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Minato aka Chris

Zimmer 5 C [Natsuki]

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Tia Yuuki
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Zimmer 5 C [Natsuki]

Beitragvon Tia Yuuki » Do 27. Apr 2023, 14:27

Zimmer 5 C

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~Das Zimmer mit der Nummer 5C ist ein recht offen gestaltetes Zimmer. Das Bett befindet sich auf einem Podest. Man hat alles was man so braucht. Mikrowelle und Kühlschrank im Raum sind inklusive! Das Zimmer selbst besitzt WC und Waschbecken in einem kleinen Nebenraum, jedoch keine Dusche/Badewanne. Die technische Austattung ist auf dem neusten Standard. ~

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Re: Zimmer 5 C [Natsuki]

Beitragvon Natsuki » Di 15. Aug 2023, 22:40

CF: Zimmer 5 G [Kozume]

Der Kobayashi nahm die ganze Situation offensichtlich deutlich gelassener als die Tendou. Während Ruby durchaus überrascht war und dies auch deutlich zeigte, blieb Kozume ruhig und cool - ein kurzes 'Oh' war alles was das Mädchen ihm entlocken konnte. Aber dann setzte er mit einem weiten kurzen Satz nach - das es Sinn machen würde. Irgendwo schon. Aber - war die Teamaufteilung nicht erst freigegeben worden, nachdem sie ihre Zimmer schon hatten? Oder war es einfach ein komischer Zufall, dass die beiden Mitglieder von Team 12 ihre Zimmer nebeneinander hatten? Kozume warf dann ein, dass Keiya vielleicht sein Zimmer nebenan hatte - und deutete auf die Türe neben sich. "Das... daran hatte ich nicht gedacht."
Nachdem Ruby halb aus sich heraus gestottert hatte, dass sie sich vielleicht später sehen würden, kam wieder nur eine knappe Antwort von Kozume - 'Ja' - und er verschwand mit dieser in sein Zimmer.

Die Tendou seufzte, öffnete die Tür und trat in ihr kleines Reich ein. Nachdem sie die Türe hinter sich zugemacht hatte schüttelte sie den Kopf, und klatschte sich mit beiden Händen kurz auf die Wange. Sie spürte wie ihr Herz ein bisschen schneller schlug. Nein! Kozume war ein netter Kerl, aber er war ihr Teammitglied! Die Tendou würde tief durchatmen und sich beruhigen. Es gab auch keinen Grund, warum sie so fühlen sollte - ja, er war ruhig und das war cool, aber was hatte der Kobayashi sonst noch? Er zockte die halbe Zeit auf seinem Terminal, und das wars. Ansonsten war er direkt mit seinen Worten, und machte sich nichts daraus, falls er mit seiner Direktheit ihre Maske zerstörte. Das der Kobayashi einfach nur weiter zocken wollte, wusste Ruby ja nicht. Sie lächelte kurz in sich hinein, und würde sich dann einen Satz frische Kleidung aus dem Schrank nehmen und diese kurz einpacken. Dazu noch einen Hygienebeutel, den sie sich schon vorbereitet hatte, da sie ja keine Dusche im Zimmer hatte - und kaum war das erledigt, würde sie ihr Zimmer schon wieder verlassen.

Als die Tendou ihr Zimmer verließ, konnte sie sehen, dass ihr Teammitglied sein Zimmer schon verlassen hatte, aber ihr noch nicht weit vorraus war – vielleicht gute 20 Meter. Um sich nicht weiter mit den Gefühlen, welche sie vorher empfunden hatte, zu beschäftigen würde Ruby einfach stumm hinter dem Kobayashi gehen. Wie es sich herausstellte, war das eine mäßig gute Entscheidung, denn der Blick der Schwarzhaarigen fixierte sich kurz auf den Hintern des Kobayashi – bevor ihre Wangen leicht rot wurden und sie auf den Boden blickte. Falls er sie nicht ansprach, würde sie mit gesenktem Blick hinter ihm hergehen, in Richtung des Badehauses.

