihr oft nach und versuchte sie immer zu beeindrucken, was leider meist schief lief, da er eher ein tolpatschiger Junge war. Ayaka selbst jedoch schien eher von der kühlen Ruhe Okazes beeindruckt zu sein, zeigte dies jedoch eher weniger und versuchte immer durch konstante Leistungen Okaze für sich zu gewinnen. Dieser jedoch war dem ganzen Getue seiner Mitschüler eher desinteressiert eingestellt. Er machte sein Ding und kümmerte sich darum von seinem Lehrer zu lernen und interessierte sich nicht dafür, was seine Teamkameraden machten. Er wollte schnell und effizient lernen ein starker Shinobi zu werden und machte auch starke Fortschritte.


Kapitel 6 ~ Das Recht des Schnelleren
(812 Wörter)
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Die erste Mission des vierköpfigen Teams führte Okaze das erste Mal in seinem Leben aus Sunagakure hinaus. Die vier mussten einen Händler begleiten, der anscheinend eine wichtige Ware bei sich trug. Was er nun aber da in seinen Rucksäcken mit sich schleppte, wussten die Genin nicht und Haruto-sensei hielt dicht. Okaze vermutete, dass selbst er es nicht wusste, doch Haruto war stur und würde so etwas niemals zugeben. Auf jeden Fall musste es sehr wichtig sein, denn der Händler ließ sein Gepäck niemals aus den Augen und ließ auch keinen der Shinobi an die Rucksäcke heran, selbst wenn sie nur tragen wollten. Der alte Mann rackerte sich lieber selber mit der gesamten Last ab anstatt sein wertvolles Gut abzugeben. Der Marsch zu dem kleinen Dorf am Rande der westlichen Wüste dauerte ungefähr drei Tage und Okaze hatte jetzt schon keine Lust mehr darauf, obwohl sie erst einige Stunden unterwegs waren. Es würde doch eh nichts passieren, die Ware dort in den Rucksäcken war wahrscheinlich nicht mal einen Pfifferling wert und er würde nichts spannendes Erleben auf dieser Tour. Doch er hatte sich getäuscht.

Es war der zweite Tag und die fünf Wanderer liefen gerade auf einem sandigen Weg am Rande der Wüste. Die Sonne brannte ihnen nur so auf den Pelz und es war schwer bei dieser Hitze zu wandern. Takumi hinkte schon ein wenig hinterher, er war anscheinend fertig und konnte nicht mehr weiter laufen. 'Hei Sensei, wartet doch mal. Ich bräuchte ganz dringend einen Schluck Wasser, meins ist leer.' Haruto drehte sich um und lächelte. 'Sag mal, bist du ein Mann oder eine Memme. Reiß dich zusammen und schließ auf, wir machen gleich eine Rast.' Okaze verdrehte die Augen. Immer musste er diese Last am Bein haben. Er drehte den Kopf halb und warf Takumi einen missbilligenden Blick zu. Dieser blieb von selbigem nicht unbeobachtet und kurzerhand streckte er Okaze die Zunge heraus. Das konnte dieser gar nicht auf sich sitzen lassen. Er drehte sich um und schleuderte mit dem Fuss eine Ladung Sand in Richtung des kleinen Jungen, der dieser wegen seiner Erschöpfung nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte und sie ins Gesicht bekam. 'Hei', schrie er auf, während er sich den Sand aus dem Gesicht rieb, 'was soll das?' 'Mach, dass du voran kommst Lahmarsch', kam die schnippische Antwort Okazes und er drehte sich wieder um. Plötzlich riss es Okaze mit voller Wucht von hinten von den Füßen. 'Mensch Takumi …' setzte er zum Zetern an als er jedoch bemerkte, dass es keineswegs Takumi war, der dort auf ihm saß. Es war ein Shinobi mit einem Stirnprotektor, auf dem klar das Zeichen Sunagakures zu erkennen war. Doch das Zeichen war durchgestrichen, wahrscheinlich mit einem Kunai. 'Hei', rief er erstickt, konnte im nächsten Moment jedoch nichts mehr sagen, weil ihm der Mund zugehalten wurde. Im Augenwinkel konnte er noch erkennen, wie Haruto gerade mit einem Fuuton Jutsu einen anderen Nukenin wegfegte um sich dann auf den Weg zu machen Okaze von seinem Bewacher zu befreien. Okaze vernahm nur noch das Klirren der Kunais, die aufeinander prallten und war wieder frei. Haruto lag neben ihm und hielt die Hände des Nukes fest. 'Los Okaze, hilf Takumi!' Okaze sah sich um. Takumi stand dort, vollkommen erschöpft und vor ihm baute sich ein weiterer Nuke auf. Als dieser mit seinem Katana gerade ausgeholt hatte, warf Ayaka sich dazwischen und wehrte es mit ihrem Kunai ab. Takumi schaute nur entsetzt zu, viel zu erschöpft um irgendetwas zu tun. Okaze rannte los und zog drei Shuriken, die er auf den großen Mann vor ihm warf. Zwei verfehlten ihr Ziel, das dritte jedoch traf ihn in den Rücken und der Mann schrie vor Schmerzen auf. Mit einem gewaltigen Faustschlag traf er Ayaka, welche sofort zu Boden ging. Während er sich noch umdrehte, zog er das Shuriken aus seinem Rücken und warf es zu Boden. 'Du wagst es …?' Doch weiter kam er nicht. Das Kunai Okazes, extrem präzise und stark geworfen, traf ihn genau in der Kehle. Blut spritzte auf den sandigen Boden und färbte ihn rot. Schnell entwickelte sich eine Blutlache unter dem Mann, der nun nach Luft ringend auf dem Boden lag und um sein Leben kämpfte. Der Todeskampf des Shinobi dauerte qualvolle Sekunden, bevor er schlussendlich starb. Okaze starrte auf die Leiche. Es war wie damals, damals, als er seinen Vater getötet hatte. Er empfand nichts, Kälte legte sich auf sein Gesicht. Auf einmal spürte er eine Hand auf der Schulter. Neben ihm stand Haruto, er hatte seinen Gegner überwältigt. 'Das hast du gut gemacht! Und denk immer daran, hättest du ihn nicht getötet, so hätte er vielleicht Takumi und Ayaka getötet.' Okaze sah zu Ayaka hinüber, während Haruto zu ihr eilte. Langsam rappelte sie sich wieder auf und stand auf wackeligen Beinen. Nur beiläufig konnte Okaze den bösen und missbilligenden Blick von Takumi spüren.


