Beitragvon Nia Hikari » Mo 11. Aug 2025, 20:53
Postgruppe: Der Weg zum Licht ( Nia + Fudo ) - Privater Raum
Ein Stein fiel der jungen Hikari von ihrem großen Herzen, als sie die Worte ihres Mentors bezüglich ihrer Vorliebe beim Kampf und ihren damit offensichtlich verbunden Spaß hörte. “Das ist gut zu hören. Ich liebe das Kämpfen nämlich auch ohne mein Tengu-Blut freien Lauf zu lassen.“, kratzte sie sich verlegen mit ihrem Zeigefinger sanft an ihrer Wange. Auch ihre Unsicherheit gegenüber Fudo konnte sie nicht verstecken, entschuldigte sie sich sogar für ihre Unwissenheit. Die Hand des Magisters fast in ihre gelegt, wurde sie leicht rosig um die Wangen, doch blickte tief in seine besonderen Augen, ehe diese ein kleines Licht zu sich fliegen sah und es symbolisch auffing und zwischen ihre beiden Hände fing, und lächelte. “Ich werde darauf aufpassen und es in Ehren halten. Hab vielen Dank, Fudo.“ Eine wichtige Lehre folgte ebenfalls von ihm, ging es darum, wie sie nun weiter mit ihrer Kampfeslust umzugehen hatte. Sie sollte ein Gleichgewicht finden darauf zu hören, sie aber nicht die Kontrolle übernehmen zu lassen. Dann folgten jedoch Worte, die den Mund der Weißblonden leicht öffnen ließen. “Ich bin beide Nias.“, wiederholte sie seinen Satz, als wäre ihr gerade ein Licht aufgegangen. “So habe ich das noch nie gesehen…“ Dabei war es doch so offensichtlich. Sie war nicht nur die perfekte, ordentliche und rücksichtvolle junge Dame – sie war auch eine Hikari. Eine kampfliebende, stolze und unglaublich starke Erbin der Tengus. “Und… was ist, wenn die anderen diese Nia - mein komplettes, wahres ich – nicht akzeptieren oder mögen? Es ist nicht so, dass ich diesen Teil von mir nicht mag. Ich habe einfach unglaublich Angst davor etwas zu tun, was ich – die nette Nia – niemals tun würde… Kannst du meine wirren Worte nachvollziehen?“ Ob der Meister des Lichts auch dafür einen guten Rat hatte? Sein fester Griff auf ihrer Schulter ließ sie zumindest glauben, dass selbst wenn all ihre Freunde ihr aus dem Weg gehen würden, so würde der Bärtige sie zumindest auf diesen begleiten – weshalb sie sanft lächeln musste. “Fehler und Rückschläge gehören nun mal zum Leben dazu, oder?“, lächelte sie etwas um ihre Unsicherheit zu verbergen, doch legte sie ihren Kopf etwas schief. “Der Meister des Lichts kämpft noch heute mit dem Gleichgewicht in sich? Wirklich?“ Es war nicht so, dass sie ihm nicht glaubte, jedoch war sie doch überrascht, dass Fudo – ein ehemaliger Kage und nun auch Magister sich selbst manchmal nicht unter Kontrolle haben würde. So oder so wollte sich die junge Erbin des Lichts bei ihrem Mentor bedanken, auch wenn sie noch immer nicht ganz wusste, wie sie etwas trainieren sollte, von dem sie so viel Angst hatte. Jedoch war die erneute Berührung von Fudo etwas, welche eine unglaubliche Wärme und Geborgenheit ausstrahlte – so wie das Licht selbst an einem dunkeln Tag – zumindest bis es sich genau in das Gegenteil verwandelte und die Haare auf ihren Armen sich aufstellten. “Ich werde es versu…“, stoppte sie, kicherte in ihre Hand und schüttelte sanft mit ihrem Kopf. “Nein. Ich werde es tun und mich nicht von der Angst bestimmen lassen.“ Das Feuer, oder besser gesagt das Licht in der jungen Dame fing an wie noch nie zuvor zu leuchten. Sie war bereit alles dafür zu tun um zu ihrem Wahren Ich und ihrem Erbe zu finden, auch wenn es ihr unglaubliche Angst machte. Der sogenannte zweite Weg von welchem Fudo sprach, sollte noch auf sich warten lassen, musste Nia erst einmal lernen, wie sie ihre Tengu-Formen richtig einzusetzen hatte. “Dass ich ohne meine Tengu-Zwischenform eher weniger gegen die Meisten Shinobi ankomme, habe ich schon schmerzlich bemerkt…“ Allein Setsu war ein gutes Beispiel, velor sie diesen Kampf gegen diesen Mokuton-Erben und seine Holzspielerein. “Aber… was nützt mir ein langer Kampf, wenn mich mein Gegenüber zuvor schon umbringt?“ Natürlich war es bei gleichstarken Kämpfern in der Tat so, dass der mit dem längeren Atem gewinnen würde – jedoch war dies nur selten der Fall. Auch hier dachte sie wieder an ihre Teamkameraden, die sie eindeutig versucht hätte zu töten, wären diese eben dabei gewesen. Ein lautes Schlucken war zu hören, ehe sie in ihre leeren Handflächen schaute. “Ich… wäre ein Monster.