- Vorname:
- Reto
- Nachname:
- Senju
- Alter:
- 25 Jahre
- Geschlecht:
- Männlich
- Größe:
- 1,95 Meter
- Gewicht:
- 86 Kilogramm
- Geburtsort:
- Konohagakure
- Wohnort:
- FuGa
- Rang:
- Lehrer (Jonin Niveau)
- Clan:
- Aussehen:
- Die Augen des Jonin sind nussbraun und dazu passend hat er bräunliches und dickes Haar, das jedoch eine Spur heller ist als das seines Vaters. Hier zeigt sich der Einfluss seiner blonden Mutter. Seine Haare trägt er mittellang, wobei er diese locker nach vorne fallen lässt, sodass einige Strähnen seine Stirn oder die Seite oder die Ohren einrahmen oder überdecken. Lange Zeit hielt er sich auch an ältere Schönheitsideale, wo er mit Zöpfen arbeitete, wobei dies nicht mehr der Fall ist. Heute trägt er die Haare mittellang und lässt sich hierzu einen Bart stehen, der einem Drei tate Bart ähnelt und manchmal auch geshaped wird. Der Senju ist seinen 1,95 Meter ziemlich groß und kratzt fast an der zwei Meter Marke, ist jedoch alles in allem recht schlank. Sein Körperbau ist nicht muskulös, sondern entspricht eher jemandem, der viel rennt und sich schnell bewegt. An seinem linken Oberarm hat er ein Seepferdchen-Tattoo, das er sich in einem Anfall jugendlichen Leichtsinns hat stechen lassen. Sein Aussehen wird oft als attraktiv bezeichnet, was auch daran liegt, das Reto sehr auf sich achtet. In den Kämpfen zog er sich auch einige Verletzungen zu - so wurde er im Kampf gegen Amon von einer Kreatur attackiert, die ihm mehrere Narben im Gesicht beibrachte, wovon er sich jedoch erholte. (Referenzbild für den Körper)
- Sexualität:
- Homosexuell.
Reto hat sich bereits früh zu Männern hingezogen gefühlt und zwar am Anfang auch erste Erfahrungen mit Frauen gemacht, die sich allerdings als Enttäuschung für Beide herausstellten. Sein Interesse ist hier mittlerweile gefestigt und er muss sich weder verstecken noch irgendwie normativ versuchen dahingehend irgendwo hinein zu passen, wo es nicht nötig ist. Zeitweise zeigte er - auch bedingt durch dessen süchtig machendes Blut - eine enorme Anziehung zu Minato Uzumaki, allerdings flaute diese nach dessen Tod ab, wbei er den Uzumaki in warmer Erinnerung behielt.
- Charaktereigenschaften:
- Eine wirkliche Charakterbeschreibung eines Menschen ist immer schwierig, den niemand zeigt gerne all seine Facetten. So ist es auch bei Reto Senju. Der Senju ist stolz auf seine Herkunft und sieht seine Familie bis heute als eine der bedeutendsten in Konohagakure an, ähnlich den Hyūga. Ähnlich wie diese hat er einen gewissen Standestolz und gibt sich daher manchmal ein wenig abgehoben, obschon er niemals grausam oder unfreundlich auftritt, auch gegenüber Feinden nicht. Diesen gegenüber bleibt er neutral und vorsichtig, jedoch würde er sich nicht dazu herunterlassen und diese beleidigen. Reto hat eine große Sympathie für Menschen, die Mitgefühl, Freundlichkeit und Nächstenliebe zeigen und geht entsprechend mit diesen freundlicher um als mit Menschen, die durch die gegenteilige Haltung auftreten. Jemand, der sich über andere stellt und Konzepte wie Gefolgschaft oder gar Suprematie aufgrund seiner Position einfordert, missfällt ihm. Die im Dorf existierenden Strukturen als solche akzeptiert er jedoch, da er mit diesen aufgewachsen ist. Reto ist sehr religiös und glaubt an den Willen des Feuers mit all seinem Herzen. Gegenüber fremden Shinobi tritt der Senju sehr respektvoll auf, allerdings auch mit einem Misstrauen im Hinterkopf, da er schon einige seiner Lieben hat sterben sehen und weiß, wie grausam und ungerecht die Shinobi Welt werden und auch sein kann. Personen mit einer Behinderung oder Krankheit werden von ihm gleich behandelt.
Er geht auf ihre besonderen Bedürfnisse ein, ohne sie jedoch zu verhätscheln. Er kümmert sich um sie wie um jeden anderen Menschen und differenziert nicht. Als Mitglied des Senju Clans hat er bis heute eine besondere Beziehung zu den Uchiha. Er steht diesen freundlich gegenüber, wie jedem anderen Clan, aber die alte Rivalität der beiden Clans ist bis heute noch existent. So steht er den Uchiha zwar freundlich gegenüber, hat jedch immer ein dumpfes Gefühl, wenn immer er mit einem der Ihren spricht. Gegenüber Nukenin ist er ebenso verhalten, jedoch noch eine wesentliche Spur direkter. Er sagt klar seine Meinung, wann immer es für angebracht hält, jedoch kann er auch die Augen vor Dingen verschließen, die er als unabänderlich ansieht. Reto äußert auch eine sehr klare Kritik, wenn man ihn darum bittet. Dennoch würde er sich nur zu einer Kritik hinreißen lassen, wenn man ihn darum fragt. Ungefragt mischt er sich in keine Gespräche ein, sondern wartet höflich. Er ist ein großer Spaßmacher und liebt seine Scherze mit anderen Menschen, wobei er jedoch darauf achtet, niemanden zu verletzen. Reto sieht in jedem Leben etwas wertvolles, das es zu bewahren gilt. Wenn es sich irgend vermeiden lässt, tötet der Senju seine Gegner auch nicht obschon er manchmal - durch Order, Kommandos oder durch eine von ihm eingeschätzte Nötigkeit auch ein Leben beendet. Das bringt ihm keine Freude. Er ist kein Monster, das sich über andere stellt weil es stärker ist und dadurch verehrt werden will.
Reto ist jemand, der trotz seiner Stärke einen noblen Charakter besitzt und es verabscheut, wenn jemand andere unterdrückt oder ihnen Furcht einjagt. Nachdem er sich der Familie um Minato und Tia angeschlossen hatte, veränderte sich auch sein Wesen nachhaltig. So wurde er selbstsicherer, aber auch zu einem gewissen Maße kühler und betrachtete die Dinge mit einer kalten Effizienz. Er entwickelte einen enormen Beschützerkomplex zu den noch lebenden Mitgliedern der Familie, mit denen er sich dann wieder der neuen Weltordnung anschloss und daran arbeitete, um Minatos und Tias Vermächtnis am Leben zu halten. Als Lehrer zeigt sich Reto streng, aber fair. Er weiß, wie gefährlich die Welt sein kann und in der Vergangenheit war, und bereitet seine Schüler mit einer Mischung aus Geduld, Ehrlichkeit und Effizienz darauf vor. Seine Kriegserfahrungen haben ihn gelehrt, dass Nachsicht im falschen Moment tödlich sein kann, doch er verliert nie die Menschlichkeit aus den Augen. Seine Naturverbundenheit, seine romantische Ader und seine Sensibilität für Ausgrenzung machen ihn zu einem Mann, der trotz aller Härten des Lebens seinen Kern bewahrt hat: den Wunsch, zu schützen, zu bewahren und die Welt ein Stück besser zu hinterlassen, als er sie vorgefunden hat.
- Vorlieben:
- Als Senju ist der Jonin sehr naturverbunden. Er liebt es, in den Wäldern herum zu streunern und dort seine Zeit zu verbringen. Als angehender medizinischer Ninja ist er natürlich auch aus einem anderen Grund an den Wäldern interessiert: Ihr Inhalt ist für ihn eine Schatzkiste. Zwar hat er bisher noch kein Wissen zu den Kräutern oder Nutzpflanzen angesammelt, aber er kennt sie von ihrem Namen und liebt Blumen und die Schönheit der Natur über alles. Reto ist außerdem ein ziemlicher Romantiker. Er liebt abendliche Spaziergänge (am liebsten im Wald) und den Sternenhimmel. Als solcher wirkt er manchmal ein wenig verweichlicht, aber er ist genau genommen jemand, der sich seiner Interessen nicht schämt und sie klar vertritt, wenn jemand ihn damit aufziehen will. Er liebt gute Unterhaltungen und Dikussionen und schätzt ein familiäres Miteinander unter Freunden und in seiner Familie sehr. Der Senju hat eine weitere Vorliebe für starke alkoholische Getränke, die er - vielleicht liegt es an seiner Lebenskraft oder seiner ziemlichen Ausdauer - sehr gut verträgt. Hin und wieder trinken er und seine Freunde sich in den nächsten Himmel und lachen sich gegenseitig aus oder besuchen dann bestimmte Örtlichkeiten, um Streiche zu spielen. Bis heute ist er noch ein wenig kindlich, aber Reto stört sich daran nicht. Wenn nur der dumme Kater danach nicht wäre. Er liebt es außerdem, Leute ein wenig an ihre persönlichen Grenzen zu führen.
