Moin,
wir hatten ja Sexualität in die Profile / Bewerbungen mit aufgenommen, aber das ist ja nichts immer feststehendes. Ich mag es kurz erklären und vielleicht kann man dann auch das Feld so als ganzes etwas hinterfragen und wie sinnvoll es ist.
Sexualität ist nachweislich kein starres Konstrukt, sondern ein dynamischer Teil menschlicher Identität, der sich im Laufe des Lebens verändern kann. Sexualität ist kein festgelegter Zustand, sondern ein Prozess. Moderne Sexualitätsforschung zeigt klar, dass Menschen im Lebensverlauf Veränderungen ihrer sexuellen Orientierung, ihres Begehrens und ihrer Selbstbeschreibung erleben. Das heißt also - Sexualität ist kein festes Konstrukt. Heute kannst du fest davon überzeugt sein, dass du dich damit identifizierst oder "auf das stehst" - aber in 1 Jahr kann das schon ganz anders aussehen. Da ich nicht an anekdotische Evidenz glaube, hier ein paar Fakten:
Studie der Lancaster University
6,6 % der Menschen ändern in wenigen Jahren ihre sexuelle Orientierung, wobei die Fluidität bei jungen Erwachsenen (16–24 Jahre) und älteren Menschen (65+) besonders ausgeprägt ist. Die Studie macht deutlich, dass Sexualität nicht nur in der Jugend „experimentell“ ist, sondern auch im Alter dynamisch bleibt. Zudem zeigt sich, dass Frauen häufiger Veränderungen berichten als Männer.
Zoe - Dating App Studie
Eine Studie mit über 900.000 Nutzer*innen einer queeren Dating-App zeigt, dass 45 % der jungen Frauen sich als bisexuell identifizieren, während weitere Gruppen pansexuell, queer oder asexuell sind. Die Forschenden betonen, dass Sexualität zunehmend als Spektrum verstanden wird und dass junge Menschen sich sicherer fühlen, vielfältige Identitäten zu benennen.
Schließlich bestätigt auch die psychologische Forschung, dass sexuelle Fluidität ein normaler Bestandteil menschlicher Entwicklung ist. Reviews wie jene von Katz-Wise und Todd (2022) zeigen, dass Sexualität durch biologische, soziale und emotionale Faktoren beeinflusst wird und sich daher im Laufe des Lebens verändern kann. Diese Erkenntnisse widersprechen klar der Vorstellung, sexuelle Orientierung sei unveränderlich oder strikt binär.
Was will ich also erreichen? Ich würde gerne die krassen Linien und Begrenzungen, die Sexualität im Forum hat oder haben kann, aufweichen und auch etwas hinterfragen ob das sich nicht ändern kann - bpw. wenn es erspielt wird.
Beste Grüße,
Christian
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LG Euer Mainadmin
Minato aka Chris
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Vorschlag: Fluidität der Sexualität
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Re: Vorschlag: Fluidität der Sexualität
Hallo Christian,
Schönes Thema für einen ordentlichen Austausch!
Sexualität kann sich wandeln, und das ist auch in unserem Forum möglich. Das Problem hierbei ist, dass die Angabe in der Bewerbung zumindest eine grundlegende, fundierte Basis haben muss. Es ist wahrscheinlicher, dass sich bei einem jüngeren Charakter noch etwas verändert, als bei einem etablierten Charakter, der bereits seit vielen Jahren besteht. Mir ist jedoch bewusst, dass auch dort Veränderungen möglich sind.
Des Weiteren berücksichtigen viele Studie lediglich (Dies ist ein Kommentar mehr bezogen darauf das es auf jede Studie andere Studien gibt die gegenteiliges Belegen oder aus einem anderen Blickwinkel geschrieben sind), wie sich Personen selbst sehen/fühlen, unterscheidet jedoch nicht zwischen medizinisch definierter multipler Sexualität, fluiden Identitäten oder möglichen psychologischen Hintergründen. Dazu zählen beispielsweise Zugehörigkeitsneigungen bei psychischer Instabilität. Bei Genderfluidität und anderen (medizinisch eingeordneten) sexuellen Ausprägungen treten häufig auch weitere Faktoren auf. Es gibt mehrere Studien, die darauf hinweisen, dass beispielsweise bei einem Teil der Betroffenen Geschlechtsdysphorie und etwaige Transitionswünsche mit psychischen Belastungen einhergehen können. So berichtete beispielsweise das Ärzteblatt im Jahr 2022, dass 67 % der Jungen und 76 % der Mädchen mindestens eine weitere psychische Diagnose, wie Depressionen oder Borderline-Störungen, aufweisen. Wandelbare Sexualität ist normal, dass extrem was in der moderne auf einen Aufmerksamkeit macht ist mit Sorgfalt zu betrachten.