“, kamen ihr fast die Tränen, ehe sie ihre Hände zu Fäusten ballte. Der Kontrollverlust war etwas, was Nia nicht verhindern konnte und auch der Weg diesen besser zu erkennen, würde wohl ein steiniger Weg für die junge Dame werden. Jedoch würde sie für ihren Prinzen und Lieblingsbaum einfach alles tun, damit diese nicht wegen ihr in Lebensgefahr schweben würden. “Und wie kannst du mir dabei helfen? Verzeih, aber du kannst doch nicht dauerhaft bei mir sein. Auch du hast deine Aufgaben und Pflichten zu erfüllen…“ Er war also nicht immer zur Stelle, um ihr Tengu-Chakra zurückdrängen zu können. Umso wichtiger war der nächste Hinweis, den der Magister in die Runde warf. “Der Moment, als du meinen Angriff mit deiner Hand einfach weggeschleudert hast, als wäre es eine arme Fliege. Da bemerkte ich, wie mein Körper sich wehrte und es dir zeigen wollte… Und dann… hat es plötzlich klick gemacht und ich wollte es dir nun nicht mehr nur zeigen, sondern dich ausschalten – meine Macht dir beweisen…“ Es war noch immer komisch diese Worte von sich zu geben und sich an diesen Moment zurückzuerinnern. Ihre perfekten Wangen wieder etwas rosig, spielte sie nervös mit ihren Fingerspitzen. “Bedeutet das, dass der angebliche Zweifel an meiner Macht das alles ausgelöst hat? Ist es uns Tengu-Erben so wichtig, unsere Macht zu demonstrieren?“ Viel wusste Nia über die dunklen Engel der Lüfte nicht, jedoch hatte ihr der Magister schon zuvor etwas über diese Spezies erzählt und auch die Erinnerungen an ihren Vater halfen ihr dabei dies nachzuempfinden. “Ich vertraue meine Kameraden, bitte denke nicht anders von mir. Ich weiß, dass Setsu unglaublich stark ist und durch sein Hashirama-Erbe durchaus in der Lage ist mich festzuhalten. Und auch Alibaba hat eine unglaublich heilende Wirkung auf meinen Geist. Er besitzt etwas, dass sich Heiliges Chakra nennt. Denkst du, dass das von Vorteil für mich und mein Training sein könnte?“ Wie genau diese Techniken des Prinzen funktionierten, konnte die kleine Hikari nicht sagen, aber vielleicht kannte der Magister ja diese beosndere Form des Chakras etwas besser. Jedoch war es wichtig zu wissen, wie sie diese neu erlernte Form ihres Erbes überhaupt von allein aktivieren konnte. Es war dasselbe Prinzip wie bei ihrer Zwischenform auch. Die Lust zu kämpfen, sich zu beweisen und dem Tengu-Chakra freien lauf zu lassen war der Schlüssel zum Erfolg. Eine kleine Showeinlage durfte von dem Meister des Lichts natürlich auch nicht fehlen. “Verzeih, aber du hast jetzt die Zwischenform aktiviert. Muss ich diese immer zunächst aktivieren?“ Eine durchaus wichtige Frage! Als dann wieder wunderschöne schwarze Engelsflügel aus dem Hikari herauswuchsen, funkelten die Augen seines Lehrlings und die Lust ihm gleichzutun stieg enorm, weshalb ohne wirklich darüber nachzudenken die Weißblonde sich in ihrer Tengu-Zwischenform befand. “Es ist noch immer wunderschön anzuschauen, Fudo.“, kam es unbedacht aus ihrem so eleganten Mund, ehe sie bemerkte, was sie gerade von sich gegeben hatte. “Oh verzeiht meinen vorlauten Mund…“, beugte sie ihr Haupt ein wenig, ehe sie sich wieder darauf konzentrierte es ihrem Mentor zu zeigen. Zu zeigen – dass er nicht seine kostbare Zeit mit ihr verschwendete. Sie nickte, schloss ihre Augen und stellte sich dabei vor, wie es wäre endlich auf Augenhöhe mit ihrem Gegenüber zu sein; wie es wäre, mit ihm durch die Lüfte zu fliegen und die Welt mit ihrem Licht erstrahlen zu lassen. Doch dafür müsste sie ihre Macht beweisen. Dieser Wille allein, ließ das Blut der Tengus in ihr brodeln und Nia merkte, wie sich ihr Gesichtsausdruck veränderte. Sie schmunzelte nun frech bei dem Gedanken daran, Fudo irgendwann seinen Platz streitig machen zu können.Nia Hikari – Meisterin des Lichts und Königin der Tengu. “Ein wundervoller Titel.“, sprach sie unbemerkt laut aus, ehe ihre Körper sich wieder wandelte und sie mit ihren schwarzen Engelsflügeln hinauf in die Lüfte stieg. Ihre Augen voller Stolz blickte sie zu Fudo. “Kämpfen wir jetzt weiter oder willst du meine schönen Flügel nur anstarren?“ Nia bemerkte nicht einmal, was für einen Einfluss das Tengu-Blut jetzt schon jetzt auf sie hatte. Wo das wohl noch hinführen würde, ohje..