- Abneigungen:
- Es gibt nur wenige Dinge, die dem Senju sehr missfallen, jedoch müssen diese schon ihm regelrecht ins Auge springen, damit er handelt oder etwas sagt. Zum einen glaubt er nicht an das Konzept von Rache und verabscheut jene, die nach ihr leben, handeln und streben. Nichts regt ihn daher mehr auf als ein Uchiha der sich als das Zentrum der Welt ansieht und aufgrund einer Rache sein Leben hinter sich wirft, um neuen Idealen nachzurennen. Die Rivalität der Senju und Uchiha ist sehr alt und liegt Beiden wohl etwas im Blut und so ist es auch bei Reto. Die Vorstellung, das jemand anderes jemanden betrügt um an dessen Stelle zu kommen ist ebenfalls etwas, das ihn abstößt. Er hasst Amoralität und vor allem Menschen, die keinerlei Reue oder Gewissen haben. Menschen, die andere nur zum Spaß verletzen oder weil sie es können sind ihm ein Dorn im Auge und insofern auch die Einzigen, gegen die er auch aktiv vorgeht. Dazu mag er es nicht, abgewiesen zu werden. Wenn er sich einen netten Partner-to-be heraussucht, nimmt er sich sehr viel Zeit um diesen vorher zu analysieren. Und sollte er sich sicher sein, das er in derselben „Mannschaft“ spielt wie er, nimmt er eine Zurückweisung aus unerfindlichen Gründen sehr übel.
- Besonderheiten:
![]() | Das Erbe des Hashirama Senju Mokuton ("Holzversteck") Mokuton ist das Holzelement und eines der Mischelemente, das aus der Verbindung von Erde (Doton) und Wasser (Suiton) entsteht. Hierbei wird gleichzeitig Wasser- und Erd-Chakra erzeugt und dann zu Holzchakra verbunden. Die Jutsus, die mit Mokuton eingesetzt werden als "Holzjutsu" bezeichnet. Diese werden wie zum Beispiel für Holzschilde oder generell das Erschaffen von Bäumen genutzt. Das Mokuton besitzt, wie zum Beispiel das andere Mischelement Hyouton, keine natürlichen Schwächen. Die spezielle Eigenschaft des Mokuton ist seine Dauerhaftigkeit bzw. Langlebigkeit. Andere Techniken lösen sich nach gewisser Zeit wieder auf oder wenn der Nutzer die Technik beendet/abbricht. Entstandene Mokuton Technik hingegen bleiben bestehen und das ohne konstanten Chakrazufluss. Beispielsweise ein erschaffener Wald oder ein Holzhaus aus Mokuton bleibt bestehen bis zu dessen Zerstörung. Der Grund für das dauerhafte Bestehen des Mokuton liegt darin, dass hierbei Leben selbst erschaffen wird und daher aktiv bleibt bis es zerstört oder anderweitig vom Anwender umgeformt wird. Aufgrund der Verbindung der beiden Hauptelemente Doton und Suiton, teilt sich Mokuton auch dessen Einsatzgebiete. Es ist vielseitig und flexibel, durchschnittlich schnell aber entsprechend robust in Sachen Defensive. Eine weitere Eigenschaft die das Mokuton besitzt ist die Fähigkeit Chakra, besonders das der Bijuu zu unterdrücken bzw. zu absorbieren. Diese Fähigkeit findet allerdings nur in einigen sehr wenigen hochrangigen Techniken Anwendung und erfordert meisterliches Können vom Anwender, ist also keine grundlegende Eigenschaft die jede Mokutontechnik besitzt. Erfundene Besonderheit |
Fähigkeiten
- Chakranatur:
![]() | Das Erbe des Hashirama Senju Mokuton ("Holzversteck") Mokuton ist das Holzelement und eines der Mischelemente, das aus der Verbindung von Erde (Doton) und Wasser (Suiton) entsteht. Hierbei wird gleichzeitig Wasser- und Erd-Chakra erzeugt und dann zu Holzchakra verbunden. Die Jutsus, die mit Mokuton eingesetzt werden als "Holzjutsu" bezeichnet. Diese werden wie zum Beispiel für Holzschilde oder generell das Erschaffen von Bäumen genutzt. Das Mokuton besitzt, wie zum Beispiel das andere Mischelement Hyouton, keine natürlichen Schwächen. Die spezielle Eigenschaft des Mokuton ist seine Dauerhaftigkeit bzw. Langlebigkeit. Andere Techniken lösen sich nach gewisser Zeit wieder auf oder wenn der Nutzer die Technik beendet/abbricht. Entstandene Mokuton Technik hingegen bleiben bestehen und das ohne konstanten Chakrazufluss. Beispielsweise ein erschaffener Wald oder ein Holzhaus aus Mokuton bleibt bestehen bis zu dessen Zerstörung. Der Grund für das dauerhafte Bestehen des Mokuton liegt darin, dass hierbei Leben selbst erschaffen wird und daher aktiv bleibt bis es zerstört oder anderweitig vom Anwender umgeformt wird. Aufgrund der Verbindung der beiden Hauptelemente Doton und Suiton, teilt sich Mokuton auch dessen Einsatzgebiete. Es ist vielseitig und flexibel, durchschnittlich schnell aber entsprechend robust in Sachen Defensive. Eine weitere Eigenschaft die das Mokuton besitzt ist die Fähigkeit Chakra, besonders das der Bijuu zu unterdrücken bzw. zu absorbieren. Diese Fähigkeit findet allerdings nur in einigen sehr wenigen hochrangigen Techniken Anwendung und erfordert meisterliches Können vom Anwender, ist also keine grundlegende Eigenschaft die jede Mokutontechnik besitzt. Erfundene Besonderheit |
![]() | Suiton ("Wasserversteck") Die Chakranatur Suiton symbolisiert das Wasser-Element und ist vor allem in Mizu no Kuni, dem Wassereich, verbreitet. Aufgrund der vielen Wassermengen in und rund um Kirigakure no Sato haben sich die Kirigakure-Shinobis auf eben jene Techniken spezialisiert und manche können nur von ihnen wirklich fehlerfrei angewandt werden. Erfahrene Nutzer können auch jegliche Jutsus die auf dem Wasserversteck basieren auch ohne Wasserquellen benutzen - selbst für höherrangige Ninjas eine wahre Kunst. Den Schaden, den das Wasserversteck anrichtet, könnte man wohl eher als dumpf empfinden, wenn das Wasser auf einen klatscht. Bei den höherrangigen Techniken besteht immer die Gefahr, dass das Opfer dabei ertrinken würde. Das Suiton-Element zu kontrollieren, ist für Anfänger von Beginn an recht simpel, aber es sei gesagt, desto höher der Rang der Technik, desto mehr Ansprüche hat es, um es zu erlernen und man kann erst im hohen Alter und mit genug Erfahrungen das Wasser-Element tödlich genau einsetzen. Suiton ("Wasserversteck") hat deutliche Vorteile, die zu einem naturbasiert sowie elementarbasiert sind, gegenüber dem Katon ("Feuerversteck"), ist dafür aber im Kampfe dem Doton ("Erdversteck") unterlegen. Erfundene Besonderheit |