TBC: Badehaus

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Re: Zimmer 5 C [Natsuki]

Beitragvon Natsuki » Mo 22. Jan 2024, 00:06

CF: Kozume's Zimmer ( 5 G)

Ein leises Piepen ertönte und die Tür zu Ruby's Zimmer öffnete sich. Die Tendo war ehrlich gesagt deutlich müder als sie es selbst zugeben wollen hatte - der Nervenkitzel mit Kozume über Beziehungen zu reden hatte ihr System regelrecht mit Adrenalin vollgepumpt. Doch sie bemerkte erst jetzt wie dieser Kick rasch nachlies - und sie hatte auch keine gute Möglichkeit um sich einfach mehr Adrenalin zuzuführen, also würde sie wohl oder übel nun müde werden müssen. An sich ja gar kein schlimmes Schicksal - doch hatte sie noch so viel vor!
Stattdessen würde sich der menschliche Flummi damit zufrieden geben die Pflanzen aus den Plastiktaschen zu nehmen und diese ein bisschen zu bewässern und ihnen einen kleinen Untersetzer zu geben, damit sie keine unschönen Flecken hinterließen. Danach würde sie sich ihrer gesamten Kleidung entledigen und in mit frischer Unterwäsche in ihre Schlafkleidung schlüpfen. Die dreckige Kleidung flog im hohem Bogen durch das Zimmer und landete - bis auf eine einzelne Socke - im offenen Wäschekorb. Leicht genervt seufzte Ruby - sie hatte vergessen ihre Türe zuzusperren! Sie tat dies noch schnell bevor sie sich auf ihr Bett fallen ließ und das Licht ausmachte. Es dauerte keine 5 Sekunden und bei dem Mädchen waren die Lichter aus.

- Ein erholsamer Schlaf später -

Ihre Träume waren durchaus komisch gewesen - sie konnte sich an nicht viel erinnern, doch an was sie sich erinnern konnte war, dass Kozume und Keiya beide gekämpft hatten - mit Schwertern aus Schaumstoff! Der Blondhaarige hatte jedoch dann eine Nebelwolke herbei beschworen und Kozume in den Abgrund damit geworfen! Dann kam er auf sie zu und - der Kobayashi fiel vom Himmel und direkt auf ihr landete! Ein wirklich komischer Traum - und was hatte er nur zu bedeuten?
Sie war froh, dass sie ihren Wecker dieses Mal nicht überhört hatte! Es war zwar schon weit nach Tagesbeginn doch sie war kein Morgenmensch! Dennoch war sie inzwischen wieder gekleidet und ihr Katana 'Ibara' hing wieder an ihrer Seite. An einer kleinen Tasche an ihrem Skort hatte sie eine Packung Pockey eingepackt, welche leicht herausluggten - das würde ihr 'Frühstück' sein bis sie dazu kam ordentlich zu essen. Sie hatte noch ein bisschen Zeit bis zum Kurs von Winry-sama - und diese würde sie nutzen um den Trainingsplatz zu nutzen!

TBC: Trainingsplatz

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Re: Zimmer 5 C [Natsuki]

Beitragvon Natsuki » So 26. Jan 2025, 23:54

CF: Trainingsgelände

Die Mission war gelaufen. Sie hatten es geschafft. Der Tsukikawa hatte sich als durchaus kompetenter Navigator erwiesen - nachdem sie von dem Bunshin erfahren hatten, dass sie wirklich auf dem richtigen Weg waren. Der Falle - einem Netz, welches am Boden gespannt war - konnten sie ohne große Probleme entschärfen. Darunter war sogar ein wahrer Schatz - drei Gutscheine für ein Heißgetränk nach Wahl in der Mall. Ehrlich gesagt deutlich mehr als Ruby sich erhofft hatte. Nach ein paar anderen Fallen - bei welchen sie jedoch keine Gutscheine oder ähnliches fanden - hatten sie es doch geschafft das eigentliche Missionsziel zu finden. Der schwerste Teil der Mission war offensichtlich wirklich der Kampf gewesen. Schlussendlich hatten sie sich doch alle 3 gut geschlagen - und sie würden den eigentlichen Schatz finden! Die Freunde die sie am Weg gefunden hatten! Einen Gutschein für eine gelieferte Partypizza. Das Trio entschied sich den Gutschein diesmal nicht einzulösen, und stattdessen wieder getrennter Wege zu gehen.
Überraschenderweise hatte sich Yumi immer noch nicht gemeldet! Eigentlich hätte sie den Beistand der Senju brauchen können, um vielleicht einen Plan in die Tat umzusetzen - aber ohne Rückhalt der Weißhaarigen war Ruby sich nicht sicher, dass sie den Plan umsetzen konnte, also würde sie es wohl sein lassen. Der Abend würde ruhig ausklingen - die junge Frau würde ihr Katana noch pflegen um sicherzustellen, dass es weiterhin in Tip-Top Qualität war, bevor sie sich dann schlafen legte.

