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Straßen von Konohagakure

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Sayuri Uzumaki
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Sayuri Uzumaki » Do 8. Jan 2015, 13:25

Okay, da hatte Sayuri etwas angefagen, die Frage hätte sie sich am besten gespart und gleich angefangen zu erzählen, denn sie wollte alles wissen und Sayuri hatte ein problem, wo fing sie jetzt an? ~Am besten alles!~, sagte Aniya euphorisch und Sayuri musste dennoch etwas lachen. Aniya schien ja Feuer und Flamme zu sein. Nicht nur Sayuri lachte nun sondern auch Aniya.
~Nein, also ich weiß, dass Fuin in viele verschiedene Bereiche unterteilt sind und das allein dies sie deutlich komplexer macht, als sie sowieso schon sind.~, sie sah kurz zum Himmel und fuhr dann fort. ~Mich interessiert jeder Bereich, nur glaube ich, dass ich mein ganzes Leben damit verbringen könnte, sie alle beherrschen zu lernen. In Aufbau und Struktur sind sie stellenweise sehr unterschiedlich, nicht so wie medicale Techniken. In gewisser Hinsicht zielen diese alle darauf ab, irgendwas an dem Körper eines Lebewesens zu machen.~, sie schaute Sayuri nun erneut an und schon ging es weiter. ~Ich denke... am besten wäre es mit etwas anzufangen, dass vielleicht ein wenig auf den lebenden Körper ausgerichtet ist. Vielleicht Bann- oder Barriere-Fuin... was denkst du wäre an meiner Stelle am besten zum Einsteigen?~, wieder war der Blick auf Sayuri gerichtet und diese dachte nun erst einmal darüber nach. Dazu tippe sie sich nachdenklich auf die Unterlippe und runzelte etwas die Stirn. Nun war es der Blick er Uzumaki welcher sich gen Himmel richtete. Doch bevor Sayuri antworten konnte, kam von Aniya erneut eine Aussage.
~Es sei denn... Ähm... nichts gegen deine Fähigkeiten, aber ich zweifel es ehrlich gesagt an, dass du in sämtlichen Bereichen der Fuin gleich weit gebildet bist. All dies in drei Jahren zu meistern wirkt auf mich recht unrealistisch. Gibt es daher Gebiete, auf die du dich sozusagen spezialisiert hast, oder erhält man in einer Fuin-Ausbildung nur eine allgemeine Schulung, sprich alles gleich stark vertreten? In den Büchern der Bibliothek stand viel über die unterschiedlichen Aspekte der Fuin, jedoch wurde nie eindeutig erwähnt, ob es tatsächlich Meister ihres Fachs gab, oder sie alle Bereiche auf einem Niveau hielten.~, Sayuri grinste. "Also.... lass mich kurz meine Gedanken ordnen und keine Panik ich sehe deine Aussage auch nicht als Angriff an meine Fähigkeiten, du hast recht in drei Jahren kann Niemand alle Wissensbereiche beherrschen, ich habe mich auf zwei Bereiche Spezialisiert, auf die Chakra-Fuin und die Bann-Fuin. Das Chakra-Fuin habe ich mir ausgesucht, weil ich mich in den Bereich noch weiter entwickeln möchte. Meine Vorfahren haben in dem Bereich schon Techniken anwenden können, welche ich später auch einmal beherrschen möchte. Und in den anderen Bereichen habe ich gar keine Erfahrung... tut mir leid... ich bin leider nur eine stinknormale Fuinjutsuka... ich bin kein Meister... wenn ich einer werden wollen würde müsste ich mich noch in einem dritten Wissensbereich weiterbilden, aber das habe ich zur zeit noch nicht vor...", sagte sie dann zum ersten und fügte hinzu. "Nun.. da du ja eine vollendete Medizinausbildung hast, bist du sicherlich recht gut darin dein Chakra zu kontrollieren, Ninjutsu beherrschst du sicher auch und hast gewisse Kenntnisse darin. Was dann bedeutet, dass du bereits schon die benötigten Anforderungen für Fuinkünste beherrschst. Körperliche Anstrengungen sind dafür ja eigentlich nicht von nöten. Nun... was könnte ich dir noch erzählen.. achja.. also... wie ich gesagt habe, gibt es ja gewisse Wissensbereiche, die die ich mir ausgesucht habe und die anderen sind dann; Elementar-Fūin, Barriere-Schild-Fūin, Einsaug-Fūin und es gibt noch den Typlosen. Und du möchtest also alle beherrschen? Wenn das mal möglich ist, dauert sicherlich eine sehr lange Zeit..", sagte Sayuri dann und lächelte.
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Suouin Kana » Do 8. Jan 2015, 19:36

Kana fragte sich so gut es ging durch die Läden durch und jeder wollte aber konnte der kleine Kunoichi nicht helfen, denn niemand hat die gesuchte Chunin gesehen. Auch Hiro gab sich große mühe doch auch er hatte wohl erst einmal keine Ergebnisse gehabt. Die Genin fand das kurz etwas seltsam, denn schließlich war Maki sehr auffällig, ihre Haare, die Hautfarbe, die Augen, es war wohl eher unmöglich diese Frau zu übersehen, genauso wenig konnte man Kana ignorieren, denn ihr Kleid fiel immer sehr stark auf, genauso ihre übergroße Schleife im Haar und das sie eine etwas andere Kunoichi ist.
Als die kleine Genin auf ihren Sensei traf, fragte er sofort nach, ob sie etwas herausgefunden hat, was sofort vermittelte, dass er wohl auch noch nichts weis und darüber nachdachte, wohin sich Maki aufgelöst hatte. Kurz darauf kam ein Passant auf die Beiden zu, anscheinend hat dieser etwas mit bekommen und wusste wohl etwas über die Person, die die beiden suchten. Anscheinend war Maki auf dem Weg zum Tor oder war schon dort. Hiro bedankte sich und wollte wohl zum Tor, vielleicht hatten sie ja noch glück und Maki war noch da, wobei was sollte das bringen? Die Chunin ging auf eine Mission und war somit erst einmal nicht im Dorf, weswegen sie auch nicht mit ihrem Team trainieren konnte, doch Kana nickt, denn man könnte es ihr ja zumindest vorher sagen, bevor sie sich auf den Weg machte. „Vielleicht ist sie noch da.“ Meinte Kana auch und lief dann los Richtung Tor und sah dabei kurz auf den Jonin zurück und ging dann weiter. Ihr Schleife wackelte dabei auf dem Kopf hin und her und wirkte, wie immer viel zu groß. Während also das ungleiche Team auf dem Weg war grüßten einige Dorfbewohner Kana, denn die kleine Genin war bekannt, immer hilfsbereit und das vergaßen viele einfach nicht oder eher konnte es nicht vergessen.
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Aniya Amell » Do 8. Jan 2015, 21:27