![]() | Doton ("Erdversteck") Die Chakranatur Doton symbolisiert das Erd-Element und ist vor allem in Tsuchi no Kuni, dem Erdreich verbreitet. Viele der dortigen Shinobis und Kunoichis wissen über die Fähigkeiten des Doton-Elementes Bescheid, sodass das Hauptaugenmerk, was Fähigkeiten angeht in Erdbewegungen, Erschaffen von Erdhügel, Schlammtechniken und Schutzschildern zu unterteilen ist. Wie bereits beim Stichwort Schutzschild erwähnt, ist Doton wohl das defensivste Element der 5 Hauptelemente; erfahrene Nutzer können durch gewisse Schlamm- & Matschtechniken ihre Gegenüber das Gegenteil beweisen. Auch Doton kann zum Angriff benutzt werden, wird jedoch von den meisten als defensives Element abgestempelt und schnell unterschätzt. Doton ("Erdversteck") ist gegenüber dem Suiton ("Wasserversteck") im Vorteil, wird jedoch vom Raiton ("Blitzversteck") im Kampf unterdrückt. Erfundene Besonderheit |
![]() | Raiton ("Blitzversteck") Die Chakranatur Raiton symbolisiert das Blitz-Element und ist vor allem in Kaminari no Kuni verbreitet, wo sogar die Raikage das Blitz-Element ihr eigen nennen durften. Das Blitz-Element ist eines der am schwierigsten zu kontrollierenden Elemente, so können Anfänger mit diesem Element zu Beginn rein gar nichts anfangen. Der Schaden, den das Blitzversteck anrichtet basiert auf Paralyse und Lähmung des gegnerischen Körpers. Je nach Stärke der Blitz-Technik können niederrangige nur ein paar Sekunden lähmen, hochrangige Jutsus können aber dafür minutenlang den Gegner im Griff haben. Viele Nutzer und Opfer des Blitz-Elementes haben nur zu Häuf berichtet, dass das Blitz-Element ein wahres Kraftbündel von Chakranatur ist. Raiton ("Blitzversteck") hat Vorteile gegenüber dem Doton ("Erdversteck"), zieht aber im Kampf gegenüber dem Fuuton ("Windversteck") den Kürzeren. Erfundene Besonderheit |
- Kampfweise:
- Retos Kampfweise ist schnell erklärt: Er ist darauf ausgelegt, seine Gegner schnell außer Gefecht zu setzen und mit Geschwindigkeit eventuellen Angriffen oder Verteidigungsmaßnahmen aus dem Weg zu gehen. Seine Geschwindigkeit ermöglicht es ihm, schnell Angriffe anzusetzen und den Gegner so zu überraschen. Seine Stärke liegt jedoch im Kampf vor allem im Bereich der Ninjutsu. Er nutzt meist eine ganze Reihe verschiedener Elemente, um die Affinitäten seiner Gegner zu testen, soweit er von diesen nichts weiß. Im Fall der Fälle ist er jedoch sehr vorsichtig und nutzt vor allem Bunshin, um die Techniken und Fähigkeiten seines Gegners genauer einzuschätzen. Bei gefährlichen Gegnern macht er sofort ernst und testet nichts groß aus sondern greift durch seine Schnelligkeit beflügelt an und nutzt dazu noch die Möglichkeiten seines Mokuton zur Gänze aus. Da er im Bereich der Genjutsu nicht stark ist, greift er Genjutsuka immer mit Bunshin an. Taijutsuka hält er sich durch seine Geschwindigkeit auf Abstand und greift aus der Ferne an. Sein Kampfstil variiert je nach seinem Gegner, sodass er sich auf fast jede Art von Shinobi einstellen kann. In einem aussichtlosen Kampf geht er auf Nummer sicher und versucht zunächst alle, die er retten kann, in Sicherheit zu bringen indem er mit Moku Bunshin arbeitet, um dort die besten Gewinne heraus zu holen. Er arbeitet insgesamt sehr stark mit seinen Bunshin mit denen er die Stärken und Schwächen eines Gegners auslotet. Dazu kommt seine Affinität für den Kampf mit seinem Kekkei Genkai, das ihm durch seine Versatilität einige Vorteile bietet. Im Team kämpft er koordiniert und verlässt sich auf die Unterstützung seiner Kameraden, mit denen er sich entsprechend abspricht, um den Gegner dann in einem Crescendo von Ninjutsu zu erdrücken. Typischerweise lotet er mit anderen die elementaren Schwächen eines Gegners aus und spielt diese dann gegen den Feind aus.
- Stärken:
- Der Senju gilt als ein Meister im Umgang mit dem Ninjutsu. Genau genommen hat Reto sehr viele Stärken, aber diese aufzuzählen wäre weitgehend selbstverherrlichend. Der Senju besitzt, wie bereits erwähnt, einen exzellenten Umgang mit Ninjutsu und kann diese mittlerweile völlig ohne Aufwand einsetzen. Er ist im Bereich des Ninjutsu so gut geworden, das er nicht nur zwei Elemente samt seines Mischelementes, des Mokuton, einsetzen kann und nun auch ein drittes Element, das Raiton, beherrscht. Darüber hinaus ist er sehr schnell und hat eine sehr hohe Grundgeschwindigkeit, der nur wenige folgen können. Seine Geschwindigkeit wird durch seinen Kampfstil sogar noch weiter verstärkt, sodass er als ein würdiger Vertreter seines Clans gelten kann. Darüber hinaus hat er die hohe Ausdauer und damit verbunden einen hohn Chakrapool. Er weiß, das er seine Chakrareserven noch nicht ganz ausgereizt hat, aber er wird versuchen, dies gewissermaßen weiter auszubauen. Seine Chakrakontrolle ist ebenfalls gut, aber noch nicht so gut wie er sie gerne haben würde. Dennoch muss man sie klar zu seinen Stärken rechnen. Durch sein intensives Training mit seinem Großvater und seinem zuvorigen Sensei gelang es ihm, die Naturveränderung zu lernen und dadurch auch das Mokuton einzusetzen. Reto erlernte in Zusammenarbeit mit der Fuin Anwenderin Sakushi auch die Kunst der Formveränderung, sodass es ihm nun möglich ist, Chakra auch in seiner nicht elementaren Form auf ein hohes Niveau zu bringen und es durchschlagskräftiger zu machen. Die Senju sind zudem bekannt als besonders willensstark und so ist es auch Reto - er überlebte, wo andere starben und zeigte sich als willensstarker und sehr harter Überlebenskünstler.
- Ninjutsu | Ausdauer | Naturveränderung | Chakrakontrolle | Geschwindigkeit | Ketaihenka | Starke Willenskraft (Stufe 1) | Seihitsuhenka
- Schwächen:
- Die wohl erkennbarste Schwäche des Senju ist seine Schwäche im Bereich der Genjutsu. Er hat sich nie großartig mit diesen beschäftigt, allerdings ist es seiner Sensei Inaba zu verdanken, das er überhaupt etwas über sie gelernt und verstanden hat. Daneben sind auch seine Stärke und Taijutsu-Kenntnis zu nennen. Reto ist stark genug, um einen ausgewachsenen Menschen zu heben, allerdings liegt in seinen Tritten nicht die nötige Stärke die man von einem Shinobi seines Ranges erwarten würde - er ist jedoch auch niemand der sich zu gerne in den Nahkampf begibt. Allgemein scheut er den Nahkampf und Fernkampf mit Waffen, wobei sich auch seine Stärken gegen seine Schwächen leichthin aufwiegen lassen.