(Timeskip)

Das Piepen ihres Terminals erweckte die Schwarzhaarige, welche stöhnend nach dem Gerät griff. Was? Wie? Es war doch noch gar nicht Zeit für den Wecker! Genervt würde sie nach dem Gerät greifen - und ihre Augen würden sich weiten. Yumi Senju?! Hatte sie es doch auf einmal geschafft sich zu melden? Sie müsse 'dringend' mit ihr reden und die Tendo solle sich bei ihr melden? Ruby rieb sich den Schlaf aus den Augen, bevor sie den Kopf schüttelte und aus dem Bett stieg. Wenn die Senju sie schon weckte, dann konnte sie wenigstens den Tag nutzen - und sich erstmal duschen. Mit einem kurzen Seufzen griff sie nach ihrem Duschzeug, und einem Satz frischer Kleidung bevor sie sich aus ihrem Pyjama schälte und in eine Jogginghose und ein lockeres T-Shirt schlüpfte. Dann würde sie der Senju unverblümt antworten:
"Ah, die verehrte Frau Senju. Ich muss erst in meinem Kalender nachsehen wann ich Zeit für sie habe. (Zunge-Rausstreck-Smiley). Aber ich bin wach - hast mich geweckt. Was war los? Ich hab die ganze Woche nix von dir gehört? Bin grad aufm Weg ins Badehaus. LG Ruby (Rotes-Herz)"
So sehr sie von der Senju genervt war - sie hatte die ganze Woche nichts von ihr gehört, und jetzt auf einmal meldete sie sich? Es würde hoffentlich einen guten Grund haben. Immer noch leicht müde würde sich Ruby auf den Weg ins Badehaus machen.

TBC: Badehaus

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Re: Zimmer 5 C [Natsuki]

Beitragvon Natsuki » Fr 15. Mai 2026, 18:13

Postgruppe: Wie Hund und Katz’

CF: Zimmer 5G [Kozume]

Ruby war fast schon überrascht, dass die Kommunikation mit dem Teammitglied mit dem sie initial so viele Probleme gehabt hatte nun doch relativ glatt verlief. Nachdem die Tendo also Kozume noch ein kleines bisschen geneckt hatte würde sie dies bei Keiya nicht tun. Vielleicht lag es ja auch daran, dass sie sich gerade nicht gegenseitig verbal an die Kehle gingen? Der Tsukikawa würde noch einen Happen essen wollen - bisher hatte er nicht viel gegessen, weil er gefühlt nur am Lernen war. Und das passt aber auch mit dem zusammen, was sie bisher von Keiya gesehen hatte - weil er doch auch vorher in seinen Notizen vertieft war. Die Tendo fing so langsam an zu verstehen wie sie mit ihren Teamkollegen reden konnte ohne ihnen auf den Schlips zu treten - denn auf ihre Aussage, dass sie nur einmal durch die Wand gehen müssten würde Kozume doch auch scherzen, dass er es besser fände wenn die Wand heile bliebe! Und damit war er nicht allein - es wäre doch ziemlich komisch ein Loch zwischen ihrem und seinem Zimmer zu haben - quasi ein großes Zimmer das sie sich teilten. Sie nickte zustimmend mit einem Lächeln - auch wenn sie den Blick des Kobayashi nicht richtig gedeutet hatte, und fest glaubte, dass ihr Witz gut angekommen sei!