Oh nein nein! Aniya schüttelte den Kopf. Ich möchte gar nicht alle Wissensbereiche lernen! Oder zumindest nicht alle auf einmal... Mit einer Hand fasste sie sich kurz an den Nacken, eine Geste peinlicher Berührung. Sie musste für diesen Moment etwas zu engagiert auf die Rothaarige gewirkt haben. Oder Aniya hatte sich falsch ausgedrückt. Die Jounin fing sich aber schnell wieder. Es ist mit Sicherheit ein hehres Ziel alle Bereiche der Fuin zu meistern. Allerdings würde es auch ein lebenslanges Lernen erfordern. Mit ein gewissen Form von Entschlossenheit blickte Aniya auf Sayuri hinab, welche doch wenige Zentimeter kleiner war, als die Medic. Es klingt komisch, doch ich mag es, immer wieder neue Dinge zu lernen. Ich bilde mich gerne weiter, gerade wenn es um Wissensbereiche geht, die den Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Gerne würde ich sofort alles über Fuin lernen, aber ich muss realistisch bleiben. Sie lächelte schüchtern und ihr Blick wanderte zu Boden. Man merkte ihr deutlich an, dass es der Braunhaarigen wohl ein wenig unangenehm war, derart über ihre Ziele oder Wünsche zu sprechen. Aniya wollte sich Sayuri nicht aufdrängen, das wollte sie bei niemandem. Für den Anfang reicht es mir vollkommen, wenn du mir etwas über diese Bann-Fuin erzählen könntest... natürlich nur wenn du es kannst und auch möchtest. Aniya war sich nicht ganz sicher, ob Sayuri ihre kleine Unsicherheit bemerkte. Grundsätzlich war die Medic vorsichtig, manchmal ein wenig zurückhaltend wenn es um Menschen ging. Sie wollte niemandem sofort einen schlechten Eindruck von sich vermitteln. Doch unsicher war sie bisher nie. Warum also jetzt? Vielleicht weil Aniya mehr mit dem Wissen über Bann-Jutsu plante, als die meisten im ersten Moment vermutlich ahnten. Ein Glück ließen sich ihre Absichten sehr gut als reine Neugier tarnen, welche gerade bei der Medic kein ungewöhnliches Verhalten ist. Dennoch würde vermutlich manch einer hinterfragen, warum sie mit den Bann-Fuin beginnen wollte, wenn ihre Absichten ganz klar darauf abzielten, die Menschen zu schützen. Natürlich boten Versiegelungstechniken ebenfalls eine Form von Schutz an, aber nicht unbedingt die, die man als einen direkten Schutz, wie eine Barriere verstand. Um von dem mulmigen Gefühl in ihrem Bauch abzulenken, kam Aniya nun also auf eine Kleinigkeit zu sprechen, die sie ohnehin bei der Rothaarigen anfragen wollte. Du sprachst eben von... "Vorfahren". Stammst du aus einem bestimmten Clan oder aus einer einfachen Familie, die schon immer eine Begabung für Fuin besaß? War dein Sensei auch ein Familienmitglied? Zugegeben, auch solche Fakten interessierten die Amell. In gewisser Hinsicht empfand sie es immer aufregend, tatsächlich einem Shinobi zu treffen, dessen Abstammung von einem der berühmten Clans des Dorfes entspringt. Es klingt makaber, doch war sie bis zu einem bestimmten Grad sogar schier glücklich, sollte sie einen Patienten mit Doujutsu im Krankenbett vorfinden. Oftmals untersuchte sie auch erst ihre Augen, bevor sie auf die eigentlichen Leiden der Patienten zu sprechen kam. Zu den Hyuuga oder Uchiha zählte Aniya Sayuri nicht, zumindest sah sie nicht nach einem typischen Mitglied dieser Clans aus. Also vielleicht leider kein Doujutsu zum untersuchen... schade.

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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Sayuri Uzumaki » Do 8. Jan 2015, 22:21

Sayuri fing an zu lachen, anscheinend hatte Aniya sich wohl falsch geäußert, denn sie wollte nun doch nicht alle Bereiche erlernen. Zumindest mal nicht alle auf einmal, was ja auch nicht möglich wäre.
Nun fasste sie sich verlegen an den Nacken und schämte sich wohl ein wenig, denn Sayuri meinte zu sehen, wie es ein bisschen rot um die Nase ihrer Gesprächspartnerin wurde.
Sayuri beobachtete ihre Gesprächspartnerin nun, sie dachte wohl über etwas nach und schien für kurze Zeit in einem Gedanken festzuhängen.
Was Sayuri och auffiel war, Aniya war größer als sie, hatte sie dies bisher noch nicht erkannt, so fiel ihr es jetzt umso mehr auf. Aber auch nur weil sie Aniya nun bewusst ansah und dazu leicht nach oben sehen musste.
Aniya erzählte Sayuri nun, das sie sich immer gerne weiter bildete, was Sayuri persönlich sehr gefiehl, denn sie konnte es gut nachvollziehen. Und Aniya gestand sich auch ein, dass sie nicht alles sofort über Fuin lernen konnte. Nun wurde Sayuri gebeten Aniya etwas über Bann-Fuin zu erzählen und Sayuri nickte als Antwort, würde ihr dann gleich etwas erzählen, sobald Aniya fertig war. Weshalb sich Aniya für die Bann-Fuin interessierte, wusste Sayuri nun nicht, würde es aber auch nicht wagen weiter nachzuhaken. Das war Aniyas persönliche Sache und das ging Sayuri solange nichts an, bis Aniya eventuell von sich aus etwas sagen würde.
Sayuri lächelte und schaute Aniya an, strich sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht, welche ihr trotz Stirnband ins Gesicht hingen und hörte was sie noch zu sagen hatte. Eine weitere Frage folgte, da Sayuri ihre Vorfahren angesprochen hatte, schien sie Aniyas Interesse geweckt zu haben und sie fragte sie ob sie von einem besonderen Clan abstammte und ob ihr Sensei denn ebenfalls aus ihrem Clan war.
Ein erneuer Blick folgte von Sayuri zu Aniya, die nun wohl fertig war mit ihren Aussagen und so konnte Sayuri antworten, sie wollte ja nicht unhöflich sein und ihr mitten im Satz dazwischen fallen.
„Am Besten ich beantworte dir erst einmal die einfache Frage und dann kommt das kompliziertere..“, lachte sie dann und ging noch ein Stück, bis sie an einer Bank ankam, welche sich im Schatten befand. Sie setzte sich dort mit den Worten. „Lass uns eine kleine Pause machen, hier ist wenigstens ein bisschen Schatten..“, sagte sie dann und öffnete die grüne Weste um diese auszuziehen. So langsam wurde es ihr darunter zu warm. Nun sie hatte schließlich noch ein T-Shirt darunter also würde es nicht weiter stören die Weste auszuziehen.
Nun kam Sayuri aber auf Aniyas Fragen zurück. „Also…ich bin eine Uzumaki… um deine Frage zu beantworten ob ich zu einem bestimmten Clan gehöre… und nein… mein Sensei war kein Uzumaki… er hat zu keinem Clan gehört…“, gab sie von sich und schaute zu Boden. „So…. und du möchtest also etwas über Bann-Fuin wissen… lass mich überlegen…. Nun.. der Wissensbereich der Bannfuin ist ein sehr komplexer und Umfangreicher Bereich. In diesen Bereich fallen Fuin, die mit Juin, Dämonen oder eben absonderlichen Wesen zu tun haben. Daher fallen zum Beispiel das Juin Jutsu, Bijū-Versiegelungsjutsu oder auch Jutsu, die Dinge, wie ein Juin eindämmen in diese Sparte.
Was aber auch dazu gehört, sind Siegel, welche zum Edo Tensei gehören. Genauso verhält es sich mit den Gegenstücken, wie die Entsiegelungen oder Entfernungen solcher Bannsiegel.
Aber das ist nur ein Teilbereich..“
, Sayuri machte eine kurze Pause um zu sehen ob Aniya mitkam. Als sie dachte, dass sie folgen konnte, fuhr sie fort.
„Nun…. Das ist jedoch nur ein Teilbereich der Bannsiegel….weshalb auch besondere Versiegelungsjutsu zu den Bannsiegel gezählt werden. Deswegen ähnelt es den gewöhnlichen Versiegelungen, aber mit dem Unterschied, dass sie im Fall der Bannsiegel ebenfalls an weitaus komplexeren Orten erfolgen können, nicht nur in eine Schriftrolle oder auf einem anderen Objekt.
Aber die Bann-Fuin sind ein sehr mächtiger und spezifischer Bereich…“
, beendete Sayuri nun ihren kleinen Monolog und schaute zu Aniya, dabei lehnte sie sich nun etwas nach hinten und schaute gen Himmel.
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Aniya Amell » Fr 9. Jan 2015, 22:57