Kurz gesagt: Das Thema ist äußerst komplex und meiner Meinung nach zu sensibel und auch zu komplex für ein Naruto RPG Forum, um eine einheitliche Regel für alle möglichen Varianten der Sexualität festzulegen. Für uns ist vor allem eine klare Bewertungsbasis für das Balancing wichtig. Das bedeutet: Wenn du beispielsweise angibst "ich bin hetero" und eine Fähigkeit wirkt auf dich, die dich zu einem intimen Austausch mit einem Mann zwingt, dann wirkt diese Fähigkeit gegen deine eigene Sexualität und gewährt dir eine entsprechende Resistenz.
Wir schränken komplexe Sexualitäten nicht grundsätzlich ein. Allerdings erwarten wir eine grundlegende Basis, die dann im Rollenspiel weiterentwickelt werden kann. Ich gebe dir dazu ein Beispiel anhand der Sexualität meines Charakters Katsu:
Hetero*
Katsu ist absolut hetero wenn man das so sagen kann. Jedoch gibt es auch hier eine gewisse Besonderheit und Eigenart. Der Uzumaki ist sich des Grundes seiner Existenz bewusst, genauso weiß er um die Methoden seines Vaters und so verinnerlicht er die "Moralvorstellungen" der Familie. Demnach empfindet er nur sexuelle Anziehung, Erregung und Bindungsgedanken an Personen die er innerhalb der Familie sieht.
Wie du sicher weißt, bedeutet "Familie" in diesem Kontext nicht zwangsläufig Blutsverwandtschaft, sondern eine moralische Zugehörigkeit. Dazu zählt beispielsweise auch Reto. Katsus Heterosexualität greift also nur dann, wenn eine Person diesen Status erreicht hat. Andernfalls empfindet er keinerlei sexuelle Neigung.
Dies kann sich im Rollenspiel natürlich weiterentwickeln. Er könnte sich verlieben oder seine eigene Wahrnehmung von "Familie" verändern, indem er eine Person als zugehörig ansieht, obwohl sie es objektiv vielleicht nicht ist. Auch ein Abweichen von dieser Grundlage ist möglich, sofern es entsprechend begründet wird , beispielsweise über eine NBW.
Ebenso könnte ein Charakter ein Trauma entwickeln. Als erfahrener RPler weißt du sicherlich, was ich meine, daher gehe ich hier nicht weiter ins Detail.
LG
Chris
Schönes Thema für einen ordentlichen Austausch!
Sexualität kann sich wandeln, und das ist auch in unserem Forum möglich. Das Problem hierbei ist, dass die Angabe in der Bewerbung zumindest eine grundlegende, fundierte Basis haben muss. Es ist wahrscheinlicher, dass sich bei einem jüngeren Charakter noch etwas verändert, als bei einem etablierten Charakter, der bereits seit vielen Jahren besteht. Mir ist jedoch bewusst, dass auch dort Veränderungen möglich sind.
Des Weiteren berücksichtigen viele Studie lediglich (Dies ist ein Kommentar mehr bezogen darauf das es auf jede Studie andere Studien gibt die gegenteiliges Belegen oder aus einem anderen Blickwinkel geschrieben sind), wie sich Personen selbst sehen/fühlen, unterscheidet jedoch nicht zwischen medizinisch definierter multipler Sexualität, fluiden Identitäten oder möglichen psychologischen Hintergründen. Dazu zählen beispielsweise Zugehörigkeitsneigungen bei psychischer Instabilität. Bei Genderfluidität und anderen (medizinisch eingeordneten) sexuellen Ausprägungen treten häufig auch weitere Faktoren auf. Es gibt mehrere Studien, die darauf hinweisen, dass beispielsweise bei einem Teil der Betroffenen Geschlechtsdysphorie und etwaige Transitionswünsche mit psychischen Belastungen einhergehen können. So berichtete beispielsweise das Ärzteblatt im Jahr 2022, dass 67 % der Jungen und 76 % der Mädchen mindestens eine weitere psychische Diagnose, wie Depressionen oder Borderline-Störungen, aufweisen. Wandelbare Sexualität ist normal, dass extrem was in der moderne auf einen Aufmerksamkeit macht ist mit Sorgfalt zu betrachten.