- Genjutsu anwenden | Genjutsu erkennen | Stärke | Kenjutsu Nahkampf | Kenjutsu Fernkampf | Taijutsu
- Ausrüstung:
![]() | Neuwertige Senju-Rüstung ("Senju no Yoroi") Diese speziell gefertigte Rüstung von Reto ist nicht mit metallischen Elementen versetzt worden, sondern besteht aus gehärtetem Leder, das hierfür zunächst in warmen Wasser eingeweicht wurde, um kurz darauf in heißes Wasser gegeben zu werden. Durch das kurze Kochen wird das Leder sehr weich und schrumpft etwas zusammen. Die Rüstung wurde so angepasst und auf Retos körperliche Spezifika angepasst, sodass sie im wahrsten Sinne des Wortes wie "angegossen" passt. Das Leder besteht aus den Schuppen von Schlangen, die von den Chamagan getötet wurden und auf diese Art und Weise erhärtet wurden. Dieses Schuppenleder ist sehr widerstandsfähig und macht die Rüstung durchaus zu einem Schutz für den Senju, obschon sie immer noch sehr leicht ist. Aufgrund ihrer Bearbeitung ist sie ab einer Stärke von 2 zu tragen und bewirkt, das Angriffe bis zu einer Stärke von 3 um 50% und bis Stärke 5 zu 25% abgeschwächt werden. Die Rüstung wurde von Mitgliedern des Sumeragi-Clans auf Wunsch von Reto gefertigt, der mit einigen Mitgliedern des Clans gut befreundet ist. Die Rüstung kann ab einem Schaden von Hoch zerstört werden. Erfundener Gegenstand |
![]() | Schriftrolle Schriftrollen (Makimono) werden nicht nur dazu verwendet, Nachrichten auf ihnen zu schreiben, Shinobi benutzen sie für verschiedene Zwecke. So kann man mit Hilfe einer Schriftrolle Gegenstände (z.B. große Shuriken, Puppen...) in ihnen versiegeln und nach belieben wieder frei lassen. Dafür werden die beiden Techniken: Tobidogu (entsiegeln) und Fuin no Tobidogu (siegeln) benötigt.Da sie normalerweise aus Papier bzw. papierähnlichem Material und Stoff bestehen sind die Schriftrollen auch verhältnismäßig leicht, wobei es auch auf die Größe ankommt. Es gibt kleine Schriftrollen die in eine Jackentasche passen oder große Schriftrollen welche man auf dem Rücken oder so tragen muss, entsprechend sind Letzere auch schwerer. Erfundener Gegenstand |
Stats
Stärke:
Geschwindigkeit:
Ausdauer:
Ninjutsu:
Genjutsu:
Taijutsu:
Biographie
- Familie:
- Name: Yasuda Senju
Alter: 41 Jahre
Rang: Jōnin
Status: verstorben
Beziehung zu Reto: Vater
Name: Fumiko Senju
Alter: 40 Jahre
Rang: Chunin
Status: verstorben
Beziehung zu Reto: Mutter
Name: Nanashi Senju
Alter: 21 Jahre
Rang: Chunin
Status: verstorben
Beziehung zu Reto: Schwester
Name: Miata Senju
Alter: 46 Jahre
Rang: Chunin
Status: verstorben
Beziehung zu Reto: Tante
Name: Raki Senju
Alter: 46 Jahre
Rang: Iryōnin
Status: verstorben
Beziehung zu Reto: Onkel
Name: Yudai Senju
Alter: 21 Jahre
Rang: Chunin
Status: verstorben
Beziehung zu Reto: Cousin
Name: Yudachi Senju
Alter: 23 Jahre
Rang: Anbu
Status: verstorben
Beziehung zu Reto: Cousin
- Wichtige Daten:
- 0 Jahre ~ Geburt
6 Jahre ~ Eintritt in die Ninjakademie
8 Jahre ~ Besuch von Kirigakure und dortigen Verwandten
10 Jahre ~ Abschluss der Akademie, Ernennung zum Genin
15 Jahre ~ Teilnahme an den Chunin-Auswahlprüfungen, Ernennung zum Chunin
16 Jahre ~ Lernen des Einsatzes von zwei Elementen
19 Jahre ~ Erwecken des Mokuton, Ernennung zum Jōnin
20 Jahre ~ Das Raiton als Drittelement wird entdeckt und das Training zum Erlernen beginnt
23 Jahre ~ Reto überlebt die Konflikte des Amon Krieges und das Massaker an den Bewohnern von Konohagakure durch deren Kage und Anbu Captain, er schließt sich später Kazoku an und wird einer von Minatos engen Alliierten
25 Jahre ~ Nach dem Konflikt mit den Schöpfern und der Etablierung einer neuen Welt findet Reto dort seinen Platz und lehrt als Lehrer nun eine neue Generation an Schülern
- Ziel:
- Nach dem Fall der alten Ordnung will Reto vor allem eines: Minatos und Tias Linie schützen und zudem die Welt zu einem besseren Ort machen als er es zuvor gewesen war
- Story: [4885 Wörter]
- Das Interview – Meine Kindheit und das Mädchen Mikoto
769 Wörter
Hallo liebe Zuhörer! Willkommen bei unserem Interview mit einem unserer Jōnin – Reto Senju. Reto, sei so nett und stell dich kurz vor.
Ja, ehm... Hallo! Ich bin Reto Senju.
Danke dir. Du bist einer der jüngeren Jōnin des Dorfes, aber wir wissen natürlich nur wenig über dich und deinen Werdegang. Du hast dich freiwillig für dieses Interview gemeldet! Erzähl uns bitte erst einmal etwas über deine Kindheit und wie du aufgewachsen bist.
Uff. Naja gut. Geboren wurde ich in Konohagakure und genau genommen im Krankenhaus, wie die meisten anderen Kinder auch. Meine Mutter, Fumiko Senju, hatte mit mir ihren Aussagen nach nicht so lange zu kämpfen. Ich war scheinbar sehr neugierig auf die Welt und machte ihr daher auch kaum Beschwerden. Kaum war ich auf der Welt wurde ich auch schnell meinem Vater gegeben und gezeigt. Ihr kennt meinen Vater doch, oder? Für alle, die ihn nicht kennen – sein Name ist Yasuda Senju. Nach den ersten Tagen durfte ich dann mit meiner Mutter in die Familienresidenz ziehen, wo ich auch mein Leben soweit verbracht habe. Ich wuchs also im Kreise meiner Familienangehörigen auf und erfuhr daher immer das Gefühl des Geborgensein und Glücks. Meine Familie ist dafür bekannt, Familie sehr zu schätzen und zu ehren. Schon früh wurde mir beigebracht, das Gewalt nicht die einzige Lösung ist, sondern der Friede als solcher stets dem Vorzug gegeben werden muss. Am Ende war das natürlich für ein Kind noch schwieriger zu verstehen. Kinder sind von grundauf ohne Moral, wenn sie auf die Welt kommen und werden erst durch ihre Eltern und Umwelt geprägt. Meine Familie begann damit sehr früh, sodass ich eine gewisse Achtung vor dem Leben und der Freiheit der Anderen entwickelte. Als ich etwa ein Jahr war, wurde meine Schwester geboren. Wir sind zwar altersmäßig nahe beieinander, aber haben vollkommen unterschiedliche Herangehensweisen. Sie ist ein lieber Mensch, aber ich verstand mich wesentlich besser mit meinem Cousin Yudai. Meine Mutter erlitt später eine Fehlgeburt und war seither nicht mehr in der Lage, Kinder zu kriegen, sodass meine Schwester und ich die einzigen Kinder unserer Eltern bleiben sollten, auch wenn mein Vater sich einige mehr gewünscht hatte. Ich wuchs also im Kreis meiner Familie auf und baute erste enge Beziehungen mit meinen Cousins und Cousinen, meinen Onkeln und Tanten, Großvater und Großmutter auf. Auch die Familie meiner Mutter lernte ich kennen, auch wenn ich alles in allem sehr behütet wurde und wie ein kleines Küken vor allem abgeschirmt wurde, das mir gefährlich werden konnte. Das hat mir nicht immer gut getan.
Spätestens als ich damit begann, die Ninja-Akademie zu besuchen, war ich zunächst überrascht, wie grausam Kinder sein konnten. Ich war damals ein wenig dicklich und ein ziemlich verwöhnter Junge und war entsetzt, wie manche der Kinder mit mir umgingen. Meine Eltern jedoch konnten mir in dieser Form nicht mehr helfen. Mein Vater gab mir den Rat, das ich anfangen musste, erwachsen zu werden und das habe ich beherzigt. Ich konnte letztendlich nicht sehr viel machen außer zu lernen und zu beobachten. Es wurde besser. Mit der Zeit wurde ich auch von den anderen Kindern akzeptiert und genoss es, mit Ihnen zu spielen. Es war eigentlich eine sehr schöne Zeit. Meine Eltern nahmen mich oft zu Treffen mit den anderen Familienmitgliedern, die außerhalb lebten, mit und wir besuchten auch einmal Kirigakure, wo wir unsere Verwandten aus der Natso-Familie besuchten. Es war eine unschuldige Zeit. Wenn ich heute darauf zurück blicke sehne ich mich etwas nach dieser Zeit der Kindheit zurück. Als Erwachsener muss man an so viele Dinge denken, ist für alles selbst verantwortlich und und und... Mein Gott, ich hatte damals sogar eine Freundin. Sie hieß Mikoto Sarita, aber es war natürlich nichts großartig ernstes. Ihr wisst schon, unschuldige Vorstellung von Familie eben. Mikoto lebt heute leider nicht mehr, sie kam vor einiger Zeit bei dem großen Nuke-nin Angriff um, als sie gegen die Angreifer vorging. Damals aber war sie schon eine kleine Draufgängerin gewesen, ein echter Tomboy. Mir imponierte das als Junge und ich fand sie außerdem sehr hübsch, aber am Ende trennten wir uns aus irgendeiner unerheblichen Laune heraus – wie Kinder eben sind. Es war auch keine echte Liebe, so wie ich das heute sehe. Sicher, wir hatten uns lieb aber ich glaube, das man als Kind noch nicht diese Form an Liebe empfindet. Ja... wo war ich?
Du sprachst über deine Zeit als kleiner Junge und wie du dich entwickelt hast. Mir gefällt das bisherige Interview gut und ich möchte dir jetzt die Möglichkeit geben, frei heraus zu erzählen. Berichte, was du berichten magst und behalte für dich, was du für dich behalten magst.