Abermals schien Aniya Sayuri mit ihren vielen Fragen ein wenig überrumpelt zu haben. Nun gut, vielleicht ist das ein wenig übertrieben, doch hatte sie wieder ohne Punkt und Komma gesprochen. Der Gedanke, endlich mehr über die Fuin herauszufinden, ließ sie recht enthusiastisch werden und vergaß dabei schnell, dass sie ja nicht alleine war. Sayuri schien Aniyas Übereifer aber gelassen zu nehmen und setzte sich erst mal auf eine im kühlen Schatten verborgene Bank. Die Jounin tat es ihr gleich und hörte der Rothaarigen mit wachem Verstand aufmerksam zu. Eine Uzumaki. Wiederholte Aniya mit erfreutem Ton in der Stimme. Sie kannte den Clan, was nun nicht für jedermann üblich ist. Wenn es überhaupt noch welche von ihnen gab, dann nur wenige. Ihr Untergang ist in vielen Geschichtsbüchern des Dorfes Konohagakure zu finden. Für Aniya war es in gewisser Hinsicht faszinierend, eine Art "Relikt" eines vergessenen Clans neben sich sitzen zu haben. Makaber, doch das waren die meisten Personen auf der Suche nach Wissen. Ich muss zugeben, dass ich nicht gedacht hätte, so früh in meinem Leben auf eine Uzumaki zu treffen. Oder überhaupt. Es ist mir eine Ehre und eine Freude. Sie senkte leicht ihr Haupt, sprach damit ihren Respekt vor Sayuris Abstammung aus. Dann liegen dir die Siegelkünste ja schon fast im Blut! Meinte die Braunhaarige scherzhaft, hoffte in ihrer Heiterkeit dabei keinen wunden Punkt bei der Uzumaki zu treffen. Manch einer vertrug das Schicksal seiner Familie nicht, sollten all ihre Errungenschaften und Erfolge in Vergessenheit geraten sein. Solch depressiven Zustände waren keine Sonderfälle im Krankenhaus. Drum versuchte Aniya nun wieder, zum eigentlichen Thema einzuschlagen. Sie war ganz erstaunt, in welchen Sparten sich allein die Bann-Fuin noch unterteilen konnte. Gut, einiges wusste sie auch aus den gelesenen Büchern, doch wurde es in diesen meist als nicht umfangreich dargestellt, wie Sayuri es tat. Ha! Stieß die Medic hervor und lehnte sich, mit dem Kopf leicht schüttelnd, auf der Bank zurück. Allein die Bann-Fuin zu meistern, klingt schon nach einer lebenslangen Aufgabe! Aniya wusste von Anfang an, dass dieser Weg sehr felsbelastet sein würde, schreckte daher auch nicht vor dessen schwierigen Aufgaben zurück. Sie beugte sich wieder vor und blickte Sayuri in ihr formschönes Gesicht. Gibt es sehr viele Techniken für die einzelnen Teilbereiche? Oder sind die Jutsu derart mächtig, dass sie nicht mit anderen vergleichbar sind? Dabei kam der Amell gleich eine weitere Frage auf. Du sagtest, du hättest dich anfanäglich unter anderem für die Bann-Fuin entschieden. Hattest du in den drei Jahren tatsächlich die Zeit dazu, die gesamten Teilbereiche zu erlernen? Es klingt sehr... massiv, viel, um es einfach auszudrücken. Nun tastete die junge Frau sich mit der nächsten Frage etwas vorsichtiger heran, wollte dabei keineswegs Sayuris Fähigkeiten infrage stellen. Und... wenn nicht, welche Bereiche hast du genau vertieft. Um ehrlich zu sein war dies am wichtigsten für die Braunhaarige zu wissen. Je nachdem, was die Uzumaki nun antworten würde, müsse Aniya wohl ihre Suche nach jemandem fortsetzen, der sie vielleicht in den Versiegelungskünsten absonderbarer Wesen lehren könnte...

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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Hiro Uchiha » Fr 9. Jan 2015, 23:10

Die Info von dem Passanten war mehr als hilfreich. Damit wussten sie wo Maki war, oder zumindest hinwollte und mit ganz viel Glück konnten sie dem Mädchen ja noch sagen das sie nun in ihrem Team war. Sie mochte zwar auf eine Mission gehen, dennoch konnten sie ihr zumindest mitteilen das sie in Zukunft mit Hiro und Kana zusammenagierte. "Vielleicht und falls nicht, naja kann man nichts machen und dann heißts warten. Aber dann lass ich eine Nachricht bei den Wachen zurück, dass sie ihr bei ihrer Rückkehr umgehend bescheid geben sollen und sie mich dann aufsuchen soll. Das erspart nochmals das wir sie suchen müssen, auch wenn das nicht schlimm ist aber so ist es am einfachsten." Kam es von ihm. Die Idee war auch nicht schlecht. Sobald Maki wieder hier war erfuhr sie direkt von der Nachricht und konnte dann Hiro aufsuchen. "Wenn wir sie nicht mehr antreffen sollten schlage ich vor, dass wir dort weitermachen wo wir abbrechen mussten. Natürlich nur wenn du dich auch entsprechend fühlst Kana. Ansonsten verschieben wir das ganze auf Morgen." Die Entscheidung für das weitere Training sollte bei ihr liegen. Denn weshalb sie abbrechen mussten war ja nicht gerade ohne. Das war kein einfaches Missgeschick oder so, nein das ganze hatte Spuren hinterlassen die nicht so einfach zu verarbeiten waren. Aber Hiro war da verständnisvoll. Wenn Kana nicht wollte dann zwang er sie dazu nicht. Morgen war auch noch ein Tag und sie hatte vor kurzem ja erst das Baumlaufen gemeistert was schon beachtlich war, wenn auch gleich Kana wohl bereits in ihren jungen Jahren eine gute Chakrakontrolle besaß. Ansonsten wäre sie mit Sicherheit noch kein Medicnin in Ausbildung. 12 Jahre alt war sie und besaß jetzt schon ein solches Talent. Hiro hatte in ihrem Alter nur ein Talent im Ninjutsu das war alles. Den Rest hatte er sich durch Training erarbeitet. So begab sich das Duo durch die Straßen zum Dorftor um dort vielleicht noch Maki zu erreichen, falls sie nicht schon weg war.