Kurz gesagt: Das Thema ist äußerst komplex und meiner Meinung nach zu sensibel und auch zu komplex für ein Naruto RPG Forum, um eine einheitliche Regel für alle möglichen Varianten der Sexualität festzulegen. Für uns ist vor allem eine klare Bewertungsbasis für das Balancing wichtig. Das bedeutet: Wenn du beispielsweise angibst "ich bin hetero" und eine Fähigkeit wirkt auf dich, die dich zu einem intimen Austausch mit einem Mann zwingt, dann wirkt diese Fähigkeit gegen deine eigene Sexualität und gewährt dir eine entsprechende Resistenz.
Wir schränken komplexe Sexualitäten nicht grundsätzlich ein. Allerdings erwarten wir eine grundlegende Basis, die dann im Rollenspiel weiterentwickelt werden kann. Ich gebe dir dazu ein Beispiel anhand der Sexualität meines Charakters Katsu:
Hetero*
Katsu ist absolut hetero wenn man das so sagen kann. Jedoch gibt es auch hier eine gewisse Besonderheit und Eigenart. Der Uzumaki ist sich des Grundes seiner Existenz bewusst, genauso weiß er um die Methoden seines Vaters und so verinnerlicht er die "Moralvorstellungen" der Familie. Demnach empfindet er nur sexuelle Anziehung, Erregung und Bindungsgedanken an Personen die er innerhalb der Familie sieht.
Wie du sicher weißt, bedeutet "Familie" in diesem Kontext nicht zwangsläufig Blutsverwandtschaft, sondern eine moralische Zugehörigkeit. Dazu zählt beispielsweise auch Reto. Katsus Heterosexualität greift also nur dann, wenn eine Person diesen Status erreicht hat. Andernfalls empfindet er keinerlei sexuelle Neigung.
Dies kann sich im Rollenspiel natürlich weiterentwickeln. Er könnte sich verlieben oder seine eigene Wahrnehmung von "Familie" verändern, indem er eine Person als zugehörig ansieht, obwohl sie es objektiv vielleicht nicht ist. Auch ein Abweichen von dieser Grundlage ist möglich, sofern es entsprechend begründet wird , beispielsweise über eine NBW.
Ebenso könnte ein Charakter ein Trauma entwickeln. Als erfahrener RPler weißt du sicherlich, was ich meine, daher gehe ich hier nicht weiter ins Detail.
LG
Chris
- Tia Yuuki
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Re: Vorschlag: Fluidität der Sexualität
Meine 2 cents dazu:
Ja, Sexualität ist ein komplexes Thema. Das wir dieses nicht in solch einem Umfang in unserem Naruto Foren Rollenspiel auffassen, wie es tatsächlich ist, sollte man auch daran erkennen, dass wir nicht alle Sexualitäten als "erlaubt" in unserem Forum angegeben haben (siehe Sexualitätsguide), da es das Ganze sonst noch viel komplexer macht.
Die Richtlinien zur Sexualität wurden in unserem Naruto Foren Rollenspiel eingeführt, damit ein faires Rollenspiel betrieben kann, mit möglichst wegen outRPG Einfluss und klaren Richtlinien. Sodass keine Romanze herbei "beschworen" werden kann, nur weil man sich das gerade mit seinem Lieblingspostpartner so vorstellt oder weil man dort ein Ideal sieht, mit dem es vielleicht passen könnte, während es zuvor abgeblockt wurde (z.B. gleichgeschlechtliche Liebe), weil ja definiert wurde, der Charakter stehe auf das andere Geschlecht.
Dieses "Wechseln der Sexualität wie Unterwäsche" wie es früher gerne bezeichnet wurde, führte in der Vergangenheit (vor Einführung der Richtlinien) oft zu Frust und das sich Postpartner auf den Schlips getreten fühlten. Eben WEIL RP speziell gedreht wurde, und der Charakter mit dem Lieblingspostpartner dann ja doch plötzlich den Charakter ganz toll fand. (Lieblingsbegründung "Ja, das kann sich ja mal ändern.")