Kapitel 7 ~ Neue Verbündete
(390 Wörter)
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Es war ein besonders heißer Tag im Reich des Windes und Okaze befand sich gerade in einer Oase mitten in der nördlichen Wüste von Kaze no Kuni. Er ging gerne hier hin um zu trainieren, denn hier war es sehr ruhig. Es gab einige Tiere hier, einige grüne Pflanzen und sogar eine kleine Quelle, in der er frisches Wasser schöpfen konnte. Es schien fast so als wäre er der einzige, der diese Oase kannte, denn er hatte hier noch nie jemand anderen außer sich selbst gesehen. Gerade saß er auf einem Stein in der Mitte der Oase, direkt neben der Quelle und trank einen Schluck Wasser. Er hatte beinahe den gesamten Tag trainiert und musste nun dringend eine Pause machen. Es war fast windstill in dieser kleinen Oase und das Wasser plätscherte ruhig vor sich hin. Ab und zu bewegten sich einige Blätter an den Palmen der Oase, meist bewegten sich dort nur einige Vögel oder andere ansässige Tierarten herum. Plötzlich vernahm Okaze einen schrecklichen Schrei. Es klang wie der Schrei eines Vogels. Er sprang auf und hastete um eine Gruppe Palmen. Dort, zwischen dein Büschen, lag ein junger Habicht. Er schien verletzt zu sein, ein komischer Anblick wie dieses Tier der Lüfte so hilflos auf dem Boden lag. Okaze hatte Mitleid mit dem Tier. Er wollte gerade darauf zu gehen, als er das lechzen einer Hyäne in seinen Ohren vernahm. Und tatsächlich, da war dieses hässliche Tier, nur darauf aus leichte Beute zu machen. Und ohne Frage würde es diese leichte Beute in dem kleinen Habicht finden. Schnell zog Okaze sein Katana und stellte sich der Hyäne in den Weg. Mit einem gekonnten Schwung setzte er der Hyäne eine tiefe Schnittwunde an der Schulter zu und das Tier wandte sich zur Flucht. Als es über den nächsten Hügel gehinkt war, drehte sich Okaze zu dem kleinen Habicht um und nahm ihn in den Arm. Plötzlich erschien neben ihm ein viel größeres, prächtiges Tier, auch ein Habicht. 'Du hast meinen Sohn gerettet. Ich stehe für immer in deiner Schuld', sagte das wunderschön gefiederte Tier. 'Ich möchte unser Band versiegeln, indem wir einen Vertrag des vertrauten Geistes abschließen. Du kannst dann jederzeit ein Mitglied unserer Familie zu deiner Unterstützung rufen.' Dagegen hatte Okaze nichts einzuwenden und so kam der Vertrag zwischen dem Shinobi und der Familie der Habichte zustande.


Kapitel 8 ~ Die Chuunin Auswahlprüfungen
(1176 Wörter)
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Die Reise zum Austragungsort der Chuunin Auswahlprüfungen war härter, als Okaze gedacht hatte. Haruto hatte keine Skrupel gehabt Team 4 zu den Prüfungen anzumelden, Okaze war mit seinen 16 Jahren zu einem starken Shinobi herangewachsen und hatte mittlerweile sogar die ersten Jutsus seines Elements Fuuton erlernt. Ayaka hatte viel im Bereich der Medizin hinzugelernt und war bereits fähig kleine Heiljutsus zu wirken. Nur Takumi hinkte ein wenig hinterher, jedoch war auch er ein respektabler Ninja geworden, der vor allem durch sein Taijutsu und durch Schnelligkeit glänzte. Nun war das Team auf dem Weg in das Reich des Regens. Die Prüfungen fanden im Süden des Landes statt, dort wo die Ruinen früherer Dörfer zu finden waren, durch Kriege und Kämpfe zerstört und verwüstet. Hier, mitten im Nirgendwo, fanden nun die Auswahlprüfungen für die diesjährigen Chuunins statt. Vorort trafen sie die ansässigen Jounin, die die Genin durch die Prüfung leiten würden. Anders als in den vorangegangenen Jahren legte man hier in Ame no Kuni bei der Prüfung Wert auf die Praxis und somit gab es bei dieser Prüfung keinen theoretischen Teil. Nun standen die Teams vor dem Gelände in dem die Prüfung statt finden würde. Neben dem Team aus Suna waren auch vier Teams aus Konohagakure, drei Teams aus Amegakure und drei Teams aus Kirigakure. Okaze sah sich seine Gegner genau an. Er hoffte einfach, dass er es schaffen würde ein Chuunin zu werden. Mittlerweile hatte sich vor den Teams ein Amenin aufgebaut der anfing zu erklären, was man tun musste um die erste Prüfung zu bestehen. 'Auf diesem Gebiet', fing er an, während er mit dem Daumen hinter sich auf die Ruinen deutete, 'gibt es vier Kristalle, die es gilt zu finden. Nur die vier Teams die am Ende wieder hier mit einem Kristall ankommen können am Finale teilnehmen. Wo ihr die Kristalle findet müsst ihr selbst herausfinden. Seid auf der Hut. Sowohl bei der Suche als auch auf dem Rückweg kann es gut sein, dass ihr von einem anderen Team angegriffen werdet.' Der Ninja schaute in die Runde und trat dann beiseite. Er deutete auf den Weg in das Gebiet und sagte: 'Die Prüfungen sind nun offiziell eröffnet.'