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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Sayuri Uzumaki » Mo 12. Jan 2015, 19:21

Sayuri schaute Aniya an, als sie fertig war mit erzählen. Ihr Gegenüber schien sie doch verstanden zu haben und war ihr gefolgt. Nun Sayuri gab zu, dass Aniya schon ziemlich schnell und viel sprach, aber dennoch konnte sie ihr doch folgen und hatte ihr ja ebenfalls gut zugehört.
Das Sayuri dem uzumakiclan angehörte, erfreute Aniya wohl, was ihr euphorischer Unterton verriet. Sayuri musste darüber kurz etwas kichern und strich sich die roten Strähnen aus dem Gesicht.
Immerhin kannte Aniya den Uzumakiclan, was nicht wirklich oft vorkam. Denn der Clan war beinahe ausgestorben, beziehungsweise weit verstreut und wie viele nun doch wirklich noch lebten war nicht klar. Da Dachte Sayuri aber an ihre Mutter, seufzte kurz und kratzte sich im Nacken, bevor sie wieder zu Aniya schaute. Diese hatte angefangen noch etwas zu sagen, dieses mal ging es auch noch über den Uzumakiclan. Sie erzählte Sayuri, dass sie nicht gedacht hätte mal einen lebenden Uzumaki zu treffen. Ebenso war es ihr eine Ehre und eine Freude.
Sayuri schmunzelte nun darüber. Fühlte sich geschmeichelt und wurde etwas rot. „Dankeschön..“; sagte sie dann und griff sich verlegen in den Nacken. ~Dann liegen dir die Siegelkünste ja schon fast im Blut!~, sagte Aniya dann noch und Sayuri kratzte sich nun etwas nachdenkend am Kinn. „Das kann gut sein…“, wollte sie ihr darauf antworten, denn so genau wusste sie es ja auch nicht ob gleich jeder Uzumaki für die Fuintechniken geboren war. Danach dann sprang Aniya jedoch wieder auf das eigendliche Thema, die Fuinkünste. Für sie klang es allein alle Bann-Künste zu meistern nach einer Lebenslangenaufgabe, womit sie gar nicht so Unrecht hatte. v„Natürlich dauert es ein Leben lang, diese Künste perfekt und vollständig meistern zu können.. ich bin ehrlich.. ich kann nicht alle Jutsus der Bann-Fuin anwenden… ich beherrsche erst zwei Jutsus in diesem Bereich… aber ich lerne nun mal auch nie aus.. ich hab die Ausbildung zwar abgeschlossen, aber dennoch kann ich noch vieles dazulernen.“[/color]
Nun wurde sie von Aniya gefragt ob es sehr viele Techniken für die einzelnen Teilbereiche gab. Sayuri überlegte. „Naja.. also ich kenne nicht sehr viele wenn ich ehrlich bin, und bevor ich meinen Sensei noch mehr darüber ausquetschen konnte ist er ja leider verstorben… daher schwebe ich da noch etwas in der Luft und muss mich da noch weiterbilden..“, damit hatte sie auch eigentlich die anderen Fragen von Aniya beantwortet, ob sie es geschafft hatte den Teilbereich des Bann-Fuin komplett zu beherrschen. Denn das hatte sie durchaus nicht. Die Chakra-Fuin zu erlernen war dann etwas einfacher zu erlernen gewesen, was Sayuri auch immer offen zugeben würde. Nun kam dann die Nächste Frage von Aniya, welchen Bereich sie denn vertieft hatte und darauf antwortete Sayuri dann: „Ich habe mich neben den Bann-Fuin noch auf die Chakra-Fuin spezialisiert. Und dieser Teilbereich ist wesentlich kleiner als der Bann-Fuin.., denn in diesen Bereich fallen weitaus weniger Fuinjutsu als man dann doch glaubt… nur weil die Chakra-Fuin so heißen, heißt es nicht, das alle Fuinjutsu die mithilfe von Chakra gewirkt werden auch in diesen Bereich fallen. In diesen Bereich fallen die Fuinjutsu, die sich mit der Versiegelung und Manipulation von Chakra und dessen Fluss beschäftigen…. Dieses Bereich hab ich als erstes gemeister gehabt in meiner Ausbildungszeit und hatte somit dann die Ausbildung abgeschlossen und… naja… also.. ich kann dir das ja noch erklären… wie das mit der Ausbildung läuft.. sicher ich beherrsche da auch nicht alle Techniken, aber das kommt noch..“, sagte Sayuri dann und schaute Aniya an und hoffte ihre Fragen befriedigend beantworten zu können.
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Aniya Amell » Di 13. Jan 2015, 23:40