Genau um das zu verhindern und ein faires Rollenspiel zu gewährleisten, haben wir hier ein grundlegend relativ starres System. Sexualität kann sich bis zu einem gewissen Alter noch entwickeln in unserem RPG. Auch sexuelle Vorlieben (Fetisch z.B.) kann sich zusätzlich entwickeln oder auch Ängste (durch Traumata z.B.) können sich entwickeln im RPG und hier sind wir definitiv nicht festgefahren. Lediglich sollte ab einem gewissen Alter in der Bewerbung festgelegt sein ob ein Charakter Hetero, Homosexuell, Bisexuell, Asexuell, etc. ist. Ob dem Charakter selbst dies dann bewusst ist, steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt.
Beispiel: Meine Itsuko wurde als Bisexuell erstellt. Dies wurde ihr nun aber erst im RPG bewusst. Bis dahin dachte sie, sie sei Heterosexuell. Dies ist dann eine Ausspielungssache.
Außerdem haben wir auch Fähigkeiten, die auf die Sexualität anspielen, welche mit "ich denke nun anders darüber." einfach ausgehebelt werden könnte, was in einem Naruto RPG nicht der Sinn der Sache ist.
Ähnlich verhält es sich mit Transsexualität. Man kann von RPG Start an einen transsexuellen Charakter erstellen. Man kann aber auch den Weg gehen, dass der Charakter dies erst inRPG merkt bzw. sich dessen bewusst wird. Hier jedoch der Hinweis: Die Bewerbung ist allwissend. Also auch wenn dem Charakter das nicht bewusst ist, so muss es trotzdem passend im Steckbrief stehen + auch mit vermerkt sein, dass der Charakter dies so nicht weiß / anders denkt, etc.
Unser "starres System" ist also im Grunde darauf ausgelegt, outRPG vorzubeugen, "Fanfiction-RP" zu minimieren und ein faires RP zu gewährleisten.
Das Ganze wäre sicherlich nochmal ein ganz anderes Thema, wenn wir ein Ero RPG wären. Dann würde das sicherlich auch nochmal eine deutlich übergeordnetere Rolle spielen. Dies sehe ich persönlich jedoch nicht so in einem Naruto RPG.
Ja, Sexualität ist ein komplexes Thema. Das wir dieses nicht in solch einem Umfang in unserem Naruto Foren Rollenspiel auffassen, wie es tatsächlich ist, sollte man auch daran erkennen, dass wir nicht alle Sexualitäten als "erlaubt" in unserem Forum angegeben haben (siehe Sexualitätsguide), da es das Ganze sonst noch viel komplexer macht.
Die Richtlinien zur Sexualität wurden in unserem Naruto Foren Rollenspiel eingeführt, damit ein faires Rollenspiel betrieben kann, mit möglichst wegen outRPG Einfluss und klaren Richtlinien. Sodass keine Romanze herbei "beschworen" werden kann, nur weil man sich das gerade mit seinem Lieblingspostpartner so vorstellt oder weil man dort ein Ideal sieht, mit dem es vielleicht passen könnte, während es zuvor abgeblockt wurde (z.B. gleichgeschlechtliche Liebe), weil ja definiert wurde, der Charakter stehe auf das andere Geschlecht.
Dieses "Wechseln der Sexualität wie Unterwäsche" wie es früher gerne bezeichnet wurde, führte in der Vergangenheit (vor Einführung der Richtlinien) oft zu Frust und das sich Postpartner auf den Schlips getreten fühlten. Eben WEIL RP speziell gedreht wurde, und der Charakter mit dem Lieblingspostpartner dann ja doch plötzlich den Charakter ganz toll fand. (Lieblingsbegründung "Ja, das kann sich ja mal ändern.")
Genau um das zu verhindern und ein faires Rollenspiel zu gewährleisten, haben wir hier ein grundlegend relativ starres System. Sexualität kann sich bis zu einem gewissen Alter noch entwickeln in unserem RPG. Auch sexuelle Vorlieben (Fetisch z.B.) kann sich zusätzlich entwickeln oder auch Ängste (durch Traumata z.B.) können sich entwickeln im RPG und hier sind wir definitiv nicht festgefahren. Lediglich sollte ab einem gewissen Alter in der Bewerbung festgelegt sein ob ein Charakter Hetero, Homosexuell, Bisexuell, Asexuell, etc. ist. Ob dem Charakter selbst dies dann bewusst ist, steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt.