Lektionen des Lebens – Die Akademie, Freunde und erste Missionen
1011 Wörter
Wie du magst. In der Akademie blühte ich schließlich richtig auf. Ich sammelte eine ganze Reihe von Leuten um mich, die ich zu meinen Freunden erklärte und die mich als ihr Freund annahmen. Wir waren schon eine kleine Truppe aus Chaoten. Unsere Lehrer brachten wir mehr als einmal durch kleine Streiche zur Weißglut, aber es hielt sich alles im Rahmen und am Ende konnten selbst unsere Lehrer oft über, mit oder wegen uns lachen. Ich kann eigentlich nichts negatives über diese Zeit mehr berichten. Mit den Jahren lernte ich natürlich auch die ersten Jutsus und zeigte erstaunliches Geschick im Bereich der Ninjutsu. Mein Vater half mir sehr früh damit und auch meine Mutter, die ihreszeichens eine Kunoichi war, brachte mir einige Kniffe bei. Meine Lehrer und Familie waren sich natürlich im Klaren, das die Chance bestand, das ich das Mokuton geerbt haben könnte – jenes mächtige Mischelement, das mein Ahn Hashirama Senju erstmals gezeigt hatte und ein Grund seiner enormen Stärke war. Natürlich war ich zu weit davon entfernt, mich jetzt schon damit auseinander zu setzen aber ich lernte durch das nicht gerade einfach Training meiner Eltern bald, mein Chakra zu einem Element umzuformen und das Suiton einzusetzen. Ich war ziemlich stolz, als ich meinen Freunden das zeigen konnte und diese waren ebenfalls begeistert. Die Zeit in der Akademie neigte sich schlussendlich auch dem Ende zu und war für mich bittersüß im Abgang. Meine Prüfung bestand ich mit Bravour. Ich war damals ganz offiziell ein Genin und als solcher bereit, erste größere Missionen durchzuführen. Das bekam aber nicht allen gut. Meine Mutter, die sehr um mich besorgt war, war davon nicht begeistert, das ich so „früh“ flügge wurde und sie versuchte mit aller Kraft durchzusetzen, das ich zumindest noch ein Jahr Zuhause sein durfte. Meine kleine Schwester musste ähnliches über sich ergehen lassen. Aber am Ende sprach mein Vater und auch das Oberhaupt der Familie ein Machtwort. Ich sollte meine Fähigkeiten weiter ausbauen und weiterhin trainieren. Ohne Missionen würde ich mich nie weiter entwickeln. Ich erinnere mich noch gut, wie ich am Tag vor meiner Einteilung in Teams auf dem Dach unserer Residenz lag und die Sterne beobachtete und dann ein Versprechen abgab: 'Ich werde der Stärkste im Dorf werden und dann alle, die ich liebe, beschützen.' Das Versprechen klingt kindlich, aber ich lebe bis heute nach diesem Credo.
Und dann, am nächsten Tag, früh am Morgen war es soweit. Ich betrat den Raum, wo sich meine Teamkameraden aufhielten und wurde dann einem Sensei zugewiesen. Meine Kameraden waren mir gut bekannt. Beide zählten zu meinen Freunden und waren über die Jahre mir liebe Personen geworden. Die Beiden sind auch heute noch aktiv: Rimuto Kurama und Hirohito Hyūga. Unser Team war also sehr ausgewogen. Hirohito war ein Genie was Taijutsu anging (meine größe Schwäche neben Genjutsu, mal ganz nett angemerkt) und Rimuto als Mitglied der Kurama Familie ein Genjutsu-Spezialist. Ich galt als Ninjutsuspezialist meines Jahrgangs. Wir hatten alle also ein gewisses Talent in unseren respektiven Fähigkeiten gezeigt und waren somit ganz gut aufgestellt. Natürlich waren wir aufgeregt, wer unser Sensei sein würde. Jemand, der alle drei Dinge gut konnte? Das wäre schwierig. Wir wurden überrascht. Unser Sensei war eine Kunoichi namens Inaba Hatake. Die Hatake sagten mir was. Ich kannte die Geschichten um Sakumo Hatake und Kakashi Hatake. Inaba war eine Jonin, die sich auf keine wirkliche Sache spezialisiert hatte und somit ein extrem rundes Gesamtbild bot, was ihre Fähigkeiten ausmachte. Sie war kein Spezialist wie wir und ich wage zu behaupten, das ich heute schneller bin als sie und mehr in Sachen Ninjutsu drauf habe, aber sie würde mich dennoch mit Gen- und Taijutsu schlagen. Verstehst du was ich meine? Diese Frau war ein seltener Fall – sie war ein ausgewogener Ninja, der sehr geschickt die Schwächen ihrer Feinde ausmachte und dann in diese Schwäche hinein ging. Inaba war jedoch auch ein angenehmer Mensch. Sie war sehr locker im Umgang mit uns, aber nur solange wie wir die nötige Disziplin an den Tag legten. Ihre erste Handlung war es, uns gegeneinander antreten zu lassen um die jeweiligen Stärken und Schwächen eines Jeden zu sehen. Wir waren ziemlich lange miteinander beschäftigt, aber am Ende endete es in einem Patt zwischen Rimuto und mir. Sensei Inaba nahm uns drei dann in ein Restaurant mit, wo sie uns ihre Einschätzung gab. Und ihre Worte hallten mir heute noch wieder: 'Ihr Drei seid alle gut. Ziemlich gut für Genin. Ihr habt einige Talente, die bei richtiger Förderung sicherlich zu großen Fähigkeiten werden können. Aber ihr habt alle Schwächen. Sie auszumerzen wird Zeit brauchen, aber ich werde auch diese mit euch betrachten.' Mir wollte sie Grundkenntnisse zu Genjutsu beibringen und ja – das ist ihr ja auch gelungen. Ich habe diese Fähigkeiten nie weiter trainiert, aber ich kenne sie und kann durch meinen Sensei sogar ein Genjutsu einsetzen.
Wir Vier wurden zu einem eingespielten Team. Sensei Inaba-sama arbeitete mit uns oft lange und ausgiebig, wobei sie gerne Ausflüge in das Umland um das Dorf machte wenn wir keine Missionen hatten. Dort zeigte sie uns an praktischen Beispielen bestimmte Techniken oder half uns bei der Entwicklung von Strategien und Denkweisen. Uns dreien wurde schnell klar, wenn wir das mit anderen Teams, deren Inhalte wir durch unsere Freunde kannten, das unsere Sensei hier viel mehr brachte und wir ahnten es noch nicht, aber Sensei Inaba hatte den ehrgeizigen Plan, uns alle drei zu Chunin zu machen und die Chuninprüfung durchstehen zu lassen. Natürlich war das ehrgeizig von ihr und ich muss sagen, das ich bei manchen Missionen echt an meine Grenzen kam, aber sie half uns immer aus der Patsche, sollten wir in eine kommen. Es gab einen Fall, wo wir auf eine Gruppe von Nuke-nin stießen, die zwar niederrangig waren aber wesentlich gefährlicher und stärker waren als wir. Am Ende half uns ihre Strategie, diesen Tag zu überleben. Durch ihre Mithilfe begann ich mein Suiton auch immer stärker weiter zu entwickeln und dieses weiter auszubauen. Nach mehreren Jahren des Trainings und der Missionen war dann die Zeit gekommen, uns in die nächste Ebene und Etappe zu wagen.
Die Chuninprüfung und das Mokuton
1048 Wörter
Die Jahre waren vergangen und wir waren bereit für diesen wichtigen Sprung ins Leben. Das Chunin-Auswahlverfahren wurde in Konohagakure durchgeführt, wobei ich natürlich einige Menschen aus anderen Dörfern kennen lernte. Viele Dörfer, die mit Konohagakure verbündet waren, tauchten zur Prüfung für mich erstmalig in Erscheinung, indem sie jeweils Kandidaten aus ihren jeweiligen Genin Rängen schickten, die sich bei den Chuninprüfungen profilieren sollten um den Rang eines Chunin zu erhalten. Sensei Inaba hatte uns angemeldet und so waren wir im wesentlichen Teil dieser Prüfung geworden. Einen Rückzug hatte keiner von uns im Sinn. Keiner konnte sich vorstellen, sich in dieser Form von unseren Kameraden zu distanzieren und der Prüfung den Rücken zu kehren. Und war klar: Wir waren bereit! Auch Hirohito und Rimuto waren guter Dinge und wir machten uns wenig Sorgen. Wir waren immer als die Genies unseres Jahrganges angetreten und naja... was soll ich sagen? Wir erlebten eine recht tragische Niederlage. Unser Team schied in den letzten Runden aus und wir konnten leider nicht zum Finale vorrücken. Allerdings reichte unsere – in unseren Augen miserable – Darbietung aus, damit wir zu Chunin ernannt wurden. Dennoch waren wir beschämt. Wir hatten nicht gewonnen. Das Leben hatte uns klar einen Weckruf gegeben und gezeigt, das wir weit davon entfernt waren, die Besten zu sein. Die Welt war nämlich nicht nur Konohagakure. Sunagakure, Kumogakure, Kirigakure, Amegakure, Kusagakure, Iwagakure... es gab so viele andere Plätze in der Welt. Kirigakure kannte ich ja von meinem Besuch bei meinen Verwandten, aber das es noch so viele andere Dinge zu wissen und zu beachten gab, das die anderen Dörfer solche Talente besaßen war für mich ein kleiner Schock. Aber das ist auch verständlich. Man hatte kindliche, jugendliche Träume und hoffte, der Beste zu sein weil alle einen für ein Talent hielten und dann... nun dann war ich auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nicht das Schlechteste, wenn man mich fragt!