Während einige Teams los stürmten um so schnell wie möglich einen Kristall zu ergattern, setzte sich Team 4 nur langsam in Bewegung. Die drei ließen sich Zeit, machten aber schon einen Plan aus mit dem sie am schnellsten an einen Kristall kommen würden. Die drei würden ein besonderes Jutsu von Ayaka benutzen, welches sie durch ihren Clan gelehrt bekommen hatte. Der Clan aus dem Ayaka entstammte hatte sich auf Chakra-Sensor Jutsus spezialisiert. Auch Ayaka hatte bereits einige Jutsus erlernt, mit welchen sie über eine beachtliche Distanz Chakra erspüren konnte, doch ihre Fähigkeiten waren noch nicht sehr stark ausgeprägt. Als die drei eine Strecke zurückgelegt hatten begann Ayaka nun also mit ihrem Jutsu. Es würde einige Zeit dauern, bis sie etwas sagen konnte, also setzten Takumi und Okaze sich neben sie und bewachten sie. Nach einer Stunde der Konzentration öffnete Ayaka nun schließlich die Augen. 'Ich hab drei mögliche Stellungen ausgemacht. Eine davon ist es wahrscheinlich eher nicht, da es drei Chakren sind die ich dort spüre. Es ist wahrscheinlich ein anderes Team, welches sich irgendwo auf die Lauer gelegt hat um erfolgreiche Teams zu überfallen. Wir gehen am besten zu dem Punkt, der am nächsten ist und zwar schnell!' Mit einem Zischen setzte sich das Team in Bewegung und bahnte sich ihren Weg durch die Ruinen. Es war eine traurige Landschaft, überall standen alte Häuserruinen und alte Steinmauern versperrten hier und da den Weg der drei. Es war alles sehr dunkel hier, an vielen Stellen konnte man Krater erkennen, wo wahrscheinlich Briefbomben explodiert waren. Überall waren Spuren von längst vergangenen Kämpfen zu sehen. Nach einiger Zeit des Laufens kamen die drei nun endlich an der Stelle an, an dem Ayaka das einzelne Chakra gespürt hatte. Vor ihnen befand sich ein altes, heruntergekommenes Haus, jedoch hatte es im Gegensatz zu den meisten anderen Ruinen hier noch ein fast intaktes Dach. Team 4 betrat leise das Haus, Okaze ging voran. Drinnen traf er auf einen Amenin, der vor einer Truhe stand um diese anscheinend zu bewachen. Der Amenin sah Okaze an. 'Da ihr die ersten seid, die an diesem Punkt angekommen sind, müsst ihr um den ersten Kristall kämpfen', sagte der Shinobi. Okaze ließ sich das nicht zwei mal sagen und griff den Amenin sofort an, während er Ayaka und Takumi zuwinkte, dass sie sich um die Truhe kümmern sollten. Die Kunais klirrten und Okaze hatte erfolgreich das Ablenkungsmanöver gestartet. Als Takumi gerade die Kiste berührte, griff jedoch eine Hand nach ihm, die aus dem Wasser rings um die Truhe entstanden war. Ein Mizu Bunshin entstand langsam aus dem Wasser und hielt Takumi fest. Dieser starrte den Bunshin an und rief Ayaka zu: 'Los, hol die Truhe!' Ayaka schnappte sich die Truhe während Takumi seinen Kopf in den Bauch des Bunshins rammte und mit diesem zu Boden kippte. Okaze hatte in der Zwischenzeit seinen Gegner mit einem Fuuton Jutsu zu Boden gebracht und half Takumi wieder auf. Gemeinsam rannten sie hinter Ayaka her, welche mit der Truhe schon abgehauen war und ließen den verdutzten Amenin zurück.