Beispiel: Meine Itsuko wurde als Bisexuell erstellt. Dies wurde ihr nun aber erst im RPG bewusst. Bis dahin dachte sie, sie sei Heterosexuell. Dies ist dann eine Ausspielungssache.
Außerdem haben wir auch Fähigkeiten, die auf die Sexualität anspielen, welche mit "ich denke nun anders darüber." einfach ausgehebelt werden könnte, was in einem Naruto RPG nicht der Sinn der Sache ist.
Ähnlich verhält es sich mit Transsexualität. Man kann von RPG Start an einen transsexuellen Charakter erstellen. Man kann aber auch den Weg gehen, dass der Charakter dies erst inRPG merkt bzw. sich dessen bewusst wird. Hier jedoch der Hinweis: Die Bewerbung ist allwissend. Also auch wenn dem Charakter das nicht bewusst ist, so muss es trotzdem passend im Steckbrief stehen + auch mit vermerkt sein, dass der Charakter dies so nicht weiß / anders denkt, etc.
Unser "starres System" ist also im Grunde darauf ausgelegt, outRPG vorzubeugen, "Fanfiction-RP" zu minimieren und ein faires RP zu gewährleisten.
Das Ganze wäre sicherlich nochmal ein ganz anderes Thema, wenn wir ein Ero RPG wären. Dann würde das sicherlich auch nochmal eine deutlich übergeordnetere Rolle spielen. Dies sehe ich persönlich jedoch nicht so in einem Naruto RPG.
Danke an Lena für das Set! :)
- Winry Rokkuberu
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Re: Vorschlag: Fluidität der Sexualität
Ich schließe mich den Worten meiner beiden Vorrednern/Postern an, denn das Meiste bzw. soweit alles wichtige wie wir es hier handhaben wurde gesagt. Das System wie wir es nutzen bzw. den Punkt in der Chara bw ist eben zum Vorbeugen von Outrp. Kann man finden wie man will ob "starr" oder nicht usw. Gibt sicher auch manchen der mag es nicht so aber es ist eben unser System um wie gesagt das Roleplay fair zu halten. Desweiteren kann man ja auch hinzuschreiben wie der Chara sich jeweils verhält in Situationen oder ob er Fetische hat etc. Also Detailreich beschreiben und muss nicht nur das eine Wort da stehen welche Gesinnung/Richtung er oder sie nun hat. Dadurch lässt sich meiner Meinung nach auch viel einbauen und abdecken was man für seinen Chara gerne hätte oder wie er sein soll bzw sich verhält mit der Thematik. Chris hat ja mit seinem Katsu ein Beispiel gebracht. Würd daher auch sagen unser System is "fluid" jedenfalls genug fluid für unser Rollenspiel hier.
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Re: Vorschlag: Fluidität der Sexualität
Guten Morgen :)
erst einmal danke euch für die ausführlichen Antworten und die Einblicke, wie ihr das Thema aus System- und Moderationssicht betrachtet. Ich kann die Beweggründe hinter dem aktuellen Ansatz durchaus nachvollziehen und gerade wenn es in der Vergangenheit Probleme mit Out-of-RP-Einfluss oder „auf Postpartner zugeschnittenen“ Entwicklungen gab, ist es absolut verständlich, dass man dafür klare Rahmenbedingungen schaffen möchte.
Dass ein Rollenspielsystem an manchen Stellen vereinfachen muss, ist völlig normal – gerade wenn Mechaniken oder Fähigkeiten daran gekoppelt sind. Insofern verstehe ich den Gedanken einer klaren Ausgangsbasis in der Bewerbung durchaus. Gleichzeitig zeigen ja auch eure Beispiele (z. B. Figuren, die ihre eigene Orientierung erst im RP verstehen oder deren Wahrnehmung sich verändert), dass innerhalb dieses Rahmens bereits eine gewisse Entwicklung möglich ist. In gewisser Weise bildet ihr also bereits genau diese Dynamik ab – nur eben kontrollierter. Insbesondere, da manche Fähigkeiten auf Sexualität / Verführung ausgerichtet sind, kann man freilich auch die Lunte dann entsprechend riechen - aber ich denke so einfach geht das in dem Fall nicht; Speziell Filis angesprochener Fall hat ja die Gegenantwort schon mitgeliefert, da es sich hier dann um ein klares Powerplay handeln würde, sich auf eine Möglichkeit zurückfallen zu lassen die vorher nie bespielt, verankert oder genannt wurde. Meine Frage wäre eher: Ist das Feld Sexualität dann von Nöten, wenn es sich durch Ingame Entwicklung ändern kann?