Am Ende gratulierte uns unsere Sensei sogar, aber wir waren damals alles andere als zufrieden. Wie waren ernüchtert ob der Realität, die uns ziemlich hart gezeigt wurde. Aber Sensei Inaba war zufrieden, obwohl es für uns nun härter wurde, den nun trennten sich unsere Wege. Wir würden immer Team Inaba bleiben, aber wir waren nun als Chunin nicht selten selbst Führer von Teams und hatten eigene, teils auch schwerere Missionen zu bestehen als zuvor. Ich war 15, als ich zum Chunin ernannt wurde und begann sofort mich mit meiner neuen Umgebung auseinanderzusetzen. Meine Eltern waren stolz wie Bolle und ebenso zufrieden mit meiner Perfomance, obwohl ich sie als blamabel ansah. So bin ich eben und werde es immer sein. Meinen Eltern stand aber noch etwas anderes bevor. Während meiner Zeit in meinem Team hatte ich gemerkt, das ich mich eher zu Männern hingezogen fühlte und Frauen mich meistens kalt ließen. Sicher, es gab einige wenige Frauen die ich schön fand, aber es waren meistens Männer, die ich attraktiv fand. Meine Eltern... naja sie reagierten natürlich nicht gerade erfreut, aber sie hatten mich lieb und blieben meine Eltern. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, das irgendein Elternpaar vor Freude in die Luft springt wenn es hört, das sein Kind eher auf das eigene Geschlecht fixiert ist. Erstaunlicherweise verband mein Outing mich sehr eng mit meiner Schwester, die es sich zur Aufgabe machte, über mich in dieser Hinsicht zu wachen und mir beizustehen. Früher waren wir nicht so eng miteinander verbunden gewesen. Heute ist sie meine Schwester und beste Freundin. Dass sie mir so beistand und auch meine Freunde und Familie mir so Mut zusprachen machte mich sehr selbstbewusst, sodass ich auch bald den ersten Freund hatte, aber das hielt nicht sehr lange. Am Ende bin ich Single geblieben, auch wenn ich hin und wieder einige kleine Techtelmechtel hatte. Mein Großvater, der eigentlich recht alterwürdig war, hatte nach der Chuninauswahlprüfung begonnen, mich unter seine Fittiche zu nehmen. Durch rigoroses Training half er mir, mein anderes Element auszudrucken und das Doton für mich zu entdecken. Die Kontrolle über das Doton war keineswegs einfach für mich, aber es fühlte sich nach einem Jahr des starken Trainings und der aktiven Anwendung bei Missionen ebenso natürlich an wie bei dem Suiton, sodass ich mit 16 ½ in der Lage war, zwei Elemente einzusetzen und mit dem schwierigen Vorgang begann, diese miteinander zu verschmelzen.
Es war zunehmend bekannt, das ich die Voraussetzungen besaß, um das Mokuton zu formen und natürlich brauchte es hierzu einiges an Hilfe. Elementar gesehen half es mir sehr gut, das ich die nötigen Voraussetzungen mitbrachte (den anderweitig wäre es wohl auch nie etwas geworden), aber das half mir am Ende zum Verbinden der beiden Elemente nur unwesentlich. Mein Großvater half mir dabei in der Form, das er mir das Trainingsbuch eines verstorbenen Mitglieds unseres Clans gab, der in der Vergangenheit das Mokuton besessen hatte und so in der Lage gewesen war, Doton und Suiton miteinander zu verbinden. Wenn ich es kurz fassen soll würde ich sagen das es wichtig war, die beiden Elemente punktgenau richtig miteinander zu verbinden. Meine gestiegene Chakrakontrolle und vor allem mein enorm guter Umgang mit meinen beiden Elementen half mit letztendlich dabei, die beiden Elemente miteinander zu verschmelzen und das Mokuton zu nutzen. Das Kekkei Genkai in mir war am Leben und ich war nun ein Mokuton-Anwender. Da dies bis heute noch einiges bedeutet, wurde dies auch dem Kage hinterbracht, der sich – wie man mir später erklärte – sehr freute. Ab diesem Zeitpunkt lief mein Großvater stets mit stolzer Brust herum. Wo er mich früher er stirnrunzelnd betrachtet hatte, war er nun stolz auf sein Enkelchen. Nach und nach lernte ich so auch die Mokuton-Jutsus, schritt für Schritt und konnte mich somit zu einem recht guten Adepten in diesem Bereich machen, auch wenn ich mit meinen Verwandten in Kirigakure, die diese Besonderheit besaßen, noch nicht mithalten konnte. Wie ich die Formveränderung letztendlich lernte ist schwierig zu sagen. Ich würde heute sagen, das es vor allem mein sehr gutes Wissen über Ninjutsu und die Anleitungen meines Großvaters waren, die mir halfen. Am Ende dauerte es aber auch knapp 2 Jahre, das ich das Mokuton einwandfrei einsetzen konnte. Es war, wie immer, eine Sache der Übung. Kurze Zeit darauf wurde ich mit 19 Jahren auch zum Jōnin ernannt und wurde auf schwierigere Missionen gesandt, wobei sich auf einer Mission eines für mich änderte.
Die Chamagan-Familie und ich
1448 Wörter
Es war eine dieser recht unauffälligen Missionen, in denen ich in Kontakt mit meinen besten Freunden, den Chamäoleon, kam. Der Kage hatte mich damit beauftragt, ein Paket mit wichtigem Inhalt in ein verbündetes Dorf zu bringen und aufgrund der wenigen Männer, die entbehrt werden konnten, wurde ich allein los geschickt. Mich hat es nicht wirklich gestört, aber ich war auch nicht gerade zufrieden darüber, das ich allein reisen sollte. Du weißt ja, das ich gerne Gesellschaft habe und so war ich eben mit mir allein. Auf der anderen Seite hat es mir auch die Möglichkeit gegeben, mal in mich zu schauen und nachzudenken. Ich hatte in der letzten Zeit sehr viel erreicht. Ich war ein Jōnin geworden, hatte einige starke Technik gelernt und wurde immer öfter auch ziemlich wichtige Missionen geschickt. Es gab viel, das ich ein verarbeiten musste und die Mission war ein guter Einstand. Während ich aber durch die Wälder zog fiel mir ein Kampf der Natur auf: Ein Chamäleon und eine Schlange kämpften gegeneinander und das Chamäleon war im Hintertreffen. Ich hatte durch meinen Clan gelernt, friedliche Lösungen anzustreben und auch die Natur zu achten, allerdings konnte ich nicht wegschauen, als die Schlange das arme Chamäleon umschlang um es zu ersticken. Ich griff ein und vertrieb die Schlange recht schnell. Getötet habe ich sie damals nicht, aber zumindestens hatte ich dem Chamäleon das Leben gerettet, welches wiederum seinen Weg hätte weitergehen könnten, wenn es den nicht von der Schlange verwundet worden wäre. 'Hilf mir bitte.' hatte es damals damals zu mir schwach gesagt und ich konnte mich ja schlecht einer solchen Bitte verweigern. Ich nahm das kleine Ding und raste so schnell ich konnte in das nächste Dorf, wo sich ein Arzt befand, den ich von einem vorherigen Auftrag kannte. Er hatte ein gutes Wissen zu Giften und wie man mit diesen umging. Stellt euch seinen Blick vor, als ich mit einem kleinen Chamäleon im Arm auf seiner Matte stand und ihn bat, das kleine Tierchen anzuschauen. Nun, er hatte nichts dagegen, aber seine Erfahrungen mit der Physiologie von Tieren und die Wirkung von Giften aus ihren Körper waren recht eingerostet. Er musste einige Bücher aufschlagen, bevor er sich erinnerte. Das kleine Chamäleon war indes schwach geworden, aber noch bei Bewusstsein. Ich kümmerte mich so gut es ging um das kleine Ding, das ein gewisses Vertrauen zu mir – seinem Retter – gefasst hatte.