An Sayuris Gesichtsfarbe konnte Aniya erkennen, dass ihre Bewunderung über die Abstammung der Konohanin ihr wohl schmeichelte. Für die Braunhaarige war es nicht das erste Mal, dass jemand nach solch einer Aussage von ihr rot wurde. Im Krankenhaus finden sich allerlei Patienten, die sich glücklich darüber schätzen, wenn man ihnen mit bloßen Worten ein gutes Gefühl vermittelt. Außerdem sieht Aniya selbst oft genug im Spiegel, wie ihr Kopf zu Alarmleuchte wird, wenn ihre Eltern wieder... nun ja... heiß aufeinander werden. Sie verzieht sich dann immer ganz schnell in ihr Zimmer. Mit einem dicken Buch. Und Ohrstöpseln. Aber zurück zur Situation: Die Medic lauschte aufmerksam den Worten der Uzumaki. Sie schien sich selbst nicht sicher, ob ihr Clan ihr Interesse und vielleicht auch ein klein wenig Begabung für die Fuin, mit in die Wiege gelegt hatten. Die Jounin wagte auch erst mal nicht zu fragen, schließlich war sie zur Zeit nicht im Dienst und somit keine Seelsorgerin und sie wusste nicht, wie sehr Sayuri die Tatsache belastete, einem beinahe ausgestorbenen Clan anzugehören, der vor weniger als zwei Jahrhunderten erst noch in voller Blüte war. Dasselbe betraf den Tod ihres Sensei, auch wenn sie damit relativ trocken umging. Von ihrer Arbeit als Medic kannte die junge Frau die unterschiedlichsten Arten, wie die Menschen mit solcherlei Dingen umgingen und kannte daher diese Verhaltensweise. Dennoch musste sie ja nun kein Salz in die Wunde streuen und würde stattdessen das Thema ein andermal wieder aufgreifen. Ein klein wenig Enttäuschung machte sich in ihrer Bauchgegend breit, als diese gestand, dass sie selbst nur zwei Techniken in Aniyas begehrten Bann-Fuin beherrschte. Innerlich seufzte die junge Frau. Dann würde sie leider nicht ihre erste Anlaufstelle sein, was diese Fuin betrifft. Dennoch könnte die Amell eine Menge über die restlichen Siegelkünste lernen. Zumal Sayuri mit dem, was sie über die Chakra-Fuin zu berichten hatte, auch langsam Aniyas Interesse für diesen Bereich weckte. Versiegelung von Chakra? Klang doch in ihrer momentanen Lage ziemlich gut, zumindest wenn diese Techniken hielten, was sie versprachen. Ein Anfang wäre es auf jedenfall und vielleicht könnte sie auf diesen Bereich aufbauend, den der Bann-Fuin dazu lernen. Um allerdings jetzt schon eine Entscheidung treffen zu können, müsste Aniya vorerst mehr über diese Chakra-Fuin wissen. Nachdenklich stützte sie ihren Ellenbogen auf ihr Bein und legte ihren Kopf in die Handfläche. Mmh... Ertönte es leise von der Medic. Die ganze Angelegenheit wurde in ihren Augen zunehmend komplizierter, aber auch spannender. Sie erhob sich aus der grübelnden Haltung und blickte die Rothaarige neben sich wieder an. Du sagtest die Chakra-Fuin seien in der Lage Chakra zu versiegeln... inwiefern unterscheiden sie sich dann von den allgemeinen Bann-Fuin? Natürlich war die Frage nicht wirklich präzise gestellt und das bemerkte auch Aniya sogleich. Einen kurzen Moment bemühte sie sich, ein passendes Beispiel zu finden. Ich meine... nehmen wir mal die riesigen Chakramonstren, die Bijuu. Diese sind, wie die Umschreibung es bereits sagt, Wesen aus Chakra. Wäre es möglich, Wesen wie diese mit den Chakra-Fuin zu versiegeln, oder gelten die Techniken nur für normale Mengen an Chakra und spezielle Chakraformen? Du sagst ja selbst, dass dies nur ein kleiner Bereich der Fuin ist, dennoch erscheint mir dessen Betitlung dafür doch sehr umfangreich und vielfältig. Nun plagte Aniya doch der Gedanke an Sayuris Sensei. Er müsste doch zwangsläufig ähnliche Bereiche wie die Uzumaki erlernt haben, oder er war ein wahrer Meister dieser Ninjutsu und hätte ihr jede Sparte lehren können. Es brannte der Medic förmlich auf der Zunge und sie konnte die Frage nicht länger zurückhalten. Ohne dir, oder deiner möglichen Trauer über deinen Sensei zu nahe treten zu wollen, aber verstand er sich in denselben Teilbereichen der Fuin, die auch du erlernt hast? Oder gab es vielleicht eine andere Möglichkeit, dich in anderen Techniken auszubilden, als er selbst besaß?

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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Sayuri Uzumaki » Do 15. Jan 2015, 23:52

So langsam dämmerte Sayuri, auf was sie sich eingelassen hatte. Sie machte sich darüber Gedanken, ob sie als Sensei überhaupt geeignet war, beziehungsweise ob sie Aniyas Wissensbegierde gerecht wurde.
Ihre gesprechspartnerin war wirklich eine von der Sorte die alles wissen wollte, so schien es zumindest für Sayuri. Ebenso dachte sie Aniya sei wirklich Feuer und Flamme für das Thema und Sayuri hatte wirklich Angst nicht alle Fragen richtig und vollständig, zufriedenstellend zu beantworten. Weshalb sie nun etwas unsicher wurde für einen kurzen Augenblick. Dennoch hörte sie Aniya weiter zu und nickte als Zeichen, dass sie mithörte was sie zu sagen hatte.
Doch da schien Sayuri wohl etwas zu sagen was Aniya anscheinend leicht enttäuschte. So wusste sie nun nicht ob sie ihr wirklich weiter helfen konnte. Aber wollte es dennoch versuchen.
Nun wollte Aniya wissen, inwiefern sich die Chakra-Fuin von den allgemeinen Bann-Fuin unterschieden und Sayuri dachte nach, wie sie darauf antworten sollte. Denn dies war nun so eine Frage wo sie Angst hatte Aniya etwas falsches zu sagen. „Oh… lass mich nachdenken wie ich das am besten erkläre… es tut mir wirklich leid wenn ich dir nicht so wirklich die Fragen alle beantworten kann, ich hab eher angst dir nachher noch was falsches zu sagen..“, gab sie dann ehrlich zu und lehnte sich zurück um dann nachdenklich an ihr Kinn zu tippen. Sayuri dachte noch immer nach und schüttelte den Kopf. „Es tut mir wirklich leid… mir fallen keine richtigen Worte ein um dir diese Frage richtig beantworten zu können.. ich glaube da sollten wir einen Fuinjutsuka aussuchen, welcher schon ein wenig Erfahrung in dem Gebiet hat…“, Sayuri gab nicht gerne zu, dass sie einen Fehler machte oder etwas nicht wusste, aber zumindest war es besser so etwas zu sagen, als nachher Lügen zu verbreiten. Nachdem sie sich ihre kleine Niederlage eingestanden hatte, hörte sie wie Aniya eine letzte Frage stellte, diese war ihrem Sensei gewidmet. Sie wollte wissen, ob er in denselben Wissensbereichen ausgebildet war wie Sayuri oder ob es da auch andere Möglichkeiten gab, die Teilbereiche zu erlernen.
„Also… er war im Bereich der Chakrafuin ausgebildet, ansonsten hatte er sich noch in dem Bereich der Einsaug-Fuin weitergebildet… daher ist es für mich auch nicht ganz so einfach mich selbst in dem Bereich der Bann-Fuin weiterzubilden…“, sagte sie dnan und kratzte sich an der Wange.
„Ich würde vorschlagen, wir erkundigen uns mal, welche Shinobi aus Konoha ebenfalls eine abgeschlossene Fuinausbildung besitzen und werden die dann mal ausquetschen… weil ich glaube ich kann dir gar nicht alles so beibringen, wie du dir das gerne wünschst.. und keine Sorge.. der Tod meines Sensei hat mich getroffen.. aber ich kann damit umgehen…“, lächelte sie Aniya an und stand dann erneut auf. Voller Tatendrang wollte sie sofort aufbrechen und einen passenden Sensei finden, welcher den beiden Damen helfen konnte. „Weißt du zufällig Jemanden, der uns da weiter helfen könnte? Mir fällt nämlich leider niemand bestimmtes ein im Moment… vielleicht gehen wir wirklich zur Hokage und fragen nach…“, nickte sie dann entschlossen und hielt Aniya die Hand hin um ihr auf zu helfen.
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Aniya Amell » Sa 17. Jan 2015, 18:38