Chris Beispiel zeigt ja auch eine Einschränkung der Sexualität in der Sexualität selbst auf. Kurzum: Ich wollte hier einfach mal anstoßen, ob man das bisherige System, wie man es hat, vielleicht nochmal betrachten kann (wenn Zeit und Energie da sind) und vll. eher den "Guide" den es für Sexualität gibt, da nochmal etwas anders gestaltet, da das Thema einfach fluider ist als man es erstmal annehmen mag.
Danke nochmal für eure Antworten! :)
Grüße,
Christian
erst einmal danke euch für die ausführlichen Antworten und die Einblicke, wie ihr das Thema aus System- und Moderationssicht betrachtet. Ich kann die Beweggründe hinter dem aktuellen Ansatz durchaus nachvollziehen und gerade wenn es in der Vergangenheit Probleme mit Out-of-RP-Einfluss oder „auf Postpartner zugeschnittenen“ Entwicklungen gab, ist es absolut verständlich, dass man dafür klare Rahmenbedingungen schaffen möchte.
Dass ein Rollenspielsystem an manchen Stellen vereinfachen muss, ist völlig normal – gerade wenn Mechaniken oder Fähigkeiten daran gekoppelt sind. Insofern verstehe ich den Gedanken einer klaren Ausgangsbasis in der Bewerbung durchaus. Gleichzeitig zeigen ja auch eure Beispiele (z. B. Figuren, die ihre eigene Orientierung erst im RP verstehen oder deren Wahrnehmung sich verändert), dass innerhalb dieses Rahmens bereits eine gewisse Entwicklung möglich ist. In gewisser Weise bildet ihr also bereits genau diese Dynamik ab – nur eben kontrollierter. Insbesondere, da manche Fähigkeiten auf Sexualität / Verführung ausgerichtet sind, kann man freilich auch die Lunte dann entsprechend riechen - aber ich denke so einfach geht das in dem Fall nicht; Speziell Filis angesprochener Fall hat ja die Gegenantwort schon mitgeliefert, da es sich hier dann um ein klares Powerplay handeln würde, sich auf eine Möglichkeit zurückfallen zu lassen die vorher nie bespielt, verankert oder genannt wurde. Meine Frage wäre eher: Ist das Feld Sexualität dann von Nöten, wenn es sich durch Ingame Entwicklung ändern kann?
Chris Beispiel zeigt ja auch eine Einschränkung der Sexualität in der Sexualität selbst auf. Kurzum: Ich wollte hier einfach mal anstoßen, ob man das bisherige System, wie man es hat, vielleicht nochmal betrachten kann (wenn Zeit und Energie da sind) und vll. eher den "Guide" den es für Sexualität gibt, da nochmal etwas anders gestaltet, da das Thema einfach fluider ist als man es erstmal annehmen mag.
Danke nochmal für eure Antworten! :)
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Christian
- Tia Yuuki
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Re: Vorschlag: Fluidität der Sexualität
Hello again,
da du mich direkt als "Gegenbeispiel" genannt hattest, muss ich hierzu nochmal eine Verständnisfrage stellen, wo dies denn ein Gegenbeispiel sei und bei was es sich um Powerplay handeln würde? Mein Charakter (Itsuko) hat in ihrer Bewerbung seit Erstellung in ihrer Sexualität mit drin stehen, dass sie Bisexuell ist. Sie selbst dachte, sie sei hetero. Was auf Grund mangelnder Erfahrung (junger Charakter) bisher aber nie zum tragen gekommen war (sie war nie verliebt bis zum Start ins RP). Im RPG dann kam sie in Kontakt mit Korruptionstechniken, die sie unter anderem dazu veranlasste, auch mit dem Charakter Sameko (weiblich) intimer zu werden, was sie selbst etwas verunsichert hat. Dies wurde meinerseits nicht abgeblockt, weil im Steckbrief klar Bisexuell definiert ist. In einem anderen RPG mit Elizabeth (weiblich) wurde Itsuko mit der Anziehungskraft der Vanpaia konfrontiert. Elizabeth machte dabei Itsuko klar, dass diese Anziehungskraft nicht in dem Maße auf sie wirken würde, wenn sie nicht sowieso eine Neigung in die Richtung (sprich: Fürs weibliche Geschlecht) hätte. Dementsprechend wurde Itsuko bewusst, dass sie Bisexuell ist (da sie auch einen festen Freund hat, den sie liebt, war lesbisch ausgeschlossen für sie). Hier wurde also kein Powerplay betrieben, sondern Entwicklungsplay mit Basis von dem, was im Steckbrief fest steht und definiert ist.