Team 4 war erfolgreich gewesen, sie hatten die Truhe mit dem Kristall in sich gefunden und waren nun auf dem Weg wieder aus dem Gebiet heraus. Als sie schon fast am Ziel waren, trafen sie jedoch auf ein Team aus Mizu no Kuni, welches sich am Ende des Gebietes versteckt hatte um ein anderes Team abzufangen. Team 4 reagierte schnell und teilte sich auf, während jeder von ihnen eine Truhe in der Hand hielt. Das Team aus Mizu no Kuni war überfordert mit der Situation, teilte sich jedoch auch recht schnell auf und so folgte jeweils einer der drei Mizugenin den Mitgliedern von Team 4. Hinter Okaze war ein schmächtiger, etwas klein geratener Kerl her, der jedoch schnell näher kam. Okaze erblickte vor sich einen Baum und versteckte sich hinter ihm. Er stellte seine Truhe ab und sie verpuffte vor ihm. Er hatte nur einen Fake mit sich herum geschleppt. Schnell formte er Fingerzeichen und kam hinter dem Baum hervor. Er atmete tief ein, bevor er die gesamte Luft vermischt mit seinem Fuuton Chakra auf seinen Gegner pustete. Dieser lief mit vollem Körperumfang in das Jutsu hinein und wurde kurzerhand nach hinten weg gefegt. Er hatte keine Chance sich auf den Beinen zu halten und stieß mit seinem Kopf gegen eine Hauswand. Er blieb bewusstlos liegen und nachdem Okaze sich kurz vergewisserte, dass es dem Mizunin gut ging, verschwand er auch schon in Richtung Ausgang. Er hoffte einfach Ayaka, mit der echten Truhe. Würde es schaffen. Am Ausgang angekommen bemerkte er, dass er bis jetzt der einzige war, der hier angekommen war. Doch seine Erleichterung war groß, als wenig später Ayaka auftauchte und die Truhe bei sich hatte. Wenig später folgte auch Takumi, welcher jedoch eine leichte Verletzung am linken Arm hatte. Doch auch er war seinem Verfolger entkommen und war nun anwesend. Team 4 aus Sunagakure war das erste Team, das die Prüfung bestanden hatte.


Kapitel 9 ~ Der Wind
(394 Wörter)
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Nun, da Okaze offiziell ein Chuunin war, begann das wahre Training seiner Fähigkeiten. Hierfür traf er sich fast jeden Tag mit Haruto auf dem Trainingsgelände und trainierte seine Fähigkeiten im Taijutsu und im Ninjutsu. Ninjutsu zu erlernen viel Okaze schon immer leicht und auch sein Element zu erlernen war für ihn wirklich nicht schwer. Er bekam dabei viele Tipps von seinem Lehrer Haruto und setzte diese schnell und präzise um. Es dauerte nicht lange bis er einige Jutsus mit seinem Element beherrschte. Jedoch besaß Okaze so viel Ehrgeiz, dass er sich mit diesen einfach Jutsus nicht zufrieden gab. Tag und Nacht konnte man ihn auf den Trainingsplätzen in Sunagakure antreffen und auch außerhalb der Stadt trainierte er viel und beständig mit seinem Element. Er versuchte dabei verschiedene Verformungen des Elements um den zu ihm passenden Kampfstil herauszufinden. Seine ersten Erfolge konnten sich sehen lassen. Mit der Zeit gelang es ihm aus einem kleinen Raum mit Fuuton Chakra jegliche Luft zu entziehen und so ein Vakuum entstehen zu lassen. Dieses Vakuum konnte er dann beliebig verformen. Das besondere daran war, dass wenn man dieses Vakuum zu einer Klinge formte, es äußerst scharf war und sogar Gestein mit Leichtigkeit durchdringen konnte. Er trainierte sehr lange um diese Techniken zu perfektionieren und erstelle eine Reihe eigener Jutsus. Sein großes Talent half ihm sehr dabei innerhalb weniger Jahre einige sehenswerte Jutsus auf die Beine zu stellen. Mit 21 Jahren hatte er die Nutzung der Luft in Form von Vakuum fast perfektioniert und konnte sie durch starke Jutsus effektiv im Kampf einsetzen. Er hatte in den wenigen Jahren auch schon sehr viele Missionen abgeschlossen und viel somit durch seine konstante Leistung der Obrigkeit ins Auge. Schnell wurde man auf seine Fähigkeiten aufmerksam und machte ihn zum Jounin im Dienste des Kages. Von da an übernahm er viele Missionen von höchster Wichtigkeit, oft sogar zusammen mit seiner alten Teamkameradin Ayaka. Auch Takumi war wenig später Jounin geworden, stand jedoch noch immer im Schatten Okazes. Nach weiteren Experimenten mit seinem primären Element konnte Okaze schließlich eine weitere Verformung fertig stellen. Dazu presste er einen Raum gefüllt mit Fuuton Chakra extrem stark zusammen, sodass Pressluft entstand, welche bei der kleinsten Berührung sofort explodierte und starke Verletzungen oder Zerstörung hinterlassen konnte. Auch diese Verformung seines Fuuton Chakras konnte er schnell erlernen und perfektionieren, sodass er mit 24 Jahren auch die Jutsus mit Pressluft gut beherrschte.