Keiya hatte ihr inzwischen zugestimmt - weswegen Ruby ihm nun zunickte und sich dann kurz zu Kozume wandte: "Dann ciao Kozume - wir hören voneinander." Die Tendo würde mit einem kleinen Hops von der Kante springen, und dann zu Keiya blicken, der inzwischen auch aufgestanden wäre. Er würde sich auch noch kurz verabschieden - aber irgendetwas war komisch daran. Denn der Tsukikawa fummelte mit seinen Fingern herum - und tat etwas das Ruby bisher noch nie bei ihm gesehen hatte. Er stotterte leicht. Zu ihrem Glück war Keiya gerade zu Kozume gewandt, sodass er nicht sehen konnte, wie ihre Augen sich weiteten - denn Natsuki war durchaus überrascht diese Seite von ihrem Teamkollegen zu sehen. Aber gleichzeitig hatte der Blondschopf auch überaus Glück - denn Ruby konnte die sozialen Cues nicht ganz einordnen, wieso Keiya nun so nervös war. Lag es vielleicht daran, dass er Kozume eingeladen hatte das er bei ihm duschen durfte? Als sie ihre Teamkollegen noch nicht so gut kannte hätte sie vielleicht nachgehakt - aber sie spürte, dass es bei Keiya nicht zielführend war das zu hinterfragen. Maximal würden sie sich nur streiten - keine besonders gute Idee!

Und so verließen sie das Zimmer - und der Tsukikawa würde geradewegs in die falsche Richtung laufen! Ruby öffnete ihren Mund doch noch bevor sie einen Ton von sich geben konnte würde die Brillenschlange gegen einen Automaten laufen - wenigstens nicht mit viel Wucht, aber dennoch genug, dass sie kurz nachfragte: "Alles ok Keiya?" Unabhängig der Antwort würde sich die Sorge in den nächsten paar Sekunden legen wenn der Tsukikawa sich Verpflegung besorgte - Onigiri und etwas zu trinken. Dann deutete Ruby aber mit einem leichten Lächeln in die andere Richtung - und auf die Tür welche nur wenige Meter neben der von Kozume lag! "Falsche Wand - das hier ist mein Zimmer." Die Tendo würde zur Tür gehen und die Karte an das Lesegerät halten. "Sorry schonmal für das Chaos - ich hatte nicht gedacht, dass ich Besuch bekommen könnte." Mit einem Piepen entsperrte sich die Türe - und die Tendo würde ihn ihr kleines Reich eintreten. Gleich neben dem Eingang war die kleine Küche wo sich 3 Gläser in der kleinen Spüle stapelten. Und auch gleich die erste kleine Pflanze stand - und wenn Keiya weiter in ihr Zimmer eintrat würde er 4 weitere kleine Pflanzen sehen, inklusive der die sie sich vor einer Woche in der Stadt gekauft hatte! "Komm ruhig rein - setz dich schonmal" - Kurz deutete Ruby den Tsukikawa, dass er eintreten sollte - in die Richtung der Sitzkissen. Dort stand auch ein kleiner Tisch, auf dem sich noch ein leeres Wasserglas der Tendo und noch eine kleine Pflanze befand. ”Kann ich dir vielleicht ein Protein-Joghurt anbieten?" Die Tendo hatte die Schuhe schon ausgezogen und würde den Kühlschrank öffnen, sich selbst eines in der Geschmacksrichtung Mango nehmen und sagen: "Ich hätte Mango, Aprikose und Erdbeere - also, falls du eines möchtest." Sie würde Keiya einen Löffel mitbringen falls dieser auch eines wollte und sich dann zu ihm setzen - und erstmal versuchen ein bisschen Smalltalk mit ihm zu machen. "Also bist du wegen deinem Kurs nur am Lernen und nicht richtig zum essen gekommen?" Die Tendo hörte dem Tsukikawa natürlich zu - würde aber auch ihr Joghurt öffnen und sich erstmal einen Löffel davon gönnen.

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Re: Zimmer 5 C [Natsuki]