Das hatte Aniya schon seit längerem befürchtet. Sayuri war nun an einen Punkt angelangt, an dem sie wohl nicht länger in der Lage war, Aniyas Fragen zu beantworten. Erneut machte sich Enttäuschung in der Medic breit. Hatte sie doch gehofft, den offiziellen Weg in dieser Angelegenheit umgehen zu können. Nun blieb ihr wohl doch keine andere Wahl. Sie unterdrückte ein Seufzen, ebenso ihre Enttäuschung und setzte stattdessen ein verständnisvolles Lächeln auf. Die Uzumaki hatte erst vor kurzer Zeit ihre Ausbildung abgeschlossen. Es war nur normal, dass sie bei weitem nicht so bewandert war in der Marterie, wie jemand, der sich mit dem Thema seit mindestens fünf Jahren beschäftigte. Schlussendlich war es auch Sayuris Vorschlag, sich nach einem Meister oder ähnliches in Konoha umzuhören, am besten zu der Hokage zu gehen. Dies wäre auch Aniyas erster, allerdings ebenso letzter Schritt. Einen richtigen Sensei zu haben bedeutete, dass immer jemand ein Auge auf sie richten und beobachten würde. Nicht, dass Aniya plante, irgendwelche finsteren Machenschaften mit den Fuin in die Tat umzusetzen. Himmel, sie würde nicht mal auf solche Gedanken kommen. Nur ein eigenständiges Studium diverser Techniken und Wissensbereiche, die sich womöglich zu Anfang nicht für Lehrlinge... eignen würden, bliebe ihr verwehrt. Und wer wüsste schon, wie viel Zeit ihr tatsächlich noch blieb, bis die ganze Situation langsam eskalierte. Es war auch jetzt schon unangenehm genug, in der Öffentlichkeit immer ein niesen zu unterdrücken. Was sollte also in den nächsten Jahren vielleicht geschehen? Das waren Aniyas Befürchtungen: Dass sie nicht handeln konnte, bevor es zu spät war. Und der Regierung wagte sie sich auch nicht anzuvertrauen. Ihre Gedanken schweiften von diesem unangenehmen Thema langsam wieder ab. Ihre Augen wanderten für einen kurzen Moment über den Boden, ehe sie wieder Sayuris Blick suchten. Ähm... Brachte sie nur hervor und streifte sich dann, leicht beschämt eine Strähne aus den Augen. Tut mir Leid, wenn ich dich mit meinen Fragen zu sehr gelöchert habe. Ich bin, was solche Sachen angeht, ziemlich wissbegierig und übermotiviert. Sie neigte respektvoll den Kopf. Ich danke dir trotzdem, dass du versuchst hast, all meine Fragen nach besten Willen zu beantworten. Es hat mich auf jedenfall ein Stück weiter gebracht. Aniya lächelte Sayuri ermutigend an, hatte sie sehr wohl gemerkt, dass die Rothaarige selbst ein wenig von sich enttäuscht war, der Jounin nicht weiter helfen zu können. Manchmal lernte Aniya ebenfalls neue Fälle im Krankenhaus kennen, bei denen sie selbst keine Lösung sah. Es war traurig und ärgerlich, hing davon oftmals das Leben eines Menschen ab. Aber sie konnte sich schlussendlich auch nur weiterbilden. Sayuri war nun voller Tatendrang und wollte für Aniya einen passablen Sensei finden. Die Medic griff nach der Hand der Uzumaki und ließ sich aufhelfen, gab dabei zusätzliche Stütze mit ihrem Stab. Scherzhaft meinte sie nur: Wenn ich jemandem kennen würde, dann säße ich nicht hier. Ihr Blick wanderte über die Häuser hinweg, in die Richtung, in welcher sich das Büro der Kage befand. Uns wird wohl nicht anderes übrig bleiben, als bei der ersten offiziellen Stelle im Dorf nachzufragen. Erneut neigte Aniya das Haupt vor der Rothaarigen. Nochmals danke für alles. Du kennst mich kaum und müsstest das nicht tun. Wenn du je etwas brauchen solltest, dann kannst du jederzeit zu mir kommen. Ich werde mich mit Freuden bei dir revanchieren. Aniya wusste, dass solch eine Hilfe nicht selbstverständlich für die Menschen war. Darum war sie Sayuri umso dankbarer, dass sie die Amell die ganze Zeit ertragen hatte. Außerdem fühlte sie sich gleich viel besser, wenn sie der Uzumaki dafür was im Gegenzug anbieten konnte. Gehen wir. Je früher ich einen Fuinjutsuka gefunden habe, desto weniger werde ich dich mit meinen Fragen quälen. Auch dies war nur als Scherz gemeint, begleitet von einem leisen Auflachen. Langsam begab sich die junge Frau als in Richtung Kageresidenz.

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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Sayuri Uzumaki » Mo 19. Jan 2015, 23:18

Sayuris Blick wandt sich Aniya zu. Wie sich die Uzumaki gedacht hatte schien Aniya nun etwas enttäuscht zu sein. Doch Sayuri war nun doch froh gewesen Aniya gesagt zu haben wie sie dachte, nicht das sie ihr im Endeffekt noch irgendeinen Schwachsinn erzählt hätte nur um vielleicht für den ersten Moment gut da zu stehen. So hatte Sayuri zumindest ein recht reines Gewissen, denn sie war nicht unehrlich gewesen zu ihrer Gesprechspartnerin.
Da Aniya nun Sayuris Hand endgegen nahm, welche sie ihr zur Hilfe gereicht hatte. Zog Sayuri sie leicht rauf und schaute ihr dabei zu wie Aniya aufstand. Sie lächelte die Amell sanft an.und nickte auf ihre Worte hin das sie sich am Besten auf den Weg zur Residenz des Hokage machen sollten. Dort würde man den Damen sicher helfen können, so hoffte es zumindest Sayuri.
Nachdem sich die zwei jungen Frauen auf den Weg gemacht hatten, dachte Sayuri darüber nach, was alles passiert war in der letzten Zeit. Es war schon komisch wie viele verschiedene Dinge zur Selben Zeit passieren konnten. Das Leben an sich hatte wirklich einiges an Überraschungen zu bieten womit der Normale Shinobi nicht rechnen würde.
Die einzelnen Schritte die die zwei Frauen nun nach und nach vorran brachten, erzeugten Staub hinter ihren Füßen. Dieser wurde wild durch die Gegend gewirbelt und flog dann weiter und verschwand dann gänzlich.
Das rote Haar der Uzumaki, wild und unberechenbar, flog ebenfalls durch einen sanften Wind leicht hin und her. Einzelne Strähnen hingen ihr ins Gesicht was sie aber nicht sonderlich zu stören schien. Sie strich sich diese aus dem Gesicht doch schon hing der Vorhang wieder davor und sie versuchte die Strähnen mit einem nicht so ganz eleganten Pusten zu entfernen. Ein entwas genervtes Geräusch entfuhr ihren Lippen und sie seufzte. Als sie sich der Residenz näherten fiel Sayuri etwas ein. "Warte mal.. Die Hokage ist doch die meiste Zeit nicht in der Residenz, eventuell sollten wir es über einen Funkspruch versuchen... Da werden wir wohl mehr Glück haben...", meinte Sayuri dann und lächelte. Sie blieb nun stehen und wartete auf Aniyas Entscheidung.
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Aniya Amell » Do 22. Jan 2015, 12:10