Es ging letztendlich doch alles gut. Klar, mich wurmte es im Hinterkopf, das ich meine Pflichten vernachlässigt hatte, aber am Ende war es mir wichtig, das dieses kleine Ding überlebte. Der Doktor konnte das kleine Chamäleon heilen und die Toxine in seinem Blut neutralisieren. Glücklicherweise hatte er die passenden Pflanzen sowie deren Inhaltsstoffe bei sich und aus dem Blut des Chamäleons konnte sich auch recht schnell erschließen, was für ein Gift da ins einem Blut und Körper am werkeln war. Das kleine Ding schien sich freilich erholen und ich bat den Doktor damals, sich um es zu kümmern. Ich würde nach der Mission wieder hier vorbei kommen und es dorthin zurückbringen, wo ich es gefunden hatte. Das gefiel dem Chamäleon zunächst gar nicht, den es wollte nicht bei dem Doktor bleiben, aber ich konnte es mit beruhigenden Worten dazu bringen, sich auszuruhen. Ich brauchte ja auch nicht mehr lange zu meinem Ziel und würde bald wieder zurück kommen. Das beschwichtigte meinen kleinen Freund ausreichend und er begann ein Nickerchen zu halten. Ich machte mich alsbald auf und übergab das Paket in dem Dorf, das als Ziel designiert worden war und bewegte mich dann in gutem Tempo wieder zurück. Zwei Tage hatte ich gebraucht und am Ende war das kleine Chamäleon wieder soweit genesen, das es sich bewegen konnte. Bei dem Arzt angekommen erwartete mich der kleine Geselle bereits an der Decke hockend und beäugte mich neugierig. Ich grüßte das kleine Wesen mit meinem Namen und erhielt ein 'Hallo, Mensch.' als Antwort. Der Arzt war ein wenig überfordert mit meinem kleinen Bekannten aus dem Wald und ich bot ihm an, das ich das Chamäleon wieder in das Gebiet bringen würde, wo ich es gefunden hatte. Der Arzt erklärte mir jedoch, das er die Toxine nicht ganz beseitigen konnte, das das Toxin unbekannte Komponente enthielt. Schneller als ich es dachte spürte ich dann einen Ruck auf meiner Schulter und da saß das kleine Kerlchen auch schon und starrte mich mit seinen winzigen Äuglein musternd an. 'Ist das für dich okay, Chamagan-sama?“, erkundigte ich mich höflich bei dem kleinen Wesen, das erquickt über meine Höflichkeit schien und mich dann wie ein Packesel nach draußen manövrierte, zufriedend jauchzend, aber gleichermaßen eines der Äuglein (oder beide zeitweise) auf mich gerichtet. Wir mussten nicht lange gehen.
Das kleine Wesen schwatzte dann los. 'Wir müssen nach Rosho'teh gehen. Dort kann ich ganz geheilt werden.' Ich nickte zustimmend und fragte es, ob es wisse, wie es um es stehen würde. Das Chamäleon nickte leicht, denn die Schmerzen hatte es nicht mehr. Daher war befreiter. 'Ich werde dir den Weg weisen, Mensch namens Reto Senju. Im Land der Chamagan musst du aber vorsichtig sein. Wir misstrauen Fremden. Aber ich werde dich beschützen.' Süß nicht? Der kleine Kerl, kaum 1/10 so groß wie ich – und er wollte mich beschützen? Am Ende fragte ich den kleinen Kerl auch, wie er hieß, wobei er mich mit seinen Augen anguckte um dann 'Hino' zu murmeln. Ich freute mich über diesen Vertrauensbeweis und erklärte ihm, das ich die Lage und alles, was mit den Chamagan zu tun hatte, für mich behalten würde. Das Chamäleon lachte keckernd. 'Musst du auch, sonst holt dich der Rat und sperrt dich ein bis du versauerst.' Da habe ich mir gedacht: Das konnte ja großartig werden! Und glaub mir, ich war damals nicht sonderlich scharf darauf, den Rat der Chamäleons, von dem mir Hino recht viel berichtete, kennen zu lernen. 'Der Katare-Rat ist ein wichtiges Gremium. Urubi-sama ist das bedeutendste Mitglied, die anderen sind auch große Nummern, aber Urubi stammt von einer alten Linie ab.' Ich war damals unschlüssig was das für mich bedeutete. Daher erklärte ich dem Chamagan, das auch ich aus einer sehr alten Familie stammen würde, was es mit einer gewissen Neugier hörte. 'Das klingt gut. Ich werde für dich sprechen und dich vor den Rat begleiten. Schließlich muss ja einer dich beschützen. Aber am Ende musst du allein dort reden.' Und so kam es dann auch. Wir kamen in der geheimen Stadt der Chamagan an und dort wurde ich von vielen Augen beäugt, wobei ich viele davon nie sah. Die Chamäleons sind, wir du wissen musst, sehr gut darin, sich zu verstecken und zu tarnen. So wurde ich vor den Rat geführt und der gewaltige Urubi war leicht erkennbar. Ich erklärte dem Rat, das ich Hino zurück gebracht hätte da dieser verwundet und vergiftet von mir aufgefunden wurde. Die Chamagan zeigten sich erfreut über meine Hilfe gegen ihre Feinde, die Schlangen, und der große Urubi wandte sich damals an mich und erkundigte sich danach, ob ich dafür eine Belohnung haben wollte. Das mag ein Test des großen Chamäleons gewesen zu sein, aber ich lehnte ab – ich hatte dem kleinen Hino aus meiner Überzeugung heraus geholfen und nicht, weil ich etwas dafür haben wollte. Das machte Eindruck. Urubi lachte schallend und so laut, das ich ein wenig zusammenzuckte und bald lachte der ganze Rat.
Am Ende hatten sich alle wieder beruhigt und beäugten mich mit ihren fünf Augenpaaren eindringlich. Die Chamagan tauschten Blicke aus und vier von Ihnen nickten unmerklich, wobei sich Urubi auch am Ende anschloss und dann wieder Worte an mich richtete. 'Wir sind überein gekommen, das uns deine Tat beeindruckt und du den Anschein machst, ein ehrlicher Bursche zu sein. Jung, aber ehrlich. Das ist selten unter den Menschen. Wir werden uns bei dir in der Form bedanken, als das du fortan unser Partner sein wirst. Die Chamagan vertrauen Menschen nicht leichtfertig, aber ich weiß auch das ein oder andere über den Clan, aus dem du stammst, Senju-sama. Das Blut des Rikudo Sennin fließt, wie verdünnt es auch sein mag, in deinen Adern. Eine Partnerschaft mit dir wäre ehrenvoll und als solches auch für uns eine Ehre. Daher werden dir die Zeichen unserer Anerkennung überreicht.' Und so kam ich in den Besitz der Dinge, die ich heute habe. Ich sehe meine Freunde sehr oft und ich besuche sie so oft es irgendwie möglich ist. Immer wieder mal wurde ich auch kontaktiert und half meinen Freunden gegen ihre Feinde oder war anwesend, wenn ein großes Ereignis stattfand. Die Chamäleons ehren mich immer noch mit ihrer Freundschaft und mittlerweile sind es drei ganze Jahre, in denen wir zusammen arbeiten. Sie sind mir eng ans Herz gewachsen und missen will ich keinen von ihnen.
Die jüngste Vergangenheit
197 Wörter
Die Zeit verging nach dieser besonderen Begegnung und den darauf folgenden mit meinen Chamagan sehr schnell. Ich entwickelte mich weiter und wurde nach und nach immer eigenständiger, aber auch enger an meine Familie gekettet. Ich genoss es, mit meinen Eltern Zeit zu verbringen und meine Missionen machten mir Spaß. Sicher, die Gewalt war schwierig. Ich war dazu erzogen worden das es immer eine friedliche Koexistenz geben muss, aber ich hatte schon früh gelernt das es nicht immer so lieb. Mein guter Freund Hirohito hatte sich indes auch für die Fuinkünste interessiert und damit begonnen, diese nach und nach zu trainieren und sich in diesen zu spezialisieren. Da er wusste, das ich stets darauf aus war, mich zu verbessern, vereinbarten wir, das er auch eine Technik an mir probieren sollte, denn es schien so, das ich mit meinen Künsten im Bereich Ninjutsu in der Lage wäre, mich mehr als nur zwei Elementen zu stellen. Mittels des Fuin no Tekihatsu ude wurde mir daher offenbart, das ich neben dem Doton, Suiton und Mokuton auch noch die Möglichkeit besaß, mich in das Raiton hinein zu verbessern und dieses zu erlernen. Mit dem Wissen dazu war ich natürlich überglücklich, denn es hieß auch, das ich weitere Pläne für die kommenden Jahre hatte und mich intensiv mit den Jutsus zu beschäftigen hatte. Ich begann mit knapp 20 Jahren auch damit, das Raiton zu erlernen und wurde dafür einem Spezialisten in unserem Dorf unterstellt, der mir mit Tricks und Tipps half, diese doch recht filigrane Elementarform einzusetzen. Das hieß natürlich nicht, das ich das Raiton sofort erlernte. Ich versuchte es immer weiter, aber da ich mich auch um andere Dinge kümmern musste, wurde daraus nichts bisher. Aber ich habe nicht aufgegeben. Es gelang mir, eine eigene Technik mit dem Mokuton zu entwickeln, kurz nachdem ich das Raiton ebenfalls gemeistert hatte.