Kapitel 10 ~ Alte Freunde – alte Feinde
(684 Wörter)
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'Ayaka ist verschwunden?' Okaze konnte es kaum glauben, was sein Vorgesetzter ihm da sagte. 'Es scheint so als sei sie entführt worden. In ihrer Wohnung gibt es Kampfspuren, sie ist auf jeden Fall nicht freiwillig gegangen.' Okaze sah zum Boden und Biss sich auf die Lippe. 'Verdammt' zischte es kaum verständlich aus seinen zusammengepressten Lippen. Er dachte nach. Wer konnte es gewesen sein? Wer würde so etwas tun? Ayaka war von Grund auf ein nettes Mädchen, sie würde niemandem etwas tun. Wer konnte einen Groll gegen sie haben, einen so großen, dass man sie entführen würde. Oder ging es gar nicht um sie? Was wenn … ? Doch soweit wollte er gar nicht denken. Stumm verließ er das Zimmer und ignorierte die Zurufe seines Kommandanten. Schnurstraks ging er nach Hause um dort seine Ausrüstung zusammen zu packen. Er war schon fast fertig, als er unter seiner Haustür einen Zettel bemerkte. 'Du willst Ayaka lebend? Dann komm zum Felsen in der Ursai-Wüste. Du weißt wo …' Oh ja, und wie er das wusste. Dort hatten sie im Team 4 früher sehr oft trainiert. Nur er, Ayaka und … Takumi konnten es wissen. Verdammt, er hatte es vermutet. Wie der Blitz packte er seine restlichen Sachen in den Shinobi Beutel an seinem Gürtel und machte sich auf den Weg aus dem Dorf hinaus. Es dauerte auch nicht lange, da war er schon an dem alten Treffpunkt seines alten Teams angelangt. Dort, im Schatten des Felsens lag gefesselt und geknebelt Ayaka. Als sie aufblickte und Okaze erblickte fing sie an durch das Tuch in ihre Mund zu schreien, doch Okaze konnte nichts verstehen. Er kam immer näher an Ayaka heran und konnte gerade noch im Augenwinkel das Kunai erblicken, welches auf ihn zuraste. Mit einer flüssigen Bewegung ließ er sich fallen und zog in der Zeit sein Katana aus dem Halfter am hinteren Teil seines Gürtels. Kurz bevor das Kunai sein Ziel traf konnte er es abwehren. Bevor er auf den Boden aufschlug, setzte er zur Rolle an und landete so schlussendlich wieder auf den Füßen. Er schaute in die Richtung, aus der das Kunai gekommen war. Dort stand er, Takumi und lächelte ihn mit einem hämischen Grinsen an. 'Du warst mir immer im Weg. Du Angeber. Immer warst du der Bessere, immer musste ich alles genauso machen wie du. Mir wurde immer vorgehalten wie viel besser du doch bist. Doch das hat nun ein Ende. Ich werde dich töten!' Wie ein Wahnsinniger lief er auf Okaze zu, dieser machte einen Schritt nach vorne, erkannte die Falle jedoch zu spät. Er trat genau auf das Seil, das vor ihm gespannt war und eine Schlinge zog sich um sein Bein, welche seine Bewegungen stark einschränkte. Er hätte sich dafür schlagen können auf so eine schlechte Falle hineingefallen zu sein. Doch nur durch eine Behinderung am Bein ließ er sich nicht aufhalten. Blitzschnell formte er einige Siegel und atmete ein. 'Fūton: Shinkū Gyoku.' Und schon prasselten die unzähligen Vakuum geschosse auf Takumi ein. Dieser konnte einigen Ausweichen, doch wurde auch getroffen. Ein Geschoss hinterließ eine starke Verwundung an der von ihm aus gesehen rechten Brust und ein Geschoss durchdrang seinen linken Arm. Mit wutentbranntem Gesicht lief er jedoch weiter, sein Katana in der Luft schwingend. Kurz bevor er zuschlagen konnte hob Okaze sein eigenes Katana und wandte das 'Hien' an. Er leitete sein Fuuton Chakra in die Klinge und ließ die seine auf das Katana Takumis prallen. Das Chakra in der Klinge Okazes machte den Unterschied, er durchtrennte das Katana Takumis und traf ihn mit dem Hieb in die Seite. Takumi sackte zu Boden, während Okaze das Seil an seinem Bein durchtrennte. Als Okaze über Takumi stand fing er an zu reden. 'Talent ist angeboren. Nicht jeder kann sich Können antrainieren. Für so etwas muss man geboren sein.' Takumis Wunde an der Seite war einfach zu tief. Er würde es nicht überleben. 'Schade eigentlich', sagte er, 'wir hätten … Freunde … sein können.' Okaze starrte ihn an. In dieser Situation hatte er das wirklich am wenigsten erwartet. Sein ewiger Rivale, er starb zu seinen Füßen.