Beitragvon Tsukikawa Keiya » Mo 25. Mai 2026, 01:41

Es war nun an der Zeit, sich von Kozume zu verabschieden. Dieser wollte sich waschen, was nach den Ereignissen des Tages auch verständlich war. Keiya versuchte noch den Kobayashi ganz cool um eine Nachricht zu bitten, aber das cool lief nicht so wie geplant. Keiya war die Situation sogar so peinlich, dass er Hals über Kopf den Raum verließ und sich prompt verirrte und gegen einen Automaten lief. Er brauchte einen Moment, versuchte zu Ruhe zu kommen. Bei der Stimme vom Flummi zuckte er sichtlich zusammen. “J-ja alles in Ordnung. ich wollte mir nur noch was zu essen holen.” Natürlich war nicht alles in Ordnung, aber diese Blöße wollte sich der Tsukikawa nicht geben. Mit seinen Sachen folgte er dem Flummi in ihr Zimmer, welches tatsächlich neben dem von Kozume war. Nur halt in der anderen Richtung. Sie entschuldigte sich für das Chaos, allerdings schüttelte Keiya den Kopf. Er war zwar eher ein ordentlicher Mensch, aber er hatte jetzt kein Problem damit, wenn das Zimmer etwas chaotisch war. Okey, es sei denn es ist so ein Messi Ding, aber das war sicher nicht der Fall… hoffte er. Das Chaos war annehmbar. Es sah halt aus wie ein Zimmer, in dem jemand lebte. Der Tsukikawa zog seine Schuhe aus und setzte sich sich auf eines der Sitzkissen. Der Tisch kam wie gerufen und er stellte seine Wasserflasche und seine Onigiri darauf. Es ging um Protein-Joghurt. Zuerst war es uninteressant, allerdings hatte der Flummi das magische Wort benutzt. Erdbeeren. “Ich würde den Erdbeerjoghurt nehmen. Der klingt gut.” Der Flummi brachte ihm den gewünschten Joghurt und einen Löffel mit. Der Brillenträger öffnete ihn und probierte direkt einen Löffel davon. Er schmeckte richtig gut und er strahlte. “Vielen Dank, der ist echt lecker.” Ja, eigentlich hätte er zuerst die Onigiri essen sollen, aber Protein-Joghurt hatte Erdbeeren. Erdbeeren! Damit sollte doch klar sein, was hier die höhere Priorität beim Essen hatte. Bei den Worten des Flummis nickte er. “Ich habe den Tag mehr oder weniger in der Bibliothek verbracht. Um Gifte zu erschaffen, muss man sich zuerst mit den Matarial beschäftigen, aus dem ich das Gift erschaffen möchte. Also habe ich viel Zeit damit verbracht, mich mit giftigen Tieren auseinander zu setzen. Meine Mitschülerin hat sich mit Pflanzen beschäftigt. Es ist viel Theorie, aber es macht eigentlich Spaß.” Den letzten Satz nuschelte der Blonde in seinen nicht vorhandenen Bart. “Aber ist es, wenn du eine Waffe hast, nicht auch so, dass du dich mit beschäftigst und versucht mehr darüber zu lernen?”, fragte er und man konnte sogar ein wenig Interesse heraushören.
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Re: Zimmer 5 C [Natsuki]

Beitragvon Natsuki » Sa 30. Mai 2026, 15:45

Die Tendo konnte regelrecht sehen wie Keiya zusammenzuckte, als sie ihn fragte ob alles OK sei. Doch sie würde nicht weiter darauf reagieren, da er sich ‘nur etwas zu Essen’ besorgen wollte. Das würde sie einfach unkommentiert stehen lassen - immerhin machte es keinen Sinn, sich mit dem Tsukikawa wegen einem Blödsinn zu streiten. Stattdessen ließ sie ihn sein Essen besorgen - und würde ihren Teamkollegen als einen von wenigen Jungs in ihr kleines Reich einladen.
Sie versuchte natürlich eine gute Gastgeberin zu sein - und würde ihrem Teamkollegen eines ihrer Protein-Joghurts anbieten. Eigentlich hatte sie nicht gedacht, dass Keiya ja sagen würde - doch zu ihrer Überraschung war ihr Teamkollege dem Joghurt nicht abgeneigt. Bisher war Ruby noch nicht aufgefallen, dass Keiya bei Dingen mit Erdbeeren nicht nein sagen konnte - dafür hatten sie bisher zu wenig zusammen gegessen.