Das machte natürlich auch andererseits die Runde. Allerdings war ich nicht gerad erfreut darüber, das man alles über meine Fähigkeiten wusste, sodass ich rigoros damit begann, die Gespräche dazu klein zu halten. Nach und nach erstarb daher auch das Gerede dazu. Ich war natürlich als Jonin nun auch verpflichtet, mich um Genin zu kümmern und nahm mein erstes Team an. In den Wirren des Nuke-nin Angriffes, von dem ich gesprochen hatte, konnte ich sie beschützen, aber es würde wohl dennoch Umverteilungen geben den einige Konohagakure Shinobi waren gestorben.
Das Ende und der Neubeginn
990 Wörter
Retos Geschichte ging einen anderen Weg als die der meisten anderen Shinobi seiner Zeit. Er überlebte den Angriff des Weltenverschlingers Amon auf das Dorf von Konoha und wurde danach von der Kagin damit beauftragt, nach einigen Vermissten zu schauen, die sich nach dem Angriff nicht mehr gemeldet hatten oder verschwunden waren. Alle drei wurden von dem Senju gefunden und waren während des Angriffes zu Tode gekommen oder Opfer der Zerstörung geworden und ihren Verletzungen erlegen. Danach kümmerte er sich um die Evakuierung der Akademie und der dortigen Schüler, um sie vor einem erneuten Angriff zu schützen. Einer seiner Bunshin wurde als Späher los geschickt, um Amons Bewegungen auszukundschaften und kontrollierte die Bewegungen des Weltenzerstörers und bekam die Vernichtung Bugakures mit, die er an die Kagin weiterleitete. Seine zahlreichen Moku Bunshin waren bei mehreren Bereichen des Schlachtfeldes tätig und einer griff sogar den Uralten an, um Takashi und Minato zu helfen – später zog es ihn direkt in die Schlacht, wo er gegen die Dämonen des Akuma no Kuno kämpfte und verwundet wurde, aber überlebte. Erneut. Wieder überlebte er, wo viele andere starben.
Er wurde als Jonin Teil eines neuen Teams, bestehend aus Arado, Kojiro und Yato, die er zunächst im allgemeinen Kampf prüfte und schaute, wie es um ihre Fähigkeiten bestellt war. Nachdem er zeitweise außerhalb der Barriere Konohas im Wald tätig war, um dort mit einigen seiner Genin zu trainieren, rettete er ihnen so das Leben, als Yuu die Barriere Konohas manipulierte und die Leute einander töteten. Reto rettete einige Waisen und Alte aus dem Waisenhaus, jedoch kam er zu spät für Teile seines Clans. Als einer der letzten lebenden ranghohen Jonin des Dorfes stellte er die Bevölkerung vor eine neue Wahl, sich weiter zu entwickeln oder als potenzielle Opfer für Yuu Akuto zu enden. Später wurde er vom Verrat der Kagin informiert, den er mit Schrecken aufnahm, bevor er zusammen mit Hiro Uchiha die verbliebenen Bewohner des Dorfes Konoha, die ins Kaminari no Kuni gehen wollten, geleitete. Unter Kanas Führung machten sich diese auf. Er selbst schloss sich Minato und Tia an, die ihn und andere – etwa Hiro Uchiha - in ihre Familie einluden.
Minato war zum Hokagen ernannt worden und Reto akzeptierte dies, aber er folgte dem Jinchuriki aus anderen Gründen: Minato hatte sich als verlässlicher erwiesen als andere, war zudem ein ehemaliger Konoha-nin und trug den Willen des Feuers in sich. Er wurde zum Beschützer Takara Uzumakis, mit der nach möglichen Machtfaktoren suchte, um Minatos Vision zu unterstützen. Der Uzumaki hatte ihn zudem von seinem Blut trinken lassen, wodurch er eine besondere Bindung zu dem Jinchuriki aufbaute, dem er zudem zunehmend ergeben war und auch Gefühle für ihn entwickelte. Diese sprach er jedoch nie aus, da er Tia als Minatos Frau und einzige Liebe akzeptierte und nicht verletzen wollte. Er wurde später zum Grenzschutz des Reiches von Tia eingesetzt und führte diesen mit dem Schwarm der Racchni gemeinsam durch. Im großen Kampf gegen die Schöpfer blieb er außen vor und kümmerte sich um den Schutz der vorhandenen Welt und der Dinge, die Minato ihm aufgetragen hatte. So sah er ihn nur noch einmal, bevor dieser in seinen Tod ging – vorher hatte er Reto seinen Plan mitgeteilt und ihm den Auftrag gegeben, auf seine Familie und sein Erbe Acht zu geben. Reto schwor dem vorletztenJinchuriki des neunschwänzigen Fuchses, das er genau dies tun würde und ließ ihn ziehen.
Es kam wie es kommen musste: Minato erfüllte seinen Plan, starb dabei aber und verließ somit die Welt. Reto versuchte danach, den Kontakt zu den anderen Mitgliedern der Familie zu halten. In der sich neu entwickelten Welt sah er nun die veränderten Umstände als Gelegenheit an, etwas neues aufzubauen. Er vergab Hitagi den Verrat, hielt die Augen aber nach Yuu Akuto offen und wurde in der neuen Ordnung alsbald ein Lehrer für seine Fähigkeit, seine Erfahrungen und sein mächtiges Chakra, wobei sein stärkster Bereich ganz klar der Umgang mit Ninjutsu und seinem Mokuton war. Er war nach dem Stand der stärkste noch verbliebene Jonin seines Clans und beherrschte alle von Hashiramas alten Techniken, wodurch er als „Mokuton no Reto“ bekannt wurde – Reto vom Holzversteck – oder auch „Kage no Hashirama“ – Hashiramas Schatten.
In der Zeit nach der Wiederaufnahme eines "normalen" Lebens entwickelte sich Reto zunehmend zu einem Lehrer und einer Figur, die sich sher in seiner neuen Aufgabe wiederfand. Er konnte zum einen die Schrecken der Vergangenheit dadurch anders sehen und bewältigen, zugleich aber auch gut daran arbeiten, das in dieser neuen Welt eine Freiheit und Sicherheit existierte, die er als junger Shinobi niemals kennen lernen durfte. Gleichermaßen war er er skeptisch gegenüber jenen, die nach wie vor aus der alten Zeit Macht gehalten hatten und sich in Positionen etabliert hatten, die er lieber mehr als einmal noch geprüft hatte. Innerlich sah er für sich aber die Möglichkeit, nun endgültig sein neues Leben zu ergreifen und weiter zu führen, was er dann auch tat. Er versank mehr oder minder vollends in seiner Lehrertätigkeit und arbeitete intensiv mit jungen Ninja zusammen, wobei er vor allem den Bereich der Ninjutsu für sie verbildlichen und greifbar machen wollte. Durch seine Affinität für drei Elemente war er zudem auch einer der wenigen Ninja der alten Welt, der dies und ein Kekkei Genkai besaß, welches er jungen Mitgliedern seines Clans, der sich langsam wieder zu erholen schien und Hashiramas Erbe zeigten, beibrachte. Er vermisste in jener Zeit seine alten Freunde - die Chamagan und war sich sicher, das er alles daran setzen würde, sie wieder zu finden und sicherzustellen, das Rosho'te noch stand und sicher war. Obwohl die Narben der Vergangenheit bleiben, hat Reto gelernt, in der neuen Welt nicht nur zu überleben, sondern eine Rolle einzunehmen, die ihm erlaubt, etwas aufzubauen, statt nur zu kämpfen. Sein Ziel bleibt unverändert: die Linie von Minato und Tia zu schützen und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die Welt, die aus den Trümmern entstanden ist, eine bessere wird als jene, die er verloren hat.
- Schreibprobe:
- Siehe Tashiro Fuumas Post
- Regeln gelesen?:
- R19
- Account:
- [Stufe 2 ~ Jonin]