Kapitel 11 ~ Ein neuer Freund
(782 Wörter)
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Die Sonne war untergegangen über der sandigen Stadt im Reich des Windes. Langsam leerten sich die Straßen wieder einmal und gaben den Blick auf das ruhige Nachtleben der Stadt frei. Eine leichte Brise fegte über die Straßen und wirbelte hier und dort ein wenig Sand auf, der dann ein paar Meter weiter bereits wieder verebbte. Wie ein einsames Sandkorn bewegte sich ein Schatten durch die menschenleeren Gassen der Stadt. In einem schwarzen Umhang gehüllt und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen um seine blonden Haare zu verstecken schlich Okaze um die Häuser. Er war gerade von einer Mission zurückgekehrt und war erschöpft. Doch er wollte jetzt noch nicht nach Hause, also begab er sich auf die Suche nach einer netten Kneipe, in der er sich noch etwas ausruhen konnte und genüsslich einen Sake trinken konnte. Lange dauerte die Suche nicht, denn er fand in einer ruhigen Seitengasse eine kleine Spelunke. Von außen sah sie zwar nicht sehr vertrauens erweckend aus, machte durch ihren Namen, 'der fliegende Habicht', jedoch einen besonderen Eindruck auf Okaze. Er musste an Sifu, seinen kleinen Kuchyiose-Habicht denken und schmunzelte ein wenig. Erleichtert endlich einen Unterschlupf gefunden zu haben betrat er die Kneipe und nahm sich einen Platz in einer hinteren Ecke der Bar. Nachdem er einen Sake bestellte hatte fing er an die weiteren Besucher der Kneipe zu begutachten. Dort in einer Ecke war eine kleine Gruppe von Shinobi aus Suna, wahrscheinlich Genin. Sie waren allesamt betrunken, an den Zurufen und Gesten der Einzelnen konnte man gut erkennen, dass einer der Gesellschaft heute Geburtstag hatte. In einer anderen Ecke saß ein Paar. Sie schienen gerade sehr vertieft in ihr Gespräch, der ein oder andere lüsterne Blick wechselte die Seiten und Okaze war klar, dass für die beiden die weitere Abendgestaltung sicherlich liegend verlaufen würde. Ansonsten waren hier nur noch ein paar heruntergekommene Zivilisten, die versuchten die Trist und Einöde ihres Lebens irgendwie mit Alkohol zu kompensieren. Plötzlich spürte Okaze einen leichten Windhauch. Er erschreckte sich ein wenig und sah sich nach der Ursache dieser Störung um. Neben ihm hatte ein Mann Platz genommen. Er war ungefähr mittelgroß, ein Okazes Alter und hatte genauso wie er die Kapuze seines Umhangs tief ins Gesicht gezogen. Unter seiner Kapuze konnte man die bärtigen Mundwinkel sich zu einem Lächeln verziehen sehen. Er begann zu sprechen. 'Wie gerne man doch Ablenkung sucht in diesem langweiligen Leben, nicht?' Okaze war verwirrst, was wollte er von ihm? 'Auch ich setzte mich gerne mal Abends in Bars und schaue zu, wie andere Menschen sich in ihrer einzigen freien Zeit verhalten, die ihnen in dieser Stadt noch bleibt.' Er nahm die Kapuze ab. Zum Vorschein kamen zwei recht kleine, zusammengekniffenen Augen und eine unverhältnismäßig große Nase. Seine dunklen Haare hingen dem Mann wirr vom Kopf herunter, viele fielen ihm ins Gesicht und man konnte meinen sie versperrten ihm die Sicht. 'Eigentlich bin ich nur hier um mich von einer Mission auszuruhen', antwortete Okaze, was auch durchaus der Wahrheit entsprach. 'Wirklich? Wolltest du etwa nicht sehen wie gut es dir immer noch geht im Vergleich zu anderen Menschen?' Okaze sah sich um. Dort, direkt am Tisch neben ihm, hatte gerade ein Mann seinen Kopf auf den Tisch gelegt. Er schien kapituliert zu haben, sein Leben hatte für ihn keinen Sinn mehr und der Alkohol half ihm bis zur Bewusstlosigkeit um von diesem Elend nichts mehr mit zu bekommen. Okaze sah wieder den Mann an. Hatte er vielleicht Recht? War er unterbewusst tatsächlich nur deswegen hierher gekommen? 'Mach dir nichts drauß, mir geht es genauso. Jeder Mensch braucht Bestätigung, man muss wissen, dass man es in seinem Leben zu etwas gebracht hat.' Irgendwo unter dem Umhang des Fremden kam nun eine Hand heraus, welche er in Richtung Okazes streckte. 'Tomoko … Tomoko Sushin.' Tomoko lächelte Okaze an. Dieser starrte die Hand an. 'Na komm schon, ich beiße nicht', lachte Tomoko. Mit einem Zögern nahm Okaze die Hand an und schüttelte sie. Er hatte einen neuen Freund gefunden.

Okaze unterhielt sich noch sehr lange mit Tomoko. Es stellte sich heraus, dass Tomoko ein ehemaliger Jounin aus Sunagakure war, jedoch aus seinem Dienst zurückgetreten war um in der Unterwelt Sunas Informationen zu verkaufen. Er war einer der wichtigsten Informanten der Stadt und hatte, als er Okaze gesehen hatte, das Gefühl gehabt er könnte ihm vertrauen. Okaze wusste jetzt noch gar nicht, wie hilfreich Tomoko ihm später sein würde, doch vorerst war das nicht wichtig. Oft trafen sich die zwei mitten in der Nacht in der gleichen Spelunke und unterhielten sich über Gott und die Welt. Okaze genoss diese Unterhaltungen, sie halfen ihm immer wieder einen Tag zu verdauen oder einfach nur sich zu entspannen.