Dann zu der Kernfrage:
Ist das Feld Sexualität dann von Nöten, wenn es sich durch Ingame Entwicklung ändern kann?
Ja, ist es. Denn ob du Hetero, Homosexuell, Bisexuell, Asexuell etc. bist, kann sich nicht so einfach inRPG verändern. Lediglich spezielle Vorlieben oder Abneigungen (Fetisch / Trauma / etc.) können sich entwickeln und verändern, wie auch Charaktereigenschaften. Und ebenso wie die Charaktereigenschaften benötigen diese Dinge eine inRPG Begründung. Doch solche Spezialitäten müssen auch nicht im Steckbrief festgehalten werden. Sollten sie nur, wenn sie von der Norm abweichen (siehe Chris Beispiel mit seinem Katsu, wo dies sehr speziell ist). Aktuell ist es nur erforderlich unter dem Stichpunkt Sexualität zu ergänzen, ob der Charakter hetero ist oder eben nicht und wenn nicht, was er dann ist. Und das ist erforderlich, aus bereits genannten Gründen (fairness / nachvollziehbarkeit / usw.)
LG
Fili
da du mich direkt als "Gegenbeispiel" genannt hattest, muss ich hierzu nochmal eine Verständnisfrage stellen, wo dies denn ein Gegenbeispiel sei und bei was es sich um Powerplay handeln würde? Mein Charakter (Itsuko) hat in ihrer Bewerbung seit Erstellung in ihrer Sexualität mit drin stehen, dass sie Bisexuell ist. Sie selbst dachte, sie sei hetero. Was auf Grund mangelnder Erfahrung (junger Charakter) bisher aber nie zum tragen gekommen war (sie war nie verliebt bis zum Start ins RP). Im RPG dann kam sie in Kontakt mit Korruptionstechniken, die sie unter anderem dazu veranlasste, auch mit dem Charakter Sameko (weiblich) intimer zu werden, was sie selbst etwas verunsichert hat. Dies wurde meinerseits nicht abgeblockt, weil im Steckbrief klar Bisexuell definiert ist. In einem anderen RPG mit Elizabeth (weiblich) wurde Itsuko mit der Anziehungskraft der Vanpaia konfrontiert. Elizabeth machte dabei Itsuko klar, dass diese Anziehungskraft nicht in dem Maße auf sie wirken würde, wenn sie nicht sowieso eine Neigung in die Richtung (sprich: Fürs weibliche Geschlecht) hätte. Dementsprechend wurde Itsuko bewusst, dass sie Bisexuell ist (da sie auch einen festen Freund hat, den sie liebt, war lesbisch ausgeschlossen für sie). Hier wurde also kein Powerplay betrieben, sondern Entwicklungsplay mit Basis von dem, was im Steckbrief fest steht und definiert ist.
Dann zu der Kernfrage:
Ist das Feld Sexualität dann von Nöten, wenn es sich durch Ingame Entwicklung ändern kann?
Ja, ist es. Denn ob du Hetero, Homosexuell, Bisexuell, Asexuell etc. bist, kann sich nicht so einfach inRPG verändern. Lediglich spezielle Vorlieben oder Abneigungen (Fetisch / Trauma / etc.) können sich entwickeln und verändern, wie auch Charaktereigenschaften. Und ebenso wie die Charaktereigenschaften benötigen diese Dinge eine inRPG Begründung. Doch solche Spezialitäten müssen auch nicht im Steckbrief festgehalten werden. Sollten sie nur, wenn sie von der Norm abweichen (siehe Chris Beispiel mit seinem Katsu, wo dies sehr speziell ist). Aktuell ist es nur erforderlich unter dem Stichpunkt Sexualität zu ergänzen, ob der Charakter hetero ist oder eben nicht und wenn nicht, was er dann ist. Und das ist erforderlich, aus bereits genannten Gründen (fairness / nachvollziehbarkeit / usw.)
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