Ihr Weg führte die beiden Kunoichi durch die teils verwinkelten und belebten Straßen Konohas. Den immer Blick auf ihr Ziel gerichtet: Die Residenz der Hokage. Durch das schöne Wetter war in dem Dorf viel los, viele nutzten es aus, um einen Tag Ruhe zu finden, Gartenarbeit zu erledigen, oder sinnlos auf den Dächern herum zu hüpfen. Es blies ein sanfter Wind, der die Hitze von der Haut nahm und so den Gang im Sonnenschein angenehmer machte. Auch Aniya fiel die eine oder andere Strähne ins Auge, hatte aber deutlich mehr Erfolg, ihr kurzes Haar aus dem Gesicht zu halten. Sayuri hingegen blies irgendwann einzelne Strähnen ihrer roten Pracht von der Nase und Aniya kicherte innerlich bei dem Anblick. Dann erfasste sie eine leichte Trübseligkeit. Wünschte sich die Medic, doch auch nur so schönes, langes Haar zu haben. Und dann noch noch von solcher prachtvoller Farbe! Natürlich könnte sich Aniya das Haar wachsen lassen, statt es immer auf Schulterlänge runter zu kürzen. Allerdings werden ihre Haare immer strähniger, je mehr sie wachsen und das ist leider kein so schöner Anblick. Keine Ahnung von wem sie solch eine Haarstruktur geerbt hat, doch hat ihre Mutter ganz wundervolles Haar und ihr Vater... na gut vielleicht hat sie es von ihm. Sayuri hingegen schien zurzeit ein wenig genervt von ihrem roten Haar, obwohl sie es bereits zu einem hohen Zopf gebunden hatte. Der Nachteil an schönem Haar. Aber vermutlich würde Aniya es auch irgendwann bei ihrer Arbeit im Krankenhaus stören, immer einzelne Flusen weg klippen zu müssen. Sie waren der Residenz schon ziemlich nah, als Sayuri eine Kleinigkeit einfiel und sogleich inne hielt. Jetzt fiel es auch der Braunhaarigen wie Schuppen von den Augen. Du hast recht. Die Kage ist oftmals nicht in der Residenz. Die Uzumaki schlug vor, direkt einen Funkspruch an die Dame durchzugeben, doch Aniya schüttelte nach wenigen Bedenken den Kopf. Ich denke der Funkspruch ist nur für Notfälle und nicht, dass jeder Shinobi sie wegen einer Kleinigkeit darüber erreichen kann. Ihr Blick wanderte zu der Residenz und sie biss sich kurz auf die Unterlippe. Ich glaube ein Bekannter von mir hat mal erzählt, dass die Hokage immer einen Sekretär oder Vertreter im Büro hat. Wir könnten uns ja erst mal bei ihm melden und er wird das dann wohl weiter verwalten. Aniya lächelte nun zurück. Ich weiß leider nicht, ob er nur ein Verwalter ist, oder in solcher Angelegenheit auch vermitteln kann. Aber das Ganze eilt nicht. Als du sagtest, du würdest Fuinjutsu beherrschen, wollte ich nur schon mal ein wenig mehr darüber herausfinden und den offiziellen Weg damit vielleicht umgehen. Anders wäre ich ohnehin zur Residenz gegangen und hätte mich der Bürokratie gebeugt. So war es Aniya auch zugegebenermaßen lieber. Sie wollte die Hokage nicht durch einen Funkspruch stören. Auch eine Frau wie sie sollte hin und wieder ein wenig Privatleben haben. Außer wenn das Dorf zerstört wird. Aber das ist eine ganz andere Sache.

Tut mir Leid, etwas sehr mager für die Wartezeit. Bin grad ein bissle im Prüfungsstress, wird aber in ca. zwei Wochen wieder besser!

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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Aneko Kamizuru » Mi 28. Jan 2015, 21:11

--> Anekos Quartier [ANBU-HQ]

Mein Weg führte mich aus dem Quartier heraus auf die Straßen. Automatisch schlug ich den Weg ein, der zu der Fressecke der Dorfes führte. Ein Laden neben dem anderen bot leckere Gerichte an, aber ich hielt bis fast zum Ende des Weges durch. Dort hielt ich an einem kleinen Asiarestaurant an und bestellte mir eine große Nudelbox mit Hühnchenfleisch zum mitnehmen. Aus Erfahrung wusste ich, dass das Essen hier echt gut war und so ignorierte ich meinen knurrenden Magen noch ein paar Minuten länger. Mit der Box in der Hand schlenderte ich ein paar Straßen weiter und suchte mir einen ruhigen Platz zum Essen, wo ich nicht gleich gesehen wurde aber die Straße gut im Blick hatte. Ein Stapel Holzkisten in einer Nische zwischen zwei Geschäften erschien mir perfekt und ich ließ mich darauf nieder. Es war das erste Mal seit einigen Tagen, das ich wirklich Zeit hatte. Gut, eigentlich sollte ich mir wohl überlegen wie ich Sumi und Sheriza um die Ecke bringen wollte... aber dafür benötigte ich mehr Informationen. Und Informationsbeschaffung forderte Zeit. Die Beiden waren durch Nightshade gut davor geschützt irgendetwas auszuplaudern also konnte ich mir ruhig etwas Zeit lassen und die Mission in Ruhe abhandeln. Ich ließ den Blick also über die Straße schweifen und versuchte das Essen nicht in mich hinein zu schlingen. Davon würde mir nur schlecht werden. Mir vielen zwei der Personen auf. Die eine Brünett, die andere Rothaarig und Beide ordnete ich als Kunoichis ein. Ihrem Alter nach dürften sie starke Chunin oder gar Jonin sein - so genau konnte man das ja nie sagen. Aber ein wenig Training konnte mir nicht Schaden und möglicherweise konnten die Beiden es mir bieten. Yuu würde mich über kurz oder lang zwar auch foltern, aber heute war meine Clanschwester dran. Ich steckte die Stäbchen in die Nudelbox - mittlerweile eh halb leer - und sprang von dem Stapel. Die letzten Worte der Brünetten hatte ich mitbekommen. Sie schienen sich für Fuinjutsu und für den Sekretär der Hokagin zu interessieren. "Bob übernimmt eigentlich alle Alltagsgeschäfte der Hokagin.", meinte ich unvermittelt laut zu den Beiden und wartete darauf das sie sich umdrehten. In meinem kanarienvogelgelben Trainingsanzug, den kniekehlentiefen Augenringen und mit der Nudelbox in der Hand gab ich vermutlich einen etwas merkwürdigen Anblick ab, aber das störte mich nicht. "Entschuldigt das ich mich einmische. Ich bin Kamizuru Aneko, Chunin.", fügte ich meine Vorstellung ein und redete ohne zu stocken weiter. "Was den Fuinjutsuka angeht kenne ich da vielleicht jemanden. Kagami Toshiro heißt er und ist normalerweise unter der Frequenz zu erreichen. Welchen Bereich er allerdings betreut weiß ich nicht." Noch währen dich sprach holte ich einen Notizzettel aus der Tasche mit Toshiros Frequenz und hielt ihn den beiden Damen hin. "Was ich aber eigentlich fragen wollte ist, ob einer von euch Zeit hätte für ein kleines Training oder ein Sparring.", fragend sah ich von der Einen zur Anderen und wartete auf eine Antwort. Wenn die beiden nicht wollten, musste ich wohl zu irgendjemanden anderen gehen. Vielleicht konnte ich Toshiro mithilfe seines Kunais zu mir zaubern, aber dazu war es ja eigentlich nicht gedacht.