Kapitel 12 ~ Ausflug ins Reich des Feuers
(1077 Wörter)
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Die Regenwolken über dem Reich des Feuers kündigten einen unschönen Regenschauer an und Okaze hatte bereits sein Regencape über gezogen. Während er nun auf dem Hügel stand und Ausschau nach seinem Habicht Sifu hielt, der für ihn die Umgebung auskundschaftete, fingen auch schon die ersten Regentropfen an auf den Boden aufzuschlagen. Hinter Okaze befanden sich noch zwei weitere Sunanin. Einer von ihnen, Shiromi, ein sehr bulliger und nicht unbedingt sehr heller Shinobi, der sich eher durch rohe Gewalt als durch intelligente Taten auszeichnete, stand aufrecht einige Meter hinter Okaze und beobachtete den Himmel genauso wie er. Etwas weiter abseits saß, an einen Stein gelehnt eine etwas kleinere Frau mit grünen Haaren und einer Maske, die den unteren Teil ihres Gesichts bedeckte. Sie hieß Yomi und zeichnete sich durch extrem schnelles und präzises Taijutsu aus, mit welchem sie die Chi-Punkte im Körper des Gegners treffen konnte um diese so in Sekunden schnelle lahm zu legen. Die beiden waren für diese Mission in das Team Okazes eingeteilt. Während Okaze noch seine Fingerzeichen aufrecht erhielt um die Verbindung zu seiner Beschwörung nicht zu verlieren, fing Yomi an zu reden. 'Hei oh großer Boss. Wie lange dauert es noch bis dein Vögelchen uns endlich zwitschert wo wir hin müssen. Ich hab echt keine Lust noch nasser zu werden.' Sie stand auf und zog sich ihr Regencape über um sich wenigstens ein wenig vor dem Regen zu schützen. 'Sei ruhig und sei froh, dass wir überhaupt die Hilfe meiner Habichte in Anspruch nehmen können. Wir würden sonst nie das finden, wonach wir suchen.' zischte er zurück. Yomi verdrehte die Augen und suchte sich ein Plätzchen unter einem Baum um sich vor dem Regen zu schützen. Immer dieser Okaze. Er dachte er sei der King. Was suchten sie überhaupt genau? Die Mission lautete eine Gruppe von Shinobi zu verfolgen, die irgendwas entwendet hatten. Waren es nun aber Informationen oder irgend ein Gegenstand? Mensch, warum konnten die im Missionsbüro nicht ein wenig genauer sein? Ein kurzes Pfeifen Okazes kündigte nun plötzlich die Ankunft Sifus an. Der Habicht war durch den Regen eher schlecht zu erkennen, kam nun aber recht schnell näher. Als er landete konnte man sein schönes, braun geflecktes Gefieder beobachten. Sifu war ein schöner Vogel und dessen war er sich auch bewusst. Irgendwie passte er sehr gut zu Okaze. 'Man Oka, warum schickst du mich immer bei so einem Sauwetter los?' fing er an zu zetern. Okaze hörte gar nicht auf ihn, sondern formte einige Fingerzeichen um dann seinen Finger auf den kleinen Kopf des Habichts zu legen. Er schloss die Augen um nun das zu sehen, was Sifu auf seiner Reise gesehen hatte. Durch die viele Übung, die die zwei schon hatten, durch unzählige Missionen die sie gemeinsam bestritten hatten, dauerte es nicht lange, bis Okaze das gefunden hatte, wonach er gesucht hatte. Er wandte sich zu gehen und sagte: 'ich habs, folgt mir!' Blitzschnell verschwand er im Wald und Shiromi und Yomi nahmen seufzend die Verfolgung auf.

Nach einem beträchtlichen Fußmarsch kamen die drei schließlich an einer Lichtung an, an welcher sich eine Höhle befand die sich von dort aus in der Berg schlängelte. Die Sunanin versteckten sich hinter den Bäumen am Rande der Lichtung und beobachteten den Eingang. Yomi wunderte sich in welch kurzer Zeit der Habicht diese riesige Strecke zurückgelegt hatte. Diese Tiere waren wirklich nützlich für so etwas. Okaze deutete auf den Eingang. Wenn man genau hinsah, konnte man gut einen Shinobi aus Konoha erkennen, der anscheinend den Eingang bewachte. Okaze sah sich weiter um. 'Der Eingang ist sicher mit Fallen überseht', flüsterte er während die drei sich in einem Kreis zusammen gehockt hatten. 'Aber ich hab schon einen Plan.' Wenig später konnte man Okaze über die Lichtung schlendern sehen. Als sei er ein Zivilist fing er an zu Pfeifen und spazierte geradewegs auf die Höhle zu. Der Konohanin war schnell in den Schatten getreten um sich nicht zu erkenne zu geben. Er hoffte wahrscheinlich, dass der Zivilist an der Höhle vorbeiziehen würde. Doch dem war nicht so. Okaze lief direkt auf den Eingang der Höhle zu. Ein lautes Surren ertönte als die Falle zuschnappte. Um Okazes Fuß legte sich eine Schlinge, die ihn kopfüber nach oben zog. Der Konohanin staunte nicht schlecht als er das Zeichen von Suna an der Schulter des Shinobi vor ihm entdeckte, nun sichtbar, da sich das Regencape über den Kopf gestülpt hatte. Gerade wollte er etwas schreien, da kam auch schon weiterer Okaze von neben der Höhle auf ihn zugerannt. 'Ein Doppelgäng …' Mehr konnte der Konohanin nicht sagen, schon griff Okaze ihn mit seinem Katana an. Nach einem kleinen Gefecht gewann aber anscheinend der Konohanin die Oberhand und zwang Okaze zu Boden. 'Hah, dachtest du wohl du könntest mich besiegen', sagte er mit einem hämischen Grinsen. Okaze, am Boden liegend, lachte nur auf. 'Das denke ich auch immer noch.' Die Klinge des Konohanin trennte Okaze den Kopf ab. Mit einem leisen Zischen löste sich Okaze auf und ließ unzählige kleine Vakuum-Klingen frei, die den Körper des Konohanin nur so durchlöcherten. Blut spritzte an die Felswände und auf den Boden und der Shinobi ging tot zu Boden. Währenddessen hatte der echte Okaze in der Falle sich mit seinem Katana aus der Schlinge befreit und ging auf die Höhle zu. Er kniete sich vor den toten Konohanin und gab Shiromi und Yomi ein Zeichen hinauszukommen. 'Clever gemacht, wie immer', stieß Yomi schnippisch aus, 'deinen Fūton: Shinkū Bunshin vor zu schicken um ihn zu erledigen.' Die drei drangen in die Höhle ein. Schnell schalteten sie gemeinsam auch drei weitere Wachen aus, bis sie endlich in einen hell erleuchteten Raum kamen. Hier fanden sie einen alten, steinernen Tisch, an welchem sich ein Mann befand. 'Soso, ihr habt es also geschafft mich zu finden.' sagte der Mann. Er war älter, wahrscheinlich nahe der 40. Er hatte einen Bart und lange zersauste Haare, welche in einem Zopf nach hinten gebunden waren. 'Nun, wollt ihr meinen Job als Informant in Anspruch nehmen?' Okaze trat vor. 'Wir verschonen dein Leben Konohanin. Jedoch schwörst du mir die treue. Immer wenn ich im Reich des Feuers bin und Informationen brauche, so wirst du sie mir beschaffen, oder zumindest dein bestes dafür tun!' Der Mann wägte seine Chancen ab. Er sah anscheinend keinen anderen Ausweg, also ging er auf das Angebot ein. Mit einem Grinsen auf den Lippen sah er Okaze an. 'Einverstanden, ich bin übrigens Guinsoo …'