Während Ruby sich daran machte ihren Joghurt zu öffnen würde sie ihren Teamkollegen ein bisschen fragen, ob er jetzt immer weniger Zeit hatte - oder ob das nur an den aktuellen Kurs lag. Keiya hatte es ihr gleich getan und sich zuerst auf den Joghurt gestürzt - und sich auch schon bei ihr bedankt, weil der Joghurt wäre richtig lecker! Zufrieden nickte die junge Frau, während sie Keiya zuhörte - er habe fast den ganzen Tag in der Bibliothek verbracht, denn um mehr über Gifte zu lernen musste man auch erst mehr über die Materialien wissen - ohne diese könnte er gar nicht dazu übergehen Gifte zu mischen. Er hinterfragte ob es mit den Waffen nicht genau so sei. Kurz überlegte Ruby, bevor sie eine doch überlegte Antwort gab: ”Zum Teil? Für die meisten Shinobi sind ihre Waffen ein Werkzeug - nimm ein Katana zum Beispiel. Am Ende zählen zwei Sachen - dass es scharf ist und nicht bei der ersten Konfrontation zerbricht. Die Materialien, die Technik mit der es gefertigt wurde - all das ist für die meisten irrelevant. Das Ergebnis zählt. Ist es bei dir der Prozess oder das Ergebniss, dass dich bei den Giften so fasziniert?” Sie würde kurz nicken, und dann ihre Perspektive erklären: ”Für mich ist es ein bisschen von beidem - mein Vater ist ein Schmied, und unter anderem deswegen hatte ich immer ein Interesse an Waffen gehabt.” Für einen Augenblick stockte sie - doch dann würde sie es wagen ihrem Teamkameraden einen kleinen Einblick zu geben, dass sie ähnlich wie er mit Dingen zu kämpfen gehabt hatte. ”Das ich bis vor wenigen Jahren nicht mal Chakra schmieden konnte, hat sicher auch dazu beigetragen, dass mich der Prozess noch mehr interessiert hat als sonst.” Fast schon um ihre Nervosität zu überspielen würde die Tendo einen Löffel ihres Joghurts essen - und hoffen, dass der Blondschopf sie nun nicht auslachte.

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Re: Zimmer 5 C [Natsuki]

Beitragvon Tsukikawa Keiya » Do 4. Jun 2026, 11:36

Nach der ziemlich peinlichen Einlage bei Kozume, befand sich der Tsukikawa über Umwege nun im Zimmer vom Flummi. Wer hätte das noch erwartet an diesem Tag. Der Flummi hatte es, ohne es zu wissen, sich bei Keiya einige Pluspunkte dazuverdient. Sie hatte nämlich Erdbeerjoghurt und Keiya liebte Erdbeeren. Sie begannen, sich zu unterhalten, erst über Gifte, dann ging es um Waffen. Bei ihrer Frage musste Keiya nicht lange überlegen. “Ich finde den Prozess einen Ticken spannender, wie das Ergebnis. Das Ergebnis ist in den meisten Fällen ein Gift. Aber es ist spannender, es zu sammeln und zu beobachten, wie es reagiert. Außerdem ist Gift etwas, was wir Menschen nicht einfach so produzieren können. Wir müssen es uns von der Natur borgen, um es nutzen zu können. Außerdem ist Gift nicht gleich Gift. Bei Tieren ist es so, dass sie ihr Gift an ihre Beute angepasst haben. Pflanzen nutzen Gift als Schutzreaktion. Es gibt auch Pflanzen, von denen man weiß, dass man sie in der Medizin benutzt, aber hochgiftig sind.” So sah zumindest Keiya das Ganze und man konnte auch das Interesse heraushören, welches er für dieses Thema hatte. Während sie sprach, aß er weiterhin von dem Erdbeerjoghurt, den er wirklich mochte. Aber er mochte ohnehin alles, was mit Erdbeeren zusammenhing. “Ist die Frage nicht eher, hast du es davor gebraucht? Vielleicht konntest du nicht schmieden, weil du es nicht gebraucht hattest und jetzt, wo du es brauchst, kannst du es.” Der Blonde versuchte eine andere Sicht der Dinge zu präsentieren, wusste aber weder ob es geklappt hatte, noch ob es überhaupt erwünscht gewesen war. “Ich meine, du bist doch aus Tetsu no Kuni oder? Also da, bevor Ishgard dann dort war. War das nicht ohnehin Samurai land?”, fragte er nach und hoffte, jetzt nicht in ein riesiges Fettnäpfchen zu treten. Das wäre nach der Sache mit Kozume und nach dem Verschwinden von Rin, schon die dritte unangenehme Situation. Apropos Rin, er wollte sich noch dessen Nachricht durchlesen und dann zurückschreiben, aber gerade war essen wichtiger. Keiya schaute sich unauffällig um. “Und was stellst du sonst an, wenn du nichts zu tun hast?”, fragte er, in dem Versuch sozialer zu wirken, als er eigentlich war.
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