OUT: Ich weiß nicht ob Sayuri die Teamliste im Blick behält (Aneko tut es nicht) aber wenn ich das richtig gelesen habe ist sie Anekos Sensei^^
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Sayuri Uzumaki » Sa 31. Jan 2015, 12:38

Kein Ding. :D War ja selbst die letzte Woche wenig da und bin auch froh wenn das nicht ständig Powermäßig voran geht…@@ hab da gar nicht soo die Zeit dann hinterher zu kommen.. und jaa hab das mit Sayuri im Blick als Sensei :D Wollt das jetzt mal in Angriff nehmen^^ musste es nur erst mit Lynn klären. :D



Sayuri schaute Aniya nun an. Sie hatte ebenfalls recht damit. Die Hokage hatte immer einen Sekretär im Büro, der sich um solche Dinge kümmern konnte. Doch wusste sie nicht so ganz ob dieser immer anwesend war. Jedoch konnte man es natürlich versuchen und das Büro aufsuchen. Doch ehe Sayuri dazu kam, mischte sich ein Neuankömmling in ihre Unterhaltung. Ihr Blick wand sich nun zu der jungen Frau und Sayuri musterte sie zunächst einmal. „Öhm…“, ihr gelber Trainingsanzug war wirklich nicht zu übersehen. Das Mädchen hatte tiefe Augenringe und hielt dazu eine Nudelbox in den Händen. Mit ihrer Aussage hatte sie jedoch Sayuris und Aniyas Frage beantwortet, Bob der Sekretär war wohl für recht alle Dinge zuständig, was ja doch gut zu wissen war. „Hmm..“, dennoch wussten sie noch nicht wer das Mädchen war.
Sayuri hatte etwas sagen wollen, da stellte sich dann das Mädchen auch schon vor. Aneko Kamizuru war ihr Name, ein Chunin wie sie noch hinzufügte.
Während sie dann mit Sayuri und Aniya sprach, was Sayuri völlig verpeilte, ratterte es in ihrem Kopf. Sie hatte den Namen doch schon irgendwo gehört oder gelesen zumindest. Und es war etwas Wichtiges gewesen.
Als die Chunin dann danach fragte ob eine der beiden Zeit hätte um mit ihr zu trainieren, fiel es Sayuri wieder ein. „Aneko Kamizuru? Dann bist du in meinem Team… warte… irgendwo muss doch der Zettel sein…“, sagte sie dann und kramte in den Taschen ihrer Weste um den besagten Zettel zu finden. „Ha!“, kam dann ein zufriedener Ausruf. „Hab ihn gefunden.. Sekunde…“, sagte sie dann und las sich den Zettel durch. „Team 4… Akio Shorai (Genin), Aneko Kamizuru (Chuunin) und Shishi Inuzuka (Genin).“, las sie vor und schaute Aneko an. „So.. gut.. dann habe ich ja schon mal einen meiner Schüler gefunden… also darf ich dir dann sagen.. ja wir werden später etwas trainieren.. ich habe hier Aniya aber gesagt ich helfe ihr noch dabei einen geeigneteren Lehrer zu finden für die Fuinkünste…als mich..“, dabei schaute sie dann zu der Amell und lächelte. Sayuri hielt ihre Versprechen, beziehungsweise, dass was sie sagte. Da sie dann doch etwas aufgeschnappt hatte, von dem was Aneko von sich gegeben hatte, schaute sie nun Aniya an, welche einen Zettel hingehalten bekam. „Toshiro? Der Name kommt mir bekannt vor… die Frage wo wir ihn finden spare ich mir jetzt… soll ich ihn anfunken?“, fragte sie dann direkt und schaute Aniya an und wartete auf ihre Reaktion.
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Re: Straßen von Konohagakure

Beitragvon Aniya Amell » Sa 31. Jan 2015, 18:10

Die beiden Jounin befanden sich in einer heiklen Entscheidungsphase, als eine weibliche Stimme sie von der Seite ansprach. Aniya wandte sich fragend um und neben ihr stand ein schwarzhaariges Mädchen mit einer Ramenbox in der Hand. Sie war 14 oder 15, vielleicht auch schon 16, so genau konnte die Medic die Statur durch den gelben Trainingsanzug nicht einschätzen. Ihrem Gesicht nach zu urteilen, hatte das Mädchen in den letzten Tagen deutlich zu wenig Schlaf gehabt, oder aber die tiefen Augenringe waren für gewöhnlich. Eine Shinobi, Chunin, um genau zu sein, wie sich nach weiteren Einwänden seitens der Schwarzhaarigen herausstellte. Aneko konnte sogar an einen Fuinjutsuka vermitteln, was Aniya einen erstaunten Blick abgewann. Uuh! Ertönte es nur freudig von ihr, als sie den Zettel mit der Frequenz zu diesem Toshiro entgegennahm. Sie betrachtete ihn einen kurzen Moment und neigte dann den Kopf. Vielen Dank. Ich heiße Aniya Amell. Es ist mir wahrlich eine Freude. Das Blatt sollte sich erneut wenden, als Sayuri feststellte, dass Aneko Teil des Teams von der Jounin sein sollte. Ein glücklicher Zufall, auch wenn dies sogleich darauf abzielte, dass die beiden nun ein wenig trainieren wollten. Bedeutete: sich gegenseitig aufs Fressbrett geben. Nicht unbedingt Aniyas Art, um es sanft auszudrücken. Tut mir Leid, ich kämpfe nicht. Entschuldigte sich die Braunhaarige sogleich und damit war für sie diese Angelegenheit vom Tisch. Dennoch kam ihr der Frau eine Frage auf. Ob die Kagin für sie auch noch ein Team vorgesehen hatte, dass sie ausbilden sollte? Hoffentlich nur den einen oder anderen medical Auszubildenden, denn für Kampftechniken war Aniya als Sensei wirklich nicht zu gebrauchen. Sayuri bot Aniya an, Toshiro für anzufunken. die Medic nickte und hielt ihr bereits den Zettel hin, als sie ihn eilig wieder zurück zog. Unsicher wanderte ihr Blick für einen kurzen Moment zwischen Aneko und der Rothaarigen hin und her. Ich... danke dir Sayuri, aber ich glaube es ist es besser, wenn ich ihn direkt anfunke. Dann kann ich ihn auch gleich die wichtigen Sachen fragen und das Ganze läuft dann nicht so über drei Personen. Ein wenig umständlich, nicht? Sie neigte aus Dank nochmals den Kopf. Danke, ich werde deine Hilfe nicht vergessen. Außerdem möchte ich euch nicht weiter vom Training oder dem kennen lernen abhalten. Dank ihrer pazifistischen Art würde sie sich ohnehin von den beiden verabschieden, sobald sie den Trainingsplatz erreichten. Dort war sie eher schlecht als recht aufgehoben. Da konnte sie die ganze Sache noch ein wenig verkürzen und Sayuri nicht weiter zur Last fallen. So konnte die Medic auch in aller Ruhe mit Herrn Kagami sprechen und musste sich keine Gedanken darüber machen, ob sie beiden in gewisser Weise aufhielt. Im Grunde war es für alle das Beste, dachte Aniya zumindest.


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