Kapitel 13 ~ Otaka
(354 Wörter)
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Okaze hatte mit 26 Jahren bereits unzählige Missionen erfolgreich abgeschlossen und wurde eine feste Größe im Dorf Sunagakure, von vielen respektiert und seine Fähigkeiten stark bewundert. Er hatte eine heraus stechende Erfolgsquote und viele Jounin arbeiteten gerne mit ihm zusammen. Kein Wunder, dass schon bald der ANBU-Captain des Dorfes auf ihn aufmerksam wurde und höchst persönlich veranlasste, dass Okaze zu einem ANBU ausgebildet wurde. Nach einigen Tagen Zögern nahm Okaze das Angebot auch gerne an und wurde so zum ANBU hinauf gestuft. Er bekam den Decknamen Otaka, was Habicht bedeutete, Ausdruck seiner tiefen Verbundenheit mit seiner Beschwörungsfamilie. Otaka lernte schnell und absolvierte die Ausbildung zum ANBU so schnell wie vor ihm kaum ein anderer. So wurde er schnell ein vollwertiges Mitglied im Bunde der ANBU von Suna und bekam nach zahlreichen erfolgreichen Missionen schon mit 30 Jahren auch eine besondere Stellung: Direkt neben dem Kage als sein persönlicher Leibwächter. Otaka war 33 als er bei einem Vorfall während der Chuunin Auswahlprüfungen in Sunagakure dem Kage das Leben rettete, in dem er sich vor ihn warf um ein Kunai abzufangen. Schwer verletzt wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, wo er sofort behandelt wurde und nach einem halben Jahr wieder in den Dienst für den Kazekage eintreten konnte. Von da an hatte Otaka eine besondere Stellung bei dem Kazekage und es dauerte nicht lange, bis er den aktuellen ANBU-Captain von seinen Aufgaben ablöste.

Heute ist Okaze 37. Er hat viele wichtige Verbindungen innerhalb des Dorfes Suna und auch in anderen Großmächten und deren Dörfern. Er ist nicht mehr viel unterwegs, da er in seinem eigenen Dorf sehr viel zu tun hat. Er wird jedoch von der gesamten Obrigkeit des Dorfes respektiert und als ANBU-Captain angesehen. Seine Meinung ist vor allem bei Krisenbesprechungen immer sehr gefragt und allen Mitgliedern des Rates ungemein wichtig. Mittlerweile ist Okaze fast ein perfekter Nutzer seines Elements Fūton und hat bereits ein zweites Element gelernt: das Katon. Mit diesem kann er auch schon recht starke Jutsus wirken und es auch mit seinem ersten Element kombinieren. Okaze ist zu einem sehr starken Kämpfer herangewachsen, der seinem Dorf mit vollem Einsatz dient.

Er hat es seinem Vater gezeigt!

Anija
Im Besitzt: Locked

Re: Okaze Fuuren [Suna ~ ANBU-Captain]

Beitragvon Anija » Di 31. Aug 2010, 19:49

[mod="Anija"]Mit Bedauern werde ich dir leider mitteilen müssen, dass ein Stufe 3 Charakter (sprich alles über dem Anbu Rang) nicht von Usern als EA rpgt werden dürfen ^^" Da ich es allerdings etwas schade um deine Bewerbung finde und ich auch der Meinung bin, dass du das Zeug zu einem Stufe 3 Charakter hättest, kann ich dir empfehlen dich erst einmal damit im Charaktertestbereich zu bewerben ;)[/mod]

lg
Anija ~ Lal Mirch aka Tina

Kishiro
Im Besitzt: Locked

Re: Okaze Fuuren [Suna ~ ANBU-Captain]

Beitragvon Kishiro » Di 14. Sep 2010, 14:31

Archiviert

Da der Charaktertestbereich nicht mehr besteht, ist es nicht mehr möglich sich einen Stufe 3 Charakter von RPG-Start an zu beschaffen. Der Charakter wird daher ins Archiv verschoben. Auf Anfrage gebe ich die Daten heraus, oder verschiebe den Charakter zur Überarbeitung.

q.e.d.
Simon


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